Die Giftmischer

 

 

Sogenannte „Fertiggerichte“ enthalten Zutaten, die zu Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können. Davor warnen Ernährungsmediziner wie Dr. Niels Schulz-Ruhtenberg.

In einer Stichprobe wurden 30 sogenannte Instantprodukte von Maggi, Knorr, Erasco, Birkel, Aldi und Lidl untersucht. Alle Proben enthielten gesundheitlich bedenkliche Geschmacksverstärker und zugesetzte Aromen.

Kaum Gemüse und Fleisch in „Fertiggerichten“

Viele „Fertiggerichte“ enthalten nur wenig von namensgebenden Zutaten, wie Gemüse oder Fleisch.

Zum Beispiel stecken in der „Champignoncreme Heiße Tasse“ von Erasco doch tatsächlich nur 0,6 Gramm Champignons!

Die „Spargelcreme-Suppe“ von Maggi enthält gerade mal 2,5 Gramm Spargel!

Die „Rindfleischsuppe“ von Knorr bringt es auf 0,3 Gramm Rindfleischextrakt!

Zusatz von Aromen und Geschmacksverstärkern

Keines der mehr als 30 untersuchten „Fertiggerichte“ kommt ohne zugesetzte Aromen aus. Das muss einen nicht wundern, denn wenn man werthaltige Rohstoffe mehr und mehr reduziert, dann muss etwas anderes her, was Geschmack erzeugt.

Ernährungsmediziner befürchten, dass „Aromen den Geschmack umprägen und letztendlich verderben“ – und genau das machen sogenannte „Aromen“ und „Geschmacksverstärker“ auch.

Alle Gerichte der Stichprobe enthielten Hefeextrakt. Der Geschmacksverstärker besteht zu einem großen Teil aus Glutamat. Die Substanz steht im Verdacht, in die Appetitregulation des Körpers einzugreifen.

Laut einer Untersuchung erhöht Glutamat das Risiko für Übergewicht und entsprechende Folgeerkrankungen.

Irreführende Werbung

Viele Hersteller werben mit Versprechen, wie „ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker“ oder „natürlich ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe“, obwohl die Gerichte Hefeextrakt und damit durchaus einen von vielen Geschmacksverstärkern enthalten.

Die Substanz gilt laut der deutschen „Zusatzstoff-Zulassungsverordnung“ nicht als Zusatzstoff, sondern als Zutat. Juristisch sei das zwar richtig, sagt Ernährungsmediziner Dr. Schulz-Ruhtenberg, er sieht darin jedoch eine Irreführung.

Zurzeit (2019) versteckt sich der Geschmacksverstärker gern in den Zutaten „Tomatenpulver“, „Brühe“, und „Sojaprotein“.

Alternativ versteckt sich der Stoff getarnt als „Würze“, „Gewürze“, oder „Aroma“ in der Zutatenliste.

Tomaten, in Form von Pulver, ist in vielen Produkten die Hauptzutat bei Knorr, angeblich „Natürlich Lecker“! Somit ist die Hauptzutat ein Geschmacksverstärker.

Verstecke von gesundheitlich bedenklichen Geschmacksverstärkern

Immer wieder werden neue Geschmacksverstärker entwickelt – und so ist die nun folgende Liste praktisch schon wieder veraltet, obwohl sie recht aktuell ist.

Begriffe, hinter welchen sich Glutamat versteckt:

E 620 – Glutaminsäure
E 621 – Natriumglutamat
E 622 – Kaliumglutamat
E 623 – Calciumglutamat
E 624 – Magnesiumglutamat
E 625 – Ammoniumglutamat
Hefewürze, Hefeextrakt
Weizenprotein, Weizeneiweiß
autolysierte Hefe
hydrolysierte Hefe
hydrolysiertes Gemüseprotein
Proteinisolate
fermentierter Weizen
Maltodextrin
Carrageen (begünstigt die Entstehung von Glutamat in z.B. Milchprodukten)
Sojasauce
Sojaextrakte
Aroma (darf z.B. bis 30% Natriumglutamat enthalten, ohne dass es extra deklariert werden muss)
Gelatine
Pektin
Milchprotein, Milcheiweiß, Würze aus Milch
Trockenmilchpulver, Süßmolkenpulver
Trockenmilcherzeugnis
Eiweiß, Eipulver
diverse Pflanzenproteine oder Eiweißzusätze
pflanzliches Eiweiß
pflanzliches Eiweiß – biologisch aufgeschlossen
Alles mit Würze oder Würz- z.B.
Würze, Würzstoff, Würzmittel, Speisewürze
pflanzliche Würze
Sojawürze
Fleischwürze
Flüssigwürze
Gewürzaromenzubereitung
Gewürzextrakte
Gekörnte Brühe
Brühwürfel
Citronensäure (citric acid) – enthält oft Glutamat
Calcium Casein – enthält 17% Glutaminsäure (glutamic acid)
Maissirup (unter 5% Fructose), Glucose-Fructose-Sirup (über 5% Fructose), Fructose-Glucose-Sirup (über 50% Fructose) – enthält freies Glutamat.
Reissirup – enthält freies Glutamat.

Guanylat, Guanylsäure oder Guanosinmonophosphat (GMP) ist ebenfalls ein Geschmacksverstärker mit ähnlichen biochemischen Effekten auf den menschlichen Körper wie Glutamat.

GMP ist ein Grundbaustein von Nukleinsäuren und ist in jeder menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Zelle enthalten. Es wandelt z.B. Informationen aus unserer genetischen Matrix, in Proteine um.

GMP wirkt als Geschmacksverstärker 10-20 mal stärker, als Glutamat und wird häufig in Dosen- und „Fertiggerichten“ verwendet.

Zur GMP Gruppe gehören folgende Stoffe, die genauso als Geschmacksverstärker eingesetzt werden:

– Guanosinmonophosphat – E 626
– Dinatriumsalz – E 627
– Dikaliumsalz – E 628
– Calciumsalz – E 629

Genauso verhält es sich mit Inosinmonophosphat (IMP), das wie auch das Dinatrium-, Dikalium- und Calciumsalz als Geschmacksverstärker eingesetzt wird und die Wirkung von Glutamat stark potenziert.
E-Nummern: E 630, E 631, E 632 und E 633.

 

 

Nun können die Konsumentinnen und Konsumenten alles in den Regalen liegen lassen, was die gerade genannten Zusatzstoffe enthält, und wie Udo Pollmer schon im Video mitteilte, wird sich immer wieder etwas anderes ausgedacht werden, da es ohne Geschmacksverstärker nicht zu gehen scheint.

Man könnte auch einfach werthaltige, natürliche Gewürze verwenden, doch das würde ja den Profit schmälern und die Menschen blieben gesund.

Also wird sich immer wieder etwas Neues ausgedacht werden, um Geschmacksverstärker in unzähligen Produkten unterzubringen.

Den Konsumis bleibt letztendlich nur das, was wir immer wieder dringend empfehlen: Selbstversorgung und Eigenproduktion.

                                                                                                                                
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2 Responses to Die Giftmischer

  1. Albert Rieder sagt:

    Leider wieder mal die Wahrheit. Hilft nur selber kochen.

    News Top-Aktuell:

    Selber kochen hilft nur dann, wenn man auf wertlosen, gesundheitsgefährdenden Mist aus Tüten, Dosen, Gläsern und Tetrapacks verzichtet.

    Selber kochen hilft nur dann, wenn man frische, unvergiftete, am besten selbst gezüchtete Nahrungsmittel selber zubereitet. Das ist kein „Hexenwerk“ und Spaß macht das dann auch noch. 🙂

    Fertig, fertig, fertig, alles schon fertig hat keinerlei Vorteile, sondern ausschließlich Nachteile: Man wird faul, man kann nichts mehr selber und zusätzlich ruiniert man sich mit dem Fertigscheiß auch noch seine Gesundheit.

    Guter Artikel. Sollte öfters erscheinen.

    News Top-Aktuell:

    Solche und/oder ähnliche Artikel erscheinen bei uns doch öfters. 🙂

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