Die britische Besatzungszone

 

 

Deutschland hat bis zur Sekunde keinen Friedensvertrag, weil deutsche Nazis das Schließen eines solchen verhindert haben.

Somit ist Deutschland besetztes Kriegsgebiet und der sogenannte „erste Weltkrieg“ läuft noch immer im Modus des Schusswaffenstillstands, da der Krieg nie beendet wurde.

In Deutschland existieren Besatzungszonen. Eine davon ist die britische Besatzungszone.

Die britische Besatzungszone (oder Nordwestzone) ist eine der vier Besatzungszonen, in die Deutschland westlich der Oder-Neiße-Linie nach der Kapitulation im Mai 1945 von den alliierten Besatzungsmächten auf der Grundlage des Besatzungsunrechtes aufgeteilt wurde.

Die britische Besatzungszone umfasst die preußischen Provinzen Hannover, Schleswig-Holstein und Westfalen, den Norden der Rheinprovinz („Nordrhein“) sowie die Länder Braunschweig, Hamburg, Lippe, Oldenburg und Schaumburg-Lippe des Deutschen Reichs.

Die Freie Hansestadt Bremen, bestehend aus den Städten Bremen und Bremerhaven, gehörte anfangs ebenfalls zur britischen Zone, wurde aber 1947 als Exklave der amerikanischen Besatzungszone zugeschlagen.

Britisch besetzt ist außerdem aufgrund des Viermächte-Status ein Teil von Berlin.

Innerhalb der britischen Besatzungszone sind auch Armee-Einheiten aus anderen Nationen stationiert, z. B. polnische Einheiten im Emsland (bis 1948), die norwegische Deutschland-Brigade westlich des Harzes und später in Schleswig-Holstein (1947 bis 1953) sowie belgische Streitkräfte in Nordrhein-Westfalen (bis 2002).

Eine weitere Besonderheit ist die Enklave Bonn. Sie wurde im Juli 1949 geschaffen und untersteht der Alliierten Hohen Kommission.

Sitz der Militärregierung (Control Commission for Germany/British Element) ist zunächst Bad Oeynhausen mit weiteren Stützpunkten in Münster, Düsseldorf, Kiel und Hannover.

Der Plan eines Umzugs nach Hamburg – wo zu diesem Zweck ab 1946 die Grindelhochhäuser errichtet wurden – wurde später wieder fallengelassen.

In Bad Oeynhausen war auch das Hauptquartier der britischen Rheinarmee, in Bad Eilsen das der britischen Luftstreitkräfte in Deutschland bis zur Zusammenlegung beider Hauptquartiere 1954 in Rheindahlen.

Die Militärregierung ist in fachliche Abteilungen gegliedert, denen jeweils eigene deutsche Verwaltungen nachgeordnet sind. Zur Konsultation mit den deutschen Behörden in den Provinzen und Ländern wurde 1946 ein Zonenbeirat gebildet, der bis zur Einführung der Bundesrepublik 1949 bestand.

Nachdem die Militärregierung am 23. August 1946 die Länder Schleswig-Holstein, Hannover, und Nordrhein/Westfalen aus den preußischen Provinzen schuf, wurde Hannover zum 1. November 1946 mit den Ländern Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe zum Land Niedersachsen fusioniert.

Zum 31. Dezember 1946 entstand dann aus dem Stadt- und Landgebiet Bremen, sowie dem Stadtkreis Wesermünde (bis dahin im Land Niedersachsen) das Land Bremen, bestehend aus den Stadtbezirken Hansestadt Bremen und Stadtkreis Wesermünde.

Das Land Nordrhein-Westfalen wurde zunächst aus zwei preußischen Provinzen, und zwar dem Nordteil der Rheinprovinz (Nordrhein) und Westfalen gebildet.

Im Januar 1947 trat das Land Lippe dem Land Nordrhein-Westfalen bei. Damit war die Bildung der Länder in der britischen Zone abgeschlossen. Diese Länder wurden am 1. Januar 1947 Bestandteil der Bizone, dann der Trizone.

Eine Koordinierungsfunktion mit der britischen Regierung in London hatte bis April 1947 John Hynd, nach ihm Frank Pakenham.

Als alleiniger Rundfunksender wurde der NWDR (heute NDR und WDR) in Hamburg eingerichtet.

                                                                                                                                
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One Response to Die britische Besatzungszone

  1. hengisthamar sagt:

    Der Nordwesten Deutschlands ist nun mal eine Britisch Imperiale Zone, die die Briten intensiv als Erweiterung ihrer „Insel“ verwenden. Ein Festland Brückenkopf für das British Empire.
    Nicht umsonst ist dort auch Rover Deutschland (in NRW) usw. stationiert.

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