Ohne Bienen nicht nur kein Honig

 

Ohne Bienen nicht nur kein Honig

 

Warum sind Bienen so wichtig für uns Menschen? Es heißt: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“.

Die Rückschlüsse sind einfach zu ziehen:

Keine Bienen = keine Bestäubung mehr.
Keine Bestäubung = keine Pflanzen mehr.
Keine Pflanzen = keine Tiere mehr.
Keine Pflanzen und Tiere mehr = keine Menschen mehr.
So einfach ist das.

Es fällt für uns Menschen also nicht nur der leckere Honig flach, sondern die fleißigen Bienchen haben noch eine weit wichtigere Aufgabe in der Natur zu erledigen.

Bienen fliegen Blüten an, um Nektar zu sammeln. Dabei bestäuben sie die Blüten. Ohne Bienen gäbe es keine Äpfel, Aprikosen oder Zwetschgen – und eben auch keinen Honig.

Für die Natur – also auch für uns Menschen, denn auch wir gehören zur Natur – sind die Bienen hauptsächlich deshalb so wichtig, weil sie ungeheure Mengen an Pflanzen bestäuben.

Von den heimischen Nutz- und Wildpflanzen (immerhin 2000 bis 3000 Arten) sind ungefähr 80 Prozent darauf angewiesen, dass die Biene vorbeikommt und sie bestäubt.

Mit anderen Worten: Ohne Bienen sieht ´s echt mau aus.

Wussten Sie schon…?

Eine Honigbiene ist ein erstaunlich geselliges Tierchen. Sie lebt im Sommer in einem Volk von circa 60.000 Arbeitsbienen, 2.000 bis 3.000 Drohnen und einer Königin in ihrem Bienenstock.

Wenn es kälter wird, lässt die Brutpflege nach und die Anzahl der Bienen geht deshalb auf circa 30.000 Tiere zurück.

Diese verbringen die kalte Jahreszeit in Winterruhe im Stock, sparen dort durch relative Bewegungslosigkeit Energie und halten sich, durch Aneinanderhaften in einer Art Kugel, gegenseitig warm.

Dadurch können sie auch niedrige Temperaturen gut überstehen und mit Beginn des Frühlings wieder ausfliegen.

Um nur ein halbes Kilogramm Honig zu sammeln, muss eine einzelne Biene eine Wegstrecke fliegen, die ungefähr drei Mal um die Erde reicht. Glücklicherweise hilft ihr das restliche Bienenvolk fleißig beim Honig sammeln.

Zusammen bewirtschaftet ein Bienenvolk eine Fläche von 30 bis 50 Quadratkilometer, was in etwa dem Areal von Köln entspricht.

Das einzelne Tier fliegt täglich bis zu 30 Mal aus und besucht pro Flug 200 bis 300 Blüten. Dabei sammelt das Bienchen deren Nektar und nimmt am Pelz die Pollen mit, die dann in der nächsten Pflanze die Bestäubung ermöglichen. An guten Tagen schafft ein Volk mehrere Kilogramm Nektar in den Stock.

Wenn eine gute Nektarquelle gefunden ist, so können sich Bienen deren Lage im Verhältnis zur Sonne und zum Stock merken und diese Information den anderen Bienen erstaunlich präzise mitteilen.

Das geschieht über Tanzformationen, die für die Bienen das sind, was für uns Menschen das Sprechen ist. Ein Bienchen ist also nicht nur unheimlich fleißig und nützlich – es kann sich auch Standorte merken und ist sogar tänzerisch begabt.

Und jetzt zum Unerfreulichen:

Chemiekonzerne wie Syngenta und Bayer produzieren eine Reihe von für unsere Bienen höchst problematische, also giftige sogenannte „Pflanzenschutzmittel“, wie zum Beispiel Neonicotinoide Clothianidin, Thiamtoxam und Imidacloprid.

Die Firma BASF stellt im Weiteren Fipronil her – ein  sogenanntes „Pestizid“, welches Bienen ebenfalls schädigt.

„Pestizid“! Auch wieder so ein geflügeltes Wort, ohne jeglichen Sinn.

Man könnte denken, die Pest lauert irgendwo um die Ecke und Pestizide würden helfen, dass die Pest nicht ausbricht. So ist es aber nicht.

Sogenannte „Pestizide“ sind schlicht und ergreifend Giftstoffe! Giftstoffe, die nicht nur sogenannte „Schädlinge“ töten, sondern auch Nutzlinge wie die Honigbiene.

Tipp noch zum Schluss: Wenn Sie eine Biene sticht, dann tut sie das ganz sicher nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus Angst und Notwehr. Sollten Sie mal von einem Bienchen gepiekst werden, dann haben wir folgenden Tipp für Sie:

Halten Sie den betroffenen Körperteil so schnell es geht in möglichst heißes Wasser.

Die für den Schmerz verantwortlichen Eiweiße beginnen nämlich bei erreichen von etwa 52° Celsius zu zerfallen, was den unangenehmen Schmerz ein wenig lindern sollte.

Bei juckenden Mückenstichen funktioniert das übrigens auch, da die fidele Hausmücke ebenfalls mit diesen Eiweißen arbeitet.

                                                                                                                                
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