Wiesenhof – Wie ein Konzern Tier, Mensch und Umwelt gnadenlos ausbeutet

5. Mai 2015

 

Wiesenhof - Wie ein Konzern Tier, Mensch und Umwelt gnadenlos ausbeutet

 

Er heißt Paul-Heinz Wesjohann und gibt sich gern umweltachtend, tiergerecht und menschenfreundlich. In Wahrheit ist er ein Profitgeier, dem Mensch, Tier und Umwelt völlig scheißegal ist.

Eine seiner Firmen heißt „Wiesenhof“. Klingt fein, denn unter Wiesenhof stellt man sich saftig grüne Wiesen vor, die sich kuschelig an einen Bauernhof anschmiegen.

Genau das soll der Name „Wiesenhof“ auch suggerieren, um von katastrophalen Missständen abzulenken, denn in der Realität sieht der „Wiesenhof“ von Paul-Heinz Wesjohann nämlich so aus:

 

Wiesenhof - Wie ein Konzern Tier, Mensch und Umwelt gnadenlos ausbeutet 2

 

Abertausende Tiere auf kleinsten Raum zusammengepfercht. Sie sehen an keinem Tag ihres kurzen Lebens etwas anderes, als das, was das Foto zeigt, geschweige denn grüne Wiesen.

Man kann beinahe froh sein, dass die Tiere schon nach etwa 30 Tagen ihr Schlachtgewicht erreichen und nicht noch länger leiden müssen, denn diese Tiere leben in einer einzigen Qual.

Sehen Sie nun eine Dokumentation über den „Wiesenhof“-Konzern (PHW):

 

 

Wesjohann selbst sagt, dass sich die Tiere wohl fühlen würden. Wie kann das sein, wenn sie auf ´s schwerste misshandelt und unter katastrophalsten Umständen zur Schlachtreife herangezüchtet werden!?

Wir zeigen Ihnen mal einen Fuß, eines sich „ach so wohl fühlenden“ Federviehs aus solchen Zuchtanlagen:

 

Wiesenhof - Wie ein Konzern Tier, Mensch und Umwelt gnadenlos ausbeutet 3

 

Die PHW-Gruppe ist der größte deutsche Geflügelzüchter. Daneben ist die PHW-Gruppe auch ein führender Anbieter von Tierfutter und Impfstoffen für Tiere.

Bekannteste Marken sind Wiesenhof (Marktführer bei Geflügelfleisch in Deutschland) und Bruzzler (Geflügelbratwurst). Hauptsitz der Gruppe ist Rechterfeld bei Visbek.

Der konsolidierte und bereinigte Gruppenumsatz liegt bei etwa 2,3 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2011/2012), davon erzielt allein das Geschäftsfeld Wiesenhof 1,33 Milliarden Euro.

Auch die beiden im Geflügelbereich tätigen Tochtergesellschaften in Polen, BOMADEK und DROBIMEX, trugen mit 32,6 Prozent Umsatzsteigerung von 111,7 Mio. Euro auf 148,0 Mio. Euro zum Wachstum der PHW-Gruppe bei.

Das Unternehmen ist wiederholt in die Kritik geraten, da es zu Tierquälerei gekommen sein soll, was wir durch die gezeigten Bilder absolut und unbestreitbar bestätigt sehen.

Außerdem wird dem Unternehmen vorgeworfen, osteuropäische Arbeiter zugunsten der Gewinnmaximierung auszunutzen und Raubbau an (Grund-)Wasservorräten zu betreiben, was ebenfalls Bestätigung durch die Realität fand.

Im Juli 2007 berichtete das ZDF-Magazin Frontal21 über sehr schlechte Arbeitsbedingungen und Löhne bei Wiesenhof von polnischen Gastarbeitern, die nur 3,50 € pro Stunde verdient haben sollen.

Die PHW-Gruppe verwies in einer Stellungnahme darauf, dass alle Beschäftigungsverhältnisse ordnungsgemäß und regelmäßig von den verantwortlichen Behörden ohne Beanstandung geprüft werden und dass entgegen den Aussagen des Berichts die Bruttolöhne für die angesprochenen Arbeiter zwischen fünf und sechs Euro lägen.

Hinzu käme noch freie Logis, was im Beitrag vorenthalten worden war.
Diese Vorwürfe wurden ebenfalls in der im August 2011 ausgestrahlten Exclusiv Reportage „Das System Wiesenhof“ erhoben.

Hier wurde anhand eines Betriebes jedoch deutlich gezeigt, dass Kost und Logis nicht frei waren.

Für einen einfachen Schlafplatz in einem Vierbettzimmer einer alten Kaserne musste ein Arbeiter 4 Euro pro Tag bezahlen.

Andere Mitarbeiter bestätigten dies und sprachen von einer Monatsmiete von 120 bis sogar 150 € bei einer Vergütung von 5,50 € pro Stunde.

Im Juni 2013 flog ein komplexes Geflecht an schnell wechselnden Werkvertragsnehmern und Zeitarbeitsfirmen im Umfeld des PHW-Unternehmens Geestland in Wildeshausen auf, das Spätaussiedler sowie ausländische Arbeitskräfte aus Rumänien, Bulgarien und Vietnam zu sehr ungünstigen Konditionen (Dreimonatsverträge, € 0,23 Lohn pro zerlegter Pute) beschäftigte.

Auswärtige Arbeiter wurden in Massenunterkünften (bis zu 15 Betten pro Zimmer) einquartiert. Unerwünschte Mitwisser wurden offenbar massiv eingeschüchtert.

In einem Vergleich haben sich Wiesenhof und PETA geeinigt, dass PETA folgendes nicht mehr äußert: „Hinter der Wiesenhof-Kulisse herrschen extrem tierquälerische Zustände, die keine Ausnahme, sondern die Regel seien.“

PETA gibt sich als „Tierrechtsorganisation“, doch daran kann man mal wieder deutlich sehen, was von sogenannten „Tierrechtsorganisationen“ zu halten ist, nämlich absolut GAR NICHTS!

Diese sind einfach nur dazugehörige Schergen des Ausbeutungs- und Unrechtssystems. Die Aufgabe dieser angeblichen „Tierrechtler“ ist überwiegend die, Überwachung und Einhaltung von was auch immer vorzugaukeln.

Im September 2013 wurden tatsächlich mal Strafanzeigen von echten Tierschützern gegen zwei Wiesenhof-Mastbetriebe im Landkreis Altötting, sowie gegen eine Wiesenhof-Brüterei im oberpfälzischen Regenstauf gestellt.

Der Brüterei im oberpfälzischen Regenstauf wird nach Recherchen in deren Anlagen vorgeworfen, dass dort Hühner einer völlig überzüchteten Rasse gehalten werden.

In einem Zeitungsbericht hieß es am 11. September 2013: „Die Tiere haben ein so abnormes Wachstum, dass sie Schmerzen haben, massiv leiden und kaum laufen können.

Die Beine vieler Hühner seien so verkrüppelt, dass sie nicht in der Lage seien, Wasser und Futter zu erreichen.“

Den beiden Mastbetrieben im Landkreis Altötting wurden ebenfalls schwere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen.

In den letzten Tagen vor der Schlachtung wären die Hühner in diesen Mastbetrieben kaum in der Lage, sich schmerzlos zu bewegen. Das ist durch Aufnahmen der Soko Tierschutz bewiesen.

Die Tiere setzen sich nach wenigen Schritten wieder hin, da sie körperlich nicht mehr in der Lage sind, sich auf den Beinen zu halten.
Dieses alarmierende Verhalten wird von Wesjohann ignoriert. Die Tiere erhalten zudem keine medizinische Hilfe.

Export von Schlachtabfällen

Im Februar 2007 warf die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch der PHW-Gruppe (sowie der Vion N.V. und weiteren Unternehmen) vor, illegal Tiermehl aus Schlachtabfällen der BSE-Risikokategorie III in Nicht-EU-Staaten wie Vietnam exportiert zu haben, obwohl (außer mit Thailand und Israel) mit diesen Ländern kein dazu ausdrücklich vorgeschriebenes bilaterales Abkommen über die Einhaltung der EU-Vorschriften zum Schutz vor dem Einbringen der Abfälle in die menschliche Nahrungskette besteht.

In den Exportstaaten sei aber – angeblich mit Wissen der abwickelnden PHW-Tochterfirma GePro – genau dies passiert, nämlich die Abfälle nicht nur zu Tierfutter verarbeitet, sondern auch an landwirtschaftliche Nutztiere verfüttert worden.

Im Jahr 2005 seien von GePro mindestens 3600 Tonnen Kategorie-III-Material in Nicht-EU-Staaten geliefert worden, auch nach Vietnam.

Nach Angaben von Foodwatch habe GePro den Export von Kategorie-III-Tiermehl auf Nachfrage ausdrücklich bestätigt.

Foodwatch hatte daher Strafanzeige gegen den Geschäftsführer der GePro und die damalige „Amts“leiterin beim Landkreis Diepholz erstattet.

Die aufgrund der Strafanzeige eingeleiteten Ermittlungsverfahren wurden im Dezember 2007 von der sogenannten „Staatsanwaltschaft Oldenburg“, wegen angeblich unzureichenden Tatverdacht eingestellt.

Logisch. Die Firma „Staatsanwaltschaft“ wurde von der Firma PHW geschmiert und schon wurde eingestellt, was von vornherein eine Farce war, denn wie wir ja alle wissen, gibt ´s hierzulande nur Firmen, die „Gericht“ spielen, aber kein einziges staatliches Gericht.

Ende April 2010 gab es im Rahmen „staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen“ Razzien in dem Schlachthof in Möckern und der Wiesenhof-Zentrale im niedersächsischen Visbek sowie bei den zuständigen Aufsichtsbehörden.

Die Firma „Staatsanwaltschaft Oldenburg“ ermittelt wegen des begründeten Anfangsverdachts des Subventionsbetrugs.

Dem Konzern wird vorgeworfen, von 2002 bis 2010 unberechtigt EU-Subventionen für Exporte in Millionenhöhe bezogen zu haben, da der Betrieb in Möckern vom 1. Januar 2002 bis zum 25. August 2010 keine EU-Zulassung zum Schlachten, Zerlegen und Verarbeiten von Geflügel gehabt habe.

Da werden wohl die nächsten Schmiergelder fällig werden.

Besonders ekelig: 2001 erhielt die Mensch, Tier und Umwelt verachtende PHW-Gruppe den „Goldenen Zuckerhut“, welcher ein Branchen-Preis der Lebensmittelindustrie ist.

Es geht aber noch ekliger: Im Oktober 2004 verlieh das sogenannte „Bayrische Verbraucherschutzministerium“ den Tierschutzpreis an die „Weidehähnchen“-Landwirte, die ausschließlich für „Wiesenhof“ arbeiten.

„Weidehähnchen“ ist die sogenannte „Bio-Linie“ der PHW-Gruppe. Hier wurde also der Etikettenschwindel eines profitgierigen Verbrecherkonzerns ausgezeichnet, der Mensch, Tier und Umwelt missachtet, verachtet und gnadenlos, sowie rüchsichtslos ausbeutet.

Aus rechtlicher Sicht kann man gegen solche verachtungswürdigen Verbrecherkonzerne kaum etwas machen. Schon gar nicht im hiesigen Land, wo ein Verbrecherunternehmen dem nächsten die Klinke in die Hand gibt.

Was kann ich als Konsument tun?

Ganz einfach! Nichts mehr kaufen, was den Namen Wiesenhof trägt, zumal die Produkte der Firma Wiesenhof sowieso maßlos überteuert sind.

Die PHW-Gruppe besteht aus über 40 Einzelunternehmen in drei Geschäftsbereichen:

Geflügelvermehrung/Geflügelfleischprodukte
Futtermittel/Futterzusatzstoffe/Tier-Impfstoffe
Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittelzusatzstoffe

Zur Unternehmensgruppe zählen (neben zahlreichen Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaften) unter anderem:

Erste Paul-Heinz Wesjohann GmbH & Co. KG (Rechterfeld)
Zweite Paul-Heinz Wesjohann GmbH & Co. KG (Rechterfeld)

MEGA Tierernährung (Sitz Visbek, Produktionsstandorte Haldensleben, Rechterfeld, Cloppenburg, Straubing, Eberswalde): Tierfutter

Nutrilo (Standort Cuxhaven): Nahrungsergänzungsmittel (v. a. Vitaminpräparate), Lebensmittelzusatzstoffe (v. a. Antioxidantien)

Wiesenhof Geflügel-Kontor GmbH (Visbek): etwa 700 Aufzuchtbetriebe als Zulieferer, acht Schlachtereien, drei Logistikzentren (Rietberg, Hadamar, Mannheim)

Wiesenhof International Holding GmbH (Visbek-Rechterfeld)
Wiesenhof Geflügelspezialitäten Beteiligungs- GmbH (Holte bei Wietzen und Lohne)

Wiesenhof Geflügelwurst GmbH & Co. KG (Rietberg)
Wiesenhof Gastroservice GmbH & Co. KG (Lohne)

Großverbraucherservice allfein Feinkost GmbH & Co. KG (Lohne und Niederlassung in Zerbst)

Geestland Putenspezialitäten GmbH & Co. KG (Wildeshausen):
Truthahnprodukte Wiesenhof Geflügel Möckern GmbH (Möckern)
Märkische Geflügelhof-Spezialitäten GmbH (Niederlehme)
Wiesenhof Geflügelspezialitäten (Weilheim an der Teck)
Geflügelschlachterei (Bogen (Niederbayern)
Frischland Premium-Spezialitäten (Bogen (Niederbayern))

Kommanditgesellschaft Jungmastgeflügelerzeuger GmbH & Co. (Rechterfeld)

Wiesenhof Entenspezialitäten GmbH & Co. KG (Grimme, Bad Belzig und Neutrebbin)

Duck-Tec Brüterei GmbH (Grimme, Bad Belzig und Wriezen)

Vibalogics GmbH (Cuxhaven): Erforschung, Entwicklung und Produktionsverfahrensentwicklung von immunologischen und biologischen Wirkstoffen für die Veterinär- und Humanmedizin.

GePro Geflügel-Protein GmbH & Co. KG (Diepholz), seit Ende 2005 auch Verkaufsbüro in Bangkok: Entsorgung von Geflügel-Schlachtabfällen („Geflügelnebenprodukten“, Kategorie III-Materialien nach EU-Verordnung 1774/2002), bzw. Verarbeitung zu Eiweiß- und Fettprodukten, sowie Geschmacksverstärkern für die Bereiche Heimtier-, Fisch- und Pelztierfutter, Mischfutter, Düngemittel und anderes. Vertrieb weltweit.

Marken: „Trigarol“, „AquaTrac“, Biokraftstoff „SP-Power“.

PetCom Tierernährung GmbH & Co. KG (Minden; Nachfolgeunternehmen des Produktionsstandortes Minden der Heibo GmbH), Tochter der GePro und Auftragsproduktion von Trockenmischungen für die Heimtierfutterbranche

Fünf Brütereien (erzeugen jährlich rund 230 Millionen Küken):

BWE Brüterei Weser-Ems (Rechterfeld)
Brüterei Süd (Regenstauf)
Geflügelhof Möckern (Möckern)
Märkischer Geflügelhof (Ketzin)
DUCK-TEC Brüterei GmbH (Brut und Aufzucht von Enten).

Ausländische Beteiligungen:

Drobimex (Szczecin, Polen; einer der größten Geflügelzüchter- und verarbeiter, produziert 50.000 Tonnen jährlich)

Bomadek (Trzebiechów, Polen; Putenschlacht- und Verarbeitungsbetrieb, produziert 21.000 Tonnen jährlich)

GEKA frisch + frost Handels GmbH & Co. KG (Visbek-Rechterfeld):
Handelsmarke „Bauernglück Deutsches Qualitätsgeflügel“ (Aldi-Nord)

Diese Liste ist nicht vollständig. Man kann also gar nicht wissen, was da eigentlich tatsächlich von wem zum Kauf angeboten wird.

Da das so ist, sollte man alles im Laden lassen, was Geflügel ist, da es letztendlich aus dem Hause des verachtungswürdigen Paul-Heinz Wesjohann stammen könnte.

                                                                                                                                
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Die Pangasiuslüge

7. Mai 2015

 

Die Pangasiuslüge 1

 

Auch mit diesem Artikel wollen wir Ihnen keineswegs den Appetit verderben, jedoch sollten Sie wissen, was Sie auf dem Teller haben, wenn es sich dabei um Fisch handelt.

„Fisch ist gesund“, heißt es ja immer so schön. Das stimmt leider nicht mehr wirklich – der Freisetzung von giftigen und radioaktiven Stoffen sei Dank.

Das ist aber nicht das einzige Problem. Ein Problem sind auch die Aufzuchtmethoden von Fisch, in sogenannten „Aquakulturen“.

Da sieht ´s nämlich ähnlich aus, wie bei der Firma „Wiesenhof“, über welche wir erst kürzlich berichteten. Hier noch einmal der „Wiesenhof“ der Firma „Wiesenhof“:

 

Wiesenhof - Wie ein Konzern Tier, Mensch und Umwelt gnadenlos ausbeutet 2

 

Und nun werfen Sie mal einen Blick auf eine sogenannte „Aquakultur“:

 

Die Pangasiuslüge

 

Verblüffende Ähnlichkeit, wie wir finden. Wie bei der Firma „Wiesenhof“, so sind auch in sogenannten „Aquakulturen“, abertausende Tiere auf engsten Raum zusammengepfercht.

Werfen Sie mit folgendem Video einen weiteren Blick auf das, was „Aquakultur“ genannt wird:

 

 

Wir geben unumwunden zu: Da kann einem der Appetit auf Fisch dann doch schon vergehen, wie einem auch auf alles andere der Appetit vergehen kann, da heutzutage jedes Lebensmittel irgendwie vergiftet ist. Von den Qualen, die manche Lebensmittel erleiden müssen, ganz zu schweigen.

Die entsetzlichen Aufzuchtmethoden sind nicht nur bei der Firma „Wiesenhof“ eine einzige, grausame Katastrophe, sondern diese finden sich auch in anderen kriminellen Betrieben wieder, welche Tier, Mensch und Umwelt gnadenlos, allein zu Profitzwecken, vollkommen skrupel- und rücksichtslos ausbeuten.

Wir bezeichnen Kreaturen, die für solche Machenschaften verantwortlich zeichnen, übrigens schon lange nicht mehr als Menschen.

Wir bezeichneten solche Kreaturen bisher als Abschaum in Menschengestalt, wobei uns mittlerweile ein etwas kürzerer Begriff eingefallen ist, der wie folgt lautet: MONSTER!

                                                                                                                                
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Skandalös: Stromrabatte durch Lohndumping

19. Dezember 2013

 

Skandalös - Stromrabatte durch Lohndumping

 

Da gibt es Betriebe, die zahlen miese Löhne und bekommen dadurch günstigere Strompreise.

Nun fragen Sie sich sicher, wie das sein kann… – wie miese Löhne und Stromrabatte miteinander verzahnt sind. Na dann lesen Sie mal aufmerksam weiter.

Nur auf den ersten Blick haben Lohndumping und industrielle Stromrabatte nichts miteinander zu tun.

Ein etwas tieferer Blick in die Materie offenbart allerdings, wie miese Bezahlung von Mitarbeitern zu Stromrabatten führen – und das geht so:

Da verabschieden sich zum Beispiel Großschlachtereien von fest angestellten Facharbeitern – heuern dann Leiharbeiter und Arbeitskräfte über Werkverträge an, die für wenig Geld Rinderhälften zersägen.

Gleichzeitig kostet die von niemandem gewollte sogenannte „Energiewende“ Milliarden. Dafür zahlen alle Stromverbraucher. Für die Industrie gibt es allerdings Ausnahmen – angeblich „um Jobs zu sichern“.

Doch mit genau diesen Ausnahmeregeln setzt die deutsche Verbrecherregierung zusätzliche Anreize für unerträglich schlecht entlohnte Leiharbeit.

Zunächst ging es bei den Ausnahmen um stromintensive Industriezweige wie die Stahl- und Aluminiumproduktion. Diese Regeln wurden aber immer wieder gelockert.

2014 sollen mehr als 2700 einzelne Betriebe, sogenannte „Abnahmestellen“, von der sogenannten „Ökostromumlage“ befreit werden – in diesem Jahr waren es noch 2300.

Der Mechanismus zu Lasten des Personals steht seit 2003 im sogenannten „Erneuerbare-Energien-Gesetz“:

Steigen die Stromkosten auf mehr als 14 Prozent der Bruttowertschöpfung, darf ein Unternehmer eine Entlastung beantragen.

Das geht so: Ein Schlachtereibetrieb rechnet von seinem Umsatz die Ausgaben für Messer, Salz und so weiter herunter. Was übrig bleibt, ist seine Bruttowertschöpfung.

Die Lohnkosten für seine Stammbelegschaft darf er davon nicht abziehen – die Lohnkosten für Werkvertragsbeschäftigte oder Leiharbeiter allerdings schon!

Das Beschäftigen von Leiharbeitern mindert die Bruttowertschöpfung also ganz erheblich, was die Stromkosten dann natürlich deutlich stärker zu Buche schlagen lassen.

Das Unternehmen gilt also praktisch als stromintensiv, wenn es möglichst wenig feste Angestellte, aber möglichst viele Leiharbeiter beschäftigt, da die Lohnkosten von Leiharbeitern von der Bruttowertschöpfung abgezogen werden können. Nicht zu fassen, aber genau so ist es.

Gerade Schlachtereien von Vion oder Wiesenhof gelten immer häufiger als stromintensiv. 2008 sparte die Branche insgesamt 719000 Euro.

Drei Jahre später waren es schon 27 Millionen Euro, weil man Festangestellte entließ und sich mit Leiharbeitern eindeckte.

Die Ökonomen des Thünen-Instituts für Marktanalyse haben deutsche Schlachtereien kürzlich untersucht: „Es ist auffällig, dass überdurchschnittlich viele Leiharbeiter eingesetzt werden“.

Die Branche in Deutschland zahlt ihren Arbeitskräften 17 Prozent weniger als in Frankreich und 42 Prozent weniger als in Dänemark.

Die deutsche Fleischindustrie mauert natürlich. „Ein Zusammenhang zwischen Leiharbeit, Werkverträgen und Ökostromrabatt sei auszuschließen“, sagt Heike Harstick, Geschäftsführerin des Verbandes der Fleischwirtschaft.

Tatsächlich ist nicht allein der Stromkostenanteil an der Bruttowertschöpfung das Kriterium dafür, ob ein Unternehmer von der Ökostromumlage entlastet wird. Entscheidend ist auch die Höhe des Stromverbrauchs an sich.

Seit 2013 muss es mindestens eine Gigawattstunde pro Jahr sein. Früher waren es zehn Gigawattstunden.

Das wiederum ist ein Anreiz, den Stromverbrauch künstlich in die Höhe zu treiben, bei gleichzeitiger Senkung der Bruttowertschöpfung durch das Beschäftigen billiger Leiharbeitskräfte, um in den Genuss von Rabatten kommen zu können.

Nun wissen Sie, wie das Beschäftigen von Leiharbeitskräften, also das Bezahlen mieser Löhne, zu Stromrabatten beiträgt.

Die SPD hatte vor der Wahl noch versprochen, die Zahl der Ausnahmen zu senken. Wie immer war das natürlich nur heiße Luft.

Fakt ist. Die Praxis, dass die Kosten für Leiharbeit bei der Befreiung von der sogenannten „EEG-Umlage“ anders behandelt werden, als die, für regulär Beschäftigte, gehört abgeschafft.

Den größten Druck macht nun die EU-Kommission. Diesen Mittwoch hat sie ein Beihilfeverfahren gegen Deutschland eröffnen.

Dass Großverbraucher bevorzugt werden, benachteilige ausländische Anbieter.

Am Ende könnte Brüssel etwa eine Änderung des sogenannten „EEG-Gesetzes“ von der Bundesregierung fordern und gewährte Vorteile bei der sogenannten „EEG-Umlage“ von der Industrie zurückverlangen.

Von möglichen Nachzahlungen der stromintensiven Betriebe würden die übrigen Stromzahler profitieren, die deren Anteil am unnötigen „Ökostromausbau“ mittragen müssen.

Auch wären satte Rückzahlungen an die allgemeinen Stromkunden fällig.

 
                                                                                                                                 
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