Deutschland einig Ekelland

20. Juni 2019

 

 

Nirgendwo sind die Käufer so anspruchslos, wie in Deutschland. Der deutsche Lebensmittelmarkt gilt als Resterampe Europas.

Die schwerkriminelle Scheinregierung preist ihr sogenanntes „Verbraucherinformationsgesetz“. ­ Geändern hat sich jedoch nichts. Transparenz? Wie immer Fehlanzeige!

Wer in Deutschland in einen sogenannten „Supermarkt“ kommt, den packt oft das Grauen: Halbvergammeltes Gemüse siecht in Plastikkisten seinem Ende entgegen – Fruchtfliegen umschwirren die sogenannte „Frischetheke“ – manchmal riecht es nach saurer Milch.

In anderen Ländern ist das anders: Auswahl und Qualität sind in französischen, polnischen und belgischen Supermärkten deutlich besser: die Waren sind frisch und knackig.

Deutschland gilt unter den Lieferanten als Restemarkt. Matthias Wolfschmidt (Foodwatch) berichtet von Gemüsehändlern, die sagen: „Die besten Tranchen gehen nach Frankreich, in die Schweiz, und nach Großbritannien. Was übrig ist, kommt nach Deutschland.

 

 

Deutschland ist auch ein Markt für Gammelfleisch. Diesbezügliche Skandale führen immer wieder vor Augen, dass es im deutschen Lebensmittelhandel erheblich an Kontrollen und Transparenz mangelt. Immer noch! Auch nach BSE, Dioxin und wurmstichigen Fisch.

„Wir sehen das Verbraucherinformationsgesetz als Quantensprung in Fragen der Verbraucherinformation“, sagte der sogenannte „Staatssekretär“ Gerd Müller. Im Grunde hat dieser Politschwerkriminelle damit sogar Recht, denn ein Quantensprung ist die kleinstmögliche Veränderung.

Die Einschätzung von Verbraucherverbänden: Das „Gesetz“ sei weitgehend sinnlos. Etikettenschwindel! Anforderungen an die Nahrungsmittelmafia formuliert es nicht.

Wie der Supermarkt um die Ecke bei der letzten Lebensmittelkontrolle abgeschnitten hat, mit welchen Futtermitteln das Fleisch in der Wurst entstand und wie hoch die Pestizidbelastung bei Obst und Gemüse ist, das erfährt der Kunde auch in Zukunft nicht.

Nur auf Anfrage erhalten Kundinnen und Kunden Auskunft – das aber auch nur dann, wenn ein schriftliches Verfahren eingehalten und mindestens vier Wochen gewartet werden kann, falls überhaupt Informationen vorliegen.

 

 

Noch viel länger dauert der Prozess, wenn das betroffene Unternehmen nicht mit der Veröffentlichung einverstanden ist.

Es wurde nämlich festgelegt, dass ein laufendes Verwaltungsverfahren die Freigabe blockiert – und so ein Verwaltungsverfahren kann das Unternehmen mit einem noch so abwegig begründeten Widerspruch gegen die Veröffentlichung selbst herbeiführen.

Bis zum Ende des Verfahrens können Jahre vergehen. Deutlicher kann eine Aufforderung zur Verfahrensverschleppung kaum ausfallen.

Kunden wollen wissen, woraus ein Produkt besteht – ob Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt wurden, ob Gen-Futter bei der Herstellung verwendet wurde und ob im betreffenden Betrieb sonstige Problemfälle auftraten.

Kunden möchten keine sogenannten „Zusatzstoffe“ in den Produkten! Schon gar nicht solche, welche die Gesundheit gefährden!

Die Unternehmen haben eine panische Angst davor, Informationen transparent zu machen, was verständlich ist, bei dem ganzen Müll, der heutzutage verarbeitet und der Bevölkerung zum Kauf und Verzehr angeboten wird.

 

 

Stark giftiges, krebserregendes Nitrit, sowie künstliche Phosphate, die das Leben verkürzen, sind nur ein Bruchteil dessen, was an gesundheitsschädlichen Stoffen in den Produkten landet.

Die Hersteller können sich auch auf die Rückendeckung von sogenannten „Gerichten“, also von Justizschwerkriminellen verlassen.

Die Firma „Bundesverwaltungsgericht „urteilte“, dass die Namen von Unternehmen, gegen die Bußgelder wegen Unterbefüllung ihrer Verpackungen verhängt wurden, nicht veröffentlicht werden dürfen.

Der Grund: Mit Bußgeldern belegte Verstöße sind „Geschäftsgeheimnis“. Der Verbraucherschutz müsse grundsätzlich hinter dem Eigentumsrecht zurückstehen.

Die Geheimhaltung bei allem, was mit der Nahrungsmittelproduktion zu tun hat, wird nicht nur durch justizschwerkriminelle sogenannte „Richter“ geschützt.

Was sich Apfelsaft nennen darf und wie viel Leber in der Leberwurst steckt, das legt in Deutschland ein Geheimbund fest – und zwar die Lebensmittelbuch-Kommission.

Sie beschließt, dass ein Apfelsaft auch dann ein Apfelsaft ist, wenn er nur aus Wasser und Konzentrat besteht. Wer wirklich Apfelsaft kaufen will, der muss nach „Direktsaft“ schauen.

 

 

Auch, dass der unappetitliche Lappen aus mit chemischer Hilfe gefügig gemachten Fleischresten sich Formfleisch-Schinken­ nennt, geht auf das Konto der 32 Mitglieder fassenden Runde, die sich aus Vertretern der Lebensmittelmafia, Institutsleitern, Politschwerkriminellen, Lobbyisten und nur fünf Verbraucherschützern zusammensetzt.

Auch Angelika Michel Drees vom „Verbraucherverband Bundeszentrale“ sitzt seit Jahren mit in der Runde. Es gebe wichtigere Probleme, als den Apfelsaft, sagt sie. Nur welche das sind, darf in Deutschland niemand erfahren und schon gar nicht die Konsumenten! Alle Beteiligten sind zum Stillschweigen verpflichtet. Transparenz ist wohl etwas anderes, als das, was der Bevölkerung geboten wird!

Aussagelose „Qualitätssiegel“

Die Lebensmittelmafia setzt auf Selbstkontrolle. Eigene Plaketten sollen Qualitätsstandards dokumentieren. Dabei wird aber nur Schein und kein Sein geboten.

Ein Beispiel ist das so genannte „QS-Siegel“ (Slogan: „QS ist das Zeichen für Qualität und Sicherheit bei Lebensmitteln“).

Die Betreiber nennen sich „Bündnis für Lebensmittelsicherheit und aktiven Verbraucherschutz“. Gesellschafter sind der Deutsche Bauernverband (DBV), die Centrale Marketing Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) und der Deutsche Raiffeisenverband (DRV).

Nach einer Untersuchung von „Foodwatch­“ über den Aussagegehalt des Zeichens musste die Gesellschaft eingestehen: „Die möglichen Missverständnisse, die sich aus der Bezeichnung ‚Qualität und Sicherheit‘ ergeben, dürfen nicht weiter verstärkt werden.

Im Rahmen des „QS-Systems“ wird nur insoweit Qualitätsfleisch erzeugt, als das für eine hochwertige Erzeugung von Nahrungsmitteln die Einhaltung der „gesetzlichen Regelungen“ notwendige Voraussetzung ist“. Der Slogan wurde umgetextet­: „QS – Geprüfte Qualitätssicherung“ heißt die Verbrauchertäuschung jetzt.

 

 

Das Selbstverständnis der Branche ist: „Wir halten die „Gesetze“ ein und loben das als sensationelle Qualitätsoffensive“, sagt Matthias Wolfschmidt von Foodwatch – und nicht einmal das funktioniert.
QS-Mitglied Real wurde beim Umetikettieren von Hackfleisch erwischt, und dioxinbelastetes Futter wurde von QS-zertifizierten Betrieben weiterverarbeitet. Schöne „Qualitätssicherung“!

Die Deutschen sind selbst Schuld an der Misere, argumentiert die Industrie. Sind sie doch geizig, zu allererst bei der Nahrung. 11,7 Prozent des Nettoeinkommens würden hierzulande für Nahrungsmittel ausgegeben – in Frankreich seien es 14,1, in Italien 14,8 Prozent.

Verbraucher seien auch nicht bereit einen höheren Preis zu zahlen, dabei zahlen die Menschen aktuell bereits die höchsten Preise aller Zeiten für Lebensmittel!

Der Bauernverband hat immer gesagt: „Alle Produkte sind gut – und dann nimmt der Kunde natürlich immer das Billigste“.

Tatsächlich sind jedoch wohl eher alle Produkte schlecht, da sie allein schon mit sogenannten „Pestiziden“ vergiftet sind, welche tonnenweise von sogenannten „Bauern“ in die Natur ausgebracht werden.

Was soll an einer Wurst gut sein, die mit dem Starkgift Nitrit vergiftet ist?! Dass etwas im üblichen Handel gut sei, ist bestenfalls Wunschdenken!

Schwarzen Schafen wird es zudem leicht gemacht. Angst vor intensiven Kontrollen braucht niemand zu haben. Landesweit kommt ein Lebensmittelkontrolleur auf 600 Betriebe, hat Adrian Peters, Autor des Buches „Die Fleischmafia“ ausgerechnet.

Die Kontrolleure sind den Kommunen unterstellt und so oft näher an der Wirtschaft, als für die gebotene, professionelle Distanz gut ist.

Gerade im Fleischmarkt existieren undurchsichtige Strukturen, die es Leuten mit krimineller Energie leicht machen.

Zwar sieht das „Lebensmittel- und Futtergesetzbuch (LFGB)“ bis zu fünf Jahre Haft für Lebensmittelkriminalität vor, doch der im „Strafrecht“ verlangte Nachweis von Vorsatz und Schuld bei einzelnen Verantwortlichen, gelingt nur äußerst selten.

 

 

Noch weniger beeindruckend liest sich der Bußgeldkatalog. Die Höhe des angedrohten Bußgelds orientiert sich am kleinen Familienbetrieb. 20.000 Euro Höchstsatz! Für große Konzerne ein Betrag für die Portokasse.

Für die Bevölkerung bedeutet das: Selbstversorgung und Eigenproduktion ist das unbedingte Mittel der Wahl, um all diesm Wahnsinn einigermaßen entgehen zu können.

                                                                                                                                
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Jahrestag des Volksaufstands am 17. Juni 1953

18. Juni 2019

 

Jahrestag des Volksaufstands am 17. Juni 1953

 

Als Aufstand des 17. Juni (auch Volksaufstand oder Arbeiteraufstand) wird der Aufstand bezeichnet, bei dem es in den Tagen um den 17. Juni 1953 in der DDR zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten kam, die verbunden waren mit politischen und wirtschaftlichen Forderungen.

Ein deutscher Schicksalstag

Niemand konnte damals ahnen, welchen hohen Stellenwert der 17. Juni 1953 in der deutschen Nachkriegsgeschichte einmal gewinnen sollte.

Aus einem Arbeiterkonflikt entwickelte sich in wenigen Stunden ein politischer Aufstand – aus einem Arbeiterprotest wurde ein Volksaufstand. Ein Aufstand für Einheit, Recht und Freiheit.

Wir müssen den 17. Juni als herausragendes Ereignis unserer Entwicklung begreifen.

Mit Hilfe von Panzern und der Volkspolizei schlug das sowjetische Militär die Erhebung blutig nieder. Tausende Menschen kamen hinter Gitter – mindestens fünfzig bezahlten mit ihrem Leben.

Wer das nun bedrohlich oder grausam findet, liegt mit seinen Empfindungen völlig richtig, doch das ist nun mal möglicherweise der Preis, der für Freiheit und Gerechtigkeit zu zahlen ist.

Zwischen dem Sturz des SED-Regimes 1989 und dem 17. Juni 1953 besteht ein enger Zusammenhang: Zunächst politische und soziale Einzelforderungen – dann der Wunsch nach Freiheit und Gerechtigkeit – schließlich nach Wiedervereinigung.

Der ausschlaggebende Unterschied: 1989 rollten keine russischen Panzer.

Allen Freiheitserhebungen, die dem 17. Juni im Osten folgten – der Volksaufstand in Ungarn 1956, der Prager Frühling von 1968 – hat dem militärischen Eingreifen der Sowjets ein Ende gesetzt.

Walter Ulbrichts Regierung und die „Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)“ waren am 17. Juni praktisch entmachtet worden.

Während im Westen das sogenannte „Wirtschaftswunder“ begann, beschloss die SED auf ihrer zweiten Parteikonferenz im Juni 1952 den Aufbau des Sozialismus und leitete damit eine Verschärfung des Klassenkampfes ein.

Die SED regierte ihren Staat und „ihre“ Menschen, die kaum Menschenrechte hatten, im stalinistischen Geist und mit Härte.

Schon wegen kleinster Vergehen, etwa wegen des Diebstahls von Nahrungsmitteln aus purer Not, landeten damals viele Menschen im Gefängnis.

1953 war die ökonomische Lage in der DDR so schlecht und die Versorgung der Bevölkerung mit dem Lebensnotwendigsten so schwierig, dass die sowjetische KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion) eine deutliche Kursänderung von der SED verlangte.

Um die wirtschaftliche Situation zu verbessern, sahen Partei und Regierung nur eine Möglichkeit: Es musste mehr produziert werden bei geringeren Kosten.

Am 14. Mai beschloss das Zentralkomitee der SED die Erhöhung der Arbeitsnormen um 10 Prozent.

Am 9. Juni 1953 verkündete die SED ihren „neuen Kurs“. Er versprach das Ende des Kirchenkampfes, die Überprüfung von Urteilen, die Freilassung von Inhaftierten, sowie die Rückgabe von Eigentum an Bauern und Gewerbetreibende.

Ab sofort sollte die bessere Versorgung der Bevölkerung gefördert werden.

An ihrer im Mai 1953 beschlossenen allgemeinen Erhöhung der Arbeitsnormen hielt die SED jedoch bis zum 16. Juni fest.

Die Menschen sahen im „neuen Kurs“ in erster Linie eine politische Bankrotterklärung, doch mit dem Druck auf die Arbeiter wuchs auch ihr Frust, wuchs die Unzufriedenheit im ganzen Land.

Am Morgen des 16. Juni 1953 kamen führende Gewerkschaftsfunktionäre zu der Baustelle des Krankenhauses Friedrichshain, wo am 15. Juni nur durch die Einberufung einer Belegschaftsversammlung ein Streik abgewendet werden konnte.

Die Bauarbeiter forderten die Rücknahme der Normenerhöhung.

Die Gewerkschaft versuchte die Arbeiter davon zu überzeugen, dass an eine Rücknahme der Normen nicht zu denken sei. Damit war für die Bauarbeiter das Maß voll!

Da die Baustellentore während der Versammlung verschlossen worden waren, befürchteten die Arbeiter, verhaftet zu werden.

Um ihnen zu Hilfe zu kommen, legten Arbeiter von Nachbarbaustellen an der Stalinallee die Arbeit nieder, zogen vor das Tor des Krankenhauses Friedrichshain, brachen es auf und forderten ihre Kollegen auf, sich an der Demonstration zu beteiligen.

Die Menge war spontan auf ca. 10000 Demonstranten angewachsen und forderte nun den Sturz der Regierung und damit das Ende der SED-Herrschaft.

 

Jahrestag des Volksaufstands am 17. Juni 1953.....

 

Für den nächsten Tag, den 17. Juni 1953, riefen die Arbeiter den Generalstreik aus.

Nachdem die Bauarbeiter in der Stalinallee in Ost-Berlin mit ihrem Streik ein Signal gesetzt hatten, kam es am 17. Juni 1953 tatsächlich zum Volksaufstand in über 700 Städten und Gemeinden der DDR.

Acht Jahre nach dem Ende der ersten deutschen Diktatur sollten erstmals über eine Million Deutsche für Rechte und Freiheit demonstrierten.

Sowjetische Panzer schlugen den Aufstand schließlich nieder – sowjetische Standgerichte verhängten mindestens 18 Todesurteile.

Die Tatsache, dass der Aufstand gescheitert war, nimmt nichts von seiner historischen Bedeutung.

Festzuhalten bleibt, dass die ostdeutschen Demonstranten vom Juni 1953 die ersten waren, die sich gegen das Unrechtssystem erhoben hatten.

Der 17. Juni 1953

In den frühen Morgenstunden des 17. Juni fanden um Berlin herum Truppenbewegungen statt. Sowjetische Panzer rollten auf Berlin zu.

Das sowjetische Oberkommando löste in allen Garnisonen und bei den Truppen im Manövergelände (ein Großteil der in der DDR stationierten sowjetischen Militärmaschine befand sich zu diesem Zeitpunkt im Manöver) erhöhte Gefechtsbereitschaft aus.

 

Jahrestag des Volksaufstands am 17. Juni 1953...

 

Die ganze Nacht durch, bis in den Morgen berichtete der Westberliner RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor) über die Protestaktion des Vortages.

Ort und Zeitpunkt der, für den Morgen in Ostberlin geplanten Demonstration, wurden mehrfach bekannt gegeben.

Stündlich wiederholte RIAS in seinen Nachrichtensendungen ab 23.00 Uhr folgende Meldung:

„Arbeiter aller Industriezweige Ostberlins forderten in den Abendstunden besonders nachdrücklich, dass die Ostberliner sich am Mittwoch früh um 7 Uhr am Strausberger Platz zu einer gemeinsamen Demonstration versammeln sollen.

Diese Ankündigungen und Aufrufe wurden von verschiedenen Demonstrationsgruppen bekannt gegeben.

Vertreter der Arbeiter und anderer Gruppen der Ostberliner Bevölkerung hoben hervor, dass die Bewegung weit über Ostberlin und über den Rahmen einer Protestdemonstration gegen die Normerhöhung hinausgegangen sei.“

Der West-Berliner DGB-Vorsitzende Ernst Scharnowski unterstützte in einem Aufruf an die „Ost-Berliner Kolleginnen und Kollegen“, der am Morgen ab 5.36 Uhr insgesamt viermal über den RIAS verbreitet wurde, die Forderungen der Bauarbeiter nach Aufhebung der Normerhöhungen.

O-Ton Ernst Scharnowski:

 

 

Im SED-Zentralorgan „Neues Deutschland“ erschien der Beschluss des Politbüros, dass die obligatorischen Normerhöhungen falsch waren und zurückgenommen wurden.

Allerdings wurde die Schuld für die Ereignisse des Vortages nicht der eigenen Politik, sondern Westberlin zugewiesen. Dieses Zugeständnis kam jedoch zu spät.

Ab 6.00 Uhr, der Streikaufruf hatte sich rasch herumgesprochen, versammelten sich Tausende auf dem Strausberger Platz und zogen zum Regierungssitz.

Im Industriegebiet Oberschöneweide legten zahlreiche Betriebe die Arbeit nieder und zogen in das Stadtzentrum.

Immer mehr Betriebe legten die Arbeit nieder, so streikten im Bezirk Mitte von den 4.000 in vier Betrieben Beschäftigen ca. 3.300 – in Friedrichshain von 10000 Beschäftigten in 10 Werken nahezu alle – in Köpenick von 24000 in 13 Betrieben die Hälfte.

Dies betraf auch Werke sowjetischer Aktiengesellschaften. Zahllose Resolutionen wurden verfasst und den Gewerkschafts- bzw. Betriebsleitungen übergeben.

Die Forderungskataloge waren sich immer einander ähnlich: Ablösung der Regierung, Auflösung des hauptamtlichen FDGB-Apparates, freie Wahlen, Senkung der HO-Preise um 40 Prozent.

Ständig trafen neue Demonstrationszüge in der Leipziger Straße, am Potsdamer Platz und in den angrenzenden Straßen ein.

Sprechchöre forderten den Rücktritt der Regierung, freie Wahlen und die Einheit Deutschlands.

Gegen 10.00 Uhr hatten die Demonstranten alle Sektorengrenzschilder, Propagandaschilder und Fahnenmasten am Potsdamer Platz zerstört, sowie Kioske und Baracken in Brand gesetzt.

Die Situation eskalierte immer mehr. Die Volkspolizeiwache im Columbushaus am Potsdamer Platz wurde gestürmt – Waffen, sowie Bekleidungsstücke aus dem Fenster geworfen.

Einige Polizisten zogen es vor, sich in Westberliner Gewahrsam zu begeben.

Gegen 11.00 Uhr war die Zahl der Demonstranten vor dem Haus der Ministerien auf über 100000 Menschen angewachsen.

Um 11.00 Uhr wurde die rote Fahne vom Brandenburger Tor geholt und zerrissen.

Jetzt ging es den Menschen nicht mehr nur um Normen! Das ganze System stand am Pranger. Die Demonstranten zogen in Berlin mit folgenden Losungen durch die Innenstadt:

„Abzug der Russen“
„Nieder mit Walter Ulbricht“
„Wir fordern den Generalstreik“
„Wir brauchen keine SED“
„Wir brauchen keine Volksarmee“
„Nieder mit der Regierung Grotewohl“

Gegen Mittag gelang es den Demonstranten in einer Reihe von Städten, Haftanstalten, Polizeidienststellen, Einrichtungen der Staatssicherheit, Gebäude der Stadtverwaltungen sowie der SED und Massenorganisationen zu erstürmen.

Auch an anderen Stellen Berlins gingen Demonstranten gegen Einrichtungen der SED und der Polizei vor.

Sie belagerten das Haus des Zentralkomitees der SED an der Prenzlauer Allee und warfen Fensterscheiben ein.

Sowjetische Truppen verhinderten hier, wie am Karl-Liebknecht-Haus am Rosa-Luxemburg-Platz, die Erstürmung der Gebäude.

 

Jahrestag des Volksaufstands am 17. Juni 1953....

 

Andere Demonstranten stürmten ein Gebäude des Ministeriums für Staatssicherheit in der Friedrichstraße und das Verlagsgebäude des FDGB in der Chausseestraße.

Im Verlauf des Volksaufstands am 17. Juni drohte der SED, die Macht vollkommen zu entgleiten.

An mehreren Orten waren die Partei-, Volkspolizei-, ja sogar die MfS-Zentrale besetzt worden.

Das ostdeutsche Regime verfügte über kein Machtmittel mehr, von sich aus den Aufstand zu ersticken.

Über eine reguläre Armee verfügte die DDR damals noch nicht. Ihre Rolle nahmen die paramilitärischen Verbände der kasernierten Volkspolizei, eine Art hochgerüstete Bereitschaftspolizei ein.

Die sowjetische Führung entschloss sich, ihre Rechte als Besatzungsmacht wieder aufleben zu lassen.

Gegen Mittag trafen russische Truppen in der Leipziger Straße und am Potsdamer Platz ein.

Ein erster Toter war zu beklagen, als Unter den Linden / Am Zeughaus russische Fahrzeuge in eine Menschenmenge hinein fuhren.

Sowjetische Panzer und Truppen der kasernierten Volkspolizei begannen die Umgebung des Regierungssitzes unter Einsatz von Schusswaffen zu räumen.

Dabei gab es zahlreiche Verletzte und auch Tote. Die Demonstranten konnten nur mit Schmährufen, Knüppeln und Steinen antworten.
Zahlreiche Menschen flüchteten in den Westsektor bzw. wurden dorthin abgedrängt.

Viele konnten danach wegen Schließung der Sektorenübergänge nicht mehr zurück. Noch Ende Juni betreuten Westberliner Stellen über 4.000 Ostberliner in behelfsmäßigen Unterkünften.

Um 13.00 Uhr wurde durch „Befehl des Militärkommandanten des sowjetischen Sektors von Berlin“ in 167 von 217 Stadt- und Landkreisen der Ausnahmezustand verhängt.

Erklärung des Ausnahmezustandes im sowjetischen Sektor von Berlin

 

Jahrestag des Volksaufstands am 17. Juni 1953......

 

Die Sektorengrenzen wurden durch Heranführung weiterer sowjetischer Truppen hermetisch abgeriegelt.

Am Abend wurden ca. 20000 sowjetische Soldaten und 15000 Angehörige der „kasernierten Volkspolizei“ (KVP) eingesetzt. Der Verkehr ruhte seit langem.

Erst in den späten Abendstunden beruhigte sich die Lage. Überall in der Stadt patrouillierten Truppen.

Zwischen 21 und 5 Uhr wurde DDR-weit eine Ausgangssperre verhängt.
In den Abendstunden konnte der Befehlshaber der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland schließlich nach Moskau melden, dass im Land weitgehend Ruhe herrsche und die Lage unter Kontrolle sei.

Der Aufstand war blutig niedergeschlagen. Bis Mitternacht wurden auf Westberliner Seite 64 Verletzte und 3 Tote gezählt.

Wie viele Menschen sich an diesem Tag im ganzen Land an den Demonstrationen und Streiks beteiligten ist bis heute unklar.

Die Zahlenangaben schwanken zwischen 400000 und 1,5 Millionen Menschen.

Mehr als 13000 Menschen wurden festgenommen. Darüber hinaus gibt es keine genauen Zahlen über alle Todesopfer. Die Angaben bewegen sich zwischen 50 und 125 Toten.

 

Jahrestag des Volksaufstands am 17. Juni 1953..

 

Nur langsam gelang es der Führung der SED und der Regierung der DDR in den folgenden Monaten, die Lage aus ihrer Sicht zu stabilisieren.

Um weitere Konflikte zu verhindern, beschloss die SED nach dem Aufstand soziale Konzessionen zu machen.

Die Normerhöhungen wurden rückgängig gemacht – die Löhne für Arbeiter wurden angehoben und die Nahrungsmittelindustrie wurde jetzt anstatt der Schwerindustrie gefördert.

In den HO-Geschäften wurden fast alle Waren um 10 bis 25 Prozent billiger.

Die Sowjetunion machte Zugeständnisse und erklärte sich bereit, die Besatzungskosten auf 5 Prozent des Staatshaushaltes der DDR zu begrenzen, sowie ab 1954 auf alle Kriegsreparationen zu verzichten. Sie lieferten statt dessen Getreide.

Betriebe, die sich seit dem Krieg in sowjetischem Besitz befanden, wurden der DDR als Staatsbesitz übereignet.

Die Angst vor dem Verlust der Macht führte zu einem Ausbau des Repressivapparates, der bis zum Ende der DDR 1989 ständig vervollkommnet wurde.

 

 

Die Westmächte und die „Bundesrepublik“ wurden von dem Aufstand überrascht.

Die politischen und wirtschaftlichen Probleme der DDR waren den Westmächten gut bekannt, doch erwarteten sie keine derartigen Massenproteste, die so schnell zu einem Volksaufstand anwachsen waren.

Für die westliche Welt wurde der 17. Juni 1953 zum Symbol für den Freiheitswillen der Bevölkerung in der DDR.

Die Niederschlagung des Aufstandes durch sowjetische Panzer wurde zum offensichtlichen Beweis der Abhängigkeit der DDR von Moskau.

Ohne das Einschreiten der sowjetischen Truppen wäre die Herrschaft der SED vermutlich schon vier Jahre nach der Staatsgründung an ihr Ende gelangt.

Was kann man daraus lernen?

1.) Die Macht hat die Bevölkerung – nicht parasitäres Politgesindel.

2.) Je mehr Menschen sich aktiv beteiligen und zur Wehr setzen, desto wirkungsvoller ist das Ganze.

3.) Ein Aufstand kann schneller und einfacher entstehen, als sich das gemeinhin vorgestellt wird.

4.) Entgegen der ständig genutzten Ausrede – „da kann man ja sowieso nichts dran ändern“ – kann man sehr wohl etwas ändern.

5.) Beim nächsten Aufstand, der praktisch schon in den Startlöchern steht, sollten sich die Menschen entsprechend bewaffnen, um auf Versuche der Niederschlagung entsprechend antworten zu können, so dass es eben nicht zu einer Niederschlagung des Aufstandes kommt.

6.) Kein Mensch braucht Regierung und Unterdrückung, sondern Freiheit und Gerechtigkeit.

Fazit: Lasst uns gemeinsam das parasitäre Unterdücker- und Herrschergesindel ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen, für ein lebenswertes Leben in Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Harmonie.

Das Leben könnte für alle so schön sein…

 

Jahrestag des Volksaufstands am 17. Juni 1953.

                                                                                                                                
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Wie die Menschen verdummten: Die Gottespest

17. Juni 2019

 

John Most

 

Wir wollen einmal mehr bei Licht betrachten, wie es zur Verdummung der Menschen kam.

Dazu nehmen wir ein Schriftstück aus dem neunzehnten Jahrhundert von Johann „John“ Most zur Hand, welches den Namen „Die Gottespest“ trägt. Dieses bemerkenswerte Schriftstück enthält folgenden Inhalt:

Unter allen Geisteskrankheiten, welche der Mensch sich systematisch in den Schädel impfte, ist die Gottespest die allerscheußlichste.

Wie alles eine Geschichte hat, so ist auch diese Seuche nicht ohne Historie. Nur schade, dass es mit der Entwicklung vom Unsinn zum Verstand, wie sie im Allgemeinen aus dem Historismus oft gefolgert wird, bei dieser Art Geschichte ganz gewaltig hapert.

Der alte Zeus und sein Doppelgänger, der Jupiter – das waren noch ganz anständige, fidele, wir möchten sagen gewissermaßen aufgeklärte Kerle, verglichen mit den jüngsten Drillingssprossen am Stammbaume der Götterei, welche sich, bei Licht besehen, an Brutalität und Grausamkeit getrost mit Fitzliputzli messen können.

Wir wollen übrigens mit den pensionierten oder abgesetzten Göttern überhaupt nicht rechten, denn die richten keinen Schaden mehr an.

Die noch amtierenden Wolkenverschieber und Höllen-Terroristen des Himmels aber wollen wir dafür desto respektloser kritisieren, blamieren und abführen.

Die Christen haben einen dreifältigen Gott. Ihre Vorfahren, die Juden, begnügten sich mit einem einfältigen.

Sonst sind beide Gattungen eine recht heitere Gesellschaft. „Altes und neues Testament“ bilden für sie die Quellen aller Weisheit.

Daher muss man diese „heiligen Schriften“ wohl oder übel lesen, wenn man sie durchschauen und verlachen lernen will.

Greifen wir nur der „Geschichte“ dieser Gottheiten heraus, so genügt das eigentlich schon zur Charakteristik des Ganzen vollkommen. In kurzem Abriss ist die die Sache nämlich die:

„Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Er befand sich mithin zunächst im allgemeinen Nichts, wo es allerdings nüchtern genug ausgesehen haben mag, um sich als Gott darin zu langweilen.

Und da es für einen Gott eine Kleinigkeit ist, aus Nichts Welten hervor zu zaubern, wie ungefähr ein Taschenspieler Hühnereier oder Silbertaler aus dem ärmeln schüttelt, so „schuf“ er „Himmel und Erde“.

Später drechselte er „Sonne, Mond und Sterne“ zurecht. Gewisse Ketzer, so man Astronomen nennt, haben zwar längst festgestellt, dass die Erde weder Mittelpunkt des Universums ist, noch je gewesen sein kann, noch überhaupt zu existieren vermochte, bevor die Sonne, um welche sie sich dreht, da war.

Diese Leute haben nachgewiesen, dass es ein reiner Blödsinn ist, von „Sonne Mond und Sternen“ und daneben von der Erde zu reden, als ob dieselbe, verglichen mit Ersteren, etwas ganz Spezielles und übergewichtiges wäre.

Sie haben es längst jedem Schulbuben eingepaukt, dass die Sonne auch nur ein Stern, die Erde ein Trabant der Sonne, der Mond sozusagen ein Untertrabant der Erde ist, nicht minder, dass die Erde, verglichen mit dem Weltganzen, weit davon entfernt ist, eine hervorragende Rolle zu spielen, umgekehrt kaum wie ein Sonnenstäubchen sich ausnimmt.

Doch was hat sich ein Gott um Astronomie zu kümmern? Er macht, was er will und pfeift auf Wissenschaft und Logik.

Aus diesem Grunde hat er auch nach seiner Erdenfabrikation zuerst das Licht und hernach die Sonne gemacht.

Selbst ein „Hottentotte“ kann heutzutage einsehen, dass ohne Sonne auf der Erde kein Licht sein kann; aber Gott – hmmmm… der ist ja kein „Hottentott“.

Aber schauen wir weiter. Die „Schöpfung“ war so weit ganz gelungen, aber es war immer noch kein rechtes „Leben in der Bude“.

Der Schöpfer wollte sich amüsieren. Daher machte er endlich Menschen. Er wich dabei merkwürdigerweise ganz von seiner zuvor angewandten Praxis ab.

Statt diese „Schöpfung“ durch ein einfaches „Es werde“ zu bewerkstelligen, machte er ungemein viel Umstände beim „Schaffen“.

Er nahm einen ganz prosaischen Lehmkloß zur Hand, modellierte daraus – „nach seinem Ebenbilde“ – eine Mannesfigur und „blies derselben eine Seele ein.“

Da aber Gott allweise, gütig, gerecht, kurzum: die Liebenswürdigkeit selber ist, so leuchtete ihm ein, dass dieser Adam, wie er sein Fabrikat nannte, sich allein ungemein langweilen dürfte.

Vielleicht erinnerte er sich dabei an sein vormaliges langweiliges Dasein im Nichts, und so erzeugte er denn eine ganz nette, reizende Eva.

Hier hatte ihn indessen offenbar die Erfahrung gelehrt, dass die Bearbeitung von Lehmklössen eben doch für einen Gott ein gar zu unreinliches Geschäft sei, weshalb er eine neue Fabrikationsmethode in Anwendung brachte.

Er riss dem Adam eine Rippe aus und verwandelte dieselbe – Geschwindigkeit ist keine Hexerei, am allerwenigsten für einen Gott – in ein niedliches Frauenzimmer.

Ob die herausgenommene Rippe Adam später wieder ersetzt wurde, oder ob nach der stattgefundenen Operation Adam als einseitiger Mensch herumlaufen musste, davon schweigt des Sängers Höflichkeit.

Die moderne Naturwissenschaft hat festgestellt, dass sich Tiere und Pflanzen im Laufe von Millionen von Jahren aus einfachen Urschleimgebilden in den mannigfaltigsten Abzweigungen bis zu ihren jetzigen Formen entwickelt haben.

Sie hat ferner festgestellt, dass der Mensch nichts weiter ist, als das Produkt dieser Entwicklung, und dass er nicht nur vor so und so vielen Jahrtausenden (auch im engeren Sinne des Wortes) ein sehr tierisches Aussehen hatte und keine Sprache besaß, sondern auch, dass er – jede andere Annahme schließt sich von selbst aus – aus niedrigen Tierarten hervorgegangen sein muss.

Die Naturwissenschaft lässt mithin Gott mit seiner selbst verkündeten Menschenmacherei als einen ganz albernen Aufschneider erscheinen. Aber was nützt das alles!

Gott lässt mit sich nicht spaßen. Ob seine Erzählungen wissenschaftlich klingen, oder sich wie alberner Quatsch anhören: er befiehlt, dass man daran glaube. Widrigenfalls er es geschehen lässt, dass einen der Teufel (sein Konkurrent) holt, was sehr unangenehm sein soll.

In der Hölle herrscht ja nicht nur beständiges Heulen und Zähneklappern, sondern es brennt auch ein ewiges Feuer, es nagt ein unermüdlicher Wurm und es stinkt ganz heillos nach Pech und Schwefel.

Alledem soll ein Mensch ohne Leib ausgesetzt werden. Es schmort sein Fleisch, dass er nicht bei sich hat; er klappert mit den längst ausgefallenen Zähnen; er heult ohne Hals und Lunge; seine in Staub zerfallenen Knochen benagt der Wurm; er riecht ohne Nase – und das alles ewiglich. Eine verteufelte Geschichte!

Gott ist überhaupt, wie er in seiner selbstverfassten Chronik, der Bibel, ganz offenkundig mitteilt, ungemein launisch und rachgierig – geradezu ein Musterdespot.

Kaum waren Adam und Eva gemacht, so verstand es sich für ihn von selbst, dass dieses Pack regiert werden müsse. Deshalb erließ er ein Strafgesetzbuch.

Dasselbe lautete kategorisch: Ihr sollt nicht essen vom Baume der Erkenntnis!

Seitdem hat auch noch nie irgendwo ein gekrönter oder ungekrönter Tyrann existiert, welcher nicht den Völkern dieses Diktat zugeschleudert hätte.

Adam und Eva respektierten dieses Verbot nicht. Dafür wurden sie ausgewiesen und zu lebenslänglicher und auch auf ihre Nachkommen für alle Zeiten zu übertragender harte Arbeit verdonnert.

Der Eva wurden ausserdem noch die „bürgerlichen Ehrenrechte“ aberkannt, indem sie als Magd Adam`s deklariert wurde, dem sie zu gehorchen habe.

Unter göttlicher Polizeiaufsicht standen sie ohnehin schon. Wahrhaftig, so weit hat es selbst Fatzke im Maßregeln der Menschen nicht gebracht.

Die Strenge Gottes gegen die Menschen nützte indessen gar nichts. Vielmehr ärgerten ihn dieselben, je mehr sie sich vermehrten, desto schmählicher.

Und wie diese Vermehrung von Statten ging, das konnte man schon bei der Geschichte von Kain und Abel merken.

Als der letztere von seinem Bruder totgeschlagen worden, ging Kain „in ein fremdes Land“ und nahm sich ein Weib.

Woher das „fremde Land“ mit den dort zu findenden Weibern plötzlich kam, hat der liebe Gott freilich nicht notiert, was bei seiner damaligen Arbeitsausübung nicht zu verwundern ist.

Endlich war das Maß voll! Gott beschloss, die ganze Menschheit durch Wasser zu vertilgen.

Nur ein paar Leute nahm er aus, um es nochmals zu probieren. Unglücklicher Weise hatte er sich, aller Weisheit ungeachtet, aber schon wieder einmal vergriffen, denn Noah, der Chef der Geretteten, entpuppte sich bald als ein großer Söffel, mit dem seine Söhne Allotria trieben.

Was konnte aus solch einer verlotterten Familie Gutes entstehen?

Wieder breitete sich die Menschheit aus; wieder entwickelte sich dieselbe zu jenen „Rabenäsern“ und „Sündenlümmeln“, von denen das bekannte Mecklenburger Gesangbuch so viel Böses zu berichten weiß.

Gott hätte bersten mögen vor himmlischem Zorne, zumal alle seine exemplarischen Lokalzüchtigungen, wie Austilgung ganzer Städte, durch Pech und Schwefel, „rein für die Katz“ waren.

So entschloss er sich, das ganze Gesindel mit Stumpf uns Stiel auszurotten, als ein höchst sonderbares Ereignis ihn wieder milder stimmte. Andernfalls wäre es längst um die Menschheit geschehen gewesen.

Eines Tages tauchte nämlich ein gewisser „heiliger Geist“ auf! Es ging demselben, wie dem „Mädchen aus der Fremde“: Niemand wusste, woher er kam.

Der Bibelschreiber (nämlich Gott) sagt nur, er selber sei der heilige Geist. Man hat es also vorläufig mit einer zweieinigen Gottheit zu tun.

Jener „heilige Geist“ kam auf den Einfall, in der Gestalt eines Täuberichs mit einem Frauenzimmer Namens Maria eine Bekanntschaft anzuknüpfen.

Er „überschattete“ in einer süßen Stunde die Auserwählte seines Herzens, und siehe da, sie gebar ein Knäblein, was indessen – wie Gott in der Bibel ausdrücklich betont – ihrer Jungfräulichkeit durchaus keinen Abbruch tat.

Der früher bemerkte Gott nannte sich nun Gott Vater, versicherte jedoch gleichzeitig, dass er nicht nur mit dem „heiligen Geist“, sondern auch mit Gottes Sohn vollständig identisch sei.

Man denke!

Der Vater war sein eigener Sohn – der Sohn sein eigener Vater – beide zusammen außerdem noch „heiliger Geist“. So gestaltete sich die „heilige Dreifaltigkeit“.

Und nun armes Menschenhirn, halte Stand, denn was jetzt folgt, könnte ein Pferd umbringen!

Wir wissen, dass Gott Vater beschlossen hatte, das Menschenpack zu frikassieren. Das tat dem Gott Sohn ungemein leid.

Er (bekanntlich gleichzeitig Gott Vater) nahm die ganze Schuld der Menschen auf sich und ließ sich, um seinen Vater (bekanntlich gleichzeitig Gott Sohn) in seiner Raserei zu beschwichtigen, von jenem zu erlösenden Gesindel zu Tode schinden – natürlich nicht ohne nachträglich wieder frisch und froh in den Himmel zu fahren.

Diese Aufopferung des Sohnes (der Eins ist mit dem Vater) machte dem Vater (der Eins ist mit dem Sohn) einen solchen Höllenspaß, dass er sofort eine allgemeine Amnestie erließ, welche zum Teil noch heute in Kraft ist.

Das ist der geschichtliche Teil der „heiligen Schrift“.

Man sieht, der Blödsinn ist dick genug aufgetragen, um denjenigen, der bereits idiotisiert genug ist ihn zu verdauen, empfänglich für irgendeinen Wahnwitz zu machen.

Hierher gehört vor allem die Lehre von der Belohnung und Bestrafung des Menschen im sogenannten „Jenseits“.

Längst ist es wissenschaftlich erwiesen worden, dass es ein vom Körper unabhängiges Seelenleben nicht gibt, dass das, was die Religionsschwindler „Seele“ nennen, nichts weiter ist, wie das Denkorgan (Hirn), welches durch die lebendigen Sinnesorgane Eindrücke empfängt und auf Grund derselben sich betätigt, und dass mithin im Augenblicke des körperlichen Absterbens auch diese Regung aufhören muss.

Was kümmern sich aber die Todfeinde des menschlichen Verstandes um die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung? Gerade so viel, als nötig ist, dieselben nicht ins Volk dringen zu lassen.

So predigen sie denn das „ewige Leben“ der menschlichen „Seele“. Wehe derselben, im „jenseits“, wenn der Leib, worin sie „diesseits“ gesteckt, die Strafgesetze „Gottes“ nicht pünktlich respektierte!

Wie uns diese Leute nämlich versichern, ist ihr „allgütiger, allgerechter, allbarmherziger, gnädiger ect.ect. Gott“ eine Ultra- Schnüffelnase, welche sich um jeden Pfifferling eines jeden Einzelnen bekümmert und jeden „Fehltritt“, den ein Mensch macht, in seine Allerweltsakten einträgt.

Dabei ist er ein ganz absonderlicher Kauz.

Während er wünscht, dass neugeborene Kinder unter der Gefahr eines Schnupfens ihm zu Ehren mit kaltem Wasser begossen (getauft) werden

– während er einen Heidenspass hat, wenn unzählige Glaubensschafe in ihren kirchlichen Ställen ihn litaneimäßig anblöken, oder wenn ihm die Eifrigsten seines Anhangs ohne Unterlass fromme Katzenmusik darbringen und ihn um alle möglichen und unmöglichen Dinge anbetteln (beten)

– während er sich in blutige Kriege mischt und als „Schlachtengott“ sich von den Siegern anposaunen und weihräuchern lässt, wird er fuchsteufelswild, wenn jemand an seinem Dasein zweifelt

– falls er Katholik ist, an Freitagen Fleisch isst oder nicht fleißig per Ohrenbeichte seine „Sünden“ losscheuert

– falls er Protestant ist, nicht die den Katholiken empfohlenen Heiligenknochen, Muttergotteslappen und Bilder verachtet, oder wenn er überhaupt nicht mit bockledernen Mienen, verdrehten Augen, gekrümmten Rücken und gefalteten Händen in der Welt umher duselt.

Stirbt so ein Mensch in „verstocktem“ Zustande, so wird ihm vom „lieben Gott“ eine Strafe zudiktiert, gegen welche alle Hiebe und Knuten und neunschwänzigen Katzen, alle Zuchthaus- Qualen und Verbannungs-Leiden, alle Empfindungen der Verdammten auf dem Schaffotte, alle Foltern und Martern, die je ein irdischer Tyrann ersonnen haben mag, nur angenehme Kitzeleien sind.

Dieser „Gott“ überbietet an bestialischer Grausamkeit alles, was auf der Erde Kanailleuses passieren könnte.

Sein Zuchthaus heißt H ö l l e, die wir bereits kennen – sein Henker ist der Teufel – seine Strafen dauern ewig.

Er gewährt höchstens für leichte Fälle nach längerer Zeit Begnadigung, vorausgesetzt, dass der betreffende Delinquent als Katholik gestorben ist.

Für einen solchen hat er nämlich unter Umständen das „Fegefeuer“ vorgesehen, welches sich von der „Hölle“ ungefähr so unterscheidet, wie in Preußen das Gefängnis vom Zuchthaus.

So ist es nur für verhältnismäßig kurzzeitige Insassen eingerichtet und hat etwas leichtere Disziplin. Immerhin brennt es auch im Fegefeuer ganz „gottsträflich“.

Sogenannte „Todsünden“ werden indessen nie mit Fegefeuer, sondern stets nur mit Hölle geahndet.

Hierher gehört z.B. „Gotteslästerung“, begangen durch Wort, Schrift und Gedanken.

Gott duldet also in dieser Beziehung nicht nur weder Presse-, noch Redefreiheit, sondern er trifft auch schon die unausgesprochenen Gedanken.

Überbietet er somit schon an und für sich an Rüpelhaftigkeit selbst die schuftigsten Despoten aller Länder und Zeiten, so tut er dies weit mehr noch hinsichtlich der Art und Dauer seiner Strafmittel.

Dieser Gott ist also das denkbar entsetzlichste Scheusal. Sein Verhalten ist um so infamer, als er von sich behaupten lässt, dass die ganze Welt und namentlich die Menschheit in all ihrem Tun und Lassen durch seine „göttliche Vorsehung“ reguliert wird.

Er malträtiert also die Menschen für Handlungen, deren Urheber er selber ist!

Wie liebenswürdig sind gegenüber diesem Ungeheuer die Tyrannen der Erde aus vergangener und gegenwärtiger Zeit.

Gefällt es Gott aber, einen Menschen nach seinen Begriffen gut leben und sterben zu lassen, so – malträtiert er ihn erst recht.

Denn der versprochene „Himmel“ ist, wenn man ihn genau betrachtet, noch ein viel heilloserer Platz, als die Hölle.

Man hat da gar keine Bedürfnisse, sondern ist immer befriedigt, ohne dass je ein Verlangen nach irgend einer Sache der Befriedigung vorausginge.

Da aber ohne Verlangen und Erlangen gar kein Genuss denkbar ist, so ist das Dasein im Himmel rein genusslos.

Man ist da ewig im Anschauen Gottes versunken; es wird immer auf den nämlichen Harfen dieselbe Melodie gespielt; man singt fortwährend das „neue Lied, das schöne Lied“, wenn auch nicht „von dem versoffen Nagelschmied“, so doch kaum Anregenderes.

Das ist die höchste Potenz der Langweiligkeit. Der Aufenthalt in einer Isolierzelle wäre dem entschieden vorzuziehen.

Kein Wunder, dass diejenigen, welche reich und mächtig genug sind, das Paradies auf Erden genießen, unter sich mit Heine lachend ausrufen:

„Den Himmel überlassen wir Den Engeln und den Spatzen.“

Und doch sind es gerade die Reichen und Mächtigen, welche den Gottesblödsinn und die Religionsduselei hegen und pflegen. Es gehört das entschieden zum Geschäft.

Ja, es ist für die herrschenden und ausbeutenden Klassen geradezu eine Lebensfrage, ob das Volk religiös versimpelt wird oder nicht. Mit dem Religionswahnsinn steht und fällt ihre Macht.

Je mehr der Mensch an Religion hängt, desto mehr glaubt er.

Je mehr er glaubt, desto weniger weiß er.

Je weniger er weiß, desto dümmer ist er.

Je dümmer er ist, desto leichter kann er regiert werden!

Dieser Gedankengang war den Tyrannen aller Länder und Zeiten geläufig, daher standen sie auch steht’s mit den Pfaffen im Bunde.

Gelegentliche Streitigkeiten zwischen diesen beiden Sorten von Menschenfeinden waren sozusagen nur häuslicher Hader um die Obergewalt.

Jeder Pfaff‘ weiß, dass er ausgespielt hat, sobald die „oberen Zehntausend“ ihm nicht mehr unter die Arme greifen.

Jedem Reichen und Mächtigen ist es kein Geheimnis, dass der Mensch nur dann geknechtet und ausgebeutet werden kann, wenn die Schwarzkünstler irgend einer Kirche es fertig bringen, genügenden Sklavensinn in die Herzen der Volksmassen zu pflanzen, denselben die Erde als „Jammertal“ erscheinen zu lassen, ihnen das „göttliche“ Diktat „Seid Untertan der Obrigkeit“ einzutrichtern, und sie mit einer angeblichen Extrawurst, welche nach dem Tode im unbekannten Wokenkukuksheim gebraten werden soll, abspeisen.

Der Erzjesuit Windhorst ließ einmal im deutschen Reichstag in der Hitze des Gefechtes deutlich genug erkennen, wie die Schwindler und Gauner der Welt über diesen Punkt denken.

„Wenn im Volke der Glaube zerstört wird“ – sagte er -„kann es das viele Elend nicht mehr ertragen und rebelliert!“

Das war deutlich und hätte jeden Arbeiter zum Nachdenken anregen sollen, wenn – ja wenn nicht so viele religiös zu vernagelt wären, um noch im Stande zu sein, mit normalen Ohren zu hören und einfache Dinge zu begreifen.

Umsonst haben die Pfaffen – d.h. die schwarzen Gendarmen des Despotismus – sich nicht stets so ungeheuer abgemüht, den Rückgang des religiösen Wesens aufzuhalten, obwohl sie selbst bekanntlich unter sich vor Lachen bersten möchten ob des Blödsinns, den sie gegen gute Bezahlung predigen.

Jahrtausende hindurch haben diese Gehirnverhunzer einfach ein Schreckensregiment geführt, ohne welches die religiöse Tollhäusigkeit längst ein Ende genommen hätte.

Galgen und Schwert, Kerker und Ketten, Gift und Dolch, Meuchel- und Justizmord – das waren ihre Mittel zur Aufrechterhaltung dieses Wahnsinns, der ein ewiger Schandfleck in der Geschichte der Menschheit bleiben wird.

Hunderttausende sind auf Scheiterhaufen langsam „im Namen Gottes“ geröstet worden, weil sie es gewagt, den biblischen Mist stinkend zu finden.

Millionen von Menschen wurden gezwungen, sich in langwierigen Kriegen die Köpfe gegenseitig einzuschlagen, ganze Länder zu verwüsten und nach Mord und Brand die Pest zu erzeugen – nur damit die Religion erhalten blieb.

Die raffiniertesten Foltern wurden Seitens der Pfaffen und ihrer Helfershelfer ersonnen, wenn es galt, diejenigen, welche vor Gott keine Furcht mehr hatten, durch irdische Teufeleien neuerdings in Religiosität hineinzuschrecken.

Man nennt einen Menschen einen Verbrecher, der anderen Hände und Füße verstümmelt.

Wie soll man Jene bezeichnen, welche das Hirn zu Grunde richten, und, wenn ihnen das nicht gelingen will, den ganzen Körper mit ausgesuchter Grausamkeit Zoll für Zoll verderben?

Wohl ist wahr: Diese Strolche können heute ihr göttliches Banditengewerbe nicht mehr in der althergebrachten Weise treiben, wenn auch Gotteslästerungsprozesse und dergl. immer noch vorkommen; dafür haben sie sich aber desto mehr auf Familienschleicherei, auf Weiberbeeinflussung, auf Kinderfang und Missbrauch der Schule geworfen.

Ihre Heuchelei hat eher zu- als abgenommen. Selbst der Presse haben sie sich in einem sehr hohen Grade bemächtigt, seitdem sie bemerkten, dass sie nicht mehr im Stande seien, die Buchdruckerei als solche wieder aus der Welt zu schaffen.

„Wo ein Pfaff hintritt, wächst zehn Jahre lang kein Gras mehr“, lautet ein altes Sprichwort.

Das heißt mit anderen Worten: Ein Mensch, der einmal den Pfaffen unter die Klauen geraten ist, hat aufgehört, gedanklich fruchtbar zu sein.

Seine Gehirnmaschenerie stockt, statt derselben kriechen religiöse Maden und göttliche Würmer in seinem Schädel umher. Er gleicht einem Schafe, das die Drehkrankheit hat.

Diese Unglücklichen sind um ihren eigenen Lebenszweck betrogen und, was noch schlimmer ist, bilden den großen Tross im Gefolge der Widersacher von Wissenschaft und Aufklärung, von Revolution und Freiheit.

Wo immer es gilt, neue Ketten für die Menschheit zu schmieden: sie sind bereit, in stumpfsinnigem Unverstand wie besessen darauf loszuhämmern.

Wenn gegen die fortschreitende Entwicklung der Dinge Hindernisse in den Weg gewälzt werden sollen – diese Unglücklichen werfen sich nötigenfalls in ihrer ganzen breiten Masse dem Strome der Zeit entgegen.

Wenn man sich daher anschickt, diese Geisteskrankheit zu kurieren, so tut man nicht nur ein gutes Werk den Betreffenden gegenüber, sondern man steht auch im Begriffe, einen Krebsschaden auszubrennen, an welchem das ganze Volk leidet, und der schließlich unbedingt total ausgetilgt werden muss, wenn die Welt endlich eine Stätte für Menschen werden soll, statt, wie bisher, ein Spielplatz für Götter und Teufel, welche mit uns Schindluder treiben.

Heraus also mit der Religion aus den Köpfen und nieder mit den Pfaffen! Die Letzteren pflegen zu sagen, der Zweck heiligt die Mittel. Wohlan!

Wenden wir diesen Grundsatz endlich auch gegen sie an!

Unser Zweck ist die Befreiung der Menschheit aus jeglicher Sklaverei, aus dem Joche sozialer Knechtschaft, wie aus dem Fesseln politischer Tyrannei, nicht minder, ja vor allem, aus dem Banne religiöser Finsternis.

Jedes Mittel zu Erreichung dieses hohen Zieles muss von allen wahren Menschenfreunden für recht erkannt und bei jeder darbietenden Gelegenheit in Anwendung gebracht werden.

Jeder religionslose Mensch begeht eine Pflichtvernachlässigung, wenn er täglich und stündlich nicht alles aufbietet, was in seinen Kräften steht, die Religion zu untergraben.

Jeder von Gottesglauben Befreite, der es unterlässt, das Pfaffentum zu bekämpfen, wo und wann und wie er nur immer Gelegenheit dazu hat, ist ein Verräter seiner Sache.

Also Krieg dem schwarzen Gesindel – unversöhnlicher Krieg bis aufs Messer!

Aufreizung gegen die Verführer, Aufklärung für die Verführten! Lasset uns jedes Mittel des Kampfes in unsere Dienste nehmen:

Die Geisel des Spottes, wie die Fackel der Wissenschaft; wird diese nicht zureichen, – greif- und fühlbarere Argumente!

Vor allem hüte man sich in der Arbeiterbewegung Gottesphrasen und Religionsgefasel schweigend mitanzuhören.

So wenig in den Lagern der sozialen Revolution – und was außerhalb desselben steht, ist eben reaktionär – monarchistische Agitationen oder Privateigentums- Beschönigungen Raum finden können, so wenig ist in demselben Platz für göttlichen Blödsinn.

Und, wohl gemerkt: je „anständiger“ diejenigen erscheinen, welche das verfluchte Religionsblech mit den Arbeiterbestrebungen vermischen wollen; je „besser“ deren Ruf ist, desto gefährlicher sind sie.

Wer den Gottesschwindel in irgend einer Form predigt, kann nur ein Dummkopf oder ein Schurke sein.

Beide Sorten taugen nichts zur Förderung einer Sache, welche nur dann ihr Ziel zu erreichen vermag, wenn sie voll und ganz auf der Höhe wissenschaftlicher Erkenntnis steht und sich der Ehrlichkeit ihrer Verfechter erfreut.

Opportunitätspolitik ist da nicht bloß von übel, sie ist ein Verbrechen.
Lassen die Arbeiter irgend welche Pfaffen sich in ihre Angelegenheiten mischen, so sind sie nicht nur belogen und betrogen, sondern auch alsbald verraten und verkauft.

So selbstverständlich es ist, dass der Hauptkampf des Proletariats sich gegen den Kapitalismus zu richten hat und mithin auch auf die Zerstörung des Gewaltmechanismus desselben, des Staates, abzielen muss, so wenig darf in ihrem Kampfe die Kirche außer Acht gelassen werden.

Die Religion muss systematisch im Volke untergraben werden, wenn dasselbe zu Verstand kommen soll, ohne welchen es nicht die Freiheit erringen kann.

Für die Dummen, resp. Verdummten, so weit sie noch besserbar erscheinen, werfe man u. a. folgende Fragen auf:

Wenn Gott will, dass man ihn kenne, liebe und fürchte, warum zeigt er sich nicht?

Ist er so gut wie die Pfaffen sagen, welchen Grund hat man, ihn zu fürchten?

Ist er allwissend, weshalb belästigt man ihn mit seinen Privatangelegenheiten und Gebeten?

Ist er allgegenwärtig, wozu ihm Kirchen bauen?

Ist er gerecht, weshalb denkt man denn, er werde die Menschen bestrafen, welche er voller Schwäche erschuf?

Tun die Menschen nur aus Gottes Gnade gutes, welchen Grund hätte er dann, sie dafür zu belohnen?

Ist er allmächtig, wie könnte er es zulassen, dass wir ihn lästern?

Ist er aber unbegreiflich, weshalb beschäftigen wir uns mit ihm?

Ist die Kenntnis von Gott notwendig, weshalb schwebt er im Dunkel?
U.s.w. Vor solchen Fragen steht der gläubige Mensch, wie ein Ochs vor dem Berge.

Jeder Nachdenkende muss aber zugeben, dass nicht ein einziger Beweis für die Existenz eines Gottes je erbracht worden ist.

Außerdem liegt nicht die geringste Notwendigkeit für die Existenz eines Gottes vor.

So wie wir bereits die Eigenschaften und Regeln der Natur kennen, ist ein Gott in oder außerhalb derselben geradezu zwecklos, gänzlich überflüssig und mithin ganz von selbst hinfällig.

Sein „moralischer“ Zweck ist noch nichtiger. Es gibt ein großes Reich, in welchem ein Herrscher regiert, dessen Verfahren den Geist seiner Untertanen in Unordnung bringt.

Er will gekannt, geliebt und geehrt sein, und alles bemüht sich, die Begriffe zu verwirren, die man sich von ihm machen kann.

Die Völker, welche seiner Gewalt unterworfen sind, besitzen über den Charakter und die Gesetze ihres unsichtbaren Souveräns bloß solche Ideen, als ihnen seine Minister mitteilen.

Diese hingegen geben es zu, dass sie selbst keine Vorstellungen von ihrem Meister sich machen können, dass sein Wille unerforschlich, seine Ansichten und Eigenschaften unergründlich sind.

Alles, was sie von ihrem verborgenen Fürsten erzählen, ist ein Chaos von Widersprüchen.

Sie sagen auch nicht ein Wort, das sich nicht auf der Stelle als Lüge erweisen ließe.

Man nennt ihn außerordentlich gut; dennoch gibt es auch nicht einen Menschen, der sich nicht über seine Beschlüsse beklagt.

Man nennt ihn unendlich weise, und in seiner Verwaltung scheint alles der Vernunft und dem gesunden Verstand entgegen zu sein.

Man rühmt seine Gerechtigkeit und die besten seiner Untertanen sind gewöhnlich die am wenigsten Begünstigten.

Man versichert, dass er alles sieht, und seine Allgegenwart heilt nichts.
Er ist, sagt man, ein Freund der Ordnung, und in seinem „Staate“ ist alles in Verwirrung und Unordnung.

Er tut alles aus sich selbst, aber die Ereignisse entsprechen selten seinen Plänen.

Er sieht alles voraus, aber er weiß nicht, was da kommen wird.

Er lässt sich nicht ungestraft beleidigen und dennoch duldet er die Beleidigung eines Jeden.

Man bewundert sein Wissen, die Vollkommenheit seiner Werke, dennoch sind seine Werke unvollkommen und von kurzer Dauer.

Er schafft, zerstört und verbessert an dem, was er gemacht hat, ohne je mit seinem Werke zufrieden zu sein.

Bei allen seinen Unternehmungen sieht er nur auf seinen eigenen Ruhm, dennoch erreicht er den Zweck, allgemein gerühmt zu werden nicht.

Er arbeitet bloß an dem Wohlergehen seiner Untertanen, aber denselben mangelt größtenteils das Notwendigste.

Jene, die er am meisten zu begünstigen scheint, sind gewöhnlich am wenigsten mit ihrem Schicksal zufrieden.

Man sieht sie fast alle stets gegen einen Herren sich auflehnen, dessen Größe sie bewundern, dessen Weisheit sie rühmen, dessen Güte sie verehren, dessen Gerechtigkeit sie fürchten und dessen Gebote sie heiligen, welche sie nie befolgen.

Dieses Reich ist die Welt; dieser Herrscher ist Gott; seine Diener sind die Pfaffen, die Untertanen die Menschen – eine schöne Gegend!

Der Gott der Christen speziell ist, wie wir gesehen haben, ein Gott, der Verheißungen macht, um sie zu brechen; der Pest und Krankheiten über die Menschen kommen lässt, um sie zu bessern.

Ein Gott, der die Menschen nach seinem Ebenbilde schuf und doch nicht der Urheber des Bösen sein soll

– der sah, dass seine Werke sehr gut waren, und doch bald vernahm, dass sie schlecht sind

– der es wusste, dass die Menschen von der verbotenen Frucht essen würden, und dennoch dafür das ganze Menschengeschlecht verdammte.

Ein Gott, der so schwach ist, um sich vom Teufel überlisten zu lassen, so grausam, dass ihm kein Tyrann der Erde verglichen werden kann, das ist der Gott der jüdisch- christlichen Götterlehre.

Derselbe ist ein allweiser Pfuscher, der die Menschen vollkommen erschuf und sie doch nicht vollkommen erhalten konnte

– der den Teufel erschuf und ihn doch nicht zu beherrschen vermag

– ein Allmächtiger, der Millionen Unschuldiger verdammte wegen des Fehlers Einiger

– der durch die Sündflut alle Menschen vertilgte bis auf einige, und ein neues Geschlecht erzeugen ließ, nicht besser als der frühere

– der einen Himmel machte für die Toren, die an die Evangelien glauben, und eine Hölle für die Weisen, die sie verwerfen.

Er ist ein göttlicher Quacksalber, der sich durch den heiligen Geist selbst erzeugte

– der sich selbst als Vermittler sandte zwischen sich und Anderen

– der verachtet und verhöhnt von seinen Feinden an ein Kreuz genagelt wurde wie eine Fledermaus an ein Scheunentor

– der sich begraben ließ, von den Toten auferstand, die Hölle besuchte, lebendig in den Himmel fuhr und nun seit neunzehnhundert Jahren zur rechten Hand seiner selbst sitzt, um zu richten die Lebendigen und die Toten, dann, wenn es keine Lebendigen mehr geben wird.

Er ist ein schrecklicher Tyrann, dessen Geschichte mit Blut geschrieben sein sollte, weil sie eine Religion des Schreckens ist.

Hinweg denn mit der christlichen Götterlehre! Hinweg mit einem Gott, erfunden durch Priester des blutigen Glaubens, die ohne ihr WICHTIGES NICHTS, womit sie alles erklären, nicht länger im Überfluss schwelgen, nicht länger Demut predigen und selbst im Glanze leben, nicht länger Sanftmut predigen und Hochmut üben, sondern durch die Aufklärung in den Abgrund der Vergessenheit geschleudert werden!

Hinweg denn mit der grausamen Dreieinigkeit – dem mörderischen Vater, dem unnatürlichen Sohn, dem wollüstigen Geist!

Hinweg mit all den entehrenden Phantasmen, in deren Namen die Menschen zu elenden Sklaven entwürdigt und durch die Allmacht der Lüge von den Mühen der Erde auf die Freuden des Himmels verwiesen werden!

Hinweg mit ihnen, die mit ihrem geheiligten Wahne der Fluch der Freiheit und des Glückes sind!

Gott ist nur ein von raffinierten Schwindlern erfundenes Gespenst, welche die Menschen bisher in Angst erhalten und tyrannisiert wurden.

Aber das Truggebilde zerfließt sofort, wenn es unter dem Glase nüchterner Untersuchung betrachtet wird – und die betrogenen Massen werden unwillig, auf solche Popanzen noch länger zu achten, vielmehr führen sie den Pfaffen die Worte des Dichters zu Gemüte:

„Ein Fluch dem Götzen, zu dem wir gebeten
In Winterkälte und Hungersnöten.
Wir haben vergebens gehofft und geharrt;
Er hat uns geäfft, gefoppt und genarrt.“

Sie lassen sich hoffentlich nicht mehr lange äffen, foppen und narren, sondern stecken eines schönen Tages die Kruzifixe und Heiligen in den Ofen

– verwandeln die Monstranzen und Kelche in nützliches Geschirr,

– benützen die Kirchen als Konzert-, Theater-, oder Versammlungslokale, oder, falls sie dazu nicht taugen sollten, als Kornspeicher und Pferdeställe

– hängen die Pfaffen und Nonnen ins Glockenhaus und können bloß das Eine nicht begreifen: wieso es kam, dass nicht schon längst derartig verfahren wurde.

Dieser kurze, bündige und einzig praktikable Prozess wird sich natürlich erst im Sturme der kommenden sozialen Revolution vollziehen, d.h. in dem Augenblick, wo man auch mit den Komplizen der Pfaffheit, den Fürsten, Junkern, Bürokraten und Kapitalisten „tabula rasa“ macht, „Staat“ und Gesellschaft aber, gleich der Kirche, mit eisernem Besen gründlich ausmisten wird.

Ende des Schriftstücks.

Nun möchten wir Ihnen noch kurz John Most vorstellen, der bereits im neunzehnten Jahrhundert den unfassbaren Mut hatte, solch´ entlarvende Texte zu verfassen.

Johann Most (1846-1906) war zeitlebens Rebell, Lebenskünstler, brillanter Spötter, radikaler Aufklärer und lernte wiederholt Gefängnisse und Zuchthäuser von innen kennen.

Verurteilt wurde er wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ und „Hochverrat“ (logischerweise), denn John Most verriet die Lügen der Lügner und betrieb somit Aufklärung, im Sinne der Menschheit und der Menschlichkeit. Einige Jahre verbrachte er in England und in den sogenannten „USA“ im Exil.

Fazit: Schon vor über einhundert Jahren waren Auflkärer und wahrheitsliebende Menschen wie John Most den Lügnern, Verbrechern und Schwerstkriminellen ein riesiger Dorn im Auge – störten Menschen wie John Most das wahre Verbrechergesindel doch erheblich bei der Ausübung ihrer Banditenmachenschaften.

Man muss John Most daher noch heute für seinen Kampf gegen Lügen und Verdummung danken.

Sogar Dieter Nuhr nahm sich einmal dieses Themas an (siehe Video).

 

 

                                                                                                                                
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Ohne Bienen nicht nur kein Honig

29. Mai 2019

 

Ohne Bienen nicht nur kein Honig

 

Warum sind Bienen so wichtig für uns Menschen? Es heißt: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“.

Die Rückschlüsse sind einfach zu ziehen:

Keine Bienen = keine Bestäubung mehr.
Keine Bestäubung = keine Pflanzen mehr.
Keine Pflanzen = keine Tiere mehr.
Keine Pflanzen und Tiere mehr = keine Menschen mehr.
So einfach ist das.

Es fällt für uns Menschen also nicht nur der leckere Honig flach, sondern die fleißigen Bienchen haben noch eine weit wichtigere Aufgabe in der Natur zu erledigen.

Bienen fliegen Blüten an, um Nektar zu sammeln. Dabei bestäuben sie die Blüten. Ohne Bienen gäbe es keine Äpfel, Aprikosen oder Zwetschgen – und eben auch keinen Honig.

Für die Natur – also auch für uns Menschen, denn auch wir gehören zur Natur – sind die Bienen hauptsächlich deshalb so wichtig, weil sie ungeheure Mengen an Pflanzen bestäuben.

Von den heimischen Nutz- und Wildpflanzen (immerhin 2000 bis 3000 Arten) sind ungefähr 80 Prozent darauf angewiesen, dass die Biene vorbeikommt und sie bestäubt.

Mit anderen Worten: Ohne Bienen sieht ´s echt mau aus.

Wussten Sie schon…?

Eine Honigbiene ist ein erstaunlich geselliges Tierchen. Sie lebt im Sommer in einem Volk von circa 60.000 Arbeitsbienen, 2.000 bis 3.000 Drohnen und einer Königin in ihrem Bienenstock.

Wenn es kälter wird, lässt die Brutpflege nach und die Anzahl der Bienen geht deshalb auf circa 30.000 Tiere zurück.

Diese verbringen die kalte Jahreszeit in Winterruhe im Stock, sparen dort durch relative Bewegungslosigkeit Energie und halten sich, durch Aneinanderhaften in einer Art Kugel, gegenseitig warm.

Dadurch können sie auch niedrige Temperaturen gut überstehen und mit Beginn des Frühlings wieder ausfliegen.

Um nur ein halbes Kilogramm Honig zu sammeln, muss eine einzelne Biene eine Wegstrecke fliegen, die ungefähr drei Mal um die Erde reicht. Glücklicherweise hilft ihr das restliche Bienenvolk fleißig beim Honig sammeln.

Zusammen bewirtschaftet ein Bienenvolk eine Fläche von 30 bis 50 Quadratkilometer, was in etwa dem Areal von Köln entspricht.

Das einzelne Tier fliegt täglich bis zu 30 Mal aus und besucht pro Flug 200 bis 300 Blüten. Dabei sammelt das Bienchen deren Nektar und nimmt am Pelz die Pollen mit, die dann in der nächsten Pflanze die Bestäubung ermöglichen. An guten Tagen schafft ein Volk mehrere Kilogramm Nektar in den Stock.

Wenn eine gute Nektarquelle gefunden ist, so können sich Bienen deren Lage im Verhältnis zur Sonne und zum Stock merken und diese Information den anderen Bienen erstaunlich präzise mitteilen.

Das geschieht über Tanzformationen, die für die Bienen das sind, was für uns Menschen das Sprechen ist. Ein Bienchen ist also nicht nur unheimlich fleißig und nützlich – es kann sich auch Standorte merken und ist sogar tänzerisch begabt.

Und jetzt zum Unerfreulichen:

Chemiekonzerne wie Syngenta und Bayer produzieren eine Reihe von für unsere Bienen höchst problematische, also giftige sogenannte „Pflanzenschutzmittel“, wie zum Beispiel Neonicotinoide Clothianidin, Thiamtoxam und Imidacloprid.

Die Firma BASF stellt im Weiteren Fipronil her – ein  sogenanntes „Pestizid“, welches Bienen ebenfalls schädigt.

„Pestizid“! Auch wieder so ein geflügeltes Wort, ohne jeglichen Sinn.

Man könnte denken, die Pest lauert irgendwo um die Ecke und Pestizide würden helfen, dass die Pest nicht ausbricht. So ist es aber nicht.

Sogenannte „Pestizide“ sind schlicht und ergreifend Giftstoffe! Giftstoffe, die nicht nur sogenannte „Schädlinge“ töten, sondern auch Nutzlinge wie die Honigbiene.

Tipp noch zum Schluss: Wenn Sie eine Biene sticht, dann tut sie das ganz sicher nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus Angst und Notwehr. Sollten Sie mal von einem Bienchen gepiekst werden, dann haben wir folgenden Tipp für Sie:

Halten Sie den betroffenen Körperteil so schnell es geht in möglichst heißes Wasser.

Die für den Schmerz verantwortlichen Eiweiße beginnen nämlich bei erreichen von etwa 52° Celsius zu zerfallen, was den unangenehmen Schmerz ein wenig lindern sollte.

Bei juckenden Mückenstichen funktioniert das übrigens auch, da die fidele Hausmücke ebenfalls mit diesen Eiweißen arbeitet.

                                                                                                                                
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Deutsche US-Marionetten und ihre Schandtaten

28. Mai 2019

 

Die Volksverräter: CDU/CSU,SPD, FDP, Die Grünen

 

Sie nennen sich CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Afd und so weiter und gaukeln eine „Parteienlandschaft“ vor, die es nicht wirklich gibt.

Sie kommen in scheinbar unterschiedlichen Farben daher (schwarz, rot, gelb, grün, blau usw.), doch unter dem Anstrich sind sie allesamt braun, was bewiesene Tatsache ist.

Sie hocken auf Kosten und zum Schaden der Bevölkerung in der Firma „Bundestag“ herum und begehen eine schwerkriminelle Schandtat nach der anderen, worauf wir nun auszugsweise den Blick freimachen. Die Scheinregierung teilt mit:

  • Wir lügen und betrügen euch.
  • Wir lassen Gifte in euren Lebensmitteln zu.
  • Was ihr euch bei Lebensmitteln merken könnt, das könnt ihr euch auch für uns merken: Was drauf steht ist nicht drin, und was drin ist steht nicht drauf. Das gilt auch bei uns: Verbraucherministerin steht drauf, Verbraucherministerin ist aber nicht drin – sozialdemokratisch steht drauf, sozialdemokratisch ist aber nicht drin.
  • Wir machen nichts was euch helfen könnte.
  • Wir lassen NUR EUCH in die Sozialkassen einzahlen. Uns Politschwerkriminelle und die Reichen lassen wir außen vor und schützen Besserverdienende mit Vermögensverlustgrenzen, die wir “Beitragsbemessungsgrenzen” genannt haben, damit ihr nicht begreift, was das tatsächlich ist.
  • Wir verhökerten eure Stromwirtschaft an die Meistbietenden. Dadurch bezahlt ihr für Strom heute viel mehr, als jemals zuvor.
  • Wir lassen die Energieriesen die Strompreise nach Belieben hochjagen, obwohl viele von euch das schon lange nicht mehr bezahlen können. Das kratzt uns aber nicht.
  • Es ist uns vollkommen egal, wenn ihr im Winter im Kalten und Dunkeln hockt.
  • Eure Lufthansa und die Bundesbahn haben wir auch an die Meistbietenden verkauft.
  • Haben wir euch eigentlich jemals gefragt, ob wir euer Eigentum verkaufen dürfen? Nein. Das haben wir natürlich nicht, weil wir nämlich wir sind und ihr viel zu blöd seid, um zu begreifen, was wir eigentlich mit euch und eurem Eigentum machen.
  • Ihr freut euch über 0,5 Prozent Zinsen für eure Sparguthaben – merkt aber gar nicht, dass euer Geld Jahr für Jahr weniger und weniger wert ist, weil die Preissteigerung (Inflation) viel höher ist, als 0,5 Prozent. Man nennt das übrigens Enteignung, aber davon versteht ihr erst recht nichts, weil wir euch über die Medien seit Jahrzehnten systematisch verdummen.
  • Ihr glaubt, Fußball und andere Unwichtigkeiten im TV sollen euch zu eurer “Unterhaltung” und “Entspannung” dienen. Dann glaubt das mal schön weiter, denn genau das sollt ihr ja auch glauben, damit wir hinter eurem Rücken machen können was wir wollen, ohne dass ihr etwas davon merkt.
  • Wir lassen euch bereits für den Regen bezahlen, der auf eure Grundstücke fällt.
  • Die Luft, die ihr atmet, werden wir auch noch privatisieren und versteuern – und wisst ihr auch warum? Weil man mit systematisch Verblödeten schlicht ALLES machen kann, ohne dass die mal geschlossen aufmucken würden.
  • Wir unterstützen Verbrecherorganisationen wie RWE, E-ON, EnBW, Vattenfall, GEMA, GEZ, Deutsche Bank und viele mehr, die euch nichts außer Schaden zufügen, statt diese organisierte Abzocke zu verbieten und die Verbrecher einzusperren.
  • Wir sorgen dafür, dass ihr immer knapp bei Kasse seid.
  • Wir wollen nicht, dass ihr ein leichtes Leben habt – darum lehnen wir auch ein Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden ab, da ihr dann ja nicht mehr ausgebeutet und versklavt werden könntet.
  • Wir verkaufen euch die sogenannte “Energiewende” als “von euch gewollt”, obwohl die nur von uns gewollt ist, um euch noch tiefer in die Tasche greifen zu können.
  • Wir verkaufen euch mittelalterliche Zustände als “Fortschritt”.
  • Wir predigen euch zu sparen, während wir euer Geld und sogar das Geld von Menschen verprassen, die heute noch gar nicht auf der Welt sind.
  • Wir erzählen euch, dass mit “Rettungsschirmen” eure Sparguthaben gerettet werden, obwohl damit ausschließlich Banken gerettet werden, die euer Geld schon längst verzockt haben.
  • Wir erzählen euch von “Stabilitätsmechanismen” (ESM, EFSF, usw.), die angeblich alles “stabilisieren” sollen. In Wirklichkeit errichten wir damit eine kapitalistische Diktatur, auf die sogar Hitler neidisch gewesen wäre.
  • Wir wollen, dass ihr Angst vor Terroristen habt, um euch von uns, den WAHREN Terroristen abzulenken.
  • Wir hetzen euch (Arbeitnehmer, Arbeitslose, Hatz IV-Empfänger, Asylanten und Ausländer) gegeneinander auf, sodass ihr die Schuld für eure nicht lebenswerte Situation bei anderen sucht, nicht aber bei uns Politschwerverbrechern, die das zu verantworten haben.
  • Wir haben die Medien (Zeitung, Fernsehen, Radio) in der Hand. Dadurch werdet ihr die Wahrheit über diese Medien (wofür ihr auch noch zum Teil freiwillig bezahlt) niemals erfahren.
  • Das Internet haben wir leider noch nicht vollständig in der Hand. Allein das ist der Grund, dass es noch freie Medien wie News Top-Aktuell gibt, die euch ärgerlicherweise die Dinge so mitteilen, wie sie wirklich sind.
  • Wir labern immer davon, dass wir ”Frieden in Europa” wollen, obwohl wir den Hass schüren.
  • Wir wissen, dass wir euch unermessliches Leid zufügen. Trotzdem lasst ihr euch von uns befehlen, dass ihr auch weiterhin fleißig für die Reichen in Deutschland arbeiten gehen müsst, damit diese reicher und immer noch reicher werden.
  • Für deren Reichtum lassen wir euch dann auch nochmal bezahlen, indem wir euch die Zinsen und Dividenden für deren Reichtum erarbeiten lassen
  • Wir befehlen euch, eure Häuser wegen angeblicher “Wärmedämmung” mit Styropor einzupacken, damit wir euch über die Mehrwertsteuer kräftig in die Tasche greifen können
  • Das haben wir lange (seit mindestens 1980) und clever vorbereitet, indem wir euch Klimalügen auftischten, euch mit “Klimakatastrophen” Angst machten und Wissenschaftskriminelle und Medienkriminelle die Lüge vom angeblich “menschengemachten Klimawandel” und vom “Treibhausefekt” verbreiten ließen, obwohl schon seit 1909 bewiesen ist, dass es etwas wie einen “Treibhauseffekt” gar nicht gibt. Aber ihr fallt ja dankenswerterweise auf jeden Scheiß rein. :-) Und warum fallt ihr auf jeden Scheiß rein? Weil wir euch Tag für Tag, rund um die Uhr verdummen. Das geht schon in sogenannten „Kindergärten“  und „Schulen“ mit der Verdummung los und dann konsumiert ihr unsere Regimelügenmedien, welche von „US“-Schwerverbrechern eingeführt worden sind.
  • Die sogenannten „Lehrer“ in den sogenannten „Schulen“ bringen euren Kindern den Unsinn vom “Treibhauseffekt” bei. Damit züchten wir uns die willigen Zahler von Morgen heran, die erst gar nicht auf die Idee kommen werden Fragen zu stellen, da sie den Unsinn ja schließlich so in der „Schule“ gelernt haben.
  • Früher verlangten wir, dass ihr nur bis zur Rente ackern müsst (wie dumm von uns). HEUTE haben wir es so arrangiert, dass ihr von euren Renten nicht mehr leben könnt, so dass ihr so lange arbeiten müsst, bis ihr tot umfallt.
  • Natürlich tun wir so, als ob wir mit all dem überhaupt nicht einverstanden wären , obwohl wir es waren, die dafür gesorgt haben.
  • Wir strichen alleinerziehenden Müttern, die jeden Cent dringend benötigen, ihre monatlichen 300 Euro Elterngeld – auf der anderen Seite bekommt die Millionärsgattin weiterhin 1800 Euro Elterngeld pro Monat, die Elterngeld absolut nicht nötig hat.
  • Wir sorgen dafür, dass ihr arme Menschen, die von geringfügigen Geldern den Monat überleben müssen („Hartz IV-Empfänger“) für Schmarotzer haltet und auf sie schimpft, damit ihr WAHRE Schmarotzer, wie Christian Wulff (ehemaliger sogenannter „Bundespräsident“), der ca. 20.000 Euro Sozialhilfe pro Monat kassiert, erst gar nicht wahrnehmt. Damit ihr das nicht wahrnehmt, nennen wir es nicht richtigerweise Sozialhilfe, sondern “Ehrensold”.
  • Ihr Fußvolk müsst euch vor dem, was wir “JobCenter” genannt haben, bis auf die Knochen entblößen – wir lassen euch Jahr für Jahr mehrfach wustweise Anträge ausfüllen und ihr dürft nicht mehr als rund 10.000 Euro besitzen, wenn ihr überhaupt etwas bekommen wollt, obwohl ihr zum Teil euer Leben lang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt habt.
  • Christian Wulff musste noch nicht einmal einen einzigen Antrag ausfüllen und erhält trotzdem allein schon pro Monat mehr Geld, als ihr überhaupt besitzen dürft.
  • Wir lassen seit über 50 Jahren Todesfabriken („Atomkraftwerke“) zu, obwohl wir wissen, dass ein Super-GAU einer deutschen Todesfabrik Millionen von euch gleich töten und viele weitere Millionen Menschen über Generationen todkrank machen würde.
  • Wir sagen euch nichts davon, dass sogenannte „Atomkraftwerke“ in Wahrheit nur zur Produktion von nuklearen Waffen dienen und dass der dabei entstehende Strom nur ein Abfallprodukt ist, wofür wir euch teuer bezahlen lassen.
  • Wir verkaufen euch die Atomkraft als “Brückentechnologie”, obwohl wir schon seit über 25 Jahren günstigen, sauberen Strom aus Wasserkraft von den Norwegern beziehen könnten.
  • Wir benennen höchstes atomares Risiko in “Restrisiko” um, damit ihr nicht merkt, dass dieses “Restrisiko” euch jeden Tag einen Super-GAU bescheren kann, der Millionen von euch gleicht töten und Deutschland für immer unbewohnbar machen würde.
  • Ja… so sind wir…. Wir sind eure ”netten Volksvertreter”, die nur euer Bestes wollen: EUER GELD! Der Rest – ALSO IHR – interessiert uns einen Scheiß!
  • Wir nennen uns “Christliche Union” – wir nennen uns “Liberale”, wir nennen uns “Grüne Umweltschützer” – wir nennen uns “Sozialdemokraten”, damit ihr nicht bemerkt, dass wir korrupte Lügner, Betrüger und Schwerverbrecher sind, die in Italien MAFIA genannt werden.
  • Alle vier Jahre lassen wir euch zur sogenannten „Bundestagswahl“ gehen, damit es so aussieht, als ob wir uns für eure Meinung interessieren würden und damit ihr glaubt, dass ihr etwas mitgestalten könntet. 🙂
  • Ihr glaubt, ihr würdet euch an einer Wahl beteiligen, obwohl gar nichts zur Wahl steht. Ihr wisst nicht, dass jede angebliche „Wahl“ sowieso ungültig ist, da seit 1956 gar kein gültiges Wahlgesetz existiert.

Vergesst nicht, uns auch bei der nächsten Bundesbevölkerungsverarschung wieder zu „wählen“, damit wir euch auch weiterhin, belügen, betrügen, versklaven, ausbeuten, abzocken und für genau so dumm verkaufen können, wie ihr seid, weil wir euch so dumm gemacht haben.

 

 

Schlaft schön weiter… und keine Sorge…! Das Bier bleibt billig und Fußball gibt´s auch weiterhin in der Verblödungsglotze.

Mit freundlichen Grüßen: eure Scheinregierung und Scheinopposition, die vollständig aus „US“-Marionetten besteht.

                                                                                                                                
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