Vorsicht Betrug! – verfassunggebende-versammlung.com

18. Oktober 2017

 

 

Viele Monate bekam News Top-Aktuell immer wieder mal Kommentare zu einigen unserer Artikel, in welchen schlussendlich zur „verfassunggebenden Versammlung“ geraten wurde. Ein link zu dieser zweifelhaften „Organisation“ war natürlich auch stets dabei.

Zunächst haben wir auf solche Kommentare einige Male geantwortet und stellten die Dinge richtig. Die Nerverei ging trotzdem weiter, bis man uns dann einmal zu viel auf den Wecker gefallen ist.

Aus diesem Grunde entstand der hiesige Artikel, um welchen es um die unseriöse „verfassunggebende-versammlung.com“ gehen soll.

Wir haben mal wieder auf die gerade genannte website geschaut. Diese hat sich verändert. Zum Beispiel kommt die Seite nun ganz ohne jegliches Impressum aus, was früher anders war.

Vor Monaten ließ sich da noch ein „Uwe Voßbruch“ finden. Repräsentant Uwe (benutzt viele Nachnamen und Beinamen, z.B. „Uwe von Leonhard“) betrifft die Unseriösität auf alle Fälle, da er schlichte Tatsachen und Fakten schlicht ignoriert. In der engen Gefolgschaft sieht es nicht besser aus.

Ohne jegliche Abstimmung wurden Mitglieder plötzlich ausgeschlossen, weil jene/r dies oder das gelesen oder gehört hatte.

Viel schlimmer wiegt dabei der Umstand, dass einige Redegewandte dem Rest dann Horrorgeschichten über die Ausgeschlossenen auftischten, „wir wurden von xxx verraten“, „die haben unseren Datenbestand zerstört“, „haben versucht der VV zu schaden“…usw.

Wer nachhakte und auf die wertvollen Beiträge der Geächteten verwies, flog im Laufe der Zeit raus, bzw. wurde ebenfalls geächtet.

Wer so mit Mitgliedern umgeht, die berechtigte Zweifel haben und Fragen stellen, dürfte wohl als allerletztes Qualitäten besitzen, eine verfassunggebende Versammlung zu leiten, bei welcher einer ganzen Bevölkerung Gehör und Aufmerksamkeit zu schenken ist.

Warum „verfassunggebende-versammlung.com“ nicht seriös sein kann

Diese zweifelhafte „Organisation“ fabuliert stets davon, dass es ja notwendig sei, eine verfassunggebende Versammlung einzuberufen. Dazu gab es dann Infomaterial (selbstverständlich kostenpflichtig).

Das Ganze hat aber leider einen Haken, denn die Sache ist nämlich die:

Verfassungen werden ausschließlich von einer souveränen Bevölkerung, in Freiheit und freier Selbstbestimmung ausgearbeitet und beschlossen.

Merken Sie schon ´was? Gut mitgedacht! Die Bevölkerung des hiesigen Landes ist bekanntlich weder souverän, noch frei, noch selbstbestimmt.

Das hiesige Land und seine Bevölkerung wird von Nachfolgenazis verwaltet, die sich mit den US-Kriegsverbrechern offenbar darauf verständigt haben, die deutsche Bevölkerung bis auf ´s Blut zu versklaven, auszuräubern und auszuplündern.

Die unerträglichen Vorkommnisse, welche Unmengen Menschen der hiesigen Bevölkerung bereits mit angeblichen „Beamten“ erlebt haben und erleben, beweisen eindeutig, dass hierzulande das absolute Unrecht herrscht.

Wir weisen erneut darauf hin (wie schon ungezählte Male zuvor), dass der Beamtenstatus bereits am achten Mai des Jahres 1945 erloschen ist (siehe: 1 BVR 147/52, Leitsatz 2).

Was haben wir also:

Wir haben ein von Kriegsverbrechern besetztes Gebiet, welches von Nachfolgenazis verwaltet wird, in welchem eine nicht souveräne, nicht freie und nicht selbstbestimmte Bevölkerung nach Strich und Faden belogen, betrogen, versklavt, beraubt und ausgeplündert wird.

Unter diesen unerträglich katastrophalen Zuständen eine „verfassunggebende Versammlung“??? Wie soll das gehen?!

Hier die Antwort: Das geht ganz und gar und überhaupt nicht!

Zunächst muss mal das Nachfolgenazigesindel aus dem Verkehr gezogen werden, welches hierzulande „Regierung“ und „Opposition“ spielt.

Dann sind Friedensverträge zu schließen und somit die Besatzung zu beenden.

Erst dann sind die Menschen des hiesigen Landes souverän, frei und selbstbestimmt.

Erst, wenn die Menschen des hiesigen Landes souverän, frei und selbstbestimmt sind, kann eine verfassunggebende Versammlung abgehalten werden.

Solange, wie die Menschen des hiesigen Landes nicht souverän, nicht frei und nicht selbstbestimmt sind, ist eine verfassunggebende Versammlung logischerweise völlig sinn- und zwecklos.

Die Unseriösität der Macher, von „verfassunggebende-versammlung.com“, ist damit klar erwiesen.

                                                                                                                                
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Vorsicht Betrug! „Testatika“

1. Juni 2017

 

vorsicht-betrug-testatika

 

Wir wurden durch einen Leserkommentar auf etwas aufmerksam, was als „Testatika“ bezeichnet wird.

Für all jene, die nicht wissen, was diese sogenannte „Testatika“ ist, zunächst einmal eine kurze Einführung:

Die „Testatika“ oder „Thesta-Distatica“ soll eine sogenannte „Freie-Energiemaschine“ sein, die sich eine „religiöse“ Gruppe in Linden in der Schweiz ausgedacht hat.

Diese Dinger sollen (je nach Baugröße) angeblich zwischen 200 Watt und 7,5 Kilowatt mit einem nutzbaren Spannungsniveau von 130 bis 320 Volt liefern.

Die Funktionsweise konnte, wie das bei Scharlatan- und Schwindelprodukten grundsätzlich immer der Fall ist, bis heute nicht erklärt werden.

Auch ist eine erfolgreiche Reproduktion nie gelungen. Selbstverständlich „funktioniert“ das Schwindelprodukt mit Namen „Testatika“ auch nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit und schon gar nicht unter Laborbedingungen.

Die sechs Sinne: Unsinn, Blödsinn, Stumpfsinn, Schwachsinn, Wahnsinn, Irrsinn

Die gerade genannten Sinne machten sich Lügner, Betrüger, Quacksalber, Scharlatane und sonstige Verbrecher schon immer gern zu Nutze, da die meisten Menschen über sehr viele Dinge nämlich nur wenig oder gleich gar kein Wissen besitzen.

Unwissen (um nicht zu schreiben: Dummheit) ist und war schon immer das offene Tor zur Geldbörse unwissender Leute. Das wissen Lügner und Betrüger aus allen Sparten.

Da wir nicht dabei zuschauen wollen, wie unwissende Menschen von Kriminellen belogen und betrogen werden, teilen wir zu der sogenannten „Testatika“, welche ja „Freie-Energie“ nutzen können soll, folgendes mit:

Etwas wie > Freie Energie < ist nicht existent. Darum funktionieren all diese sogenannten „Freie Energie-Maschinen“ auch nicht.

Aber ich habe doch schon bei Youtube in einem Video gesehen, dass das funktioniert!

Nein. Das hat bestimmt noch niemand gesehen, weil ´s aus physikalischen Gründen nicht funktionieren kann.

Was man in diesen sogenannten „Freie Energie-Maschinen“-Youtubevideos sehr oft sieht, sind Kabel.

Es schaut so aus, als ob irgendwelche lächerlichen Konstruktionen „wie von Geisterhand“ mit „Freier Energie“ laufen würden.

Tatsächlich wird mit Kabeln von außen Strom zugeführt. Nur wenige Spinner und Schwindler denken daran, diese Kabel so zu legen oder so zu verstecken, dass sie nicht zu sehen sind.

Wenn dann mal daran gedacht wurde, so kann man sich allerdings sicher sein, dass von außen per Kabel Strom zugeführt wird, denn anders geht das nämlich nicht.

Nichts bewegt sich von allein

Ein Perpetuum Mobile hat noch nie funktioniert, weil die Gesetze der Physik das nicht gestatten.

Dem Unsinn sind hingegen keine Grenzen gesetzt. Sie werden es nicht für möglich halten, aber es wurde sogar schon von einer „Forellenturbine“ fantasiert, die mit minimalsten Input an Energie eine riesige Nutzenergie erzeugen könne, und als Treibstoff lediglich Luft oder Wasser benötigt.

Leider kann auch sowas nicht funktionieren, da die Gesetze der Physik da sehr eindeutig sind: Du kannst niemals mehr Energie herausbekommen, als du hineingesteckt hast.

Bedeutet zum Beispiel: Was eine 9 Volt-Batterie an Energie enthält, kann unter keinen Umständen riesige Nutzenergie erzeugen.

Wenn sogenannte „Regierungen“ Gesetze formulieren, dann heißt es oft: „Du darfst nicht…“.

Die Gesetze der Physik sind da anders,
denn bei denen heißt es: Du kannst nicht!

Es wird einem niemals gelingen, mit einem ganz normalen unpräparierten Auto mit 180 Sachen eine unpräparierte neunzig Grad Kurve zu durchfahren, ohne dass das Auto aus der Kurve fliegt. Die Physik erlaubt das schlicht und einfach nicht.

Ebenso wird es auch nie eine Maschine geben, die aus dem Nichts Energie erzeugt oder freisetzt.

Das liegt allein schon daran, dass Energie weder erzeugt, noch verbraucht werden kann.

Dafür ist auch wieder die Physik verantwortlich, was Hauptsatz eins der Thermodynamik beschreibt, nach welchem Energie eine Erhaltungsgröße ist. Bedeutet: Energie kann immer nur umgewandelt, aber niemals verbraucht oder erzeugt werden.

Kurzum: Wenn Ihnen irgendwo die Begrifflichkeit „Freie Energie“ begegnet, dann können Sie absolut sicher sein, dass Sie es mit Unsinn und Betrug zu tun bekommen werden (außer auf News Top-Aktuell natürlich, denn wir klären ja über Unsinn und Betrug auf).

                                                                                                                                
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Vorsicht Betrug! BE- Fuelsaver

25. April 2017

 

 

Der sogenannte „Fuelsaver“ ist ein Stück Metall, welches angeblich den Spritverbrauch senken, die Motorleistung erhöhen und die Abgaswerte um bis zu 90 Prozent reduzieren soll. Willkommen im Reich der Betrugsprodukte!

Der sogenannte „BE-Fuelsaver“ wird von der Betrugsfirma „New Generation BIO“ beworben.

Die Werbe-Versprechen auf der Homepage des Anbieters: „Spart Treibstoff – schützt Umwelt, 6 bis 20 Prozent Treibstoff sparen, Jahresersparnis bis zu 390 Euro. Für alle Benzin- und Dieselmotoren, Selbstmontage innerhalb einer Minute.“

Die Kosten des angeblichen „Spritsparwunders“: ab 79,90 Euro für ein Auto bis 90 PS – für ein Auto bis etwa 150 PS werden 199 Euro verlangt.

Der Hersteller wirbt unter anderem mit angeblichen „Kundenreferenzen“, „Geld zurück-Garantie“ und „Prüfstandmessungen“, was natürlich alles nur Theater ist, aber nun zeigen wir Ihnen das Ding erstmal:

 

 

Der sogenannte „Fuelsaver“ ist ein angeblich „speziell bearbeiteter“, rostfreier, nicht magnetischer Stift/Bolzen aus einer „bestimmten Metalllegierung“.

Er wurde natürlich mittels eines „Geheimverfahrens“ (was auch sonst?!) angeblich im „molekularen Bereich verändert“. Dieses Verfahren ermöglicht angeblich per angeblich „bio-energetischen Feld“ mit dem Treibstoff angeblich „in Interaktion zu treten“, um die „mikromolekulare Struktur“ des Kohlenwasserstoffs angeblich zu ändern.

 

 

Dr. Arnim Baitz ist Diplom-Chemiker und äußert sich zu dem angeblichen „Spritsparwunder“ wie folgt: „Der BE-Fuelsaver ist, wie mir als Naturwissenschaftler sofort klar war, nach der gegebenen Beschreibung absoluter Humbug“.

Im Test keinerlei Vorteile

Der ÖAMTC hat den sogenannten „BE-Fuelsaver“ gemeinsam mit der TU Wien zwei richtigen, tatsächlichen Tests unterzogen. Es wurde am Rollenprüfstand der TU Wien im Typisierungszyklus getestet.

Jedes Auto, das neu typisiert wird, muss in diesem Zyklus von der EU vorgegebene Abgas- und Verbrauchswerte erfüllen.

Das Fazit: Die Messergebnisse zeigen weder bei Kraftstoffverbrauch noch bei Emissionen einen Vorteil durch die Verwendung des sogenannten „Fuelsaver“.

Test auf der Straße

Zum anderen wurde der sogenannte „Fuelsaver“ auf der Straße getestet.

Das Testfahrzeug war mit einem „mobilen Abgaslabor“ ausgestattet. Die Testfahrten fanden in mehreren Durchgängen unter Alltagsbedingungen im Stadtverkehr und auf der Autobahn statt.

Das Ergebnis („oh Wunder“): Es wurden keine Unterschiede im Kraftstoffverbrauch sowie im Abgasverhalten festgestellt.

Fazit: Der sogenannte „Fuelsaver“ führt weder am Rollenprüfstand, noch auf der Straße zu messbaren Verbrauchsreduktionen, was einen nicht wundern muss, da ein Stück Metall im Tank nun mal nichts am Spritverbrauch oder am Abgasverhalten ändern kann.

Kurzum: Der sogenannte „Fuelsaver“ ist mal wieder nichts anderes, als ein nutzloses Betrugsprodukt.

Wer trotzdem ein nutzloses Stück Metall in seinen Tank werfen will, der sollte besser auf eine Schraube M8x40 zurückgreifen und die in den Tank schmeißen. Der Effekt ist derselbe (nämlich gleich null), aber eine solche Schraube gibt ´s schon für weniger als 3 Euro.

Tipp noch, wie man tatsächlich Sprit sparen kann:

1.) Luftfilter reinigen oder erneuern.
2.) Früh hochschalten und die Drehzahl so gering wie möglich halten.
3.) Vollgasfahrten unterlassen.

Schon spart man messbar Sprit.

 


Update: Der Kopp-Verlag hat darüber berichtet, man könne den Stift beim Hersteller Herbert Renner oder in Deutschland beim Versandhandel Norbert Hammer in Wendisch Evern bei Lüneburg bestellen und 60 Tage lang ausprobieren.

Hält er nicht, was er verspricht, dann nehmen ihn Hersteller und Versender wieder kostenlos zurück.

Das stimmt so allerdings nicht, denn die Fa. Hammer teilte dazu folgendes mit:

Entgegen der Meldung des Kopp-Verlages verleihen wir die Fuelsaver jedoch nicht, sondern gewähren eine dreimonatige Geld-zurück-Garantie nach dem Kauf.

Diese Garantie gilt nur ab der Größe M, da nur diese mit einer gelaserten Individualnummer gekennzeichnet sind.

Mit der „Geld-zurück-Garantie“ verhält es sich dann wie folgt: Dem Betrogenen wird „falsche Anwendung“ unterstellt, weswegen man den Kaufpreis „leider“ nicht erstatten kann.

Die Geld-zurück-Garantie-Betrugsmasche ist also praktisch dieselbe, wie bei Aquapol, nur dass die Unterstellung da etwas anders lautet. Das Ergebnis ist jedoch dasselbe: Kunde kriegt sein Geld nicht zurück.

Aus diesem Grunde warnen wir noch einmal eindringlich vor solchen Betrugsfirmen!

Lassen Sie sich nicht von angeblichen „Kundenreferenzen“, angeblichen „hohen Verkaufszahlen“, angeblichen „zufriedenen Kunden“, „Zertifikaten“, „TÜV-Gutachten“, „Geld-zurück-Garantien“ und ähnlich wohlklingenden Dingen blenden!

Informieren Sie sich via Internet, bevor Sie etwas kaufen, damit Sie nicht auf solche Betrüger ´reinfallen, wovon es leider unzählige gibt!

Sollten Sie trotz aller Warnungen mal auf eine Betrugsfirma ´reingefallen sein, so kann Ihnen womöglich das BGB weiterhelfen:

(1) Wer bei der Abgabe einer Willenserklärung über deren Inhalt im Irrtum war…, kann die Erklärung anfechten…

(2) Als Irrtum über den Inhalt der Erklärung gilt auch der Irrtum über solche Eigenschaften der Person oder der Sache, die im Verkehr als wesentlich angesehen werden.

                                                                                                                                
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Vorsicht Betrug! – Aquapol

12. April 2017

 

 

Vertrauen einflößende „Zertifikate“ und wohlklingende „Auszeichnungen“ haben schon so manchem Banditengewerbe auf die Sprünge geholfen. Auf der Homepage der österreichischen Betrugsfirma Aquapol ist beides zu finden.

Das „Aquapol-Mauertrockenlegungssystem“ kommt ohne Strom aus, funktioniert allein durch „Raumenergie“, „Kapillarkräfte“ und „Magnetokinese“.

Es kann ein europäisches Patent vorweisen, einen EMV-Prüfbericht vom TÜV-Rheinland, sein Erfinder, Wilhelm Mohorn, ist Träger der „Kaplan-Medaille für Grundlagenforschung“ und noch vieles mehr.

Kurzbeschreibung des „Wirkprinzips“:

Etwa zentral im Gebäude wird ein lampenschirmähnliches Gerät installiert, welches ausschliesslich den aufsteigenden Feuchteanteil im alten Mauerwerk, nach einer schulphysikalisch nicht anerkannten Arbeitshypothese von 1992 mittels elektromagnetähnlichen Wellen beseitigt, die mit der heutigen elektronischen Messtechnik noch nicht messbar sind.

„Na selbstverständlich“! Da haben wir ´s mal wieder (wie schon so oft und bei Scharlatanprodukten üblich): Die angebliche Wirkung von etwas, was nicht gemessen werden kann. „Großartig“! Die Wissenschaft kann über sowas nur schmunzeln. 🙂

Aquapol, Wigopol, Hygropol und wie die sonstigen Anbieter der „elektrodenlosen Umkehrosmose“ auch immer heißen mögen, kommen mit den abenteuerlichsten Versprechungen und Behauptungen daher.

Wie erfreulich, dass sogar Scheingerichte auf diese Betrügereien reagiert haben: Werbung wie „für die Entfeuchtung geeignet“ darf nicht mehr getätigt werden.

Aquapol verspricht feuchtes Mauerwerk mit einem pseudophysikalischen „Wundergerät“ zu trocknen.

Das Ding soll „unsichtbare Raumenergie“ nutzen. Eine Art „elektromagnetisches Feld“ würde vorhandene Feuchtigkeit ins Erdreich drücken.

Manche haben über 5 Jahre darauf gewartet, dass endlich die Wände trocknen, doch passiert ist natürlich nichts dergleichen.

Allein 5000 „Geräte“ sollen in Deutschland angeblich verkauft worden sein – angeblich knapp 50000 insgesamt, die mehrere tausend Euro kosten.

Gut 11000 EUR waren es bei Herrn Reisinger – vermeintlich risikolos, dank angeblicher „Geld zurück Garantie“.

Innerhalb von 4 Jahren sollten die Mauern trocknen. Aquapol nutze dazu angeblich „die Urenergie des Universums“, doch Reisingers Wände blieben trotzdem feucht.

Trotz Geld zurück Garantie hat er sein Geld zunächst nicht zurückerhalten. Der Grund: Die Betrügerfirma behauptet, „die baubegleitenden Massnahmen seien fehlerhaft durchgeführt worden“.

Die zusätzlichen Arbeiten, wie das erneuern des Putzes, hätte Reisinger zusätzlich machen müssen, auf eigene Kosten.

Herwig Reisinger hatte dann gegen Aquapol geklagt. Der Gutachter stellte fest, dass das „Wundergerät“ total versagt habe, weil ´s nutzlos ist und richtige Mauertrocknungssysteme auch unabhängig von baubegleitenden Massnahmen funktionieren.

Daraufhin zahlte Aquapol plötzlich. Mit Gerichts- und Gutachterkosten musste Aquapol rund 40000 EUR an Reisinger zahlen. Fast 6 Jahre hat Reisinger darum gekämpft.

Viel Geld für Scientology

Aquapol-Inhaber Wilhelm Mohorn erwähnt auf seiner Webseite „stolz“ seine Mitgliedschaft „im Bundessenat des honorigen Senats der Wirtschaft in Österreich“.

Wer sich dort erkundigt, erfährt Erstaunliches: Der Senat habe sich aufgrund der zwischenzeitlich in Erfahrung gebrachten Aktivitäten für Scientologen von Herrn Mohorn und somit auch von dessen Unternehmen distanzieren müssen.

Mohorn ist in der Scientology-Publikation «Impact» von 2006 als «Patron Meritorious» aufgeführt.

Diesen Titel erhält, wer mindestens 100 000 Dollar gespendet hat. Mohorn will das natürlich nicht kommentieren.

In der Schweiz wurde Aquapol übrigens von der Firma Delphin Bürkli & Partner vertrieben – alte Bekannte in der Scientology-Szene: Schon 1995 wurde von der Sektenzugehörigkeit der Inhaber berichtet.

Was die Wissenschaft von Aquapol hält

Fraunhofer-Institut: „Das System kann keine entfeuchtende Wirkung entfalten. Es handelt sich bei den Nachweisen von Aquapol um pseudowissenschaftliche Erklärungen“.

Michael Müller, Professor an der Hochschule Magdeburg-Stendal, der das „Gerät“ auseinander schraubte, attestierte den Komponenten einen Materialwert von etwa 20 Euro.

Rainer Bunge, Professor für Umwelttechnik an der Hochschule Rapperswil: „Aus wissenschaftlicher Sicht steht fest, dass Aquapol weder funktioniert, noch überhaupt theoretisch funktionieren kann.

Also theoretisch funktioniert es nicht und praktisch auch nicht“.

Die Erklärung für die Wirkungsweise von Aquapol lese sich, „als ob jemand mit dem Zufallsgenerator über ein Physiklexikon gefahren wäre“.

Auch vom angeblichen „Gravomagnetismus, mit dem Aquapol funktionieren soll, halten die Forscher rein gar nichts:

„Die gravomagnetische Energie wurde noch nie in einem wissenschaftlichen Versuch nachgewiesen“, schreibt der Physiker Kolja Prothmann vom Max-Planck-Institut.

„Die einzig mir bekannte Referenz bezieht sich auf die Science-Fiction-Serie ‹Mondbasis Alpha 1› aus dem Jahr 1977“.

Zur Abwechslung ein Video:

 

 

Daher merke: Aquapol = Betrug!

Angeblich soll die Betrugsfirma Aquapol nach eigenen Angaben ja sehr erfolgreich sein.

Das haben wir dann mal simpel statistisch überprüft. Hier zunächst das Ranking im www, vom 17. März des Jahres 2017, bezüglich News Top-Aktuell:

 

 

Das kann sich durchaus sehen lassen, denn es verrät eine nicht gerade unerhebliche Relevanz und Bekanntheit.

Werfen wir nun einen Blick auf Aquapol:

 

 

Die Webseite von Aquapol hat im Grunde genommen gar keine Relevanz. Weltweit weit abgeschlagen – für das eigene Land ist noch nicht einmal ein Relevanzwert verfügbar, was immer dann so ist, wenn eine Seite kaum besucht wird.

Das ist stets sehr erfreulich, wenn Lügner und Betrüger so gut wie keinen Erfolg haben. 🙂

                                                                                                                                
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Vorsicht Betrug! „Energie aus dem nichts“

8. März 2017

 

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Leider gibt es noch immer Menschen, die auf esoterischen Quatsch ´reinfallen und esoterischen Quatsch gibt ´s ja nun mal leider wie Sand am Meer.

Insbesondere über den Quatsch mit der „freien Energie“ gibt es ein riesiges Arsenal an Büchern, Bauanleitungen, CDs Videos usw. usw.

Gewisse Lügner, Betrüger, Quacksalber und Scharlatane (Oberbegriff: Esoteriker) bedienen sich gern physikalischer Begriffe, um ihrem Humbug Seriösität zu verleihen.

Auch den Begriff „Freie Energie“ haben diese Lügner und Betrüger aus der traditionellen Physik übernommen und semantisch in sein esoterisches Gegenteil verdreht.

Ursprünglich bezeichnet man in der Thermodynamik die Menge an Arbeit, die man aus einem geschlossenen System holen kann, dessen Temperatur konstant bleibt, als freie Energie. Das ist Physik.

Sogenannte „Raumenergie“ als „freie Energie“ zu bezeichnen, ist hingegen unwissenschaftlicher Blödsinn.

Außenstehenden wird die Inspektion der „Freie-Energie-Geräte“ freilich untersagt. Demonstriert wird die angebliche Funktionsfähigkeit von Betrügern, die ein finanzielles Interesse daran haben, dass ein ausgewähltes Publikum an ihre Gerätschaften glaubt.

Man ködert diese Leute dann oft mit falschen Versprechungen: „Sobald das Gerät in Serie geht, bekommen Sie als Investor Riesendividenden ausgeschüttet.“ Einen handfesten Cent hat bisher jedoch niemand gesehen.

Der 1943 verstorbene Erfinder und Elektrotechniker Nikola Tesla ist übrigens so eine Art „Guru“ der Freie Energie-Spinner.

Fast alle berufen sich auf tatsächliche oder vermeintliche Forschungen des Serben. Tatsache ist, dass Tesla im März 1901 ein Patent für einen Apparat zum Gebrauch von Strahlungsenergie anmeldete, mit dem er freie Raumenergie auffangen und in elektrische Energie umwandeln wollte.

Eine Patentanmeldung sagt allerdings nichts über die Funktionstüchtigkeit von was auch immer aus.

Dass Nikola Tesla beispielsweise schon vor 100 Jahren mit einem via Raumenergie angetriebenen Auto durch die Staaten gedüst sei, kann getrost vergessen werden, wozu wir gleich noch kommen werden.

Ein gewisser Herr Turtur, sowie einige andere Aufschneider und Betrüger wollen nun die sogenannte „Nullpunktenergie“ aus dem leeren Raum abzwacken können.

Diese fände sich überall dort, wo es Raum gibt – und da das Universum unermesslich groß ist, sei auch die Raumenergie quasi frei und unendlich.

Turtur und Konsorten möchten praktisch weiß machen, dass aus einem Raum, in welchem fünf Leute drin sind, sieben Leute ´rauskommen können. Außerdem sollen zwei wieder reingehen können, damit der Raum leer ist.

Nehmen wir diese „freie Raumenergie“ also einmal genauer unter die Lupe und checken, ob sie einem kritischen Blick standhält.

Wie schon erwähnt, bedienen sich esoterische Lügner und Betrüger gern wissenschaftlicher Begriffe. Hier machen die das schon wieder, denn die Nullpunktenergie gibt es tatsächlich.

Sie ist ein quantenphysikalisches Phänomen, aber so, wie es die Raumenergiespinner postulieren, kann sie ganz sicher nicht gewonnen werden. Da macht nämlich die Heisenbergsche Unschärferelation einen Strich durch die Rechnung: Es ist prinzipiell unmöglich, Nullpunktenergie aus dem Vakuum zu gewinnen.

Quantenvakuum

Unter dem Begriff Quantenvakuum versteht man den Vakuumzustand in der Quantenphysik – den Zustand niedrigster Energie.

Diese Nullpunktenergie ist immer größer als null. D.h.: selbst wenn sich makroskopisch in einem physikalischen System ’scheinbar nichts tut‘, so ist es mikroskopisch ‚immer in Bewegung‘.

Nullpunktenergie / Vakuumenergie / Raumenergie

Die Nullpunktenergie ist die Differenz zwischen der Energie, die ein quantenmechanisches System im Grundzustand besitzt, und dem Energieminimum, welches das System hätte, wenn man es klassisch beschreiben würde.

In thermodynamischen Systemen, die Energie mit ihrer Umgebung austauschen, ist die Nullpunktenergie damit auch gleich der Energie des Systems am absoluten Temperaturnullpunkt.

Die Nullpunktenergie ist durch direkte Messungen nicht nachweisbar, da diese nur Energiedifferenzen erfassen.

Die „Freie-Energie-Szene“ behauptet nun munter, man könne aus dem Quantenvakuum (zustand niedrigster Energie = Nullpunktenergie / Nullpunktschwingung) Raumenergie durch einen permanenten Energiefluss, unerschöpfliche Mengen an Energie durch technische Systeme nutzbar machen.

Dieser Behauptung wird fundamental widersprochen. Kein einziger wissenschaftlicher Beweis existiert dafür!

Nicht nur, dass die Vakuum-Energiedichte auf 10 hoch -9 bis 10 hoch -11 Joule pro Kubikmeter als Beobachtungs- / Messgröße genannt wird – auch durch den Casimir-Effekt oder durch den Lamb-Shift (Wechselwirkung zwischen Feldern) oder durch Vakuumpolarisation wird eine asymmetrische Energieströmung aus dem Quantenvakuum nicht nachgewiesen.

Die Vakuumfluktuationen sind virtuell und nicht observabel, sie sind niemals direkt messbar (Vakuumerwartungswert). Nur Energiedifferenzen sind messbar – das heißt: bei der Messung wird die Energie der Teilchen verändert.

Es ist eigentlich noch viel drastischer: Die Verletzung des Energiesatzes in der Heisenbergschen Unschärferelation durch die Vakuumfluktuation gestattet keinen permanenten Energiefluss.

Virtuelle Teilchen/Antiteilchen-Paarbildung erscheinen und müssen nach kurzer Zeit wieder verschwinden: m null = E / c² (Nullsummenspiel!).

Summiert man die Nullpunktenergie aller Teilchen in einem bestimmten Volumen, kommt man wegen der gewaltigen Anzahl an Teilchen zwar auf gewaltige Energien, doch es versteht sich von selbst, dass man diese Nullpunktenergie nicht anzapfen kann, da man sie irgendwie aus den Teilchen abzweigen müsste.

Dazu müsste man entweder Teilchen vernichten (was auf Grund anderer Erhaltungssätze mindestens soviel Energie kostet, wie man daraus gewinnen kann) oder die Teilchen auf einen tieferen Energiezustand als den tiefsten theoretisch erreichbaren setzen.

Wenn aber ein Teilchen schon die tiefste Energiestufe erreicht hat, kann man ihm nichts mehr wegnehmen. Südlicher als Südpol geht nun mal nicht.

Die Behauptung, „Freie Energie“ aus dem Quantenvakuum ziehen zu können, ist daher physikalisch nicht haltbar.

Jedem uns bekannten System muss Energie zugeführt werden, damit es arbeitet.

Eine freie Energiemaschine müsste einfach aus dem Nichts heraus Arbeit verrichten bzw. Energie erzeugen können. Eine solche Maschine, die ohne Energiezufuhr arbeitet, nennt man Perpetuum mobile.

Leider ist spätestens mit den thermodynamischen Erkenntnissen des 19. Jahrhunderts klar, dass es so eine Maschine niemals geben kann.

Der erste Hauptsatz der Thermodynamik besagt nämlich, dass in einem geschlossenen System Energie weder erzeugt, noch vernichtet, sondern nur in andere Energieformen umgewandelt werden kann.

Das ganze Gefasel der „Freie Energie“-Spinner zur Nutzung des Quantenvakuums, der Nullpunktenergie oder Raumenergie ist schlichte Volksverdummung, denn alle seriösen Ergebnisse sprechen dagegen: Die sehr geringe Energiedichte des Quantenvakuums, sowie die Heisenbergsche Unschärferelation.

Fazit: Vergessen Sie jedweden Tralala, der mit „Freie Energie-Maschinen“ zu tun hat, da es diese schlicht und ergreifend nicht gibt, bzw. aus physikalischen Gründen nicht geben kann.

                                                                                                                                
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