Erpressungstrojaner – ein Millionengeschäft

25. Januar 2017

 

erpressungstrojaner-ein-millionengeschaeft

 

Erpressungstrojaner haben weltweit viele Nutzer zur Kasse gebeten. Auch Firmen bekommen es immer häufiger mit Ransomware wie „Goldeneye“ oder „Locky“ zu tun.

Damit ist Malware gemeint, die den Computer komplett lahm legt und gleichzeitig Geld für die Freigabe fordert.

Diesbezüglich dürfte vielen der sogenannte „BKA-Trojaner“ oder auch der „GEMA-Trojaner“ bekannt sein.

 

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Der „GEMA-Trojaner“ ist eine Abwandlung des BKA-Trojaners, allerdings eine Nummer härter als letzterer.

Wer nun meint, man bekäme seinen Computer wieder zum Laufen, indem man den geforderten Betrag bezahlt, irrt leider. Es geht diesen Erpressern allein darum, die Menschen um ihr Geld zu bringen und um überhaupt nichts anderes.

Bedeutet: Das Problem wird auch nach Zahlung etwaiger Gelder nach wie vor vorhanden sein. Das mit der Zahlerei lässt man also bitte hübsch bleiben, denn das bringt gar nichts (außer den Verbrechern).

Allein in Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr 600 Fälle bekannt geworden.

 

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Üblicherweise fordern Erpresser mehrere tausend Euro von betroffenen Firmen. Derzeit sind zwei Tätergruppen im Visier. Dabei gehe es um einen Schaden in Höhe von 17 Millionen Euro.

Nichts geht mehr. Was nun?

Diese überaus nervigen Trojaner legen praktisch den ganzen Computer lahm. Wer keine Kenntnisse hat, wird seinen Computer nie wieder funktionsfähig bekommen, auch nicht durch einen Neustart desselben, da die Störung sofort wieder auftritt.

Was also machen in so einem Fall? Zunächst sollte man über die Systemwiederherstellung versuchen, das Problem loszuwerden. Das geht wie folgt:

Starten Sie den Rechner neu und booten Sie mit Hilfe der F8-Taste in den “abgesicherten Modus”.

Nun können Sie versuchen, per Systemwiederherstellung auf eine Systemsicherung zuzugreifen, welche vor der Trojaner-Infizierung erstellt wurde.

Manchmal klappt das – manchmal aber auch leider nicht. Manche Trojaner legen nämlich nicht nur Ihren ganzen Computer lahm, sondern zerstören auch gleichzeitig sämtliche Sicherungsdateien oder verhindern den Zugriff auf selbige.

In diesem Fall hilft die Rescue-Disk von Kaspersky weiter, welche Sie hier kostenlos herunterladen können: https://support.kaspersky.com/de/4162

 

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Die Rescue-Disk sollte jede und jeder griffbereit haben, denn sollte mal nichts mehr gehen, dann säubert diese Ihren Computer von zahlreichen Schädlingen und sorgt dafür, dass Ihr Rechner anschließend wieder tadellos funktioniert.

Dazu brauchen Sie die Recue-Disk nur in Ihren Rechner einlegen und selbigen starten. Dieser wird dann von der Rescue-Disk aus hochgefahren.

Nach dem Hochfahren führen Sie zunächst ein Update durch. Dieses setzt die Suche nach Schädlingen auf den neusten Stand.

Dann starten Sie die Überprüfung Ihrer Festplatte(n). Die Überprüfung kann je nach Inhalt einige Stunden in Anspruch nehmen.

Rescue-Disk findet dabei etwaige Schädlinge, löscht diese und stellt eventuell veränderte und/oder beschädigte Dateien wieder her.

Anschließend entfernen Sie Rescue-Disk aus dem Computer und führen einen Neustart durch. Fertig. Ihr Computer sollte nun wieder so funktionieren, wie Sie es gewohnt sind.

                                                                                                                                
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Bodenrechte – Vorsicht Betrug!

18. Januar 2017

 

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Vor geraumer Zeit tauchten im Internet ominöse Angebote auf, welche sich auf die Staatenlosigkeit im hiesigen Land bezogen und darauf abzielten, mit selbst gebastelten „Führerscheinen“ und „Staatsangehörigkeitsausweisen“ Geld zu ergaunern.

Zum Ende des Jahres 2016 hatten sich einzelne Trickbetrüger und Kleinkriminelle mal wieder etwas Neues ausgedacht, um aus der sich mehr und mehr herumsprechenden Situation im hiesigen Land ein wenig Geld zu ziehen.

Vor „Verlust der Bodenrechte“ wurde (und wird) „gewarnt“. Allen voran: ein gewisser Holger Ditzel, welcher im folgenden Video zu sehen und zu hören ist.

Wir haben uns erlaubt, das Video auf das zusammenzudampfen, worum es Holger Ditzel im eigentlichen geht:

 

 

Wie schon erwähnt: Wir haben das Video gehörig zusammengedampft, können aber versichern, dass Holger Ditzel in der vollständigen Version des Videos nicht erklärt hat, wie hierzulande im Jahre 2017 Bodenrechte verlustig gehen können sollen, obwohl die Bodenrechte schon vor über 70 Jahren verloren gingen, nämlich genau an dem Tag, als sich die sogenannten „alliierten Siegermächte“ den Boden des hiesigen Landes unter die Klauen gerissen haben.

Wir hoffen, dass möglichst niemand auf die „Offerte“ des Holger Ditzel und anderer, ähnlicher Kleinkrimineller ´reingefallen ist.

Schutz vor Kleinkriminalismus

Im Zuge der Aufklärung kann es immer wieder mal vorkommen, dass einige Kleinkriminelle auf den Zug aufspringen und daraus ein wenig Profit zu schlagen versuchen.

Man sollte daher keine kopflosen, vorschnellen Handlungen begehen, sondern erst einmal schauen, was es womit auch immer überhaupt auf sich hat.

Wenn Trickbetrügereien recht neu sind, sind oftmals noch keine kritischen Informationen darüber zu finden.

Obwohl immer mehr Menschen recht gut informiert sind, neigen manche trotzdem dazu, auf Trickbetrügereien von vermeintlichen „Gutmenschen und Aufklärern“ hereinzufallen, welche sich leider ebenfalls im Zug der Aufklärung aufhalten.

Wir raten daher nicht zu überstürzten Handlungen, sondern zu Nutzung des eigenen gesunden Menschenverstandes, zu dessen Nutzung wir ja sowieso grundsätzlich und in jeder Situation raten.

Hinterfragen Sie selbst: „Kann das tatsächlich sein?“

Nicht nur bei der Sache mit den Bodenrechten können Sie dabei auf richtig tiefgründige Erkenntnisse stoßen – und Ihr Hirn freut sich übrigens auch, wenn es von Ihnen gefordert wird.

Zunächst lässt sich via Internet herausfinden, dass hierzulande niemand Bodenrechte und/oder Eigentum an Grund und Boden besitzt. Siehe:

 

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Sämtliche Grundbuchänderungen ohne ausdrückliche Genehmigung des alliierten Befehlshabers des betreffenden Gebietes nach dem 21. Februar 1947 sind grundsätzlich nichtig.

 

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Schon jetzt sieht man: Wenn hierzulande niemand Bodenrechte und/oder Eigentum an Grund und Boden besitzt, dann können im Jahre 2017 auch keine Bodenrechte verlustig gehen.

Der Planet Erde gehört niemanden

Nun kommen wir zu den tiefgründigen Erkenntnissen, auf welche man bei Nutzung des eigenen Hirns und des gesunden Menschenverstandes stoßen kann: Niemanden gehört auch nur irgendwas!

Erklärung an einem Beispiel: Wer ein Häuschen bauen möchte, braucht dazu ein Grundstück. Letzteres muss zunächst scheinbar erworben werden, doch von wem eigentlich!?

 

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Na von der Firma Stadt, Gemeinde, Kommune natürlich. Die bieten über Verbrecherbanken und sogenannte „Makler“ Grundstücke zum Kauf an.

Einfache Frage, welche zu tiefgründigen Erkenntnissen führt: Wie ist Firma Stadt, Gemeinde, Kommune zu den Landflächen gekommen, auf welchen sich diese Grundstücke befinden, die sie zum Kauf anbietet???

Einfache Antwort: Durch dreiste Aneignung sind die scheinbar dazu gekommen, nach dem Motto: Ich/wir erklären jene oder welche Landfläche einfach mal als meins/unser. Einfach so.

Die Diebe der Firma Stadt, Gemeinde, Kommune haben diese Landflächen also nie wirklich erworben. Von wem auch? Land, welches niemanden gehört, kann von niemanden erworben werden. Das muss man sich dann schon einfach so unter die Klaue reißen (volksmündlich: stehlen, klauen) und erklären: „Das ist jetzt meins“.

Wer Geklautes zum Kauf anbietet, ist ein Hehler. Da sämtliches Land nur geklaut sein kann, handelt es sich um Hehlerware, die nicht auf rechtlicher Grundlage basierend erworben werden kann.

Kurzum: Noch nicht einmal die alliierten Landesdiebe haben Bodenrechte. Schon gar nicht die Menschen im hiesigen Land, die glauben, dass sie Eigentümer eines Grundstücks wären.

                                                                                                                                
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Vorsicht Betrug! I-Ging

16. November 2016

 

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Sie halten I-Ging für Quatsch? Sie halten auch Pendeln und Tarot für Unsinn? Dann dürfen wir Sie im Kreise der denkenden Menschen willkommen heißen.

Es ist schon wirklich überaus erstaunlich, auf was für eine Fülle von Unsinn Scharlatane, Quacksalber, sogenannte „Esoteriker“ und ebensolche Berufs- und Trickbetrüger kommen:

„I-Ging“, „Wahrsagerei“, „Karten legen“, „Kaffeesatzleserei“, „Feng Shui“, „Lebensberatung“, „innere Transformation“, „Orgon“, „Kabbala“, „Kundalini“, „Chakrenlehre“, „Yoga“ „Quantenheilung“, „höhere Erfahrungen“, „feinstoffliches“ was auch immer „mit Anbindung an die hochschwingenden Quantenenergien der Himmelskörper in unserem wunschempfangsbereiten Universum“ sind nur einige Faxen aus der esoterischen Unsinnsküche, in welcher noch viel mehr pseudowissenschaftlicher Quatsch zu finden ist.

Wir möchten mit diesem Artikel ein Mal mehr deutlich machen, warum etwas, egal was, was sich auf esoterische Irrlehre bezieht, wie z. B. auch die Astrologie, in jedem Fall eine esoterische Irrlehre bleiben wird und dass Unsinn durch Geschwurbel auch nicht besser wird.

Kommen wir nun zu „I-Ging“. Was ist das überhaupt, bzw. was soll es sein? Ganz einfach! „I-Ging“ ist, bzw. soll „das Orakel der chinesischen Weisheiten“ sein.

Da wissen wir also schon mal, dass es sich nicht um Wissen, sondern nur um „orakelte Weisheiten“ handelt, die mit Wissen bekanntlich nichts zu tun haben.

Das sogenannte „Orakel“ besteht beim I-Ging-Blödsinn aus 64 Symbolen, die sich aus jeweils sechs Linien zusammensetzen.

„I-Ging“ soll mal wieder „der Quell einer tiefen Lebensweisheit“ sein und es wird selbstverständlich (wie immer) eine weitere hanebüchene Behauptung nach der anderen aufgestellt.

„Führende Mathematiker“ (deren Namen selbstverständlich nicht genannt werden) sollen herauserfunden haben, dass die Binärcodes der Computertechnik exakt den „I-Ging Codes“ entsprechen. Beweise: wie immer keine.

Das ist aber noch nicht alles! Geht ja noch weiter und wird noch viel irrwitziger:

„Die moderne Molekularbiologie“ soll herauserfunden haben, dass die 64 Hexagramme des I-Ging „ganz genau den 64 Kodons“ unserer DNA entsprechen. Beweise: wie immer keine. Weiteren von „I-Ging-Gurus“ verbreiteten Humbug sparen wir uns daher zu erwähnen.

Sie werden es kaum für möglich halten: Es gibt sogar ein „Deutsches I-Ging-Institut“! So hat es zumindest der Berufsbetrüger Hubertus Geurts (Foto unten) genannt, der übrigens auch „Paarberatung“ betreibt.

 

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Wie empfehlen dringend, sich von solchen Scharlatanen fern zu halten, egal wo auch immer der Schuh drückt.

Kohle machen mit „I-Ging“

Wie so manch´ anderer esoterische Humbug, so eignet sich auch „I-Ging“ dazu, um unwissenden, dummgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Es sind jede Menge Bücher über diesen I-Ging-Quatsch erhältlich. Selbstverständlich sind auch weltweit sogenannte „I-Ging-Beratungen“ zu bekommen, wie zum Beispiel von Berufsbetrügerin „Janoell K. Satie“ (Foto unten).

 

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Was ist „I-Ging“ denn nun wirklich?!

„I-Ging“ ist eine Sammlung von Strichzeichnungen und zugeordneten beliebigen Sprüchen. Mehr nicht. Die Entstehungsgeschichte soll bis in das dritte Jahrtausend v. Chr. zurückgeführt werden können.

Nicht zu fassen, was für ein Blödsinn da seit Jahrtausenden durch die Zeiten orakeln soll.

                                                                                                                                
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Vorsicht Betrug! Nepp im Restaurant

19. Oktober 2016

 

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Gönnen Sie sich etwas Gutes! Gehen Sie essen! Der Kunde ist König? Denkste! Viele haben es schon erlebt: Man geht in ein Restaurant, weil man gepflegt und qualitativ hochwertig essen möchte.

Leider stellt man dabei viel zu oft fest, dass das Essen nicht aus frischen Zutaten besteht, sondern aus Dosen und Tüten stammt. Nicht selten greift der eine oder andere Gastronom auf Tiefkühl- und Ersatzprodukte zurück.

Selbst wo „hausgemacht“ draufsteht, ist oft nicht „hausgemacht“ drin. 80 % der Speisen in Restaurants kommen aus dem Glas, der Tüte oder der Dose.

Noch ärgerlicher wird ´s, wenn das Essen zusätzlich mangelhaft zubereitet wurde und man am Ende dann auch noch völlig überzogene Preise für das kulinarische Desaster bezahlen muss.

Damit aber nicht genug!

Restaurantgäste werden mit dreisten Tricks getäuscht. Wer beispielsweise Schafskäse im griechischen Bauernsalat erwartet, muss damit rechnen, dass er Käse-Imitat aus der Salzlake bekommt.

Auch bei Spargel-Gerichten wird geschummelt: Statt Sauce Hollandaise aus Butter und Eigelb wird Industriesoße aus billigem Pflanzenöl gereicht. Und das sind nur zwei von vielen Beispielen, wie in deutschen Restaurants betrogen wird.

Bis zu 80 Prozent der Restaurantgerichte kommen vom Gastroservice

Wer erwartet, dass Restaurantköche ihre Zutaten frisch auf dem Wochenmarkt kaufen, irrt oft gewaltig.

Die meisten Restaurants werden mit industriell vorbereiteten Produkten vom Gastroservice beliefert. Dazu zählen Fertigsoßen, tiefgekühlte Fertigprodukte oder auch Dosensuppen, die in der Küche lediglich aufgewärmt werden.

Eine billige Angelegenheit für die Gastronomie. Schließlich gehört zum Öffnen und Aufwärmen eines Dosengerichts nicht viel Kochkunst – der Gast bemerkt die Schummelei nur selten.

Liste der häufigsten Restaurant-Tricks

Um unsere Leserinnen und Leser über die häufigsten Lügen aufzuklären, veröffentlichen wir in diesem Artikel eine Liste mit Tricks und Betrügereien in der Gastronomie.

Leitungswasser statt Mineralwasser

Wer im Restaurant ein Mineralwasser bestellt, sollte auch Mineralwasser bekommen. Stattdessen wird häufig billiges Tafelwasser aus dem Discounter oder sogar Leitungswasser gereicht.

Dieses wird teilweise aufgesprudelt und in (Marken-) Wasserflaschen abgefüllt. Wer sicher gehen möchte, dass er Selters statt Kraneberger bekommt, sollte darauf achten, dass die Flasche am Tisch geöffnet wird.

Vanillearoma statt echter Vanille

Unter anderem in Tees werden statt teurer, echter Vanille, lediglich Aromakügelchen verwendet. Diese sind synthetisch hergestellt und wesentlich billiger.

Die Aromakügelchen sind im aufgeschnittenen Teebeutel mit ein wenig Übung zu erkennen. Bei Süßspeisen, die mit Vanillin (künstliches Vanillearoma) aromatisiert sind, ist man auf seine Augen und den Geschmackssinn angewiesen.

Künstliche Vanillearomen schmecken oft zu intensiv, außerdem fehlen meist die kleinen dunklen Vanillestückchen.

Rührei ohne echte Eier

Ein Rührei besteht aus Eiern. So einfach ist das? So einfach ist das leider nicht.

Rührei wird gerne aus Eipulver oder aus Flüssigeizubereitung aus dem Tetrapack hergestellt.

Das macht es kostengünstiger und einfacher in der Zubereitung. Nicht nur der Geschmack, auch die Farbe leidet darunter. Diese wird deutlich gelber als bei einem Rührei aus Eiern.

Orangenzuckerwasser statt Orangensaft

Wer einen O-Saft zum Frühstück bestellt, bekommt häufig mit Zucker und Wasser gestreckten Orangennektar oder gar ein Orangenfruchtsaftgetränk serviert.

Im Gegensatz zu echtem Orangensaft schmecken diese Getränke meist süßer und weniger sauer als echter Orangensaft.

Filet auf der Karte aber nicht auf dem Teller

Das Filet ist das beste Stück Fleisch vom Rind. Es zergeht auf der Zunge und ist überaus hochpreisig.

Wer allerdings in einem Restaurant ein Gericht mit Rinderfilet bestellt, darf sich nicht sicher sein, auch Rinderfilet zu bekommen, denn die Sache ist nämlich die:

Da Rinderfilet im Einkauf recht teuer ist und der Profit ja so hoch wie möglich ausfallen soll, greifen manche Gastronomen in die Trickkiste.

Dazu wird ein Stück preisgünstigeres Rindfleisch hergenommen, woraus dann ein „Filet“ gebastelt wird. Wie das genau geht, sehen Sie im Video am Ende dieses Artikels.

Vermeintlich frische Zutaten

Frische Zutaten sind wohl das Mindeste, was man in einem Restaurant erwarten kann? Leider nicht. Der Gast weiß ja nichts von der Qualität der Zutaten, woraus sein Essen zubereitet wurde, und der Koch muss das ja nicht essen, was für die Gäste auf dem Teller landet.

Welkes Gemüse und Pilze, die sich nicht mehr für den Verzehr eignen, sind da nur zwei Beispiele. Fleisch, dessen Haltbarkeitsdatum bereits weit überschritten wurde, ist ein weiteres Beispiel.

Selbst gebacken – oder doch nicht!?

Selbst gebackener Kuchen – so wie bei Omi – am liebsten noch warm. Diese Bitte erfüllt Ihnen wohl wirklich nur Omi. Wo „selbst gebacken“ drauf steht, ist nämlich nur selten selbst gebacken drin.

Kuchen und Torten werden im Großmarkt gekauft, aufgetaut und kurz vor dem Verzehr erwärmt. Spätestens beim Reinbeißen werden Sie die falsche „Köstlichkeit“ erkennen.

Frischer Apfelstrudel? Schön wär ´s!

Nicht nur im Winter eine Köstlichkeit: Apfelstrudel. Eine blättrige Hülle, ein fruchtiges Inneres – so bekommt man ihn in Österreich, aber nicht hierzulande.

Hier kommt er aus dem Tiefkühlfach. Das ist nicht nur günstiger, sondern auch einfacher. Kenner erkennen ihn am Geschmack: wenig Apfel, viel Pappe.

Filterkaffee im Latte Macchiato

Statt echtem Espresso steckt im Latte Macchiato zuweilen gewöhnlicher Filterkaffee. Außerdem stimmt oft das Verhältnis zwischen Milch und Kaffee nicht.

In einem echten Macchiato (gefleckte Milch) sollte der Espresso rund ein Drittel der Milch braun färben. In einem durchsichtigen Glas ist die Mogelei daher einfacher zu erkennen.

Käse-Imitat statt Feta

Wer im griechischen Salat echten Schafskäse erwartet, wird oft enttäuscht. Statt echtem Feta enthalten Restaurantgerichte häufig günstigeren Kuhkäse aus der Salzlake oder sogar Schafskäse-Imitat aus Pflanzenöl und Geschmacksverstärker!

Hat der angebliche Schafskäse keine Poren und wirkt allzu glatt, kann man davon ausgehen, dass billiger Salatkäse aus dem Gastroservice verwendet wurde.

Analogkäse statt echter Käse

Er ist billig, verläuft gleichmäßig und ist geschmacklich nur schwer von echtem Käse zu unterscheiden: Analogkäse aus Pflanzenöl statt Käse aus Kuhmilch gehört ebenfalls zu den häufigsten Verbraucherbeschwerden in Sachen Restaurantnepp.

Wird auf der Speisekarte das Gericht lediglich als „überbacken“ angegeben, ist Vorsicht geboten. Echter Käse zieht nach dem Erhitzen meist Fäden, bei Analogkäse ist das nicht der Fall.

Wiener Schnitzel vom Schwein statt vom Kalb

Ein echtes Wiener Schnitzel ist dünn, paniert, und besteht aus Kalbfleisch. Das ist für den Laien manchmal schwer erkennbar, da die Panade das Fleisch ummantelt.

Oft wird indes ein paniertes Schweine- oder Putenschnitzel serviert. Diese dürfen hierzulande jedoch nur als Schnitzel „Wiener Art“ verkauft werden.

Ein echtes Wiener Schnitzel besteht zu maximal 35 Prozent aus Panade. Das Kalbfleisch ist in der Regel daran zu erkennen, dass es dunkler ist als Schwein oder Pute.

Surimi di Mare

Meeresfrüchte müssen aus dem Meer kommen. Das leuchtet ein. Was ist aber, wenn die Bestandteile im Meeresfrüchtesalat tatsächlich aus dem Meer kommen, aber aus Fischresten zusammengesetzt sind?

Wenn Surimi (Krebsfleischersatz) im Salat steckt, muss dieses auch in der Speisekarte erwähnt werden. Schließlich enthält Surimi in der Regel Geschmacksverstärker sowie Farb- und Konservierungsstoffe.

Garnelen statt Scampi

Bestellt man im Restaurant ein Gericht mit Scampi, bekommt man unter Umständen Garnelen serviert.

Dabei ist der Unterschied bei ganzen Tieren leicht zu erkennen: Scampi haben Scheren, Garnelen haben Fühler – und sind wesentlich billiger als Scampi.

In geschälten Zustand erkennen leider nur Fachleute den Unterschied auf Anhieb: Während Scampi zarter sind und ihr Geschmack an Hummerfleisch erinnert, sind Garnelen in der Konsistenz fester.
Außerdem stammen Garnelen oft aus Zuchtbetrieben und wurden unter Einsatz von Antibiotika herangezüchtet oder sie werden mit Schleppnetzen gefangen.

Scampi sind aus ökologischer Sicht vertretbar, wenn sie beispielsweise aus der Nordsee stammen und mit Fangkörben gefischt werden.

Pangasius statt Seezunge

Der Salzwasserfisch Seezunge ist nicht gerade billig. Der Kilopreis beträgt bis zu ca. 50 Euro. Doch statt der edlen Delikatesse servieren einige Lokale statt Seezunge billigen Pangasius aus Vietnam, der einen Kilopreis von gerade einmal 4 Euro hat.

Für die Restaurants lohnt sich die Mogelei durchaus, denn viele Gäste erkennen den Unterschied nicht.

Pangasius schmeckt im Vergleich zur Seezunge etwas fade, ansonsten sind sich die Fischsorten recht ähnlich. Laut Verbraucherzentrale Hamburg ist jede dritte Seezunge in deutschen Restaurants ein Billigfisch.

Formschinken statt echter Schinken

Besonders häufig wird die Schummelei mit dem Schinken beanstandet. Die Beanstandungsquote liegt je nach Bundesland bei bis zu 95 Prozent! Betroffen sind oft Pizzerien, die den Pizzabelag nicht richtig deklarieren.

Statt Schinken wird sehr häufig billiger Formschinken verwendet, also ein Produkt, das oft nur zur Hälfte aus Schinkenstücken besteht. Der Rest sind Bindemittel und billige Eiweiße aus Soja, die den Analogschinken zusammenhalten.

Die richtige Bezeichnung für diesen Schinkenverschnitt lautet „Formfleischschinken aus Schinkenteilen zusammengefügt“. Doch die wenigsten Restaurants halten sich an diese Bezeichnung.

Überbacken als Pizzabelag oder klein geschnitten in Saucen oder Salat ist das Schinken-Imitat nicht leicht zu erkennen. Bei größeren Stücken erkennt man Analogschinken an der unterschiedlichen Muskelfaserrichtung.

Hinzu kommt, dass fast jeder Schinken Nitritpökelsalz enthält. Nitrit ist hochgradig giftig. Erhitzt man nitritpökelsalzhaltige Produkte auf mehr als 130° Celsius, werden dann auch noch krebserregende Nitrosamine frei, wovon viele Restaurantbetreiber noch nicht einmal etwas ahnen, geschweige denn wissen.

Spät- statt Frühkartoffeln

Frühkartoffeln werden früher gepflanzt und geerntet als normale Kartoffeln. Frühkartoffeln haben einen geringeren Stärkeanteil und eine sehr dünne Schale.

Diese kann problemlos gegessen werden und macht sie daher so beliebt. Oft werden Frühkartoffeln aber durch Kartoffeln alter Ernte oder aus der Dose bzw. dem Glas ersetzt.

Dosensuppe statt hausgemachte Suppe

Eine echte hausgemachte Suppe erkennt man an ihren frischen Zutaten. Oft handelt es sich bei Suppen „nach Hausmacherart“ um Fertigprodukte aus der Dose.

Diese enthalten Geschmacksverstärker und künstliche Aromen, statt echter Gewürze. Hinzu kommt, dass sie mit vielen Farb- und Konservierungsstoffen versetzt werden.

Der Vorteil für die Restaurantbetreiber liegt auf der Hand: Weniger Vorbereitungszeit und Personalkosten, denn eine Dosensuppe ist schnell geöffnet und aufgewärmt.

Andere Sprache – höhere Rechnung

Es waren Restaurants im Zentrum von Prag, die kontrolliert wurden. Diese Gastronomiebetriebe werden in hohem Maße von Touristen besucht.

In 8 von 13 Restaurants erhielten die fremdsprachigen Gäste eine höhere Rechnung, als die tschechischsprachigen.

Billige Kammmuscheln statt edler Jakobsmuscheln – einfach Rotzunge statt delikater Seezunge. Ein Koch aus Wandsbek packt aus:

Jürgen W. (Name geändert) arbeitet seit 40 Jahren als Koch. In dieser Zeit hat der 63-Jährige so einiges erlebt:

Wirte gehobener Restaurants, die ihre Zutaten bei „Penny“ kaufen – längst abgelaufene Lebensmittel, die noch auf den Tisch kommen. Den Gipfel der Dreistigkeiten erlebte er jedoch bei seinem letzten Arbeitgeber.

„Auf der Speisekarte steht ,Spanferkelsülze hausgemacht’. Tatsächlich wird aber einfache Sülze von Metro serviert. Auch die „Kalbsleber“ im Menü ist nicht das, was sie verspricht.

In Wirklichkeit wird Rinderleber verwendet, und damit man das nicht sieht, weil die ja in der Farbe dunkler ist, wird das Ganze mit einer dicken braunen Soße übergossen, die auch jeden Geschmack überdeckt“, so Jürgen W.

Besonders frech: Der „Lyoner Wurstsalat“ besteht aus den Scheibenwurstresten vom Brunch-Buffet am Wochenende, die dafür zerschnippelt wurden.

Und: Die Gulaschsuppe vom Ochsenfleisch ist in Wirklichkeit eine einfache Rindfleischsuppe.

Jürgen W. hat gekündigt: „Das ist doch Betrug!“, schimpft er. „So was konnte ich nicht länger mitmachen. Das geht gegen meine Kochehre.“

Zum Abschluss noch ein kleines Video:

 

                                                                                                                                
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Vorsicht Betrug! Quantenheilung

15. September 2016

 

Vorsicht Betrug! Quantenheilung

 

Zwei Dingen sind offenbar keine Grenzen gesetzt: dem Erfinden von Unsinn und der menschlichen Dummheit.

Letztere ist für Lügner, Betrüger, Scharlatane und Quacksalber jeglicher Art das tägliche Brot, denn nur wenn ein Mensch dumm genug ist, kann er überhaupt auf gerade genanntes Klientel hereinfallen.

Es ist daher sehr wichtig, sich Wissen anzueignen, um eben nicht allerlei Verbrechern auf den Leim zu gehen.

„Mit Quanten können Sie Ihre Aura reinigen oder mit Engeln reden“, lassen Scharlatane und Quacksalber gern verlauten, die sich selbst als „Quantenheiler“ bezeichnen.

Am besten ist, Sie denken sich gleich selbst eine unsinnige Quantenidee aus, die mit Quanten gar nichts zu tun hat, und erschwindeln damit Geld aus den Taschen uninformierter (dummer) Menschen.

Was sind Quanten?

Unter Quanten stellen sich viele Menschen Füße vor, da diese ja ab und zu als Quanten bezeichnet werden.

Das sind allerdings nicht die Quanten, um die es hier geht, denn hier geht es um den physikalischen Begriff.

Der Begriff „Quanten“ geht auf Max Planck zurück. Er fand heraus, dass Atome, Elektronen, und Photonen immer nur als Pakete mit einer bestimmten Energie auftreten. Diese Pakete bezeichnete Planck als Quanten, da es sich um gequantelte Energie handelt. So weit, so richtig.

Wie aber soll denn nun bitte mit sowas Heilung stattfinden?

Nun ja. Gar nicht, da es sich bei der sogenannten „Quantenheilung“ um absoluten Quatsch handelt, worauf wir nun ganz nah eingehen werden.

Seit einigen Jahren lässt sich ein Trend, hin zu pseudowissenschaftlichen angeblichen Heilmethoden und Psychotechniken erkennen.

Früher war es eher üblich, Praktiken aus dem fernöstlichen Raum zu übernehmen, diese für die westliche Hemisphäre anzupassen und zu etablieren.

Zu nennen sind hier beispielsweise Reiki, Qigong, Feng Shui und Yoga. Ohnehin war die Esoterik, also der Humbug, seit jeher sehr hinduistisch geprägt.

Sogenannte „Lehren“ wie die „Chakrenlehre“ oder die „Reinkarnationslehre“ waren wie selbstverständlich auch Bestandteile der meisten Denkgebäude und Praktiken, die aus reinem Humbug bestehen.

In der Scharlatan- und Humbugszene wurden verschiedene Zutaten aus asiatischen Religionen und Philosophien vermengt und zu einem neuen Brei verrührt.

So entstand z.B. das „autogene Training“, auch als „Yoga des Westens“ bezeichnet. Wissenschaftlich klingende Methoden des Betruges und des Unsinns gab es selten. Wenn es welche gab, so verschwanden die schnell wieder von der Bildfläche, weil wissenschaftlich verbrämter Mumpitz sehr schnell auffliegt.

Das lag stets daran, dass sich entsprechende Wissenschaftler zu Wort meldeten und den Unsinn anhand von wissenschaftlichen Fakten entlarvten.

Nur einige wenige wissenschaftlich klingende Methoden wie „NLP (Neurolinguistische Programmierung)“ oder die „Bioresonanztherapie“ haben zumindest eine gewisse Anzahl von Anhängern, die naiv genug sind, und konnten sich bis heute halbwegs halten.

Seit einigen Jahren treten allerdings vermehrt betrügerische Methoden und Psychotechniken in Erscheinung, die sich ganz bewusst einen wissenschaftlichen Anstrich geben und wissenschaftliche Erkenntnisse mit spirituellen Humbug verbinden wollen.

Ein Beispiel dafür ist die „Quantenheilung“. Hier sieht man schon am Namen, dass hier ein wissenschaftlicher Ansatz verfolgt wird.

Bei aller Kritik, von Seiten der Wissenschaft, spricht doch die Beliebtheit der Quantenheilung dafür, dass sie wirken muss. Sonst würden kaum so viele Menschen Geld dafür ausgeben.

Richtig ist: Die Beliebtheit von Unsinn spricht nicht dafür, dass Unsinn funktioniert. Die Größe der Beliebtheit von Unsinn zeigt viel mehr die Anzahl unwissender Menschen auf. Wenn viele Menschen für Unsinn Geld ausgeben, dann zeigt uns das, wie viel Aufklärungsarbeit noch zu leisten ist – und schon geht ´s los:

Quanten sind einigen Menschen aus der Quantenphysik bekannt. Es handelt sich um Elementarteilchen, also um die kleinsten bekannten Teilchen überhaupt. Diese sind so winzig klein, dass sie noch nicht einmal wirklich beobachtet werden können. Quantenphysik betreibt man mit Formeln, Rechnungen und Zahlen.

Und damit wollen gewisse Leute, die man Scharlatane und Quacksalber nennt, nun was auch immer „heilen“ können. Sehr schön. Dann schauen wir uns das doch mal bei Licht an.

Die sogenannte „Quantenheilung“ ist eine Methode, deren Grundlage und Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt ist. Sie wurde Ende der 1980er Jahre von dem US-amerikanischen Chiropraktiker Frank Kinslow erfunden.

Die sogenannten „Quantenheiler“ vermitteln die Vorstellung, dass Zustände aller Art, z.B. Krankheiten aus der Quantenebene heraus beeinflusst werden können. Dazu wurde die sogenannte „Zweipunkt-Methode“ entwickelt.

Der Scharlatan berührt dazu zwei beliebige Punkte am Körper des vor ihm sitzenden, stehenden oder liegenden Dummkopfes, und nun möge der Dummkopf gefälligst daran glauben, dass ihm das Linderung, Heilung, oder was auch immer verschafft, was gerade benötigt wird. Mehr ist das nicht.

Was das mit Quanten oder „Quantenheilung“ zu tun hat, erschließt sich dem Physiker sowieso nicht, da es schlicht nichts damit zu tun hat.

Natürlich konnte noch in keinem Fall eine echte Heilung oder was auch immer nachgewiesen werden. Dennoch ist der Unsinn recht gefragt. Das dürfte wohl daran liegen, dass der Quatsch diesmal nicht von einem buddhistischen Mönch (wie Mikao Usui und Reiki) entwickelt wurde, sondern von Medizinern (Dr. Frank Kinslow, Dr. Richard Barlett).

Das verleiht dem Blödsinn ein seriöses Antlitz, welches allerdings alles andere als seriös ist. Es muss kein Gütezeichen sein, wenn ein Doktor was auch immer entwickelt, und die sogenannte „Quantenheilung“ hat bisher nur einer Sache gedient: den Geldbeuteln der Scharlatane und Quacksalber.

Was Quanten eigentlich sind, ist völlig egal. Entscheidend ist, dass man sie für alles verantwortlich machen kann: Warum sagen Horoskope nicht wirklich die Zukunft voraus? Das muss an den Quanten liegen!

Warum sollen Sie für teures Geld „geheimnisvoll energetisiertes“ Wasser kaufen? Na weil es besonders tolle Quanten enthält!

Warum brauchen Sie dringend eine „Auramassage“, wenn Sie krank sind? Ganz klar: Damit Ihre Quanten wieder in Ordnung gebracht werden.

Quanten als Allzweckmittel

Quanten sind das perfekte Scheinargument für so ziemlich alles. Weil sich fast niemand damit so richtig auskennt, wird nur selten jemand widersprechen.

Wir wundern uns, dass die Politkriminellen noch nicht darauf aufmerksam geworden sind: „Frau „Ministerin“, wollen Sie zu den Vorwürfen nicht endlich Stellung nehmen?“ – „Tut mir leid, das wäre quantenenergetisch heute höchst ungünstig.“

Auch vor den Scheingerichten des hiesigen Landes wäre das praktisch: „Aber Sie können nicht in London gewesen sein, wenn Sie zur selben Zeit in Madrid waren!“ – „Doch, Herr Vorsitzender, glauben Sie mir, nach den Gesetzen der Quantenmechanik …“

Kein Wunder also, dass die Scharlatan- und Humbugindustrie voll auf Quanten setzt. Man kann sogar Bücher über angeblich „heilende Quanten-Engel“ kaufen – man kann mit Quanten angeblich die sogenannte „Seele“ reinigen oder die Wohnung mit „Quanten-Feng-Shui“ einrichten.

Dass gerade die Quantentheorie für esoterischen Quatsch herhalten muss, ist durchaus verständlich: Die Welt der Quantenteilchen hält immer wieder merkwürdige Überraschungen für uns bereit.

Sie ist für unsinnige Esoterikideen daher gut einsetzbar, weil sie uns eben oft ein bisschen ungewöhnlich und seltsam erscheint, allerdings nur dann, wenn man den Fehler macht, sie mit unseren gewohnten Alltagsvorstellungen zu betrachten, die sich nun mal evolutionär nicht an die Quantenphysik angepasst haben.

Die meisten Quanteneffekte werden dort sichtbar, wo sich unser Alltagsleben niemals hinverirrt: bei winzig kleinen Distanzen, auf unvorstellbar kurzen Zeitskalen.

Dass in diesen Bereichen Dinge geschehen, die sich mit unseren Alltagserfahrungen nicht gut vertragen, ist eigentlich völlig klar.

Oft wird in der Quanten-Esoterik eine physikalisch durchaus sinnvolle Aussage ohne weitere Scheinargumentation in ´s Abstruse verzerrt:

„In der Quantenphysik legt erst die Messung fest, in welchem Zustand ein Quantenteilchen ist. Also legen wir durch unser Beobachten den Zustand der Welt und auch unseren eigenen Gesundheitszustand fest“, – ein Sprung von der Physik, direkt in den Unsinn, ohne logische Verbindung.

Hier kommt noch so einer: „In der Quantenphysik können weit voneinander entfernte Teilchen physikalisch verbunden bleiben. Also sind wir alle miteinander verbunden, und können telepathisch mit „intergalaktischen Quanten-Energiewesen“ kommunizieren.“

Fein. Wir wären schon beeindruckt, wenn uns mal jemand „quanten-telepathisch“ eine Pizza bestellen könnte, doch seltsamerweise haut das einfach nicht hin.

Kurze Zusammenfassung bis hier: „Quantenheilung“ kann nur dann geschehen, wenn der Verstand zurücktritt! Oder anders formuliert:

„Quantenheilung“ ist absoluter Quatsch, ist Unsinn, ist Dampfplauderei, ist einer von vielen Scharlatangewerbezweigen, der ausschließlich dazu dient, uninformierten Menschen mit Humbug das Geld aus der Tasche zu klauen. Mehr nicht.

Menschen sind keine Quantenobjekte

Was für Elektronen und andere Objekte der Mikrowelt gilt, funktioniert nicht im Alltag. Eine Messung muss nicht unbedingt von einem Wissenschafter mit entsprechenden Geräten vorgenommen werden.

Im Sinne der Quantenmechanik ist jede Interaktion mit einem hinreichend großen System eine „Messung“. Ein Elektron, das einfach so durch die Luft fliegt, wird durch die Wechselwirkung mit den dortigen Molekülen „gemessen“ und verliert dadurch jede etwaige Verschränkung.

Nur weil die Quantenmechanik erfolgreich die Verschränkung zweier Elementarteilchen beschreiben kann, gilt sie nicht für alles, was einem irgendwie ähnlich vorkommt.

Man kann einen Menschen nicht mit irgendwelchen „feinstofflichen Informationen homöopathischer Globuli“ verschränken (wie das Vertreter der sogenannten „Generalisierten Quantentheorie“ behaupten).

Nur weil in der Quantenmechanik unter bestimmten Umständen die Messung selbst das Ergebnis beeinflusst, folgt daraus nicht, dass die eigenen Gedanken das Universum beeinflussen.

Man kann nicht darauf hoffen, dass Dinge wahr werden, wenn man sie sich nur fest genug wünscht.

Zurück zur Verschränkung: Will man das Phänomen der Dekohärenz vermeiden, dann muss man das Elektron so gut wie möglich vom Rest der Welt isolieren.

Da das bei den unvorstellbar vielen Teilchen, aus denen ein Mensch besteht, gar nicht möglich ist, gehört „Quantenheilung“ auf den Friedhof der Märchengeschichten. Menschen sind nun mal keine Quantenobjekte.

„Die Quanten sind doch eine hoffnungslose Schweinerei“ hat der Physiker und Nobelpreisträger Max Born einst in einem Brief an Albert Einstein geschrieben.

Viele Studentinnen und Studenten, die sich im Laufe der Zeit durch schwierige Quantenmechanikvorlesungen gequält haben, mögen da zustimmen.

Die Komplexität und die Erkenntnisse der Quantenmechanik zu missbrauchen, um esoterischen und spirituellen Unsinn mit einer Aura der Wissenschaftlichkeit auszustatten, ist allerdings eine weit größere Schweinerei.

Das Verschmelzen von Wissenschaft, Technik und okkulten Blödsinn ist branntgefährlich! Der wissenschaftliche Anstrich soll dem Ganzen Seriosität verleihen und auch die letzten Bedenken gegenüber esoterischen Humbug wegwischen.

Esoterischer Quatsch in einer wissenschaftlichen Verpackung – da sinkt die Hemmschwelle bei vielen ganz erheblich und schon öffnen sie ihre Brieftaschen und sich selbst für Praktiken, die sie sonst nie an sich heran gelassen hätten. Vorsicht! Vorsicht! Vorsicht!

Anleitung zum Betrügen mit „Quantenheilung“

Wenn Sie mit Quantenphysik reich werden wollen, dann müssen Sie keinen Nobelpreis gewinnen.

Sie suchen sich einfach eine Theorie mit einem gewissen Wohlfühlfaktor aus: „Durch Handauflegen kann man heilen“ zum Beispiel. Oder: „Alles was man sich wünscht, geht in Erfüllung, wenn man sich täglich mittags in die Nase zwickt.“ Oder: „Dieser patentierte Himbeersirup bewahrt Sie davor, im nächsten Leben als Nacktmull wiedergeboren zu werden.“

Dann streuen Sie eine Prise Quantenphysik über Ihre Behauptungen: Verwenden Sie Begriffe wie „Quanten-Matrix“, „Quanten-Energie“ oder „Quanten-Polarisation“.

Das Handauflegen ist dann „Quanten-Massage“, das Nasenzwicken ist „Quanten-Reflexzonen-Akupressur“ und der Himbeersirup wird zum „Quanten-Transzendenz-Polarisations-Elixier“.

Sagen Sie Sätze wie: „Alles ist bloß Schwingung“, „Alles ist mit allem verbunden“, oder „Alles ist relativ“ (der letzte gehört zwar zur Relativitätstheorie, aber das weiß sowieso kaum jemand).

Suchen Sie missverständliche Zitate von berühmten Physikern, und behaupten Sie, diese Physiker seien auch „irgendwie Esoteriker“ gewesen.

Wenn Sie keine passenden Zitate kennen, erfinden Sie welche. Sollte Ihnen jemand widersprechen, dann antworten Sie: „Ist ein sehr unbekanntes Zitat, welches nur selten in der Literatur zu finden ist. Man muss also schon die beste, ausgesuchteste Literatur studieren, um dieses Zitat kennen zu können.“

Das stellt Sie gleich auch noch als „unbeschreiblich belesen und intellektuell“ dar. Üben Sie den dazu passenden, vielsagend mystischen Gesichtsausdruck vor dem Spiegel.

Basteln Sie eine Homepage, in dem Sie Ihre „neue Quantentheorie“ bewerben. Bauen Sie Sätze ein wie: „Ein geheiltes Teilchen ist ein quantisiertes, diskretes Wellenpaket in einem 0-Energie-Zustand.“

Sie sollte schwierige und auch unverständliche Worte enthalten, aber insgesamt trotzdem nicht technisch, sondern knuddelig wirken. Bilder von Einhörnern oder Sonnenuntergängen helfen dabei.

Das Farbspektrum der Seite sollte über Pastelltöne von rosarot bis lila nicht hinausgehen.

Bieten Sie Seminare an, und verlangen Sie dafür viel Geld. Je mehr Geld Sie verlangen, umso begeisterter werden die Dussel und Dummköpfe danach sein. Man will sich schließlich nicht eingestehen, viel Geld für Blödsinn ausgegeben zu haben.

Und sollten Sie jemals das Pech haben, mit lästigen wissenschaftlichen Gegenargumenten konfrontiert zu werden, dann holen Sie Ihre schärfsten Waffen hervor: Sinnfreie Ablenkungssätze, wie:

„Aber die Physik hat bewiesen, dass es Materie gar nicht gibt!“ Oder: „In der fernöstlichen Philosophie kennt man die Ideen der Quantenphysik schon seit Jahrtausenden!“ Oder: „Die Quantentheorie sagt, es gibt gar keine Realität, alles wird durch unser Bewusstsein bestimmt!“

Das ist natürlich alles völliger Unsinn, aber mit etwas Glück wird man Ihnen eifrig zunicken und Sie für weitsichtig und intelligent halten.

Ihr eigenes Seminar! Durch geschickte Sprachhypnose zum Showeffekt

Die Teilnehmer und Kunden werden durch gezielte Sprachhypnose so beeinflusst, dass eine Erwartungshaltung geweckt wird, die den sogenannten Placebo-Effekt nach sich zieht.

Es geschieht nahezu immer genau das, was zuvor als „Erwartung“ suggeriert wurde.

Beispiel: „Wenn ich gleich mit einem der Anwesenden arbeite, dann können die unterschiedlichsten Dinge geschehen. Es kann sein, dass Sie zu schwitzen beginnen, dass es Ihnen sehr warm wird oder – wie es meist der Fall ist – dass sie zu schwanken beginnen und nach hinten kippen.

All das kann natürlich in seltenen Fällen tatsächlich geschehen. In fast allen Fällen würde jedoch rein gar nichts passieren, wenn solche Suggestionen nicht vorher stattgefunden haben.

Wenn man den Teilnehmern erklärt, wie Sprachhypnose funktioniert, reduziert sich die Zahl derer enorm, die zuvor extrem reagiert hatten. Eigenartig, oder!?

Aber nicht nur durch Sprache wird in diesen Betrügerkreisen manipuliert, sondern auch körperlich.

Wenn man kräftig genug drückt, fällt jeder!

Während der Anwender Hand anlegt, wird bei der „2-Punkt-Methode“ einfach ein wenig stärker gedrückt, sodass der Proband nach hinten kippt.

Nicht selten erlebt man, dass Teilnehmer umkippen wie gefällt, ohne dass sich dann wirklich eine echte Veränderung zeigt. Weder verschwinden Schmerzen, noch löst sich was auch immer auf.

Warum aber wird von vielen Berufsbetrügern so viel Wert darauf gelegt, dass bei Demonstrationen Personen umfallen, oder ähnliches?

Jeder, der die Methode wirklich gelernt, bzw. begriffen hat, müsste doch wissen, dass in Sachen „Quantenheilung“ ein Zustand erreicht werden sollte, der jenseits des Verstandes liegt.

Warum so eine Show?

Ganz einfach: Als „großer Guru“ wird man anerkannt, bewundert und die Teilnehmer staunen Bauklötze, wenn der Betrüger auf der Bühne jemanden berührt und der kippt um wie ein nasser Sack. Nur hat das nichts mit „Quantenheilung“ zu tun, denn die gibt ´s ja nun mal nicht.

Nun sind wir ja so erzogen worden, dass wir immer alles richtig machen wollen. Wir möchten ja ein gutes Kind sein.

Die Falle des Gruppenzwangs

Wenn also anständig suggeriert und dann gedrückt wurde auf Teufel komm raus, und man gesehen hat, wie alle Probanden umfallen, dann kann es gut sein, dass man dieses Spiel einfach mitspielt.

Auf Nachfragen kann man das zwar nicht erklären, tut es aber dennoch. Alle schauen einen an, erwarten dass etwas geschieht, aber es geschieht nichts. Schnell kommt der Gedanke auf: „Ich mache etwas falsch.“

Also lässt man sich nach hinten fallen, nur um in dieser Gruppe nicht als „Außerirdischer“, als „Spielverderber“, als „unnormal“ wahrgenommen zu werden.

Aus Angst vor Ablehnung spielen wir das Spiel mit, wie wir aus demselben Grund viele Spiele mitspielen und Dinge mit uns machen lassen, nur um anerkannt zu werden. Ja nicht auffallen! Kennen Sie das!?

Bei vielen Großveranstaltungen und Seminaren ist genau diese Vorgehensweise zu beobachtet.

Fragt man die Teilnehmer, was sich denn nach der „Behandlung“ auf der Bühne geändert hätte? Antwort: Nichts hat sich geändert!

Sie sind auf der Bühne zwar umgefallen und haben gesagt, der Schmerz wäre weg oder das Problem wäre verschwunden, aber bei genauerem Nachfragen, hat sich nichts verändert.

Fragt man dann nach, warum die betreffende Person auf der Bühne etwas ganz anderes sagte, hört man immer wieder: „Na, da waren so viele Leute und dann wurde das doch von mir erwartet.“ Gernau so funktioniert die Falle mit dem Gruppenzwang.

Sei nett und mach, was ich dir sage!

Wie man sieht, werden aber nicht nur körperliche Reaktionen wie „Umfallen, Schwanken oder Wärme“ suggeriert, es werden auch mögliche Ergebnisse in die Köpfchen der Probanden eingepflanzt.

Beispiele, wie der Betrüger zu dem Probanden spricht:

„Spürst du, wie es dir warm wird?
Wie du zu schwanken beginnst?
Wird es dir bereits wärmer?
Dein ganzer Körper entspannt sich, merkst du das?
Der Schmerz ist schon weniger, richtig?“

Beispiele, wie der Betrüger zum Publikum spricht, während er auf der Bühne mit einem Dummkopf arbeitet:

„Er/Sie beginnt mehr und mehr zu entspannen.
Könnt ihr sehen, wie er/sie leicht schwankt?“

Gruppenzwang, Suggestionen und eine Autoritätsperson können schon so einiges bewirken. Ebenso das Unwissen jener, die auf solche Betrüger ´reinfallen.

Nun wissen Sie, wie Sie mit einfachen Tricksereien und Suggestionen das Geld unwissender Menschen erschwindeln können.

Wenn Sie dann ordentlich Geld erschwindelt haben, dann sollten Sie uns für unsere guten Ratschläge unbedingt 20 Prozent Provision übermitteln. Ansonsten gibt das ganz schlechte Karma-Quanten und das Geld ist in kürzester Zeit wieder weg. Wir haben Sie gewarnt!

Die Quanten können nichts dafür

In Wirklichkeit ist die Quantenphysik natürlich eine Wissenschaft wie jede andere auch.

Quantenphysik betreibt man nicht, indem man große Worte benutzt und große Reden über „das Bewusstsein und die Verbundenheit mit dem Universum“ schwingt.

Quantenphysik betreibt man mit Formeln, Rechnungen und Zahlen. Die Quantenphysik hat es nicht verdient, immer wieder für irgendwelchen esoterischen, also betrügerischen Scheißdreck missbraucht zu werden.

Tatsache ist, dass die Quantenmechanik wunderbar funktioniert. Die in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts begründete Wissenschaft zur Beschreibung der Atome und Elementarteilchen macht Vorhersagen, die so gut wie kaum irgendwo anders durch Experimente und Beobachtungen bestätigt werden.

Auch wenn die Phänomene der Quantenwelt unseren Alltagsvorstellungen widersprechen und uns absurd vorkommen, basiert doch fast unsere gesamte moderne Technik auf den Ergebnissen dieser Forschung, nur eben nicht die der „Quantenheilung“, denn die ist esoterischer, also betrügerischer, absoluter Unsinn, wie auch alles andere aus der sogenannten „spirituellen“ und „esoterischen Szene“, die schlicht, ergreifend und erkannt, eine Betrügerszene ist.

                                                                                                                                
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