Vorsicht Betrug! BE- Fuelsaver

25. April 2017

 

 

Der sogenannte „Fuelsaver“ ist ein Stück Metall, welches angeblich den Spritverbrauch senken, die Motorleistung erhöhen und die Abgaswerte um bis zu 90 Prozent reduzieren soll. Willkommen im Reich der Betrugsprodukte!

Der sogenannte „BE-Fuelsaver“ wird von der Betrugsfirma „New Generation BIO“ beworben.

Die Werbe-Versprechen auf der Homepage des Anbieters: „Spart Treibstoff – schützt Umwelt, 6 bis 20 Prozent Treibstoff sparen, Jahresersparnis bis zu 390 Euro. Für alle Benzin- und Dieselmotoren, Selbstmontage innerhalb einer Minute.“

Die Kosten des angeblichen „Spritsparwunders“: ab 79,90 Euro für ein Auto bis 90 PS – für ein Auto bis etwa 150 PS werden 199 Euro verlangt.

Der Hersteller wirbt unter anderem mit angeblichen „Kundenreferenzen“, „Geld zurück-Garantie“ und „Prüfstandmessungen“, was natürlich alles nur Theater ist, aber nun zeigen wir Ihnen das Ding erstmal:

 

 

Der sogenannte „Fuelsaver“ ist ein angeblich „speziell bearbeiteter“, rostfreier, nicht magnetischer Stift/Bolzen aus einer „bestimmten Metalllegierung“.

Er wurde natürlich mittels eines „Geheimverfahrens“ (was auch sonst?!) angeblich im „molekularen Bereich verändert“. Dieses Verfahren ermöglicht angeblich per angeblich „bio-energetischen Feld“ mit dem Treibstoff angeblich „in Interaktion zu treten“, um die „mikromolekulare Struktur“ des Kohlenwasserstoffs angeblich zu ändern.

 

 

Dr. Arnim Baitz ist Diplom-Chemiker und äußert sich zu dem angeblichen „Spritsparwunder“ wie folgt: „Der BE-Fuelsaver ist, wie mir als Naturwissenschaftler sofort klar war, nach der gegebenen Beschreibung absoluter Humbug“.

Im Test keinerlei Vorteile

Der ÖAMTC hat den sogenannten „BE-Fuelsaver“ gemeinsam mit der TU Wien zwei richtigen, tatsächlichen Tests unterzogen. Es wurde am Rollenprüfstand der TU Wien im Typisierungszyklus getestet.

Jedes Auto, das neu typisiert wird, muss in diesem Zyklus von der EU vorgegebene Abgas- und Verbrauchswerte erfüllen.

Das Fazit: Die Messergebnisse zeigen weder bei Kraftstoffverbrauch noch bei Emissionen einen Vorteil durch die Verwendung des sogenannten „Fuelsaver“.

Test auf der Straße

Zum anderen wurde der sogenannte „Fuelsaver“ auf der Straße getestet.

Das Testfahrzeug war mit einem „mobilen Abgaslabor“ ausgestattet. Die Testfahrten fanden in mehreren Durchgängen unter Alltagsbedingungen im Stadtverkehr und auf der Autobahn statt.

Das Ergebnis („oh Wunder“): Es wurden keine Unterschiede im Kraftstoffverbrauch sowie im Abgasverhalten festgestellt.

Fazit: Der sogenannte „Fuelsaver“ führt weder am Rollenprüfstand, noch auf der Straße zu messbaren Verbrauchsreduktionen, was einen nicht wundern muss, da ein Stück Metall im Tank nun mal nichts am Spritverbrauch oder am Abgasverhalten ändern kann.

Kurzum: Der sogenannte „Fuelsaver“ ist mal wieder nichts anderes, als ein nutzloses Betrugsprodukt.

Wer trotzdem ein nutzloses Stück Metall in seinen Tank werfen will, der sollte besser auf eine Schraube M8x40 zurückgreifen und die in den Tank schmeißen. Der Effekt ist derselbe (nämlich gleich null), aber eine solche Schraube gibt ´s schon für weniger als 3 Euro.

Tipp noch, wie man tatsächlich Sprit sparen kann:

1.) Luftfilter reinigen oder erneuern.
2.) Früh hochschalten und die Drehzahl so gering wie möglich halten.
3.) Vollgasfahrten unterlassen.

Schon spart man messbar Sprit.

 


Update: Der Kopp-Verlag hat darüber berichtet, man könne den Stift beim Hersteller Herbert Renner oder in Deutschland beim Versandhandel Norbert Hammer in Wendisch Evern bei Lüneburg bestellen und 60 Tage lang ausprobieren.

Hält er nicht, was er verspricht, dann nehmen ihn Hersteller und Versender wieder kostenlos zurück.

Das stimmt so allerdings nicht, denn die Fa. Hammer teilte dazu folgendes mit:

Entgegen der Meldung des Kopp-Verlages verleihen wir die Fuelsaver jedoch nicht, sondern gewähren eine dreimonatige Geld-zurück-Garantie nach dem Kauf.

Diese Garantie gilt nur ab der Größe M, da nur diese mit einer gelaserten Individualnummer gekennzeichnet sind.

Mit der „Geld-zurück-Garantie“ verhält es sich dann wie folgt: Dem Betrogenen wird „falsche Anwendung“ unterstellt, weswegen man den Kaufpreis „leider“ nicht erstatten kann.

Die Geld-zurück-Garantie-Betrugsmasche ist also praktisch dieselbe, wie bei Aquapol, nur dass die Unterstellung da etwas anders lautet. Das Ergebnis ist jedoch dasselbe: Kunde kriegt sein Geld nicht zurück.

Aus diesem Grunde warnen wir noch einmal eindringlich vor solchen Betrugsfirmen!

Lassen Sie sich nicht von angeblichen „Kundenreferenzen“, angeblichen „hohen Verkaufszahlen“, angeblichen „zufriedenen Kunden“, „Zertifikaten“, „TÜV-Gutachten“, „Geld-zurück-Garantien“ und ähnlich wohlklingenden Dingen blenden!

Informieren Sie sich via Internet, bevor Sie etwas kaufen, damit Sie nicht auf solche Betrüger ´reinfallen, wovon es leider unzählige gibt!

Sollten Sie trotz aller Warnungen mal auf eine Betrugsfirma ´reingefallen sein, so kann Ihnen womöglich das BGB weiterhelfen:

(1) Wer bei der Abgabe einer Willenserklärung über deren Inhalt im Irrtum war…, kann die Erklärung anfechten…

(2) Als Irrtum über den Inhalt der Erklärung gilt auch der Irrtum über solche Eigenschaften der Person oder der Sache, die im Verkehr als wesentlich angesehen werden.

                                                                                                                                
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Vorsicht Betrug! – Aquapol

12. April 2017

 

 

Vertrauen einflößende „Zertifikate“ und wohlklingende „Auszeichnungen“ haben schon so manchem Banditengewerbe auf die Sprünge geholfen. Auf der Homepage der österreichischen Betrugsfirma Aquapol ist beides zu finden.

Das „Aquapol-Mauertrockenlegungssystem“ kommt ohne Strom aus, funktioniert allein durch „Raumenergie“, „Kapillarkräfte“ und „Magnetokinese“.

Es kann ein europäisches Patent vorweisen, einen EMV-Prüfbericht vom TÜV-Rheinland, sein Erfinder, Wilhelm Mohorn, ist Träger der „Kaplan-Medaille für Grundlagenforschung“ und noch vieles mehr.

Kurzbeschreibung des „Wirkprinzips“:

Etwa zentral im Gebäude wird ein lampenschirmähnliches Gerät installiert, welches ausschliesslich den aufsteigenden Feuchteanteil im alten Mauerwerk, nach einer schulphysikalisch nicht anerkannten Arbeitshypothese von 1992 mittels elektromagnetähnlichen Wellen beseitigt, die mit der heutigen elektronischen Messtechnik noch nicht messbar sind.

„Na selbstverständlich“! Da haben wir ´s mal wieder (wie schon so oft und bei Scharlatanprodukten üblich): Die angebliche Wirkung von etwas, was nicht gemessen werden kann. „Großartig“! Die Wissenschaft kann über sowas nur schmunzeln. 🙂

Aquapol, Wigopol, Hygropol und wie die sonstigen Anbieter der „elektrodenlosen Umkehrosmose“ auch immer heißen mögen, kommen mit den abenteuerlichsten Versprechungen und Behauptungen daher.

Wie erfreulich, dass sogar Scheingerichte auf diese Betrügereien reagiert haben: Werbung wie „für die Entfeuchtung geeignet“ darf nicht mehr getätigt werden.

Aquapol verspricht feuchtes Mauerwerk mit einem pseudophysikalischen „Wundergerät“ zu trocknen.

Das Ding soll „unsichtbare Raumenergie“ nutzen. Eine Art „elektromagnetisches Feld“ würde vorhandene Feuchtigkeit ins Erdreich drücken.

Manche haben über 5 Jahre darauf gewartet, dass endlich die Wände trocknen, doch passiert ist natürlich nichts dergleichen.

Allein 5000 „Geräte“ sollen in Deutschland angeblich verkauft worden sein – angeblich knapp 50000 insgesamt, die mehrere tausend Euro kosten.

Gut 11000 EUR waren es bei Herrn Reisinger – vermeintlich risikolos, dank angeblicher „Geld zurück Garantie“.

Innerhalb von 4 Jahren sollten die Mauern trocknen. Aquapol nutze dazu angeblich „die Urenergie des Universums“, doch Reisingers Wände blieben trotzdem feucht.

Trotz Geld zurück Garantie hat er sein Geld zunächst nicht zurückerhalten. Der Grund: Die Betrügerfirma behauptet, „die baubegleitenden Massnahmen seien fehlerhaft durchgeführt worden“.

Die zusätzlichen Arbeiten, wie das erneuern des Putzes, hätte Reisinger zusätzlich machen müssen, auf eigene Kosten.

Herwig Reisinger hatte dann gegen Aquapol geklagt. Der Gutachter stellte fest, dass das „Wundergerät“ total versagt habe, weil ´s nutzlos ist und richtige Mauertrocknungssysteme auch unabhängig von baubegleitenden Massnahmen funktionieren.

Daraufhin zahlte Aquapol plötzlich. Mit Gerichts- und Gutachterkosten musste Aquapol rund 40000 EUR an Reisinger zahlen. Fast 6 Jahre hat Reisinger darum gekämpft.

Viel Geld für Scientology

Aquapol-Inhaber Wilhelm Mohorn erwähnt auf seiner Webseite „stolz“ seine Mitgliedschaft „im Bundessenat des honorigen Senats der Wirtschaft in Österreich“.

Wer sich dort erkundigt, erfährt Erstaunliches: Der Senat habe sich aufgrund der zwischenzeitlich in Erfahrung gebrachten Aktivitäten für Scientologen von Herrn Mohorn und somit auch von dessen Unternehmen distanzieren müssen.

Mohorn ist in der Scientology-Publikation «Impact» von 2006 als «Patron Meritorious» aufgeführt.

Diesen Titel erhält, wer mindestens 100 000 Dollar gespendet hat. Mohorn will das natürlich nicht kommentieren.

In der Schweiz wurde Aquapol übrigens von der Firma Delphin Bürkli & Partner vertrieben – alte Bekannte in der Scientology-Szene: Schon 1995 wurde von der Sektenzugehörigkeit der Inhaber berichtet.

Was die Wissenschaft von Aquapol hält

Fraunhofer-Institut: „Das System kann keine entfeuchtende Wirkung entfalten. Es handelt sich bei den Nachweisen von Aquapol um pseudowissenschaftliche Erklärungen“.

Michael Müller, Professor an der Hochschule Magdeburg-Stendal, der das „Gerät“ auseinander schraubte, attestierte den Komponenten einen Materialwert von etwa 20 Euro.

Rainer Bunge, Professor für Umwelttechnik an der Hochschule Rapperswil: „Aus wissenschaftlicher Sicht steht fest, dass Aquapol weder funktioniert, noch überhaupt theoretisch funktionieren kann.

Also theoretisch funktioniert es nicht und praktisch auch nicht“.

Die Erklärung für die Wirkungsweise von Aquapol lese sich, „als ob jemand mit dem Zufallsgenerator über ein Physiklexikon gefahren wäre“.

Auch vom angeblichen „Gravomagnetismus, mit dem Aquapol funktionieren soll, halten die Forscher rein gar nichts:

„Die gravomagnetische Energie wurde noch nie in einem wissenschaftlichen Versuch nachgewiesen“, schreibt der Physiker Kolja Prothmann vom Max-Planck-Institut.

„Die einzig mir bekannte Referenz bezieht sich auf die Science-Fiction-Serie ‹Mondbasis Alpha 1› aus dem Jahr 1977“.

Zur Abwechslung ein Video:

 

 

Daher merke: Aquapol = Betrug!

Angeblich soll die Betrugsfirma Aquapol nach eigenen Angaben ja sehr erfolgreich sein.

Das haben wir dann mal simpel statistisch überprüft. Hier zunächst das Ranking im www, vom 17. März des Jahres 2017, bezüglich News Top-Aktuell:

 

 

Das kann sich durchaus sehen lassen, denn es verrät eine nicht gerade unerhebliche Relevanz und Bekanntheit.

Werfen wir nun einen Blick auf Aquapol:

 

 

Die Webseite von Aquapol hat im Grunde genommen gar keine Relevanz. Weltweit weit abgeschlagen – für das eigene Land ist noch nicht einmal ein Relevanzwert verfügbar, was immer dann so ist, wenn eine Seite kaum besucht wird.

Das ist stets sehr erfreulich, wenn Lügner und Betrüger so gut wie keinen Erfolg haben. 🙂

                                                                                                                                
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Vorsicht Betrug! „Energie aus dem nichts“

8. März 2017

 

vorsicht-betrug-energie-aus-dem-nichts

 

Leider gibt es noch immer Menschen, die auf esoterischen Quatsch ´reinfallen und esoterischen Quatsch gibt ´s ja nun mal leider wie Sand am Meer.

Insbesondere über den Quatsch mit der „freien Energie“ gibt es ein riesiges Arsenal an Büchern, Bauanleitungen, CDs Videos usw. usw.

Gewisse Lügner, Betrüger, Quacksalber und Scharlatane (Oberbegriff: Esoteriker) bedienen sich gern physikalischer Begriffe, um ihrem Humbug Seriösität zu verleihen.

Auch den Begriff „Freie Energie“ haben diese Lügner und Betrüger aus der traditionellen Physik übernommen und semantisch in sein esoterisches Gegenteil verdreht.

Ursprünglich bezeichnet man in der Thermodynamik die Menge an Arbeit, die man aus einem geschlossenen System holen kann, dessen Temperatur konstant bleibt, als freie Energie. Das ist Physik.

Sogenannte „Raumenergie“ als „freie Energie“ zu bezeichnen, ist hingegen unwissenschaftlicher Blödsinn.

Außenstehenden wird die Inspektion der „Freie-Energie-Geräte“ freilich untersagt. Demonstriert wird die angebliche Funktionsfähigkeit von Betrügern, die ein finanzielles Interesse daran haben, dass ein ausgewähltes Publikum an ihre Gerätschaften glaubt.

Man ködert diese Leute dann oft mit falschen Versprechungen: „Sobald das Gerät in Serie geht, bekommen Sie als Investor Riesendividenden ausgeschüttet.“ Einen handfesten Cent hat bisher jedoch niemand gesehen.

Der 1943 verstorbene Erfinder und Elektrotechniker Nikola Tesla ist übrigens so eine Art „Guru“ der Freie Energie-Spinner.

Fast alle berufen sich auf tatsächliche oder vermeintliche Forschungen des Serben. Tatsache ist, dass Tesla im März 1901 ein Patent für einen Apparat zum Gebrauch von Strahlungsenergie anmeldete, mit dem er freie Raumenergie auffangen und in elektrische Energie umwandeln wollte.

Eine Patentanmeldung sagt allerdings nichts über die Funktionstüchtigkeit von was auch immer aus.

Dass Nikola Tesla beispielsweise schon vor 100 Jahren mit einem via Raumenergie angetriebenen Auto durch die Staaten gedüst sei, kann getrost vergessen werden, wozu wir gleich noch kommen werden.

Ein gewisser Herr Turtur, sowie einige andere Aufschneider und Betrüger wollen nun die sogenannte „Nullpunktenergie“ aus dem leeren Raum abzwacken können.

Diese fände sich überall dort, wo es Raum gibt – und da das Universum unermesslich groß ist, sei auch die Raumenergie quasi frei und unendlich.

Turtur und Konsorten möchten praktisch weiß machen, dass aus einem Raum, in welchem fünf Leute drin sind, sieben Leute ´rauskommen können. Außerdem sollen zwei wieder reingehen können, damit der Raum leer ist.

Nehmen wir diese „freie Raumenergie“ also einmal genauer unter die Lupe und checken, ob sie einem kritischen Blick standhält.

Wie schon erwähnt, bedienen sich esoterische Lügner und Betrüger gern wissenschaftlicher Begriffe. Hier machen die das schon wieder, denn die Nullpunktenergie gibt es tatsächlich.

Sie ist ein quantenphysikalisches Phänomen, aber so, wie es die Raumenergiespinner postulieren, kann sie ganz sicher nicht gewonnen werden. Da macht nämlich die Heisenbergsche Unschärferelation einen Strich durch die Rechnung: Es ist prinzipiell unmöglich, Nullpunktenergie aus dem Vakuum zu gewinnen.

Quantenvakuum

Unter dem Begriff Quantenvakuum versteht man den Vakuumzustand in der Quantenphysik – den Zustand niedrigster Energie.

Diese Nullpunktenergie ist immer größer als null. D.h.: selbst wenn sich makroskopisch in einem physikalischen System ’scheinbar nichts tut‘, so ist es mikroskopisch ‚immer in Bewegung‘.

Nullpunktenergie / Vakuumenergie / Raumenergie

Die Nullpunktenergie ist die Differenz zwischen der Energie, die ein quantenmechanisches System im Grundzustand besitzt, und dem Energieminimum, welches das System hätte, wenn man es klassisch beschreiben würde.

In thermodynamischen Systemen, die Energie mit ihrer Umgebung austauschen, ist die Nullpunktenergie damit auch gleich der Energie des Systems am absoluten Temperaturnullpunkt.

Die Nullpunktenergie ist durch direkte Messungen nicht nachweisbar, da diese nur Energiedifferenzen erfassen.

Die „Freie-Energie-Szene“ behauptet nun munter, man könne aus dem Quantenvakuum (zustand niedrigster Energie = Nullpunktenergie / Nullpunktschwingung) Raumenergie durch einen permanenten Energiefluss, unerschöpfliche Mengen an Energie durch technische Systeme nutzbar machen.

Dieser Behauptung wird fundamental widersprochen. Kein einziger wissenschaftlicher Beweis existiert dafür!

Nicht nur, dass die Vakuum-Energiedichte auf 10 hoch -9 bis 10 hoch -11 Joule pro Kubikmeter als Beobachtungs- / Messgröße genannt wird – auch durch den Casimir-Effekt oder durch den Lamb-Shift (Wechselwirkung zwischen Feldern) oder durch Vakuumpolarisation wird eine asymmetrische Energieströmung aus dem Quantenvakuum nicht nachgewiesen.

Die Vakuumfluktuationen sind virtuell und nicht observabel, sie sind niemals direkt messbar (Vakuumerwartungswert). Nur Energiedifferenzen sind messbar – das heißt: bei der Messung wird die Energie der Teilchen verändert.

Es ist eigentlich noch viel drastischer: Die Verletzung des Energiesatzes in der Heisenbergschen Unschärferelation durch die Vakuumfluktuation gestattet keinen permanenten Energiefluss.

Virtuelle Teilchen/Antiteilchen-Paarbildung erscheinen und müssen nach kurzer Zeit wieder verschwinden: m null = E / c² (Nullsummenspiel!).

Summiert man die Nullpunktenergie aller Teilchen in einem bestimmten Volumen, kommt man wegen der gewaltigen Anzahl an Teilchen zwar auf gewaltige Energien, doch es versteht sich von selbst, dass man diese Nullpunktenergie nicht anzapfen kann, da man sie irgendwie aus den Teilchen abzweigen müsste.

Dazu müsste man entweder Teilchen vernichten (was auf Grund anderer Erhaltungssätze mindestens soviel Energie kostet, wie man daraus gewinnen kann) oder die Teilchen auf einen tieferen Energiezustand als den tiefsten theoretisch erreichbaren setzen.

Wenn aber ein Teilchen schon die tiefste Energiestufe erreicht hat, kann man ihm nichts mehr wegnehmen. Südlicher als Südpol geht nun mal nicht.

Die Behauptung, „Freie Energie“ aus dem Quantenvakuum ziehen zu können, ist daher physikalisch nicht haltbar.

Jedem uns bekannten System muss Energie zugeführt werden, damit es arbeitet.

Eine freie Energiemaschine müsste einfach aus dem Nichts heraus Arbeit verrichten bzw. Energie erzeugen können. Eine solche Maschine, die ohne Energiezufuhr arbeitet, nennt man Perpetuum mobile.

Leider ist spätestens mit den thermodynamischen Erkenntnissen des 19. Jahrhunderts klar, dass es so eine Maschine niemals geben kann.

Der erste Hauptsatz der Thermodynamik besagt nämlich, dass in einem geschlossenen System Energie weder erzeugt, noch vernichtet, sondern nur in andere Energieformen umgewandelt werden kann.

Das ganze Gefasel der „Freie Energie“-Spinner zur Nutzung des Quantenvakuums, der Nullpunktenergie oder Raumenergie ist schlichte Volksverdummung, denn alle seriösen Ergebnisse sprechen dagegen: Die sehr geringe Energiedichte des Quantenvakuums, sowie die Heisenbergsche Unschärferelation.

Fazit: Vergessen Sie jedweden Tralala, der mit „Freie Energie-Maschinen“ zu tun hat, da es diese schlicht und ergreifend nicht gibt, bzw. aus physikalischen Gründen nicht geben kann.

                                                                                                                                
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Erpressungstrojaner – ein Millionengeschäft

25. Januar 2017

 

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Erpressungstrojaner haben weltweit viele Nutzer zur Kasse gebeten. Auch Firmen bekommen es immer häufiger mit Ransomware wie „Goldeneye“ oder „Locky“ zu tun.

Damit ist Malware gemeint, die den Computer komplett lahm legt und gleichzeitig Geld für die Freigabe fordert.

Diesbezüglich dürfte vielen der sogenannte „BKA-Trojaner“ oder auch der „GEMA-Trojaner“ bekannt sein.

 

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Der „GEMA-Trojaner“ ist eine Abwandlung des BKA-Trojaners, allerdings eine Nummer härter als letzterer.

Wer nun meint, man bekäme seinen Computer wieder zum Laufen, indem man den geforderten Betrag bezahlt, irrt leider. Es geht diesen Erpressern allein darum, die Menschen um ihr Geld zu bringen und um überhaupt nichts anderes.

Bedeutet: Das Problem wird auch nach Zahlung etwaiger Gelder nach wie vor vorhanden sein. Das mit der Zahlerei lässt man also bitte hübsch bleiben, denn das bringt gar nichts (außer den Verbrechern).

Allein in Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr 600 Fälle bekannt geworden.

 

erpressungstrojaner-ein-millionengeschaeft

 

Üblicherweise fordern Erpresser mehrere tausend Euro von betroffenen Firmen. Derzeit sind zwei Tätergruppen im Visier. Dabei gehe es um einen Schaden in Höhe von 17 Millionen Euro.

Nichts geht mehr. Was nun?

Diese überaus nervigen Trojaner legen praktisch den ganzen Computer lahm. Wer keine Kenntnisse hat, wird seinen Computer nie wieder funktionsfähig bekommen, auch nicht durch einen Neustart desselben, da die Störung sofort wieder auftritt.

Was also machen in so einem Fall? Zunächst sollte man über die Systemwiederherstellung versuchen, das Problem loszuwerden. Das geht wie folgt:

Starten Sie den Rechner neu und booten Sie mit Hilfe der F8-Taste in den “abgesicherten Modus”.

Nun können Sie versuchen, per Systemwiederherstellung auf eine Systemsicherung zuzugreifen, welche vor der Trojaner-Infizierung erstellt wurde.

Manchmal klappt das – manchmal aber auch leider nicht. Manche Trojaner legen nämlich nicht nur Ihren ganzen Computer lahm, sondern zerstören auch gleichzeitig sämtliche Sicherungsdateien oder verhindern den Zugriff auf selbige.

In diesem Fall hilft die Rescue-Disk von Kaspersky weiter, welche Sie hier kostenlos herunterladen können: https://support.kaspersky.com/de/4162

 

erpressungstrojaner-ein-millionengeschaeft

 

Die Rescue-Disk sollte jede und jeder griffbereit haben, denn sollte mal nichts mehr gehen, dann säubert diese Ihren Computer von zahlreichen Schädlingen und sorgt dafür, dass Ihr Rechner anschließend wieder tadellos funktioniert.

Dazu brauchen Sie die Recue-Disk nur in Ihren Rechner einlegen und selbigen starten. Dieser wird dann von der Rescue-Disk aus hochgefahren.

Nach dem Hochfahren führen Sie zunächst ein Update durch. Dieses setzt die Suche nach Schädlingen auf den neusten Stand.

Dann starten Sie die Überprüfung Ihrer Festplatte(n). Die Überprüfung kann je nach Inhalt einige Stunden in Anspruch nehmen.

Rescue-Disk findet dabei etwaige Schädlinge, löscht diese und stellt eventuell veränderte und/oder beschädigte Dateien wieder her.

Anschließend entfernen Sie Rescue-Disk aus dem Computer und führen einen Neustart durch. Fertig. Ihr Computer sollte nun wieder so funktionieren, wie Sie es gewohnt sind.

                                                                                                                                
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Bodenrechte – Vorsicht Betrug!

18. Januar 2017

 

bodenrechte-vorsicht-betrug

 

Vor geraumer Zeit tauchten im Internet ominöse Angebote auf, welche sich auf die Staatenlosigkeit im hiesigen Land bezogen und darauf abzielten, mit selbst gebastelten „Führerscheinen“ und „Staatsangehörigkeitsausweisen“ Geld zu ergaunern.

Zum Ende des Jahres 2016 hatten sich einzelne Trickbetrüger und Kleinkriminelle mal wieder etwas Neues ausgedacht, um aus der sich mehr und mehr herumsprechenden Situation im hiesigen Land ein wenig Geld zu ziehen.

Vor „Verlust der Bodenrechte“ wurde (und wird) „gewarnt“. Allen voran: ein gewisser Holger Ditzel, welcher im folgenden Video zu sehen und zu hören ist.

Wir haben uns erlaubt, das Video auf das zusammenzudampfen, worum es Holger Ditzel im eigentlichen geht:

 

 

Wie schon erwähnt: Wir haben das Video gehörig zusammengedampft, können aber versichern, dass Holger Ditzel in der vollständigen Version des Videos nicht erklärt hat, wie hierzulande im Jahre 2017 Bodenrechte verlustig gehen können sollen, obwohl die Bodenrechte schon vor über 70 Jahren verloren gingen, nämlich genau an dem Tag, als sich die sogenannten „alliierten Siegermächte“ den Boden des hiesigen Landes unter die Klauen gerissen haben.

Wir hoffen, dass möglichst niemand auf die „Offerte“ des Holger Ditzel und anderer, ähnlicher Kleinkrimineller ´reingefallen ist.

Schutz vor Kleinkriminalismus

Im Zuge der Aufklärung kann es immer wieder mal vorkommen, dass einige Kleinkriminelle auf den Zug aufspringen und daraus ein wenig Profit zu schlagen versuchen.

Man sollte daher keine kopflosen, vorschnellen Handlungen begehen, sondern erst einmal schauen, was es womit auch immer überhaupt auf sich hat.

Wenn Trickbetrügereien recht neu sind, sind oftmals noch keine kritischen Informationen darüber zu finden.

Obwohl immer mehr Menschen recht gut informiert sind, neigen manche trotzdem dazu, auf Trickbetrügereien von vermeintlichen „Gutmenschen und Aufklärern“ hereinzufallen, welche sich leider ebenfalls im Zug der Aufklärung aufhalten.

Wir raten daher nicht zu überstürzten Handlungen, sondern zu Nutzung des eigenen gesunden Menschenverstandes, zu dessen Nutzung wir ja sowieso grundsätzlich und in jeder Situation raten.

Hinterfragen Sie selbst: „Kann das tatsächlich sein?“

Nicht nur bei der Sache mit den Bodenrechten können Sie dabei auf richtig tiefgründige Erkenntnisse stoßen – und Ihr Hirn freut sich übrigens auch, wenn es von Ihnen gefordert wird.

Zunächst lässt sich via Internet herausfinden, dass hierzulande niemand Bodenrechte und/oder Eigentum an Grund und Boden besitzt. Siehe:

 

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Sämtliche Grundbuchänderungen ohne ausdrückliche Genehmigung des alliierten Befehlshabers des betreffenden Gebietes nach dem 21. Februar 1947 sind grundsätzlich nichtig.

 

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Schon jetzt sieht man: Wenn hierzulande niemand Bodenrechte und/oder Eigentum an Grund und Boden besitzt, dann können im Jahre 2017 auch keine Bodenrechte verlustig gehen.

Der Planet Erde gehört niemanden

Nun kommen wir zu den tiefgründigen Erkenntnissen, auf welche man bei Nutzung des eigenen Hirns und des gesunden Menschenverstandes stoßen kann: Niemanden gehört auch nur irgendwas!

Erklärung an einem Beispiel: Wer ein Häuschen bauen möchte, braucht dazu ein Grundstück. Letzteres muss zunächst scheinbar erworben werden, doch von wem eigentlich!?

 

bodenrechte-vorsicht-betrug

 

Na von der Firma Stadt, Gemeinde, Kommune natürlich. Die bieten über Verbrecherbanken und sogenannte „Makler“ Grundstücke zum Kauf an.

Einfache Frage, welche zu tiefgründigen Erkenntnissen führt: Wie ist Firma Stadt, Gemeinde, Kommune zu den Landflächen gekommen, auf welchen sich diese Grundstücke befinden, die sie zum Kauf anbietet???

Einfache Antwort: Durch dreiste Aneignung sind die scheinbar dazu gekommen, nach dem Motto: Ich/wir erklären jene oder welche Landfläche einfach mal als meins/unser. Einfach so.

Die Diebe der Firma Stadt, Gemeinde, Kommune haben diese Landflächen also nie wirklich erworben. Von wem auch? Land, welches niemanden gehört, kann von niemanden erworben werden. Das muss man sich dann schon einfach so unter die Klaue reißen (volksmündlich: stehlen, klauen) und erklären: „Das ist jetzt meins“.

Wer Geklautes zum Kauf anbietet, ist ein Hehler. Da sämtliches Land nur geklaut sein kann, handelt es sich um Hehlerware, die nicht auf rechtlicher Grundlage basierend erworben werden kann.

Kurzum: Noch nicht einmal die alliierten Landesdiebe haben Bodenrechte. Schon gar nicht die Menschen im hiesigen Land, die glauben, dass sie Eigentümer eines Grundstücks wären.

                                                                                                                                
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