Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 146 – Warum ist der Himmel manchmal orange bis rot?

20. März 2014

 

Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 146 – Warum ist der Himmel manchmal orange bis rot

 

In Folge 145 unserer Serie haben wir erklärt, warum der Himmel blau ist.

Nun könnte man einwenden: „Momentchen mal…! Abends ist der Himmel aber doch orange oder sogar beinahe rot, und nicht blau“. Stimmt.

Warum sich der Himmel in den Abendstunden orange-rötlich einfärbt, ist ein Thema, worum es in diesem Teil gehen soll (siehe Video):

 

 

Übrigens! In der Nacht ist der Himmel schwarz – und wissen Sie auch warum? Ganz einfach: Kein Licht – keine Farbe.

 

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Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 145 – Warum ist der Himmel blau?

13. März 2014

 

Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 145 – Warum ist der Himmel blau

 

Würde ein Kind die Frage stellen, warum der Himmel blau ist, dann wäre bei den meisten Erwachsenen die Erklärungsnot überaus groß.

In der Tat weiß nämlich kaum ein Erwachsener, warum der Himmel blau ist.

Die abenteuerlichsten aber leider falschen Erklärungen werden sich dann im wahrsten Sinne des Wortes aus den Wolken fantasiert, um einem Kind seine Frage zu beantworten.

So wird das Unwissen weitergegeben und diese späteren Erwachsenen erzählen den eigenen oder auch anderen Kindern dann den selben Mumpitz.

Es ist aber auch gar nicht so leicht zu erklären, warum der Himmel blau ist. Das ist aber noch lange kein Grund, Kindern dummes, unwahres Zeug zu erzählen.

Es gibt nämlich eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft. Sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet:

Ich weiß es nicht.

Also lieber mal sagen, dass man etwas nicht weiß, bevor man Kindern irgendwelchen Quatsch unter die Hirnschale jubelt.

Warum aber ist der Himmel denn nun blau und nicht etwa rot, gelb oder grün?

Fangen wir mal so an:

Dass das Sonnenlicht keineswegs nur weiß ist – wie wir es wahrnehmen – sondern ein ganzes Farbspektrum bietet, sieht man an der Naturerscheinung mit Namen Regenbogen.

Das Licht wird hier an den herunterfallenden Regentropfen in seine einzelnen Farben zerlegt.

Diese Farben (Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett) werden übrigens Spektralfarben genannt.

Die elektromagnetische Strahlung der Sonne hat ihr Maximum bei 500 nm Wellenlänge (blau-grünes Licht).

Hinzu kommt: Das Sonnenlicht landet nicht direkt auf der Erdoberfläche, sondern muss zunächst die Atmosphäre durchqueren.

Dabei passiert etwas – und was da genau passiert und warum der Himmel letztendlich blau ist, das wird im nun folgenden Video erklärt:

 

 

Die Luftteilchen (Luftmoleküle) in der Atmosphäre streuen also das kurzwellige blaue Licht besser und mehr, als das langwellige rote.

Das blaue Licht wird quasi zwischen den Molekülen hin- und hergeworfen und multipliziert sich mehrfach. Der Blauanteil ist dadurch der am meisten vorhandene.

Deshalb erscheint uns der ganze Himmel gleichmässig blau.

Intensiver leuchtet es blau, wenn die Luft sauber und trocken ist, also wenige Partikel oder Wassertröpfchen darin vorhanden sind. Diese Bedingungen herrschen meist bei Kaltlufteinfluss.

Bei feuchter Witterung und vielen Dunst- und Staubpartikeln werden dagegen auch die langwelligen Anteile des Lichts stärker gestreut: Ein weißlicher oder trüber Himmel ist die Folge.

Sie sehen: So ganz einfach ist die Erklärung nicht, warum der Himmel blau ist – und all das einem Kind begreiflich zu machen, dürfte sicher schwierig werden.

Es ist daher vielleicht besser, wenn man die grundlegende Aussage der Wissenschaft verwendet und sagt: „Ich weiß es nicht“.

Man kann aber auch wie folgt antworten: „Das erkläre ich dir, wenn du groß bist“ 🙂

 

 

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Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 144 – Wer kriegt ein Hoch und wer ein Tief?

6. März 2014

 

Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 144 - Wer kriegt ein Hoch und wer ein Tief

 

Bei der Wettervorhersage ist stets von Hoch- und Tiefdruckgebieten die Rede.

Es gibt also Gebiete, wo der Luftdruck höher und Gebiete, wo der Luftdruck entsprechend niedriger ist.

Im Sommer freuen sich alle, wenn uns ein Azorenhoch beglückt, denn das sorgt ja immer für Wärme und Sonnenschein.

Warum aber gibt es überhaupt Hoch- und Tiefdruckgebiete? Dieser Frage wird im folgenden Video nachgegangen:

 

 

Zu erwähnen ist noch, dass sich ein Hochdruckgebiet auf der Nordhalbkugel immer im Uhrzeigersinn dreht – ein Tiefdruckgebiet hingegen genau die gegenläufige Drehrichtung ausführt.

Auf der Südhalbkugel ist das wieder umgekehrt. Dort drehen sich die Tiefdruckgebiete im Uhrzeigersinn.

 

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Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 143 – Was ist der Taupunkt?

27. Februar 2014

 

Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 143 – Was ist der Taupunkt

 

Davon gehört haben sicher schon viele Menschen, doch was er genau ist und wo man ihn findet, ist allgemein relativ unbekannt:

In Teil 143 unserer Wissenschaftsserie soll es um den „Taupunkt“ gehen.

Im folgenden Video wird beschrieben, was dieser ominöse „Taupunkt“eigentlich ist und warum er so heißt.

 

 

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Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 142 – Das Geheimnis von Oberleitung und Stromabnehmer + Br. 103-Bonusmaterial

20. Februar 2014

 

Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 142 – Das Geheimnis von Oberleitung und Stromabnehmer + BR 103-Bonus

 

Bei den meisten Bahnreisenden finden sie kaum oder gar keine Beachtung: Oberleitung und Stromabnehmer.

Zu Zeiten der Dampflok und später der Diesellok gab es keine, bzw. so gut wie keine elektrifizierten Strecken der damals noch Deutschen Reichsbahn (DR), welche mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im September 1949 in die Deutsche Bundesbahn (DB) aufging.

In der Tat war es die Strecke von Stuttgart-Untertürkheim nach Abzweig Kienbach, die mit dem in Deutschland üblichen Stromsystem 15 kV (15000 Volt) 16 2/3 Hz bzw. 16,7 Hz Einphasenwechselstrom im Jahre 1949 als erste elektrifiziert wurde.

Heute sind die meisten Hauptstrecken unter Strom, doch gibt es nach wie vor Strecken, die keine Oberleitung aufweisen und daher nur von Zugloks mit Dieseltriebsatz oder mit der guten alten Dampflok befahren werden können. Da lässt die Eisenbahnromatik sehr schön grüßen.

Kommen wir nun zum Geheimnis der Oberleitung und des Stromabnehmers (siehe Video + Bonusclip für Baureihe (Br.) 103-Liebhaber):

 

 

Angemerkt sei noch, dass die Br. 103 ein massives Problem mit der entstehenden Wärme hatte, die auch bei geschlossenen Türen zum Maschinenraum, bis in den Führerstand vordrang.

Das dürfte insbesondere in den Sommermonaten nicht gerade angenehm für die Lokführer gewesen sein.

Alsbald stattete man die 103 mit doppelt so vielen Lüftungseinheiten aus, was ein wenig Abhilfe schaffte.

Da auf den Führerständen während des Betriebs aber noch immer hohe Temperaturen auftraten, erhielten alle Lokomotiven nachträglich eine Klimaanlage.

Die Br. 103 war aber nicht nur in Sachen Temperaturen eine Rekordlok.

Am 14. Juni 1985 stellte ein Versuchszug des Bundesbahnzentralamtes Minden, gezogen von der mit einer speziellen Getriebeübersetzung versehenen 103 003-0, auf der Bahnstrecke Hamm–Minden (zwischen Brackwede und Neubeckum) mit einer Geschwindigkeit von 283 km/h einen Geschwindigkeitsrekord auf deutschen Schienen auf.

Die geänderte Getriebeübersetzung der Lokomotive, die kurzzeitig eine Leistung von mehr als 10.000 kW freisetzte, war die einzige Änderung an der Maschine für die Schnellfahrten.

Die Lokomotive wurde damit gleichzeitig zur schnellsten deutschen Lokomotive.

Am 6. August 1993 brach der Prototyp des EuroSprinters (127 001) mit 310 km/h diesen Rekord.

Ab Juli 1986 wurde die Lokomotive für zahlreiche Zulassungs- und Versuchsfahrten im Südabschnitt der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg eingesetzt.

Zwischen 15. Juli und 8. August 1986 unternahm sie dabei Fahrten zur Zulassung des Streckenabschnitts zwischen dem Betriebsbahnhof Burgsinn und der Überleitstelle Hohe Wart (26 km) für 280 km/h.
Anschließend wurde sie zusammen mit 120 001 zur Erprobung eines neuen Stromabnehmers eingesetzt.

Bis in das Jahr 1987 wurde sie auf der Strecke für zahlreiche Versuche eingesetzt, insbesondere zur Untersuchung der aerodynamischen Auswirkungen von Zugbegegnungen und der Entwicklung druckertüchtigter Schienenfahrzeuge.

Zum Einsatz kamen dabei auch 103 001-4, 103 004-8, 103 107-9 und 103 154-1.

Im Januar 1988 wurde die Rekordlok 103 003-0 wieder in die Regelausführung mit Seriengetriebe zurückgebaut.

Im September 1989 wurde die 103 222-6 mit Getriebe sowie den Schnellfahrdrehgestellen der ursprünglich für 250 km/h zugelassenen 103 118-6 ausgerüstet und zu Versuchszwecken für eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h zugelassen.

Gleichzeitig wurde sie nach dem Umbau wegen des experimentellen Charakters in 750 003 als Bahndienstfahrzeug umgezeichnet.

Seit Ende Mai 2005 wird die Lokomotive wieder als 103 222-6 bezeichnet, ist nach wie vor betriebsfähig und ebenfalls noch immer bis 280 km/h zugelassen.

Nun aber genug der Schwärmereien für eine Lokomotive, die Eisenbahngeschichte geschrieben hat.

Wer sich gern weiter informieren möchte, dem sei die einschlägige Literatur empfohlen, von welcher es auch im Internet, jede Menge zu finden gibt.

 

 

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