Amtlich: es gibt Wasser auf dem Mond

14. November 2009

 

Das letzte Spektakuläre ,was der Mond vor langer Zeit hergab, war das erstmalige Betreten desselbigen durch Neil Armstrong, was im Jahre 1969, am 21. Juli um 02:56:20 Uhr (UTC) geschah.

 

Wasser auf dem Mond gefunden

 Seit dem ist es um unseren Begleiter recht ruhig geworden.  Nach etwas mehr als 40 Jahren kam es nun zu einer erneuten Sensation!

In einer Staubwolke, die nach einem gezielten Satelliten-Crash hochgewirbelt wurde, haben NASA-Experten Wasser nachgewiesen. Schon länger vermuten Wissenschafter wegen hoher Wasserstoffwerte an den Polen Wasser auf dem Erdtrabanten. Nun ist belegt, was schon länger angenommen wurde:

 Es gibt Wasser auf dem Mond!

 

Wasser auf dem Mond 1

 

„Es handele sich um gefrorenes Wasser“, teilte die Raumfahrtbehörde mit. Aufgespürt hat es die Sonde “Lunar CRater Observation and Sensing”, kurz LCROSS. Diese flog durch eine hochgeschleuderte Staubwolke, welche durch eine Raketenstufe in der größe eines Mittelklassewagens verursacht wurde. Die Raketenstufe schlug mit einer Geschwindigkeit von 9000 Stundenkilometern, nahe des Südpols, auf der der Sonne abgewandten Seite in einen tiefen Krater ein und wirbelte dabei eine große Wolke aus Dampf und feinem Staub auf.

Dieser Krater wurde sehr bewusst ausgewählt, denn: „seit Milliarden Jahren ist dort kein einziger Lichtstrahl eingefallen“, so die NASA. Diesem fehlenden Lichteinfall ist es zu verdanken,  dass die Temperaturen an solchen örtlichen Gegebenheiten weit unter null Grad Celsius liegen und es daher nicht zu Tauvorgängen und zu Verdampfungsprozessen kommen kann.

 Wasser auf dem Mond

„LCROSS“-Chefwissenschaftler Anthony Colaprete äußerte sich „verzückt“. „Die Konzentration und Verteilung des Wassers muss noch weiter analysiert werden, aber wir können mit Sicherheit sagen, dass Cabeus (so der name des Kraters) Wasser enthält“, sagte er. In dem tiefgekühlten Krater, dessen Boden nie vom Sonnenlicht beschienen wurde, kann Wasser nur in gefrorener Form existieren.

Die Entdeckung der Wasservorräte „eröffnet ein neues Kapitel in unserem Verständnis des Mondes“, so NASA-Mondexperte Colaprete weiter. Über die Stimmung unter den Wissenschaftlern sagte er: „Wir sind alle ekstatisch.“ Der Chef-Mondforscher der Behörde, Michael Wargo, sagte: „Wir lösen nun die Geheimnisse unseres nächsten Nachbarn und des gesamten Sonnensystems.“

Laut Colaprete gibt es in der untersuchten Kraterregion am Südpol des Mondes „nicht nur ein bisschen Wasser, sondern bedeutende Vorkommen“. Das Wasser sei wahrscheinlich Milliarden Jahre alt und habe sich in gefrorener Form in einer sogenannten permanenten Schattenregion des Mondes erhalten, in die niemals ein Sonnenstrahl fällt. Astronomen gingen seit langem davon aus, dass es auf dem Mond Eisvorräte geben könnte. Durch die wissenschaftlichen Erkenntnisse der LCROSS-Mission wurde die Vermutung nun zur Gewissheit.

Damit wurde eine vollkommen neue Seite in der Geschichte der Astroforschung aufgeschlagen.

 

 

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