Wegfall der Arbeitsplätze bei eBay endgültig!

16. Dezember 2009

 

Haben „ausgelächelt“:

ebay-Mitarbeiter

 

Jetzt ist es amtlich! Der Versuch von Betriebsrat und Gewerkschaft, einige der Stellen noch zu retten ist missglückt. Das Online-Auktionshaus eBay streicht definitiv 400 Stellen am Standort Dreilinden bei Berlin. Von den 630 Beschäftigen im Kundendienst werden lediglich 230 bis auf Weiteres ihren Arbeitsplatz behalten, wie eBay-Sprecher Nerses Chopurian bestätigte.

Bereits Anfang Oktober gab eBay bekannt, dass ein Stellenabbau bevorsteht. Nach Bekanntgabe der Entscheidung hatten sich die Verantwortlichen von eBay mit dem Betriebsrat zusammengesetzt, doch „das hat nicht so gut geklappt“, erklärt Nerses Chopurian. Es konnte keine Einigung über Ausmaß und Art des Stellenabbaus erlangt werden. Daraufhin wurde ein Schlichter bestellt, aber auch dieser konnte den Stellenabbau nicht verhindern.

Nachdem der Mediator das Vermittlungsverfahren als gescheitert ansah kam der Schock: Das Serviceteam in Dublin wird wie vorgesehen um rund 100 Beschäftigungen vergrößert, in Dreilinden werden dafür 400 Arbeitsplätze gestrichen.

Einige wenige Experten warnten bereits im Jahre 2008, dass sich die ebay-Mitarbeiter auf Grund der katastrophalen Fehlentscheidungen, wie diese in den letzten 2 Jahren von der Konzernführung getroffenen wurden,  besser frühzeitig um einen neuen Job bemühen sollten. Damals wurden diese wenigen Experten noch „belächelt“. Nun „lächeln“ die Experten, denn es ist exakt das eingetroffen, was diese bereits lange zuvor voraussagten.

Der Betriebsrat der ebay AG meinte im November: „Der damit verbundene Verlust von Fachwissen besonders im technischen Bereich führt bei den deutschen Nutzern zu erheblichen Qualitätsverlusten“.

Von welcher „Qualität“ hier dir Rede ist, bleibt nach wie vor schleierhaft, da „Qualität“ noch zu keiner Zeit ein Bestandteil ebays war. 

„Mit Unterstützung von Sachverständigen hatte man versucht darzulegen, dass das Fachwissen, das sich in den letzten 10 Jahren in Dreilinden entwickelt hat, welches unwiederbringlich verloren gehe.“

Auch dies ist eine konfuse Aussage, denn wie sollte etwas „verloren gehen“, was nie vorhanden war?! 

„Dies wird nach den Erwartungen des Betriebsrates zu einer Absenkung des Service-Levels und einem großem Vertrauensverlust bei den eBay-Nutzern führen.“

Leider ist auch diese Aussage lächerlich, da ein Service-Level, der seit Jahren gleich null ist, keine reale „Absenkung“ erfahren kann. Der „Vertrauensverlust bei den ebay-Nutzern“ dürfte sich ebenfalls in Grenzen halten, da etwaiges „Vertrauen“, was einige wenige ebay-Nutzer womöglich einmal hatten schon vor Jahren komplett verspielt wurde. 

Angeblich sagte die Unternehmensleitung, „dass man das Risiko kenne und es zu managen wisse“, doch leider bestehen die ebay-Unternehmensleitungen aus realitätsfremden, geistig vorsintflutlichen Cretins die noch zu keiner Zeit wußten, wie man etwas „managt“. Auf Grund dieser sogenannten „Manager“ steht ebay da, wo ebay heute steht: direkt vor dem Abgrund! So wird es auch nicht mehr lange dauern und man wird „einen Schritt weiter sein“! Zumindest weisen sämtliche Fakten und Zahlen exakt darauf hin.

Ebay verlor in 2009 – Quartal für Quartal – kontinuierlich bis zu 35 % bei Umsätzen und Gewinnen. Das vierte und letzte Quartal des Jahres 2009 soll dem Ganzen sogar noch die Krone aufsetzen und noch katastrophaler ausfallen! 

Ein Unternehmen, was offensichtlich ausschließlich von größenwahnsinnigen Realitätsverweigerern geleitet wird, hat auf Dauer keinerlei Überlebenschance. Diese Tatsache mußte vor ebay bereits von vielen anderen Unternehmen schmerzlich gelernt werden. Auch bei ebay wird man diesbezüglich offensichtlich nur aus Schaden klug.

In diesem Hause scheinbar aber erst dann, wenn „das Kind“ – welches bereits „im Brunnen liegt“ – vollständig „abgesoffen“ ist.

 

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