Das ipad ist da

31. Mai 2010

 

Endlich ist der flache Tablet-Computer von Apple auch in Deutschland zu kaufen. Interessenten drängten sich in langen Schlangen vor den Geschäften, in denen er schnell vergriffen war

 Nick Arnold hält das iPad stolz vor seine Brust. Er hat ein Grinsen im Gesicht, als hätte er gerade einen Sportwettbewerb gewonnen und als sei das 9,7 Zoll kleine Gerät seine Trophäe. Der 13-Jährige ist der jüngste und gleichzeitig wohl größte Apple-Fan, der schon Stunden vor dem Verkaufsstart des iPad in Deutschland am Freitagmorgen vor den Türen eines Berliner Apple-Händlers ausgeharrt hat. Zwei iPhones besitzt er schon, mehrere iPods und auch einen Apple iMac mit 27 Zoll. Und jetzt eben auch ein 64 Gigabyte Apple-Tablet 3G: „Weil es total geil ist“, sagt er.

Vor allem Videos könne man darauf gut gucken, auch unterwegs. Und das Spielen mache auf dem iPad eben besonders viel Spaß. Die 799 Euro für die Anschaffung von Nicks neuem Spielzeug hält seine Mutter Regina für eine gute Investition. „Andere Mütter kaufen ihrem Kind eine Stradivari und ich eben Apple-Produkte“, sagt die Münchenerin, deren Louis-Vuitton-Kleidung vermuten lässt, dass auch die Geige nicht zu teuer wäre. Deshalb ist sie während des gemeinsamen Berlin-Urlaubes heute extra um vier Uhr nachts aufgestanden, um ihren Sohn zu begleiten.

Wie in Berlin standen die Apple-Fans auch andernorts in langen Schlangen von bis zu 500 Menschen vor den Geschäften.  

Auch Peter Bielau konnte es kaum noch erwarten, sein iPad in die Hand zu bekommen. Der 21-jährige Sportstudent war der Erste in der Warteschlange am Berliner Ernst-Reuter-Platz. Nun schwärmt er von der Bildschirm-Auflösung, die „so viel besser“ sei als beim iPhone, von dem größeren Touchscreen und dem praktischen Format des etwa 700 Gramm leichten Tablets. „Ich hoffe, damit unter anderen auch Präsentationen und Textdokumente unterwegs bearbeiten zu können“, sagt er.

„Und unterwegs besser Nachrichten lesen zu können“, ergänzt Wilfried Kohrs, der Zweiter in der Wartereihe war. Der 64-Jährige in Anzug und Seidenschal ist beruflich viel auf Reisen. „Ich hasse es, an Flughäfen oder in der Bahn in umständlich großen Zeitungen zu blättern“, sagt er. Beim iPad funktioniert das Blättern mit einem Fingerwisch. Entsprechende Anwendungen von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen würde sich Kohrs durchaus etwas kosten lassen.

Apple spricht mit dem ipad auch völlig neue Zielgruppen an. Z.B. ältere Menschen, denen der Computer zu kompliziert ist – aber auch für Kinder ist das ipad durchaus interessant. Bereits am Freitag waren die iPads in allen Geschäften ausverkauft.

Wer bisher kein ipad ergattern konnte, der hat bei Futuretrend44.de die Möglichkeit eines zu ersteigern und das sogar zu deutlich geringeren Kursen, als im stationären Handel. „Wir haben gut bevorratet“, verriet uns die Geschäftsleitung. 

 

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