Der Atom-Skandal von Brunsbüttel

22. Oktober 2014

 

Der Atom-Skandal von Brunsbüttel

 

Rostige Fässer, lose Deckel. Die Atommüll-Katastrophe vor den Toren Hamburgs nimmt immer größere Ausmaße an. Fast jedes dritte Fass in den Kavernen des Kernkraftwerks Brunsbüttel ist kaputt! Es könnten sogar viel mehr werden, denn die Inspektion ist noch längst nicht zu Ende!

Vor zwei Jahren wurde bei einer Stichprobe das erste marode Fass in den Kavernen von Brunsbüttel entdeckt. Daraufhin wurde Betreiber Vattenfall vom zuständigen Umweltministerium in Kiel zu einer umfassenden Kontrolle der strahlenden Behälter aufgefordert.

Das Ergebnis ist erschütternd! Nach und nach tauchen immer mehr kaputte Behälter auf. Waren es Ende August noch zehn, sind es inzwischen schon 102 Schrott-Fässer!

Sie haben laut sogenannter „Atomaufsicht“ starke Schäden. Das bedeutet, dass sie so sehr verrostet sind, dass sie sich aufzulösen beginnen.

Sie haben Löcher, durch die der strahlende Inhalt austritt. Einige haben lose Deckel. Am Boden der Kavernen macht sich eine Cäsium-137-haltige Masse breit und es wird noch schlimmer kommen.

Insgesamt lagern in Brunsbüttel 631 Fässer – erst 335 wurden bisher untersucht. Seit Ende vergangener Woche wird der fünfte der sechs Kellerräume inspiziert. Das Ergebnis steht noch aus.

Die Fässer lagern zum Teil seit über 30 Jahren in den Kavernen. Sie enthalten Verdampferkonzentrat, das aus dem Kühlwasser des AKW gefiltert wird. Zur Einlagerung muss es getrocknet werden.

Offenbar ist das nicht ordnungsgemäß geschehen. Statt Pulver befindet sich in den Stahlbüchsen Brei, und der hat die Korrosion ausgelöst.

„Die Fässer waren nicht für eine langfristige Lagerung gedacht“, sagt Vattenfall-Sprecherin Sandra Kühberger die Vorgänge. Hintergrund. Die Abfälle sollten schon Mitte der 90er Jahre in den Schacht Konrad in Niedersachsen umgelagert werden.

Doch die Schachtanlage konnte wegen ständiger Wassereinbrüche bisher nicht in Betrieb genommen werden. Die Eröffnung verschiebt sich immer wieder – aktuell frühestens auf das Jahr 2022.

„Jahrzehnte lang ist hier ein wachsendes Problem verdrängt worden“, erklärt Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck . „Das Ausmaß übertrifft unsere Befürchtungen.“

Dennoch hat Vattenfall natürlich nicht mit Sanktionen zu rechnen. Die Atomaufsicht verlangt lediglich ein neues Bergungskonzept, aber das bereitet Probleme.

Denn: Wegen der losen Deckel können die Fässer nicht wie üblich mit Greifkränen geborgen werden. Die alternative Methode, bei der Fässer mit einer Art übergestülpten Sack gehoben werden, fällt wegen der austretenden Flüssigkeit ebenfalls aus. Ein neues Konzept liegt noch nicht vor.

Für Jochen Stay von der Anti-Atomkraft-Organisation „ausgestrahlt“ ist Brunsbüttel symptomatisch für das ganze Atommüll-Problem:

„Da wird etwas in den Keller gestellt und vergessen. Obwohl man weiß, dass die Behälter nicht halten, wird das Problem ignoriert. Die nächste Generation muss dann damit zurechtkommen. Leider ist das tägliche Praxis“.

Die übliche Standartlüge der Atommafia darf natürlich auch nicht fehlen: „Weder für Personal noch für die Bevölkerung besteht eine Gefahr. Auch das ebenfalls stillgelegte Atomkraftwerk Krümmel ist sicher“, sagt ein Sprecher von Vattenfall.

Leider kann man diesen Lügnern und Verbrechern nicht ein einziges Wort glauben, was das folgende Video beweist:

 

 

Weiterer Skandal: Brüssel genehmigt Großbritannien milliardenschwere Beihilfen für das umstrittene Atomkraftwerk Hinkley Point. Laut Kommission belaufen sich die Baukosten auf 31 Milliarden Euro.

Der Bau des Atomkraftwerks ist der erste AKW-Neubau in Europa, drei Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima.

Die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima reichten noch nicht. Die Welt muss offenbar noch mehr mit tödlich radioaktiven Müll verseucht werden, damit das schwerstkriminelle Atommafiaverbrecherpack sich auf Kosten der Gesundheit und des Lebens der Weltbevölkerung dumm und dämlich bereichern kann!

Eigentlich müssten hunderte Millionen Menschen auf den Straßen sein und die Atomkraftverbrecher, sowie das Parlamentsparasitengesindel hinter Schloss und Riegel bringen, doch wen interessiert schon die Bedrohung des eigenen Lebens!

                                                                                                                                
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