Lehr“amt“studenten können nicht schreiben – Eltern beklagen Schulsystem

20. März 2015

 

Lehramtstudenten können nicht schreiben - Eltern beklagen Schulsystem

 

Uni-Dozenten schlagen Alarm: Viele Lehr“amt“studenten können „keine zwei Sätze fehlerfrei schreiben“. Schuld ist wohl das „Schraibm nach Gehöa“.

Täglich korrigiert er Abschlussarbeiten von Studenten und angehenden Lehrern, und er findet auf 80 Seiten hunderte Fehler! Das sei inzwischen normaler Standard.

Kruck: „Es kommen Leute in ´s Lehramt [also in ´s Lehrscheinamt], die nie darauf getestet wurden, ob sie überhaupt die deutsche Sprache beherrschen“.

Die Professoren betrachten es nicht als ihre Aufgabe, ihren Studenten in diesem Punkt Nachhilfe zu erteilen, und wenn diese Analphabeten nicht auf der Uni sind, dann geben sie woanders als Blödmenschen ihr bestes.

Schnell wurden Erklärungen und Entschuldigungen für das dramatisch schlechte Ergebnis gesucht.

Der sogenannte „Kultusminister“: „Wenn sich herausstelle, dass die Methode „Schreiben nach Gehör“ für die schlechten Rechtschreibkenntnisse verantwortlich sei, müsse man prüfen, ob diese Methode weiter angewendet werden solle“.

Bayern hat schon im vergangenen Jahr seinen Lehrern erlaubt, wieder zur traditionellen Lehrmethode zurückzukehren, also dem regelgetreuen Schreiben.

Im Rahmen allgemeiner Vorgaben, „Bildungsstandards“ genannt, haben Lehrer in Deutschland eine große Freiheit in der Unterrichtsgestaltung.

In kaum einem Land wird der Erfolg ihrer Arbeit so wenig kontrolliert, wie bei uns.

Daher war die Einführung der Vergleichsarbeiten in fast allen Bundesländern beinahe schon revolutionär – eine Folge des Pisa-Schocks.

Leider haben deren Ergebnisse bisher nicht dazu geführt, die Rechtschreibdidaktik zu verändern.

Schon in den Vorjahren waren die Ergebnisse in Orthographie schlecht.

Der Grund ist, dass alle Bundesländer vor zehn bis 15 Jahren das „Schreiben nach Gehör“ eingeführt haben.

Es bedeutet, dass die Kinder in den ersten zwei, manchmal auch den ersten drei Schuljahren so schreiben dürfen, wie sie es vom Klang der Worte her für richtig halten.

Eltern werden ermahnt, die Kinder nicht zu korrigieren. Angeblich ginge sonst ihre Motivation verloren.

Kinder sollen also verblöden, damit sie ihre Motivation nicht verlieren. Wie kommt man bloß auf so einen Unsinn?!

Über ein Wochenende im Advent schreibt ein Schüler dann: „Wir habn schbekulazijus gebakn.“

Das mag bei Erstklässlern ganz vergnüglich sein. Wenn Drittklässler aber immer noch schreiben: „Du bis net“ oder „Du kanst gut tenis spilen“, sollten die Alarmglocken schrillen.

Diktate werden höchstens noch zwei oder drei im Halbjahr geschrieben. Die Liste der „Lernwörter“, die sicher beherrscht werden müssen, bleibt kurz. Meist sind es nur 20 bis 30 Worte pro Halbjahr.

Wenn die Kinder von der dritten oder vierten Klasse an plötzlich regelgetreu schreiben sollen, sind sie selbstverständlich völlig überfordert.

In nur einem Schuljahr schaffen sie es nicht, den Grundwortschatz sicher schreiben zu lernen.

In den weiterführenden Schulen heißt es dann, dass ein Drittel der Kinder eine Lese-Rechtschreib-Schwäche habe, dabei ist diese angebliche Krankheit nur das Resultat des lautgetreuen Schreibens.

Wie eine derart haarsträubende Methode flächendeckend Eingang in die Grundschulen finden konnte, ist ein Rätsel.

Eltern wird inzwischen empfohlen, ihren Kindern zu Hause die richtige Rechtschreibung beizubringen – also privat nachzuholen, was die Schule versäumt.

Sobald Väter oder Mütter sich bei Elternabenden über die vertanen Lernchancen beschweren, werden ihnen Hefte zum heimischen Üben empfohlen. Man fasst es einfach nicht!

Als sei bloß das eigene Kind zu dumm für den angeblich „ach so modernen Unterricht“.

Lehrer, die selbst Grundschulkinder haben, halten sich schon lange nicht mehr an die lebensfremde Anweisung, die Kinder nicht zu korrigieren.

Wenn besorgte Eltern sich bei Schulleitern erkundigen, ob der Lernfortschritt der Klasse in der Orthographie überhaupt noch messbar sei, wird ihnen gelegentlich zu verstehen gegeben, dass man sie für überehrgeizig hält.

Das „Schreiben nach Gehör“ ist keine Methode, sondern unterlassene Hilfeleistung, bei gleichzeitiger vorsätzlicher Verblödung Schutzbedürftiger. Es schadet den Kindern und der Gesellschaft.

Einen seltenen Einblick in die schlechten Rechtschreibkenntnisse eines ganzen Jahrgangs von Drittklässlern, die so lernen, gewährte Mecklenburg-Vorpommern:

Auf eine Anfrage im sogenannten „Landtag“, veröffentlichte daraufhin die sogenannte „Landesregierung“ die Ergebnisse von Vergleichsarbeiten der dritten Klassen.

Dabei stellte sich heraus, dass im vergangenen Schuljahr 37 Prozent der Kinder den Mindeststandard in der Rechtschreibung verfehlten.

Die Fähigkeiten von weiteren 26 Prozent lag knapp darüber. Nur gut ein Drittel beherrschte die Rechtschreibung passabel.

Kürzlich in einer sogenannten Schule

Eine Mutter erzählt: Wir hatten das Vergnügen uns mit den Lehrern unserer beiden Kinder (10 sowie 14 Jahre alt) auseinander zu setzen.

Es ging unter anderem um die (in unseren Augen) falschen Inhalte des vermittelten Stoffs, sowie um die unhaltbaren Zustände die an dieser Schule herrschen.

Das Ende des Gespräches kam zustande, nachdem mein Mann nach etlichen überheblichen und herablassenden Beleidigungen durch die Klassenleiterin, dieser den Stuhl unter dem Arsch weg zog und durch das Fenster warf! Damit aber noch nicht genug.

Nachdem mein Mann unmittelbar nach diesem Vorfall das Gebäude freiwillig verlassen hatte, kamen auch schon die Herren in ihren blauen Uniformen und haben ihn gebeten doch freiwillig in den zur Verfügung gestellten Wagen zu steigen, was er dann auch tat.

Nach einer Stunde Aufnahme der Zeugenaussagen wurde dann meinem Mann die Möglichkeit geboten, sich auf dem Revier, [also in den Räumen der Firma Polizei] zu äußern.

Nun der Clou:

Nachdem mein Mann sich zu diesem Vorfall geäußert und zuvor den Hinweis bekommen hatte, dass er sich durch sein Verhalten eine „Anzeige wegen Sachbeschädigung & Beleidigung“ eingefangen hat, kam mein Mann lächelnd aus dem Polizeirevier.

Während dieser Zeit (ich saß im Auto) überlegte ich, wie ich meinen Mann wieder aufbauen und ihn doch auf die vielleicht überzogene Reaktion ansprechen könnte.

Nun setzte er sich ans Steuer und als ich ihn Fragen wollte, warum er so lächelnd aus dem Revier komme, gab er mir die Adresse einer neuen Schule die ihm der Polizist selber empfohlen habe, da er selbst um die jetzigen Zustände in der „BRD“ Bescheid wisse.

Das Gespräch soll wohl so gut verlaufen sein, dass die Hälfte der Zeit (bei Kaffee & Keksen) nur über die Themen Weltanschauungen, Politik und Politiker diskutiert wurde.

Die letzten Worte des Polizisten an meinem Mann: „Ein wenig mehr Geduld hätte Ihnen die Anzeige erspart und wenn es soweit ist, melden Sie sich persönlich bei mir, um gemeinsam abzurechnen.“

Es ist erstaunlich, so etwas aus dem Munde eines Polizisten zu hören (nach so einer Eskalation).

Er hat meinen Mann in allem bestätigt, worüber er sich (ohne irgendwo, weder bei Familie, noch bei Freunden Gehör zu finden) seit mindestens 15 Jahren aufregt.

Noch nie habe ich meinen Mann so sehr lachen sehen! Ihm liefen vor Freude die Tränen.

Anm.d.Red: Wieder ein Beispiel dafür, dass sich behördliche Bevölkerung und nicht behördliche Bevölkerung durchaus annähern kann.

                                                                                                                                
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