Linke versuchen SPD und Grüne zu überzeugen

26. September 2013

 

Linke versuchen SPD und Grüne zu überzeugen

 

Die Linkspartei versucht, SPD und Grüne gegen die Union in Stellung zu bringen.

Mit der Aufforderung, die gemeinsame Mehrheit im Bundestag vor der Regierungsbildung für die Durchsetzung eines gesetzlichen Mindestlohns zu nutzen, hat sich die Linke an SPD und Grüne gewand.

Aus den Reihen der SPD kam ein unterschiedliches Echo. Die Grünen hielten sich bedeckt.

Das ist nicht verwunderlich: Kapitalistische Parteien wie SPD und Grüne wollen nicht, dass es der Bevölkerung besser geht. Die machen Politik für Reiche – nicht für Menschen.

Linkspartei-Chefin Katja Kipping: „Im Bundestag gibt es eine soziale Veränderungsmehrheit. Es steht 319 zu 311 für den Mindestlohn. Das müssen wir nutzen“.

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Hubertus Heil, erteilte Kipping eine Absage:

„Der gesetzliche Mindestlohn ist für uns viel zu wichtig, als dass man ihn für parteitaktische Spielchen missbrauchen sollte.“

Seine Partei werde sich dafür stark machen, dass der gesetzliche Mindestlohn kommt“.

Da stellt sich die Frage: Warum denn dann nicht jetzt, wo die Gelegenheit dazu gar nicht besser sein könnte?!

Die Antwort ist denkbar einfach: Die Sozialpeinlichste Partei Deutschlands (SPD) will überhaupt keinen Mindestlohn.

Dass sie den nicht will, ist genauso schnell, wie erneut erklärt:
Kapitalistisches Parteiengesindel wie die SPD hat kein Interesse am Wohle des Volkes, sondern am Wohle der Ausbeuter (sogenannte Unternehmer) und am Wohle der Großkriminellen (sogenannte Großkonzerne).

Dass von 8,50 Euro Brutto sowieso kein Mensch leben kann, sei da nur nebenbei erwähnt, doch es würde zumindest jenen helfen, die heute unterhalb einer Bezahlung von 8,50 pro Stunde ausgebeutet werden.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung riet natürlich auch mal wieder von einem gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro ab, da das angeblich Arbeitsplätze gefährden würde.

Anm.d.Red.: Das müssen wir kurz erklären, warum es Arbeitsplätze kostet, wenn die Menschen mehr Geld in die Tasche bekommen.

Die Sache ist nämlich die:

Wenn die Menschen mehr Geld in der Tasche haben, dann können sie sich mehr leisten – kaufen also mehr.

Wenn mehr gekauft wird, dann muss mehr hergestellt werden.

Für die Herstellung von mehr Waren braucht man mehr Menschen – die Arbeitslosigkeit würde also abgebaut.

Nach der Logik des sogenannten „Deutschen Wirtschaftsinstituts“ braucht man allerdings nicht mehr Menschen für die Herstellung von mehr Waren, sondern weniger Menschen.

Darum würde ein Mindestlohn Arbeitsplätze abbauen, und nicht etwa Arbeitsplätze erzeugen.

Ist doch logisch, oder?! 🙂

 
                                                                                                                                 
https://newstopaktuell.wordpress.com/        News Top-Aktuell abonnieren

  

Lesen Sie bei uns, was NIE in der Zeitung steht! 

NEWS TOP-AKTUELL

Aktuelle Nachrichten, Schlagzeilen, „breaking news“ und Eilmeldungen aus aller Welt,
den Tatsachen entsprechend aufbereitet

%d Bloggern gefällt das: