Lücken- und Lügenmedien weiter auf absteigenden Ast

26. Februar 2019

 

 

Die Verluste werden erfreulicherweise größer. Die deutschen Lokal- und Regionalzeitungen verlieren weiter massiv Käufer. Fast überall gingen (verglichen mit dem Vorjahr) im dritten Quartal mindestens 3% verloren.

Die größten Verlierer sind wieder einmal die „Boulevardblätter“. Der „Kölner Express“ und die „Hamburger Morgenpost“ büßten gar rund 15% ein!

B.Z., Berliner Zeitung, Berliner Kurier und Berliner Morgenpost büßten 8,0% bis 9,8% ein und verkaufen nur noch 51.179 bis 69.290 Abos und Einzelhandels-Exemplare.

In den anderen fünf östlichen Ländern sieht es ebenfalls schlecht aus. Weniger als 3,6% verlor hier keiner der großen Titel. Die Freie Presse aus Sachsen darf sich mit diesem 3,6%-Minus also sogar recht gut fühlen.

Andere Blätter, wie die Lausitzer Rundschau und die Märkische Oderzeitung in Brandenburg, die Mitteldeutsche Zeitung in Sachsen-Anhalt, sowie die Leipziger Volkszeitung und vor allem die Morgenpost für Sachsen, verloren bei den Abos und Einzelverkäufen mehr als 5%.

Auch Bremen und Hamburg sind keine Hochburgen der Zeitungsbranche mehr. Weser-Kurier, Nordsee-Zeitung aus Bremerhaven, sowie das Abendblatt und die Mopo verloren allesamt deutlich.

 

 

Die Hamburger Morgenpost büßte sogar 14,7% ein, ist damit einer der größten Verlierer des Quartals und verkauft nur noch etwas mehr als 40.000 Exemplare pro Tag.

In Niedersachsen stechen zwei Titel heraus, die immerhin weniger als 3% eingebüßt haben: die Neue Osnabrücker Zeitung und die Nordwest-Zeitung.

Marktführer HAZ und Neue Presse liegt hingegen 4,5% im Minus. Zwischen 2,9% und 3,7% verloren die drei größten Marken aus Schleswig-Holstein.

Das Spitzen-Trio Nordrhein-Westfalens hingegen liegt sogar mehr als 5% im Minus: Funke, Rheinische Post und Kölner Stadtanzeiger & Co.

Der Express aus dem gleichen Hause verabschiedete sogar 15,1% seiner aktiven Käufer – eine genau so dramatische Entwicklung wie beim Schwesterblatt Hamburger Morgenpost. Auch für die Westdeutsche Zeitung geht es massiv nach unten: um 7,3%.

In Hessen kam RheinMainMedia (u.a. Frankfurter Neue Presse und Frankfurter Rundschau) mit einem Minus von 1,2% recht glimpflich davon – aber nur auf Grund einer gewachsenen digitalen Kundschaft. 4% und mehr büßten HNA, Darmstädter Echo und das Duo aus Wiesbaden ein.

 

 

In den Reigen der großen Boulevard-Verlierer fügt sich inzwischen auch die tz ein, die in den vergangenen Jahren noch glimpflich davon gekommen war. Nun verliert sie jedoch heftige 10,3%, gegenüber dem Vorjahr.

Und was ist mit „BILD“?

Auch bezüglich „BILD“ gibt es wieder Erfreuliches zu berichten. Laut IVW büßten vor allem Springers Drecksblätter „BILD“, „Welt“ und „Bild am Sonntag“ massiv Käufer ein, nämlich zwischen 9,7% und 11%.

Auf mittlerweile 1,425 Mio. Exemplare ist die verkaufte Auflage der „BILD“ – inklusive der mitgezählten „Fußball BILD“ – in den beiden wichtigsten IVW-Kategorien (Abonnements und Einzelverkauf) geschrumpft.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2017 entspricht das einem weiteren Minus von 11,0%!

Bedeutet: Die Anzahl aufgeweckter Menschen wird von Jahr zu Jahr größer, was eine überaus erfreuliche Entwicklung für die Bevölkerung ist.

Zum Schluss noch ein informatives Video:

 

 

                                                                                                                                
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