Was Sie jetzt über Lachs wissen müssen

21. Dezember 2011

 

 

Weihnachtszeit = Lachszeit! Leider aber auch die Zeit, um unbedarften Bürgern für billige und dazu noch ungesunde Industrieware, mehr als teures Geld aus der Tasche zu ziehen.

Welcher Lachs ist sein Geld wert – welcher nicht!?

Diese Frage wollen wir heute ausführlich beantworten.

Zu unterscheiden ist hier zunächst zwischen gefarmten Lachs (Zuchtlachs) und Wildlachs, wobei der Wildlachs genau jener Lachs ist, der nicht nur gesund- sondern auch überaus schmackhaft und sein Geld wert ist. Doch wo liegen nun eigentlich die signifikanten Unterschiede und woran kann man diese als Verbraucher erkennen?

Hier einige Grundsätzlichkeiten:

Auf Grund des hohen Bedarfes findet sich in den Kühlregalen fast ausschließlich – nämlich zu ca. 99 % –  billiger Zuchtlachs vor. Dieser Lachs wird z.B. vor den Küsten Norwegens, Finnlands, Schottlands oder auch Irlands in großen „Gehegen“- sogenannten „Aquakulturen“  innerhalb von ca. 3 Monaten auf Schlachtgewicht herangezüchtet. Dafür steht diesen Lachsen äußerst wenig Platz zum Leben zur Verfügung was zur Folge hat, dass diese Fische von Parasiten und Krankheiten befallen werden, würde man dies nicht mit dem Futter beigemischten Medikamenten verhindern.

Auf Grund dessen, dass sich diese Tiere (im Gegensatz zu ihren wildlebenden „Kollegen“), vergleichsweise so gut wie überhaupt nicht bewegen und in Rekordzeit gemästet werden, weist deren Fleisch äußerst viel Fett auf. Da das verwendete Futter zumeist aus Fischmehlen besteht, schaut auch die Farbe des Fleisches vollkommen anders aus, als das der wildlebenden Tiere und ist dementsprechend heller, bzw. „verwaschener“ (siehe Abbildung).

 

 

Sowohl das Bild am Anfang des Artikels, als auch dieses Bild zeigt einen Zuchtlachs. Zu erkennen ist dies an der breiten weißen Marmomierung (Fetteinlagerung) und an der eher weniger einladenden Farbe des Fleisches. Dieser Lachs ist weder ein Genuss, noch ist er sonderlich gesund und schon gar nicht das Geld wert, für welches er dem Verbraucher angedreht wird. Ein solcher Zuchtlachs kostet die fischverarbeitende Industrie im Einkauf keine 2,- Euro pro Kilogramm. Die Preise, welche hingegen Sie als Verbraucher für diese  mindere Qualität zu zahlen haben sind oftmals – und gerade zur Weihnachtszeit – mehr als jenseits von „Gut und Böse“!

Zum Vergleich, hier einmal ein Foto, welches das Fleisch eines Wildlachses zeigt:

 

 

Bei dem hier abgebildeten Fisch handelt es sich um einen wildaufgewachsenen Silberlachs. Im Vergleich zum Zuchtlachs sind die Unterschiede mehr als signifikant. Diese Art Lachs legt in seinem Leben einige tausend Kilometer im offenen Meer zurück und ernährt sich dabei im Überwiegenden von Krill. Dadurch kommt es zu der tiefroten natürlichen Färbung des Fleisches und zu keinerlei nennenswerte Fetteinlagerungen.

Doch kommen wir von dieser Delikatesse zunächst wieder zurück zu den hochgemästeten Zuchtlachsen, für welche die abenteuerlichsten Namenskreationen existeren, um dem Verbraucher eine hohe Qualität vorgaukeln zu können. Eine Qualität, die Zuchtlachse in keinsterweise ihr Eigen nennen können. So finden sich auf den Verpackungen, in welche Zuchtlachse eingeschlagen werden, z.B. folgende, vermeintlich wohlklingende Namenskreationen:

.

„Premiumlachs“
„Echter Premiumlachs“
„Fjordlachs“
„Echter Wildlachs“
„Lachs-Filet“
„Sushi-Lachs“
Schottischer Lachs“
„Spargel-Lachs“
„Festtags-Lachs“
„Premium Räucherlachs“
„Premium Rauch-Lachs“
„Stremel-Lachs“
„Echter Lachs“
„Goldlachs“
„Graved Lachs“
„Balik Lachs“
„Sonder-Edition“
„Irischer Lachs“
„Wildwasser-Lachs“
„Gourmet Lachs“
„Biolachs“
„Irischer Biolachs“
„Aqua-Lachs“
„Farm-Lachs“
„Eismeer Lachs“
„Eismeer Salm“
„Meerwasser Lachs“
„Irlandlachs“
„Ikarimi Räucherlachs“
„Lachs-Rückenfilet“
„Sjomga Lachs“
„Luxury Lachs“
„Norwegischer Beizlachs“
„Echter Irischer Lachs“
„Echter IRISCHER BIO Räucherlachs PREMIUM“
„Padouk Rotholz Räucherlachs PREMIUM“
„Norwegischer Räucherlachs DLG-prämiert“

…. und viel weitere irreführende Bezeichnungen mehr, um Ihnen als Verbraucher für billigste Ware, teuerstes Geld aus der Tasche ziehen zu können.

Bei all diesen Bezeichnungen handelt es sich um nichts anderes, als um ordinäre Zuchtlachse minderwertigster Qualität. Diese Art Lachs kostet im normalen Einzelhandel meist zwischen 8,- und 15,- Euro pro Kilogramm und mehr ist dieser Lachs auch in keinem Fall wert. Doch es geht auch noch ganz anders, wie die nun folgenden Beispiele eindrucksvoll zeigen sollen:

Hier ein Beispiel für weit überteuerten Billiglachs:


 

Hier soll Ihnen ein Zuchtlachs, welcher (wie bereits erwähnt) die fischverarbeitende Industrie weniger als 2,- Euro pro Kilogramm im Einkauf kostet, für sage und schreibe stattliche 36,60 Euro pro Kilogramm angedreht werden! Allein dies ist bereits eine Unverschämtheit wie sie im Buche steht aber es kommt noch bei Weitem unverschämter!

Nächstes im Handel befindliches Beispiel:

 

Ebenfalls ein Zuchtlachs, was sich allein schon an der Marmorierung eindeutig erkennen lässt. Im Weiteren heißt es auf der Homepage der Firma Friedrichs: „Für unser Lachsfilet Solitär werden nur erstklassige Lachse aus den klaren Fjorden Norwegens verwendet“. Mit anderen Worten: „Fjordlachs“ = Zuchtlachs!

„Hübsch zurechtgeschnitten“ und in eine noch „hübschere Verpackung“ gestülpt dürfen Sie dann auch hierfür pro Kilogramm um die 40,- Euro auf den Tisch des Hauses blättern, womit auch dieses Produkt exorbitant über einem gerechtfertigten Preis liegt.

Eine gern zu den Feiertagen anbebotene Variante, der sogenannte:

 

 

Leider auch nichts anderes, als ein medikamentös behandeltes, im Schnellzuchtverfahren aufgezogenes „Farmvieh“ aus der „Aquakultur“, welches ebenfalls zu unverschämtesten Preisen angeboten wird.

Eine „Besonderheit“ ist der sogenannte „Kodiak Wildlachs“

Tatsächlich ein Wildlachs!
Die Frage ist nur: welcher?

„Kodiak Wildlachs“ ist ein zusammenfassender „rundrum-sorglos-Begriff“ für sämtliche Wildlachsarten. Es kann sich dabei also durchaus um den teuersten- als auch um den billigsten aller Wildlachse handeln. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es sich bei der Bezeichnung „Kodiak Wildlachs“ grundsätzlich um eine der billigeren Varianten handelt. Wäre es nämlich eine der teureren Wildlachsarten, wie z.B der Königslachs oder der Rotlachs, so würde man Ihnen dies mit Freude auf der Verpackung mitteilen. Statt dessen schreibt man „Kodiak Wildlachs“ auf die Verpackung, damit der Verbraucher nicht bemerkt, dass es sich bei dem Produkt zwar um Wildlachs aber nur um den preisgünstigsten aller Wildlachse handelt – meist um den „Hundslachs“ oder den „Pinklachs“.

Übrigens: für 3 Kilogramm eines echten, hochwertigen Sockeye-Wildlachses erhält ein kanadischer Fischer 20,- US-Dollar. In Deutschland bezahlen Sie dafür pro Kilogramm ca. 34,- Euro.

Weitere (un)schöne Beispiele für die vorsätzliche Irreführung des Verbrauchers finden sich auch zu Haufe im Internet, wie zum Beispiel dieses hier:

 

 

Dieser sogenannte „Topseller“, welcher wieder einmal nichts anderes, als billiger Zuchtlachs ist, wird hier für 15,95 Euro für nur 200 Gramm angeboten!

Das heißt: für ein Kilogramm dieses „edelen Zuchterzeugnisses“ werden 79,75 Euro + Versandkosten fällig! Das hat eigentlich schon nichts mehr mit Unverschämtheit zu tun. Dies verdient bereits die Bezeichnung:  Wucher in Verbindung mit vorsätzlichem Betrug!

 

 

Nahezu unglaubliche Dreistigkeiten finden sich auch bei ebay:

 

 

 

 

Zu diesem „langweiligen Stück Fisch“, welches natürlich auch wieder nichts anderes, als billiger Zuchtlachs ist, schreibt der Verkäufer allen Ernstes das nun Folgende:

Das BESONDERE finden Sie bei uns.

(Anm.d.Red.: Gemeint ist hier sicher die „besondere“ Art der Unverfrorenheit, gepaart mit einer ganz „besonders“ unsinnigen Artikelbeschreibung, welche wie folgt lautet:)

Irischer Räucherlachs – Rücken Filet, kurz und breit.

 Irischer Räucherlachs verdankt seine außergewöhnliche Qualität langer Tradition und besonderem Können bei der Herstellung. Der Lachs stammt aus irischer Aquakultur – (Anm.d.Red.: mit anderen Worten:  „dieser Lachs ist billigster Zuchtlachs) – wurde mit Buchenscheiten kaltgeräuchert und ist mild gesalzen. Er ist mit dem goldenen DLG Siegel ausgezeichnet.

(Anm.d.Red.: auch angeblich verliehene „Qualitätssiegel“ machen aus billigem Zuchtlachs keinen hochwertigen Wildlachs.)

Beim Lachfilet wird nach dem Räuchern Bauchlappen und Haut entfernt.

(Anm.d.Red.: dass es sich hierbei um ein „Lach-Filet“ handelt, steht außerhalb jeglicher Frage.)

Eine Delikatesse der besonderen Güte. Der irische Räucherlachs hat wenig Fett, ist zart im Biß, zergeht auf der Zunge und entfaltet ein üppiges Aroma.

(Anm.d.Red.: Hier von einer „Delikatesse“ zu sprechen ist einfach nur „eine Frechheit besonderer Güte“. Mehr aber auch nicht! Dieses Stück Fisch hat mit einer „Delikatesse nämlich in etwa soviel zu tun, wie „Kreidler“ mit „Bugatti“. Dass dieses „Medikamentencocktail“ in Form von Fisch im Weiteren wenig Fett aufweisen würde, ist eine schlichte und infame Lüge. „Zart im Biss“ stimmt hingegen, da „Fett“ nunmal die Eigenschaft aufweist, „zart im Biss“ zu sein. Wenn mit „üppigen Aroma“, „fettiges Aroma“ gemeint ist, so stimmt auch dies.)

Mit einem Wort: er vereint alle Vorzüge, die wahre Kenner von einem Lachs erwarten.

(Anm.d.Red.: wahre Kenner würden sich vor lachen auf dem Boden „kugeln“ – angesichts des Unsinns, den diese Firma hier von sich gibt. In Tatsache würden wahre Kenner um dieses Stüch Mastgut einen größtmöglichen Bogen machen.)

Soviel zur Artikelbeschreibung. Nun möchten wir Ihnen natürlich auch noch den Preis verraten, welcher für dieses „ausgesuchte Stück aus einer irischen Mastanlage“ aufgerufen wird.

Wir hoffen „dass Sie gut und sicher sitzen“!!

 

 Preis pro Kilo: 89,50 Euro!!!

Dass soetwas in Deutschland erlaubt ist, ist im Grunde ein Skandal!

 

Auch das folgende Beispiel ist leider ein weit verbreitetes:

 

 

Hier will man Ihnen eine sogenannte „Lachsforelle“ zum Preis von 29,60 Euro pro Kilo aufschwatzen. Nun muss man wissen, dass „Lachsforellen“ gar nicht existieren und es sich hierbei um nichts anderes, als um eine gefarmte- im schnellverfahren gemästete- und mit Medikamenten vollgepumpte- eigentlich weißfleischige ordinäre Regenbogenforelle handelt, deren Fleisch nur aus dem Grund „so schön rot“ ist, da man diese außer mit Medikamenten, auch noch mit künstlichen Farbstoffen vollgepumpt hat.

Eine solche Forelle bekommen Sie im „Normalzustand“ (normale weißfleischige Regenbogeforelle) am Stück für unter 10,- Euro pro Kilogramm. Hier hingegen, dürfen Sie für die maschinell filetierte Ware und für „wohlklingende Namen“, zuzüglich Medikamente und künstliche Farbstoffe, den dreifachen des normalen Preises bezahlen.

Doch damit nicht genug der Irreführung des Verbrauchers, denn neben der „Lachsforelle“ wird ja dann auch noch die sogenannte „Lachsmakrele“ angeboten, wobei es sich um eine ganz ordinäre Makrele (meist geräuchert) handelt und auch hier der Name nichts weiter als Veralberung des Verbrauchers ist, um billigen Fisch möglichst teuer verkaufen zu können.

Sicher dürfte Ihnen auch der sogenannte „Seelachs“ schon einmal über den Weg gelaufen sein. Auch hier ist der Name eine pure Irreführung, da leider kein Fisch existiert, der den Namen „Seelachs“ trägt. Bei dem sogenannten „Seelachs handelt es sich lediglich um den gemeinen Köhler, welcher absolut nichts mit Lachs zu tun hat, sich unter dem Namen „Seelachs“ aber natürlich viel besser und viel teurer an die Frau oder an den Mann bringen lässt, als ein Fisch, der den lapidaren Namen „Köhler“ trägt.

Warum all diese unerträglichen Irreführungen des Verbrauchers, die Etikettenschwindeleien und Betrügereien in Deutschland zulässig sind, können wir leider nicht beantworten. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an die Verbraucherzentralen.

Als Verbraucher hat man es also nicht gerade einfach an Lachs zu gelangen, der sein Geld auch tatsächlich wert ist. Selbst wenn auf einer Verkaufsverpackung „Echter Wildlachs“ oder „Premium Wildlachs“ steht, so ist das noch lange kein Garant dafür, dass sich innerhalb der Verpackung auch tatsächlich Wildlachs und nicht irgendwelches „Zuchtvieh“ aufhält.

Lassen Sie uns daher nun zu Lachs kommen, der sein Geld auch tatsächlich wert ist. Die Rede ist von nichts anderem, als vom pazifischen Wildlachs, welcher der qualitativ hochwertigste der Welt ist.

 

 

Wie bereits im Vorfeld erwähnt lässt sich Wildlachs zumeist zweifelsfrei an seiner Marmorierung erkennen. Ein Lachs, der zu Lebzeiten mehrere tausend Kilometer im Pazifischen Ozean zurückgelegt- und sich überwiegend von Krill oder „Kleinstfischen“ ernährt hat, verfügt über eine kaum sichtbare Marmorierung, wie im Bild Oben und im Bild Unten zu sehen ist.

 

 

Es existieren lediglich nur 5 qualitativ hochwertige pazifische Lachsarten, welche folgende Namen und wissenschaftliche Bezeichnungen tragen:

 

Der Silberlachs (»Coho«)
silberlachs-coho-oncorhynchus-kisutch Silberlachs

Der Silberlachs – „Coho“ – (Oncorhynchus kisutch)

Das Durchschnittsgewicht eines ausgewachsenen Silberlachses beträgt 8 bis 12 Pfund. Nicht selten werden 15- bis 20-pfündige Fische gefangen. Speziell im Spätherbst, wenn die starken Silberlachse, die „Northern Cohos“
in das Skeena-River-System aufsteigen, kann man mit kapitalen Silberlachsen
von über 20 Pfund rechnen.
Im Spätsommer und im Herbst ziehen sie in großer
Zahl in den Kitimat River und steigen in den Skeena River
und seine Nebenflüsse auf.

Der Königslachs (»Chinook«)
koenigslachs-king-oncorhynchus-tschawytschaKönigslachs

Der Königslachs – „King“ – (Oncorhynchus tschawytscha)

Seinen Namen verdankt der Königslachs seinem ungwöhnlich hohen Gewicht.
Es ist der größte Lachs der Welt. Auch in Kanada nennt man ihn entweder
„King Salmon“ oder auch „Spring Salmon“.
Erreichen sie ein Gewicht von über 13,5 kg nennt man sie auch „Tyees“.

Das Durchschnittsgewicht der in der Skeena-River-Region gefangenen
Königslachse liegt zwischen 20 und 35 Pfund.

In den Laichgebieten des Skeena River-Systems werden jedes Jahr
von den kanadischen Fischereibehörden bei ihren wissenschaftlichen
Musterfischungen Königslachse von weit über 100 Pfund gefangen.

Es gibt nur ganz wenige Gewässer auf der Erde, wo noch solche großen Riesenlachse aufsteigen. Im Pazifischen Ozean wird von Ende Mai
bis Ende Juli Königslachs gefischt.

Der Rotlachs (»Sockeye«)
rotlachs-sockeye-oncorhynchus-nerkaRotlachs

Der Rotlachs, auch „Sockeye“ genannt
(Oncorhynchus nerka)

Der Rotlachs ist eine kleinere Lachsart im Skeena River.
Das Durchschnittsgewicht beträgt 4 bis 7 Pfund.
In seinem Laichgebiet nimmt der Fisch eine leuchtend rote Farbe an.
Daher der Name Rotlachs. Der Sockeye ist ein hervorragender Speisefisch.
Er eignet sich vorzüglich zum Räuchern,
ist wie alle anderen pazifischen Wildlachse äußerst fettarm
und geschmacklich ein absoluter Hochgenuss.

Der Buckellachs (»Pink«)
buckellachs-pink-oncorhynchus-gorbuschaBuckellachs

Der Buckellachs – „Pink“ – (Oncorhynchus gorbuscha)

Der Buckellachs ist der kleinste pazifische Lachs. Das Durchschnittsgewicht liegt bei 3 bis 5 Pfund. Laichreife Männchen bekommen einen sehr ausgeprägten Buckel, daher auch der Name Buckellachs. Der Buckellachs eignet sich als vorzüglicher Speisefisch und wird wegen seines fast rosa Fleisches auch „Pink“ genannt.

Der Hundslachs (»Chum«)
hundslachs-keta-oncorhynchus-ketaHundslachs

Der Hundslachs – „Keta“ – (Oncorhynchus keta)

Der Hundslachs erreicht ein Durchschnittsgewicht von 9 bis 13 Pfund. Es wurden auch schon Fische über 30 Pfund gefangen.

Das klare und eiskalte Wasser sowie reichlich natürliche Nahrung verleihen dem pazifischen Alaskalachs seinen unvergleichlichen Geschmack. Neben dem pazifischen Lachs gibt es den atlantischen Lachs (Salmo Salar) welcher des Öfteren als „falscher“ oder „unechter Wildlachs“ bezeichnet wird, da dessen Qualität bei Weitem nicht an die des pazifischen Wildlachses heranreicht.

Achten Sie beim Lachskauf daher bitte stets auf die nun folgenden Kriterien:

Wenn Sie vorhaben Zuchtlachs zu erwerben, welchen Sie an seiner mehr oder weniger „verwaschenen Farbe“ und an deutlichen Fetteinlagerungen erkennen können, dann geben Sie dafür bitte keinesfalls mehr als maximal 13,- Euro für die frische filetierte Ware am Stück aus. Alles andere wäre rausgeschmissenes Geld für minderwertigen Geschmack und Qualität.

Möchten Sie sich hingegen Wildlachs gönnen, so achten sie darauf, dass auf der Verkaufverpackung auf jeden Fall der wissenschaftliche Name des Lachses zu finden ist. Wie z.B.: (Oncorhynchus nerka).

Dies ist der einzige Garant dafür, dass es sich um pazifischen Wildlachs handelt, da diese Bezeichnung nur dann auf einer Verkaufsverpackung verwendet werden darf, wenn sich in dieser auch tatsächlich die genannte Art des Wildlachses befindet.

Hier nocheinmal die gängigen Einzelhandelspreise:

Frischer Zuchtlachs: min. 8,- Euro – max 15,- Euro pro Kilogramm
Frischer Wildlachs: min. 27,- Euro – max. 35,- Euro pro Kilogramm

wobei gefrorene Ware einen erheblich günstigeren Preis zu haben hat.

Sollte Ihnen einmal eine Verkaufsverpackung unter die Augen kommen, auf welcher die Worte „Echter Wildlachs“ prangen, dieser pro Kilo aber nur 15,- Euro kostet, so können Sie hier allein schon am Preis erkennen, dass es sich dabei niemals um pazifischen Wildlachs handeln kann. Im weiteren wird sich feststellen lassen, dass auf dieser Verpackung der wissenschaftliche Name keinerlei Nennung findet.

Auch soll der sogenannte „Ostseelachs“ Erwähnung finden.

Der Ostseelachs verbringt sein Leben (wie der Name schon sagt) in der Ostsee und den Ostseezuflüssen. Biologisch gesehen ist er nichts anderes als der atlantische Lachs (Salmo salar), nur eben eine andere Rasse. Der Ostseelachs zeichnet sich durch besonders kräftigen und großen Wuchs aus. Das Fleisch dieser Lachse ist nicht rot, sondern schwach rosa. Das kommt vom Hering und der Sprotte. Diese sind die bevorzugten Beutefische der „Ostseelachse“ welche keinerlei rote Farbstoffe enthalten. Da die Lachse fast ausschließlich diese hellfarbigen Fische fressen, ist ihr Fleisch dementsprechend farblich sowie geschmacklich uninteressant. Mit anderen Worten: auch der „Ostseelachs“ ist nicht wirklich „etwas Besonderes“.

Zum Abschluss kommen wir nun zum größten „Nepp“ in Sachen Lachs:


Der sogenannte „Balik Lachs“!

Nichts anderes als ein hübsch in Form geschnittenes Stück Zuchtvieh zum industriellen Einkaufspreis von weit unter 2,- Euro.

Verkaufspreis:
Meist zwischen 120,- und 270,- Euro pro Kilogramm!

Unfassbare Preise
für unfassbar mindere Qualität – weil:
billigster Zuchtlachs!

Lassen Sie bitte im ureigenen Interesse die Finger von dieser Verbrauchertäuschung. Dieser Lachs ist nicht den Bruchteil des Preises wert, welchen Sie dafür zu bezahlen haben.

 

Also: Augen auf beim Lachskauf – denn nicht überall wo „Wildlachs“ draufsteht, ist auch wirklich hochwertiger Wildlachs drin.

Update: Leider können wir pazifischen Wildlachs nun auch nicht mehr empfehlen, da durch die nukleare Katastrophe in der Nähe von Fukushima der gesamte pazifische Raum radioaktiv verseucht wurde.

Lachs streicht man daher besser ganz von seiner Lebensmittelliste.

 .

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Die „Steuersenkungen“ der FDP!

7. Dezember 2009

 

Hunderttausende zahlen 2010 mehr Steuern

 

 

„Wie versprochen, so gebrochen“.

Viele Beschäftigte müssen nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung trotz Steuerentlastungen im Jahr 2010 mehr Steuern bezahlen als bisher.

Die Mehrbelastung beträgt je nach Einkommenshöhe bis zu 9,16 Euro im Monat, meldet das Blatt unter Berufung auf den Bund der Steuerzahler. Es trifft demnach vor allem kinderlose Arbeitnehmer mit Steuerklasse III und einem Bruttoeinkommen zwischen 1685 und 2700 Euro. Auch Alleinerziehende mit einem Kind und einem monatlichen Bruttolohn zwischen 1020 und 1200 Euro sind betroffen. Benachteiligt auch:  alleinerziehende Hartz IV Empfängerinnen und Empfänger. Trotz Kindergelderhöhung bekommen diese nicht einen halben Euro mehr, da die Erhöhung gleich wieder von Hartz IV abgezogen wird.

Die neuen „Steuererleichterungen“ kommen wie nicht anders erwartet wieder einmal mehr in erster Linie den Reichen und Superreichen dieses Landes zugute.

Die Umverteilung von Unten nach Oben geht also ungehindert weiter, was von Gregor Gysi (Die Linke) jedoch scharf kritisiert wird.

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Supertalent 2009 / 05.12. – Petruta Küpper, Richard Istel und Oliver Römer mussten sich vor ihren Kollegen einreihen

6. Dezember 2009

 

Hatten viel Spaß…

Sylvie, Bruce und Dieter

 

05.12.09; 20.15 Uhr: „Spots on“ für das Supertalent 2009! Die zweite von insgesamt drei live ausgestrahlten Halbfinalshows  stand auf dem Programm und zwei alte Bekannte, nämlich die „Breske Schwestern“ gaben ein kurzes Gastspiel.

  

Supertalent-Halbfinale - Kantonputen 2/3-Video

Den ersten Auftritt im Wettbewerb hatten die „Kanton-Puten“ zu bestreiten. Vier junge Männer, die im Casting ein Ballett der etwas anderen Art präsentieren. Man konnte also gespannt sein, was sich die jungen Leute für das Halbfinale ausgedacht hatten. Dann ging es auch schon los. „Wildwestklänge erfüllten“ das Studio und die „Kanton-Puten“ tanzten mit nicht viel mehr, als mit Cowboystiefeln und „Sheriff-Stern“ bekleidet. Das Publikum war bei diesem Anblick natürlich wieder bestens unterhalten und begeistert.

Supertalent-Halbfinale - Jimmy 2/3-Video

Zwei Drittel der Band „Jimmy“ aus Österreich – nämlich Sarah und Claudia – durften nun „abrocken“. Das dritte Bandmitglied Max war diesmal nicht mehr mit dabei, da die Jury entschied, nur die beiden Mädels in´s Halbfinale zu lassen. Mit viel Hoffnung im Herzen kamen die „Girlys“ auf die Bühne und sangen nur für Max, da er nicht mit dabei sein durfte. Die beiden Teenys ließen musikalisch „99 Luftballons“ von Nena fliegen. Besonders hinreißend war der Schluß des Songs, welchen die beiden jungen Künstlerinnen zweistimmig sangen. Leider konnte Teile der Jury auch dieser Auftritt nicht überzeugen dem laut Bohlen, „Power und „Entertainment“ fehlte.

Supertalent 2009 Highlights-Video

Einen ganz schweren Gang hatte auch das nächste Supertalent zu gehen, denn auch der nächste kleine Künstler musste ohne seinen Casting-Partner auftreten. Der kleine Ethan (7), der im Casting noch von Partner Ali begleitet wurde, stand nun mutterselenallein da. Für einen Siebenjährigen eine eigentlich nicht zu bestehende Aufgabe. Doch sein Freund Ali war im Publikum und unterstützte den kleinen mutigen Tänzer in jeder nur erdenklichen Hinsicht. Nun begann Ethans Auftritt, der mit einem Mini-Polizei-Motorrad auf die Bühne kam. In „Sondereinsatzkleidung“ zeigte Ethan unter unglaublicher Bühnenpräsenz erneut, was er drauf hat. Keine Spur von Lampenfieber oder sonstigen Einschnitten. Das Publikum war von Ethans Leistung wieder komplett „geflashed“. Auch die Jury war voll des Lobes für den kleinen Künstler.

Supertalent - Stangenturner Dima Shine-Video

Als nächster wäre nun eigentlich Dima Shine dran gewesen, doch dieser wurde direkt nach seinem ersten Auftritt von einem Zirkus wegangagiert. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seiner künftigen Karriere.

Supertalent-Halbfinale - Richard Istel 2/3-Video

So reaktivierte man „den kleinen großen Sänger“ Richard Istel, der ja eigentlich irgendwie „wie vom Erdboden verschluckt“ war. Umso erfreulicher für Richard und das Publikum, dass es nun doch zu einem Wiedersehen kam. Richard, wie immer absolut „gesangsfest“, stimmgewaltig und sicher wie ein Vollprofi, sang „I´ll be there“ von den „Jacksons“. Schon sah man das Publikum dahinschmelzen. Bruce hatte äußerst feuchte Augen vor Rührung über die Leistung des jungen Sängers und empfahl den Zuschauern zu Hause im bekannten „Sleng“: „Leute… rugft aon“. 

Supertalent-Halbfinale - die Akrobaten Sven und Sebastian 2/3-Video

Die nächste Nummer sorgte für ein wenig Abwechslung, denn nun durften erneut Sven und Sebastian das Publikum in Erstaunen versetzen, was diesen auch ohne Probleme ein weiteres Mal gelang, indem sie den Zuschauerraum mit Anmut, Kraft, und Kunst fluteten. „Einfach Klasse“ bemerkte Bruce – Sylvie bedankte sich für ein „Geschenk an ihre Augen“. Bohlen bat die Zuschauer sogar darum, „auch mal für die Akrobaten anzurufen“, damit diese auch mal weiterkommen.

Supertalent 2009 Highlights-Video

„You are so beautiful“. Diesen Titel sang Tamina Geuting in ihrem ersten Auftritt bei „Das Supertalent 2009“. Für das Halbfinale bediente sich das junge Talent mit dem Wuschelkopf eines Titels von Pink, „Nobody knows“. Ein Titel, der nicht gerade „einer der Leichtesten“ ist, wenn man diesen live zu singen hat. Für die zwölfjährige Tamina allerdings keine unlösbare Aufgabe, die den Titel für das Publikum im Studio und für die Millionen Zuschauer zuhause an den Bildschirmen, sauberst zu Gehör brachte. Die Jury ließ zu Recht nur Gutes über die junge Sängerin verlauten.

Supertalent-Halbfinale - Serpentintänzerin Vicky 2/3-Video

Nach „Gold für´s Ohr“ gab es nun wieder „Gold für´s Auge“. Serpentinkünstlerin Vicki Lewis -Thumm sorgte einmal mehr für „Verdunkelung im Studio“, damit die Menschen erneut ihre Blicke in den „Farben und Bewegungen“ der Vicky Lewis-Thumm verlieren konnten. Vicki und ihr Sepentintanz. Dies bedeutet nichts anderes als Ruhe und Frieden, in Verbindung mit Glückseligkeit und Harmonie.  

 Supertalent-Halbfinale - Oliver Römer singt 2/3-Video

Nun galt es das in Träumen versunkene Publikum wieder aufzuwecken. Dazu erklärte sich der sympatischste „Flummi“ der Welt bereit und zwar niemand geringerer als Olli Römer. Der „Gute-Laune-Bär“ schmetterte einen Evergreen von Gloria Gaynor, „Never can say good bye. Sieht und hört man Olli zu, so kommt man nicht umhin, mit ihm mitzulächeln. Die „Freude an seinem Handwerk“ die dieser Künstler mitbringt ist einfach überwältigend. Völlig unverständlich, dass immer wieder das sogenannte „Aussehen“ dieses Künstlers zur Sprache kommt. Aussergewöhnliche Stimme, zwei Ohren, zwei Augen, Nase Mund und ein überbreites, mehr als sympatisches Grinsen. „Fehlt irgendwas“!??? 

Supertalent-Halbfinale - Rollschuhakrobatik mit Roma und Sven 2/3-Video

Erneut war es Zeit für Akrobatik der Spitzenklasse, dargebracht von den beiden Ausnahmekünstlern: Roma und Sven. Diese legten eine spektakuläre  „James Bond-Show“ auf´s Parkett welche weder Anmut, Kraft und Schönheit, noch Erotik, Exotik und hervorragendste Akrobatik vermissen ließ. Anschließend gab´s sogar noch eine Extra-Show mit Dieter dem kurz einmal nahegebracht wurde, welch unglaubliche Leistung Roma und Sven vollbringen.

Supertalent-Halbfinale - Panflötistin Petruta 2/4-Video

Eine junge Frau, die sich gar nicht vorstellen konnte, dass Menschen am Klang einer Panflöte Geschmack finden könnten. Petruta Küpper. Diese spielte an diesem Abend für Millionen Zuschauer und Zuhörer „Once upon the time“. Eine wohlige Atmosphäre erfüllte das Studio, welches plötzlich an ein „Schauspielhaus“ erinnerte. Inmitten dessen: die bescheidene, gefühlvolle Künstlerin, welche mit ihrer Panflöte einmal mehr die Nation „zum schmelzen brachte“. Nicht nur das Publikum und die Jury waren zutiefst gerührt, sondern auch Petruta Küppers. Dies gipfelte in einer Überraschung für Petruta, die auf der Bühne Besuch von ihren Schwestern bekam.

Am Ende schafften es: der kleine Mann, der noch viel vor hat: Richard Istel – uns liebsten „Flummi“: heartbreaker Olli Römer und nicht zuletzt pan-voicing: Petruta Küpper in´s Finale.

Wir freuen uns von Herzen für die drei Finalisten… aber wir bedanken uns auch für die sensationellen Leistungen aller anderen wunderbaren Künstlerinnen und Künstler. Auch für euch gilt: „nicht Ende – sondern Anfang“.

Vielen lieben Dank an „Vicki Lew“, welche die Menschen für einige Minuten aus ihrem Alltag „rausriss“ – an Ethan, der eine Show ablieferte, die seines Gleichen zwar suchen mag, aber nie finden wird. Auch herzlichen Dank an Tami, die mit ihrere Stimme Millionen Zuhörer bewegte. Nicht zu vergessen, die „Kanton-Puten“ – wann hat man schon mal so viel Spaß aus nur vier Freunden gesehen!? – Die „Jimmy Girls, die ebenfalls bewiesen, dass eine Menge Potential in ihnen steckt (ebenso in Max) – Dima Shine, der eine zauberhafte Show hinlegte und gleich mal an anderer Stelle ein neues, berufliches Zuhause fand. Auch Sebastian und  Sven sorgten nicht nur für Unterhaltung, sondern für bemerkenswerteste  Kunst, höchster Kennbarkeit. Last but not least: Roma und Sven. „Kinders“… hätten wir Worte,… wir würden etwas schreiben… :-). Einfach nur sensationellste Spitzenklasse, was ihr euch da über so viele Jahre erarbeitet habt.

Am kommenden Samstag: das dritte und letzte Halbfinale.

 

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GM-Vorstand Henderson tritt zurück

2. Dezember 2009

 

Detroit – GM-Chef Fritz Henderson ist zurückgetreten.

Er stand nicht einmal ein Jahr an der Spitze des krisengeschüttelten US- Autobauers. Die genauen Gründe für den Rücktritt sind unklar. Verwaltungsratschef Ed Whitacre sprach nur von notwendigen Veränderungen. Zuletzt soll es immer wieder Meinungsverschiedenheiten zwischen Henderson und dem Verwaltungsrat gegeben haben, etwa bei der Frage, ob Opel verkauft werden soll oder nicht. Whitacre übernimmt die Interims-Führung des Konzerns.

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Kind kam im Leichenwagen zur Welt

2. Dezember 2009

 

 

Tegucigalpa – In Honduras hat eine Frau in einem Leichenwagen ein Kind zur Welt gebracht.

Die hochschwangere junge Frau aus einem Armenviertel der Hauptstadt Tegucigalpa war auf dem Weg ins Krankenhaus, als vor dem Depot des städtischen Leichenhauses plötzlich die Wehen einsetzten und sie ohnmächtig zusammenbrach. Mitarbeiter der Gerichtsmedizin legten die Frau dann in den Leichenwagen. Wegen des dichten Verkehrs kam der Wagen nicht rechtzeitig in der Klinik an und so erblickte das neue Leben in eben diesem Leichenwagen das Licht der Welt. Mutter und Kind sind wohlauf.

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