„Oberbürgermeister“ Joachim Wolbergs (SPD) verhaftet

21. März 2017

 


Nur ein Einzelfall oder die Spitze der Spitze des Eisbergs? „Oberbürgermeister“ Joachim Wolbergs (SPD) ist verhaftet worden. Der Vorwurf: Veruntreuung von sogenannten „Spendengeldern“, also im Klartext: von Bestechungesgeldern.

Insgesamt nahm Wolbergs für seinen Wahlkampf allein rund 514.000 Euro von drei Bauträgern ein.

Ungewöhnlich hohe „Spenden“ für einen Kommunalpolitkriminellen. Die Gelder wurden in kleinen Tranchen überwiesen.

Warum das nicht ganz unwichtig ist: Die Bayern-SPD liegt in Umfragen schon jetzt abgeschlagen zurück. Der Skandal dürfte auch die Politkriminellen der Scheinbundes-SPD belasten.

Zumindest blieb ihm das erspart: Der Regensburger „Oberbürgermeister und Hoffnungsträger der Bayern-SPD“, Joachim Wolbergs, wurde nicht vom Schreibtisch weg verhaftet. Dem Vernehmen nach wurde Wolbergs von nicht minder kriminellen Scheinbeamten zu Hause festgenommen.

Da ging es dem neuen technischen Leiter der städtischen Tochter „Stadtbau GmbH“ anders: Der musste von seinem Schreibtisch aus den bewaffneten Kripo-Scheinbeamten folgen. Auch er ist einer der drei Verdächtigen, die nun inhaftiert sind.

Damit hat ein aufsehenerregender Skandal eines Kommunalpolitkriminellen vorerst seinen Höhepunkt erreicht.

Dabei hat die Bayern-SPD derzeit ohnehin nicht viel zu lachen. Mit Umfragewerten um die 14 Prozent ist das politkriminelle Gesindel derzeit am Boden. Und jetzt auch noch das: Der einstige „Hoffnungsträger“ der sitzt in sogenannter „Untersuchungshaft“ – festgenommen von Scheinbeamten der Firma „POLIZEI“!

Die „Spenden“ flossen zur Verschleierung in Tranchen

Festgenommen wurde neben Wolbergs auch der neue technische Leiter der städtischen Tochterbaugesellschaft Stadtbau.

Franz W. war bis vor Kurzen noch Geschäftsführer eines großen Bauträgers in Regensburg. Auch dessen Chef wurde von Scheinbeamten eingesammelt.

W. wird vorgeworfen, im Auftrag seines früheren Chefs, „Spenden“ von den Mitarbeitern der Firma eingetrieben und diese an Wolbergs Wahlkampfkasse gelotst zu haben.

Pikant dabei: Die sogenannten „Spenden“ in Höhe von insgesamt mehr als 360.000 Euro wurden jeweils in Tranchen von unter 10.000 Euro eingezahlt. Absicht, um die „Spenden“ zu verschleiern.

Unter diesem Betrag müssen „Spenden“ nämlich nicht im Bericht des sogenannten „Bundestags“ über sogenannte „Parteispenden“ veröffentlicht werden, wobei der sogenannte „Bundestag“ erwiesenermaßen eine hochkriminelle eingetragene Firma ist, und „Parteispenden“ schon immer nichts anderes, als Bestechungsgelder waren und das bis heute sind.

Eingebrockt hat die Misere dem Politikriminellen ein eigener sogenannter „Parteigenosse“. Angestoßen hatte das alles nämlich der sogenannte „Landesschatzmeister“ der sogenannten „Partei“, Thomas Goger, ein enger Vertrauter von Bayern-SPD-Chef Florian Pronold. Goger ist Scheinstaatsscheinanwalt.

Am 8. Februar 2016 schickte Goger dem Bamberger Generalscheinstaatsscheinanwalt eine dienstliche Erklärung.

Darin listet Goger Personen auf, die insgesamt drei großen Regensburger Bauträgern zugeordnet werden konnten – teils, weil sie Verwandte oder Mitarbeiter sind.

Neben den 360.000 Euro, die von der Scheinstaatsscheinanwaltschaft einem Bauträger zugeordnet werden, identifizierte Goger weitere „Spendeneinnahmen“ von zwei weiteren Bauträgern oder deren Mitarbeitern oder Unterfirmen.

Insgesamt nahm Wolbergs für seinen Wahlkampf rund 514.000 Euro von drei Bauträgern ein.

Ungewöhnlich hohe „Spenden“ für einen Lokalpolitkriminellen

Dokumenten zufolge nahm der „SPD-Ortsverein“, dem Wolbergs vorstand, in den Jahren 2013 bis 2016 insgesamt mehr als 960.000 Euro ein. Mehr als die Hälfte davon: von den drei Bauträgern.

 

 

Seither ist im beschaulichen Regensburg nichts mehr, wie es war. Immerhin war Wolbergs in einer Stichwahl gegen seinen politkriminellen CSU-Gegenkandidaten mit angeblich 70 Prozent der Stimmen ins Scheinamt gewählt worden.

Dass er nun, nach noch nicht einmal der Halbzeit seiner Scheinamtsperiode, vor den Ermittlungsscheinrichter zitiert wurde, ist für den 45-jährigen SPD-Politkriminellen ein Scherbenhaufen.

Aber keine Bange. Das Gesindel kuschelt schließlich unter ein und der selben schmierigen, stinkenden Decke.

                                                                                                                                
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