Pleitewelle rollt durch Deutschland

2. Dezember 2009

 

 

Nach der Finanzkrise erleben wir in diesen Tagen „die ersten Ausläufer“ der unweigerlich daraus resultierenden Wirtschaftskrise. Diese lässt eine Pleitewelle durch Deutschland rollen. Die Zahl der Firmeninsolvenzen stieg 2009 um 16 Prozent auf gut 34.000.

Dies teilte die Wirtschaftsauskunftei Creditreform mit. Wegen der vielen Pleiten von Großunternehmen wie Arcandor verloren mehr als eine halbe Million Arbeitnehmer ihren Job. Auch 2010 rechnet Creditreform nicht mit einer Besserung. Aus Finanznot müssten bis zu 40 000 Betriebe aufgeben – so viele wie im Rekordjahr 2003. Auch Verbraucher kämen zunehmend in Zahlungsnot.

Hart getroffen hat es unter anderen auch die Spediteure:

Die triste Konjunkturlage führt zu weniger transportierten Gütern, was viele ohnehin kapitalschwache Frächter nicht überleben. Im Juni gab es einen Insolvenzrekord mit 49 betroffenen Transporteuren innerhalb des ersten Halbjahres. Insgesamt sind in den ersten sechs Monaten 218 Lkw-Betreiber in die Insolvenz geschlittert.

Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2008 waren es 415, im Jahr zuvor 384. Ein richtig schwarzes Jahr war 2005, als 520 Frächter aufgeben mussten. Dies war die verspätete Folge der EU-Osterweiterung und der Einführung der Lkw-Maut im Jahr 2004. Erstgenanntes brachte jede Menge Konkurrenz für die heimischen Transporteure, das Zweite erforderte erhebliche Vorinvestitionen, so Rudolf Bauer, Obmann des Fachverbandes der Güterbeförderer.

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