Senf selber herstellen – so geht’s

17. April 2018

 

 

Wie man Bratwurst ganz einfach selber herstellen kann, haben wir kürzlich mitgeteilt.

Dazu jetzt noch selbstgemachter Senf, wäre schön, doch wie macht man Senf!? Dazu kommen wir gleich. Zunächst beantworten wir einige Fragen:

Wie wird Senf scharf oder süß?

Die Anteile von brauner Senfsaat (scharf) und gelber Senfsaat (mild) entscheiden über den Schärfegrad bei Senf.

Durch die Zugabe von Zucker wird Senf schließlich süßlich.

Wie lange ist Senf haltbar?

Bei der Herstellung von Senf wird auch Essig verwendet. Dieser sorgt dafür, dass der Senf nicht verdirbt.

Senf verliert jedoch bei langer Lagerung an Schärfe und erreicht nicht mehr den typischen aromatischen Geschmack von frischen Senf.

Wie lagern?

Senf mag es dunkel und kühl, denn bei Licht verliert er seine Farbe. Im Kühlschrank bleiben Schärfe und Würze am besten erhalten.

Was macht das Wasser auf dem Senf?

Das macht gar nichts. Dieses „Phänomen“ kann dann entsteht, wenn keine Emulgatoren zugesetzt werden. Am Geschmack ändert sich durch diese sogenannte Synärese nichts. Einfach Umrühren oder Schütteln und schon ist alles super.

Wie macht man Senf selbst?

Nun legen wir los. Senf zusammenbasteln ist einfacher, als einfach und wir werfen gleich mal einen Blick auf die Basiszutaten:

Senfkörner gemahlen (für groben Senf)
oder
Senfmehl (für feinen Senf)
Wasser
Weinessig oder Apfelessig
Salz
Zucker

Die Vorbereitung:

Mahlen (zerkleinern) Sie zunächst 250 g Senfkörner mit einem haushaltsüblichen Mixer.

Bitte beachten: Die Aromen des Senföls vertragen keine Temperaturen über 30° Celsius.

Es ist also darauf zu achten, dass nicht zu viel Wärme entsteht, denn sonst schmeckt Ihr Senf nachher bitter. Lassen Sie sich darum etwas Zeit und zerkleinern Sie nicht zu große Mengen auf einmal.

Möchten Sie einen groben Senf herstellen, so können Sie die zerkleinerten Senfkörner bereits so verwenden.

Mögen Sie lieber die feine, cremige Variante, so geben Sie das Mahlgut durch ein Sieb, welches die groben Teile zurückhält.

Alternativ können Sie auch von vornherein Senfmehl verwenden, welches käuflich erworben werden kann. Je feineres Senfmehl Sie wählen, desto feiner wird auch Ihr fertiger Senf.

Die Zubereitung:

Geben Sie das Senfmehl mit 50 g Zucker und 15 g Salz in eine große Schüssel.

Anschließend geben Sie 200 ml Wasser und 150 ml Apfel- oder Weißweinessig hinzu.

Nun vermischen Sie alle Zutaten gut miteinander. Dazu eignet sich zum Beispiel ein Schneebesen.

Das war’s schon. Ihr Basissenf ist fertig.

Nun kommt der größte Spaß an der Sache, denn nun geht‘ an’s Verfeinern 🙂

Die diesbezüglichen Möglichkeiten sind schier grenzenlos, doch allein Ihr persönlicher Geschmack entscheidet, wie das fertige Endprodukt schmecken soll.

Wir zählen Ihnen mal einige Beispielzutaten für die Verfeinerumg auf:

Pfeffer
Zitronensaft, einer frischen Zitrone
Wein (weiß, rosé oder rot), von trocken bis süß
Bier
Apfelsaft
Honig
Kräuter jeglicher Art
Kurkuma
Curry
Süßes Paprikapulver
Scharfes Paprikapulver
Chilipulver
Süße Sahne
Saure Sahne…

 

 

Kurzum: Sie können Ihren selbstgebastelten Senf verfeinern, wie Sie wollen und womit Sie wollen.

Kleiner Tipp: Nicht zu sehr übertreiben, wenn andere Ihren selbstgemachten Senf auch genießen können sollen.

Füllen Sie den fertig verfeinerten Senf nun in sterile Gläser und verschließen Sie diese.

Lassen Sie das Ganze im Kühlschrank nun noch 4 Stunden gut durchziehen, so erhalten Sie einen Senf, der seinesgleichen vergeblich sucht, da er Ihre persönliche Kreation ist.

Wir wünschen guten Appetit 🙂

                                                                                                                                
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