Space Shuttle-Missionen waren stets ein reines Glücksspiel

28. Januar 2016

 

Space Shuttle-Missionen waren stets ein reines Glücksspiel

 

Schaut man sich das Foto an, so ist das Space Shuttle schon eine beeindruckende Konstruktion.

Es macht den Eindruck eines durchdachten, ausgereiften, sicheren Raumfahrzeugs, doch wie so oft, trügt auch hier der Schein.

Tatsächlich handelt es sich im Grunde um eine Fehlkonstruktion, mit welcher jede Mission ein reines Glücksspiel war.

Diese Art Raumfahrzeuge litt nicht nur unter einem gravierenden Fehler, sondern unter mehreren hunderten von Fehlern.

 

Space Shuttle-Missionen waren stets ein reines Glücksspiel.

 

STS-51-L (Space Transportation System) war die Missionsbezeichnung für den US-amerikanischen Space Shuttle Challenger (OV-99) der NASA.

Der Start erfolgte am 28. Januar 1986. Es war die 25. Space Shuttle-Mission, sowie der zehnte und letzte Flug der Raumfähre Challenger.

73 Sekunden nach dem Start explodierte die Konstruktion, wobei alle sieben Besatzungsmitglieder um ´s Leben kam.

 

Space Shuttle-Missionen waren stets ein reines Glücksspiel..

 

Es handelte sich zu diesem Zeitpunkt um das schwerste Unglück in der US-Raumfahrtgeschichte.

Der Start der Mission STS-51-L war ursprünglich für den 22. Januar geplant, musste dann aber wegen der Verzögerungen bei der vorangegangenen Mission (STS-61-C) um zunächst zwei Tage verschoben werden.

Die Witterungsverhältnisse am Startort und auf den vorgesehenen Notlandeplätzen, sowie technische Probleme an der Startrampe, erzwangen weitere Verschiebungen bis zum 28. Januar.

Die Mission hatte die Aufgabe, den Kommunikationssatelliten TDRS-2 auszusetzen. Zudem sollte mit verschiedenen Hilfsmitteln der Komet Halley beobachtet werden.

Als Höhepunkt der Mission war geplant, dass die Grundschullehrerin Christa McAuliffe, die im Rahmen eines Sonderprogramms der NASA zur Besatzung gehörte, einige Unterrichtsblöcke live aus dem Weltraum abhält.

Vorgesehen war eine Missionsdauer von 6 Tagen, 0 Stunden und 34 Minuten.

Die Landung sollte am Kennedy Space Center in Florida erfolgen, doch dazu kam es nicht mehr.

Das folgende Video beschreibt, wie extrem unsicher die gesamte Space Shuttle-Flotte war.

 

 

Laut Video ging es also um Folgeaufträge und somit um sehr viel Geld.

Je mehr Geld im Spiel ist, desto wertloser werden Menschenleben, denn die spielen ab gewissen Summen offenkundig überhaupt keine Rolle mehr.

Nach dem Unglück wurde ein generelles Startverbot für die Shuttle-Flotte ausgesprochen.

Fast zweieinhalb Jahre lang arbeitete man an Verbesserungen. Die wichtigste Änderung war, die Feststoffbooster zu überarbeiten.

Insgesamt wurden über 2000 Änderungen am Shuttle-System vorgenommen.

Am 29. September 1988 startete mit der Discovery zum ersten Mal nach dem Unglück wieder ein Space Shuttle ins All (STS-26).

Im Februar 2003 passierte ein weiteres Unglück, als die Columbia beim Wiedereintritt auseinanderbrach, wobei ebenfalls alle sieben Besatzungsmitglieder um ´s Leben kamen.

Die Columbia befand sich auf der Rückflug zur Erde, als sie am ersten Februar 2003 gegen 8:59 Uhr Ortszeit (14:59 Uhr MEZ) in ca. 63,13 km (207.135 Fuß) Höhe über Texas bei einer Geschwindigkeit von ungefähr Mach 18,3 (20117 km/h) auseinanderbrach.

Ursache war die Überhitzung des Tragflächeninneren bis zum Erweichen des Materials, hervorgerufen durch ein Loch im Hitzeschild, welches beim Start durch ein abgerissenes Schaumstoffteil verursacht worden war.

 

 

Die Raumfähre Columbia war das erste Space Shuttle der NASA (im März 1979 fertiggestellt, erfolgte der Jungfernflug am 12. April 1981) und das erste wiederverwendbare Raumfahrzeug.

Wr gedenken den Familien, den Verwandten, den Bekannten und den Freunden.

                                                                                                                                
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