Stoppt endlich den Etikettenschwindel!

29. Januar 2019

 

 

Im Saftregal sehen die Produkte auf den ersten Blick alle wie Säfte aus, doch viele davon sind gar keine Säfte.

Es ist eine bodenlose Frechheit, wie Konsumentinnen und Konsumenten mit Etikettenschwindel überhäuft werden!

Soll das etwa eine gewinnbringende Strategie sein, die Kundschaft zu belügen und für blöd zu halten?!

Wenn dem so sein sollte, dann sollte das dringend überdacht werden. Ein potentieller Kunde mag es nämlich gar nicht, wenn er belogen und betrogen wird.

Der Saftschwindel

Sieht aus wie Saft, ist aber keiner. Zahlreiche Hersteller täuschen auf Getränkeverpackungen echten Saft vor, auch wenn dieser mit Zuckerwasser verdünnt ist.

Der Trick ist immer derselbe: Auf der Vorderseite der Etiketten prangen große Früchte und der Hinweis auf die Geschmacksrichtung.

Ob es sich jedoch tatsächlich um echten Saft handelt und wie hoch der Fruchtsaftanteil ist, können Konsumentinnen und Konsumenten bei Produkten vieler Hersteller (unter anderen Rauch, Albi, Beckers Bester, Lausitzer, Voelkel und Solevita) nur auf der Rückseite im Kleingedruckten erfahren.

Diese sechs Hersteller fallen besonders negativ auf, denn deren Produkte weisen auf der Vorderseite keinerlei Hinweise auf den Fruchtgehalt auf.

Dabei wären diese Angaben besonders wichtig beim Einkauf, da es zwischen den verschiedenen Getränkearten entscheidende Qualitätsunterschiede gibt.

Verwirrung zwischen „Saft“, „Nektar“ und „Fruchtsaftgetränk“

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Verpackungen zahlreicher sogenannter „Nektare“ und „Fruchtsaftgetränke“ nicht von denen echter Säfte.

Während ein echter Saft aus 100 Prozent Frucht bestehen muss, darf ein sogenannter „Nektar“ je nach Sorte zu 50 bis 75 Prozent mit Wasser und Zucker verdünnt sein.

Aromatisierte Getränke mit geringerem Fruchtanteil (6 bis 30 Prozent) dürfen „Fruchtsaftgetränk“ genannt werden, obwohl diese Produkte korrekterweise Fruchtsaftimitat heißen müssten.

Beispiele

Unter dem Namen „Himbeer-Rosa Pfeffer“ von Rauch verbirgt sich ein mit Wasser und Zucker verdünnter, aromatisierter Apfelsaft, der nur 7,5 Prozent Himbeermark enthält.

Das erfährt aber nur, wer die Verpackung umdreht und sich durch einen Dschungel aus Kleingedruckten in 16 Sprachen kämpft.

Die Vorderseite der Verpackung schmückt Rauch dagegen überwiegend mit großen Himbeeren.

Ähnlich macht es Hersteller Albi: Das Produkt „Guave Maracuja“ enthält – anders als die Vorderseite der Verpackung vermuten lässt – lediglich ein lausiges Prozent Maracujasaft!

Auf der Internetseite listet das Unternehmen zahlreiche Produkte in der Rubrik „Säfte“ auf, die gar keine Säfte sind.

Bei „Beckers Bester“ ist, ohne einen Blick ins Kleingedruckte, die Qualität des Produkts der Sorte „Kirsche“ nicht vom Produkt der Sorte „Orange“ zu unterscheiden.

Die entscheidende Information versteckt „Beckers Bester“ auf der Rückseite: Während „Orange“ ein echter Saft aus 100 Prozent Frucht ist, ist die „Kirsche“ ein sogenannter „Nektar“ mit nur 35 Prozent Frucht und der Hauptzutat Wasser.

Auch „Bio-Hersteller“ („Bio“ – schon von Haus aus ein Etikettenschwindel) Voelkel tarnt seine aromatisierten Fruchtsaftimitate „Ananas Kokos“ und „Kokos Mango“ mit großen Bildern von Kokosnüssen und Früchten als Säfte, ohne auf der Vorderseite auf den Fruchtgehalt hinzuweisen.

„Es ist ärgerlich, wenn man selbst am Saftregal den Zutaten-Detektiv spielen soll. Das muss aufhören!

Die Hersteller müssen ihre Produkte endlich verständlich kennzeichnen und auf der Vorderseite der Verpackung Fruchtgehalt und Getränkeart angeben“, sagt Sophie Unger von foodwatch und damit hat sie vollkommen Recht.

Es ist jedoch überhaupt eine bodenlose Unverfrorenheit, dass bei den Herstellern Verbrauchertäuschung und Betrug offenbar zu etwas wie einem „Volkssport“ mutiert ist.

Dabei ist ehrliche Kennzeichnung gar nicht schwer. Einfach draufschreiben was drin ist, statt hervorzuheben, was kaum drin ist.

Zu Fragen ist: Was sollen diese ganzen dummen und somit vollkommen überflüssigen Fantasienamen, wie zum Beispiel „Schweinelachs“, „Hähnchenbrustfilet“ (noch schlimmer: „Hähnchen-Innenbrustfilet“)?

Warum kann man das nicht als das benennen, was es ist? Nämlich Schweinerücken und Hähnchenbrust!

Oder auch die sogar gleich doppelte Verbrauchertäuschung mit dem „Seelachsfilet“ – ein Filet, welches Fische nicht haben, von einem Fisch, den es noch nicht einmal gibt!

Wieso kann man das nicht so benennen, wie der Fisch tatsächlich heißt? Nämlich Köhler oder Pollack!

Auch in Mengen verwendete, vollkommen leere Worthülsen sind die Folgenden: „Premium“, „Gourmet“, „Deluxe“, „Echt“, „Sonderedition“, „Feinkost“, „Bio“, „Öko“, „Gold“, „Luxury“ und so weiter und so weiter. Was soll das?!

Wer mit all diesem Unsinn die Bevölkerung zutextet, muss sich nicht wundern, wenn „König Kunde“ sich abwendet und im Handel bald gar nichts mehr geht!

Daran sind dann nicht nur die unzählbaren Etikettenschwindeleien schuld, sondern auch der Zustand der Produkte selbst: verstrahlt, vergiftet und sogar noch zusätzlich von den Herstellern vergiftet, durch Zugabe von ausgewiesenen Giftstoffen, welche mit Gefahrenzeichen bepflastert sind, wie zum Beispiel das Nitrit im Nitritpökelsalz, welches sich in fast jedem Fleischereiprodukt befindet.

Die Hersteller haben das Wort

Hersteller Voelkel hat angekündigt, die Etiketten zu überarbeiten. „Damit kein falscher Eindruck über die Qualität des Produktes entsteht, würden die Etiketten umgestaltet und der Fruchtgehalt direkt auf der Front angegeben“, erklärte Voelkel in einem Schreiben.

„Beckers Bester“ kündigte neue Etiketten an.

Auch Hersteller Lausitzer will seine Kartonverpackungen verständlicher kennzeichnen.

Was fällt auf? Das hier: Einige Hersteller kündigen an und wollen angeblich dieses und jenes machen, bzw. ändern, doch was wird davon letztendlich tatsächlich umgesetzt!? Ankündigen ist das Eine – tatsächlich machen das Andere!

Mehr als genug „Ankündigungen“ und „Versprechungen“, die nie umgesetzt worden sind, kennt die Bevölkerung bereits von den Politschwerverbrechern.

Klare Aussagen auf Etiketten wären toll, doch dann ist da leider noch das Zustandsproblem der Produkte.

Mögen die Hersteller doch mal hier unter diesem Artikel kommentieren, welche heutzutage im Handel erhältlichen Produkte noch bedenkenlos verzehrt werden können und ohne Etikettenschwindel daherkommen.

Unsere werten Leserinnen und Leser sind selbstverständlich ebenfalls herzlich dazu eingeladen, sich diesbezüglich zu äußern und mitzuteilen.

                                                                                                                                
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Stoppt endlich den Etikettenschwindel!

11. Dezember 2017

 

 

Im Saftregal sehen die Produkte auf den ersten Blick alle wie Säfte aus, doch viele davon sind gar keine Säfte.

Es ist eine bodenlose Frechheit, wie Konsumentinnen und Konsumenten mit Etikettenschwindel überhäuft werden!

Soll das etwa eine gewinnbringende Strategie sein, die Kundschaft zu belügen und für blöd zu halten?!

Wenn dem so sein sollte, dann sollte das dringend überdacht werden. Ein potentieller Kunde mag es nämlich gar nicht, wenn er belogen und betrogen wird.

Der Saftschwindel

Sieht aus wie Saft, ist aber keiner. Zahlreiche Hersteller täuschen auf Getränkeverpackungen echten Saft vor, auch wenn dieser mit Zuckerwasser verdünnt ist.

Der Trick ist immer derselbe: Auf der Vorderseite der Etiketten prangen große Früchte und der Hinweis auf die Geschmacksrichtung.

Ob es sich jedoch tatsächlich um echten Saft handelt und wie hoch der Fruchtsaftanteil ist, können Konsumentinnen und Konsumenten bei Produkten vieler Hersteller (unter anderen Rauch, Albi, Beckers Bester, Lausitzer, Voelkel und Solevita) nur auf der Rückseite im Kleingedruckten erfahren.

Diese sechs Hersteller fallen besonders negativ auf, denn deren Produkte weisen auf der Vorderseite keinerlei Hinweise auf den Fruchtgehalt auf.

Dabei wären diese Angaben besonders wichtig beim Einkauf, da es zwischen den verschiedenen Getränkearten entscheidende Qualitätsunterschiede gibt.

Verwirrung zwischen „Saft“, „Nektar“ und „Fruchtsaftgetränk“

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Verpackungen zahlreicher sogenannter „Nektare“ und „Fruchtsaftgetränke“ nicht von denen echter Säfte.

Während ein echter Saft aus 100 Prozent Frucht bestehen muss, darf ein sogenannter „Nektar“ je nach Sorte zu 50 bis 75 Prozent mit Wasser und Zucker verdünnt sein.

Aromatisierte Getränke mit geringerem Fruchtanteil (6 bis 30 Prozent) dürfen „Fruchtsaftgetränk“ genannt werden, obwohl diese Produkte korrekterweise Fruchtsaftimitat heißen müssten.

Beispiele

Unter dem Namen „Himbeer-Rosa Pfeffer“ von Rauch verbirgt sich ein mit Wasser und Zucker verdünnter, aromatisierter Apfelsaft, der nur 7,5 Prozent Himbeermark enthält.

Das erfährt aber nur, wer die Verpackung umdreht und sich durch einen Dschungel aus Kleingedruckten in 16 Sprachen kämpft.

Die Vorderseite der Verpackung schmückt Rauch dagegen überwiegend mit großen Himbeeren.

Ähnlich macht es Hersteller Albi: Das Produkt „Guave Maracuja“ enthält – anders als die Vorderseite der Verpackung vermuten lässt – lediglich ein lausiges Prozent Maracujasaft!

Auf der Internetseite listet das Unternehmen zahlreiche Produkte in der Rubrik „Säfte“ auf, die gar keine Säfte sind.

Bei „Beckers Bester“ ist ohne einen Blick ins Kleingedruckte die Qualität des Produkts der Sorte „Kirsche“ nicht vom Produkt der Sorte „Orange“ zu unterscheiden.

Die entscheidende Information versteckt „Beckers Bester“ auf der Rückseite: Während „Orange“ ein echter Saft aus 100 Prozent Frucht ist, ist die „Kirsche“ ein sogenannter „Nektar“ mit nur 35 Prozent Frucht und der Hauptzutat Wasser.

Auch „Bio-Hersteller“ („Bio“ – schon von Haus aus ein Etikettenschwindel) Voelkel tarnt seine aromatisierten Fruchtsaftimitate „Ananas Kokos“ und „Kokos Mango“ mit großen Bildern von Kokosnüssen und Früchten als Säfte, ohne auf der Vorderseite auf den Fruchtgehalt hinzuweisen.

„Es ist ärgerlich, wenn man selbst am Saftregal den Zutaten-Detektiv spielen soll. Das muss aufhören!

Die Hersteller müssen ihre Produkte endlich verständlich kennzeichnen und auf der Vorderseite der Verpackung Fruchtgehalt und Getränkeart angeben“, sagt Sophie Unger von foodwatch und damit hat sie vollkommen Recht.

Es ist jedoch überhaupt eine bodenlose Unverfrorenheit, dass bei den Herstellern Verbrauchertäuschung offenbar zu etwas wie einem „Volkssport“ mutiert ist.

Dabei ist ehrliche Kennzeichnung gar nicht schwer. Einfach draufschreiben was drin ist, statt hervorzuheben, was kaum drin ist.

Zu Fragen ist: Was sollen diese ganzen dummen und somit vollkommen überflüssigen Fantasienamen, wie zum Beispiel „Schweinelachs“, „Hähnchenbrustfilet“ (noch schlimmer: „Hähnchen-Innenbrustfilet“)?

Warum kann man das nicht als das benennen, was es ist? Nämlich Schweinerücken und Hähnchenbrust!

Oder auch die sogar gleich doppelte Verbrauchertäuschung mit dem „Seelachsfilet“ – ein Filet, welches Fische nicht haben, von einem Fisch, den es noch nicht einmal gibt!

Wieso kann man das nicht so benennen, wie der Fisch tatsächlich heißt? Nämlich Pollack!

Auch in Mengen verwendete, vollkommen leere Worthülsen sind die Folgenden: „Premium“, „Gourmet“, „Deluxe“, „Echt“, „Sonderedition“, „Feinkost“, „Bio“, „Öko“, „Gold“, „Luxury“ und so weiter und so weiter. Was soll das?!

Wer mit all diesem Unsinn die Bevölkerung zutextet, muss sich nicht wundern, wenn „König Kunde“ sich abwendet und im Handel bald gar nichts mehr geht!

Daran sind dann nicht nur die unzählbaren Etikettenschwindeleien schuld, sondern auch der Zustand der Produkte selbst: verstrahlt, vergiftet und sogar noch zusätzlich von den Herstellern vergiftet, durch Zugabe von ausgewiesenen Giftstoffen, welche mit Gefahrenzeichen bepflastert sind, wie zum Beispiel das Nitrit im Nitritpökelsalz, welches sich in fast jedem Fleischereiprodukt befindet.

Die Hersteller haben das Wort

Hersteller Voelkel hat bereits im August angekündigt, die Etiketten zu überarbeiten. „Damit kein falscher Eindruck über die Qualität des Produktes entsteht, würden die Etiketten umgestaltet und der Fruchtgehalt direkt auf der Front angegeben“, erklärte Voelkel in einem Schreiben.

„Beckers Bester“ kündigte neue Etiketten für Ende dieses Jahres an.

Auch Hersteller Lausitzer will seine Kartonverpackungen zukünftig verständlicher kennzeichnen. „Diese Designänderungen werden aller Voraussicht nach im Frühjahr 2018 in den Markt kommen“, erklärte Lausitzer.

Was fällt auf? Das hier: Einige Hersteller kündigen an und wollen angeblich dieses und jenes machen, bzw. ändern, doch was wird davon letztendlich tatsächlich umgesetzt!? Ankündigen ist das Eine – tatsächlich machen das Andere!

Hoffen wir, dass die Hersteller ihren Ankündigungen nachkommen werden. Mehr als genug „Ankündigungen“ und „Versprechungen“, die nie umgesetzt worden sind, kennt die Bevölkerung nämlich bereits von den Politschwerverbrechern.

Klare Aussagen auf Etiketten wären toll, doch dann ist da leider noch das Zustandsproblem der Produkte.

Mögen die Hersteller doch mal hier unter diesem Artikel kommentieren, welche heutzutage im Handel erhältlichen Produkte noch bedenkenlos verzehrt werden können und ohne Etikettenschwindel daherkommen.

Unsere werten Leserinnen und Leser sind selbstverständlich ebenfalls herzlich dazu eingeladen, sich zu äußern und mitzuteilen.

                                                                                                                                
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