TEPCO bestätigt Verschleierung der Fukushima-Kernschmelze

28. Juni 2016

 

TEPCO bestätigt Verschleierung der Fukushima Kernschmelze

 

Noch vor ca. zwei Monaten behauptete der Energieversorger TEPCO nach wie vor, es sei zu keiner Kernschmelze gekommen, obwohl die ganze Welt weiß, dass das eine infame Lüge ist.

Kurzum: Mehr als 5 Jahre nach der größten nuklearen Katastrophe aller Zeiten versuchte TEPCO noch immer zu vertuschen und zu verschleiern. Das hat sich nun geändert.

Der Präsident der Tokyo Electric Power Company hat eingestanden, dass das Energieversorgungsunternehmen die Reaktorkatastrophen des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi verschwieg, die gleich nach dem Erdbeben und Tsunami im März 2011 passierten.

 

TEPCO bestätigt Verschleierung der Fukushima Kernschmelze.

 

Im Nachhinein hilft das Betroffenheitsgeheuchel niemanden, denn die Katastrophen sind passiert und die daraus resultierenden Schäden sind schon heute gigantisch.

Die Blöcke 4 bis 6 waren damals wegen Wartungsarbeiten zufällig außer Betrieb. In den Blöcken 1 bis 3 scheiterten jedoch trotz Schnellabschaltung alle Versuche, die Katastrophe zu verhindern.

Nachdem die Kühlmechanismen mangels Stromversorgung ausgefallen waren, versuchte man die Reaktoren von außen zu kühlen, was allerdings völlig sinnlos war.

Man kann sich das vereinfacht in etwa so vorstellen: In einem geschlossenen Stahlbehälter lodert ein Feuer. Nun kommt die Feuerwehr und bearbeitet den Stahlbehälter von außen mit Wasser.

Ergebnis: Das Feuer im Innern lodert völlig unbeeindruckt weiter.

In einem geschlossenen Behältnis würde jedes Feuer bekanntlich irgendwann mangels Sauerstoff erlöschen. Bei Kernreaktoren ist das nicht der Fall, denn Kernspaltungsprozesse benötigen keinen Sauerstoff.

Man kann also einen Kernreaktor von außen mit Wasser bearbeiten so viel wie man will. Dadurch wird es innerhalb des Reaktors nicht großartig kühler.

Ausreichende Kühlung ist nur zu erreichen, wenn Wasser direkt an den Kernbrennstäben entlang geleitet wird. Nur so kann ausreichend Wärme abtransportiert werden.

Einen Reaktordruckbehälter von außen mit Wasser zu beträufeln interessiert die Kernbrennstäbe im Innern herzlich wenig, denn die werden heißer und heißer, bis sie schließlich schmelzen.

In allen drei Reaktoren kam es deshalb zur Kernschmelze und somit zum mehrfachen Super-GAU.

TEPCO beauftragte eine außenstehende Kommission, den Sachverhalt zu prüfen.

Am 21. Juni 2016 veröffentlichte diese Kommission einen Bericht, der zeigt, dass der ehemalige Unternehmenspräsident Masataka Shimizu den Mitarbeitern untersagte, das Wort „Kernschmelze“ zu benutzen.

Der derzeitige TEPCO Präsident Naomi Hirose sprach bei einer Pressekonferenz von einer ernsten Angelegenheit, was das Vertuschen der Kernschmelze betrifft.

Er sagte, es sei natürlich, dass die Öffentlichkeit dies als eine Verschleierung der Wahrheit interpretiert und entschuldigte sich dafür.

Fragt sich nur: Kann man sich dafür überhaupt entschuldigen?

Kann man sich dafür entschuldigen, eine Technologie in Betrieb genommen zu haben, die auf ganzer Linie Tod und Zerstörung mit sich bringt?

Kann man sich dafür entschuldigen, wenn man riesige Gebiete für alle Zeiten unbewohnbar gemacht hat?

Kann man sich dafür entschuldigen, millionenfach für Krankheit und Tod gesorgt zu haben?

Kann man sich dafür entschuldigen, das größte Weltmeer dieses Planeten radioaktiv verseucht zu haben?

Wie will man sich für all das entschuldigen? Das ist so viel Schuld, dass eine Entschuldigung gar nicht möglich ist.

Zurück zum Bericht: Der Bericht der Kommission zeigt auf, dass der damalige Präsident Anweisungen seitens des Premierministers der japanischen Regierung erhalten hat.

Dennoch ist unklar, wer genau die Anweisungen gab und was diese beinhalteten.

Der ehemalige Premierminister Japans, Naoto Kan, als auch der ehemalige Chefkabinettssekretär, Yukio Edano, stritten selbstverständlich ab, derartige Anweisungen gegeben zu haben.

 

TEPCO bestätigt Verschleierung der Fukushima Kernschmelze..

 

 

Experten zufolge, leiden etwa 600.000 Millionen Europäer unter den Auswirkungen der Strahlung. Bis zum Jahr 2056 werden etwa 240.000 neue Krebsfälle in Europa erwartet, von Japan ganz zu schweigen.

Bis zu 630.000 Terabecquerel Strahlung

Während man zuvor von bis zu 10.000 Terabecquerel pro Stunde sprach, wurden die von den Reaktoren 1, 2 und 3 ausgehenden Strahlungswerte später auf zwischen 370.000 bis 630.000 Terabecquerel „korrigiert“.

Radioaktivität VIER MAL höher als innerhalb der Evakuierungszone von Tschernobyl

Japan lässt Menschen außerhalb der Evakuierungszone in bis zu VIER MAL HÖHERER Radioaktivität vegetieren, als die wahrlich nicht besonders zimperliche ehemalige Sowjetunion den Menschen das „nach“ der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zumutete.

Die Sowjetunion evakuierte bei viermal niedrigeren Verstrahlungsdosen, als die Regierung Japans.

Was kommt nach Stufe 7?

Fukushima ist zu einem radioaktiven Vulkan geworden. Japanische „Experten“ rechnen damit, dass es noch 10 Jahre dauern wird, bis das AKW abgebaut werden kann. Guten Morgen!

Wenn man heute ein intaktes Kernkraftwerk abbauen will, so kann man schon mal locker 60 Jahre dafür einplanen. Tschernobyl steht übrigens heute noch und strahlt.

Zwar wurde in Japan nicht die Menge an Radioaktivität in große Höhen transportiert wie in Tschernobyl, dafür ist aber das Meer sehr hoch radioaktiv belastet.

Wir raten daher erneut unbedingt davon ab, Meeresfrüchte aus dem Pazifik zu verzehren.

Schlussworte: Wir dürfen nicht glauben, dass hierzulande eine bessere Informationspolitik herrschen würde, wenn es zu einer Nuklearkatastrophe kommt.

Für uns folgt daraus vor allem: Wir müssen diese Todestechnologie schnellstens loswerden!

                                                                                                                                
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