Alle Jahre wieder: steigende Strompreise

19. November 2009

 

 

Und was sich nicht wieder alles in den verschiedensten Medien an stringentem Blödsinn dazu lesen lässt:

„Kosten für Öko-Energie treiben die Strompreise in die Höhe“
„Windkraft und Solar machen den Strom teurer“
Stromkunden drohen höhere Preise durch Krise“
„Erneuerbare Energien verteuern den Strompreis

… und viele weitere unsinnige „Eseleien“ mehr!

Es ist traurig… nein: beschämend, dass man der heutigen „Journalistik“ immer wieder die Tatsachen um die Ohren hauen muss!

So steigen die Strompreise nicht etwa aus einem der vorgenannten Gründe, sondern nur aus einem einzigen Grund und zwar, weil die Geldgier der Stromkonzerne unbändig ist!
Das – und überhaupt nichts anderes – ist der Grund für ständig steigende Strompreise! 

Äußerst lachhaft auch, was die sogenannten „Verbraucherzentralen“ so empfehlen:

Steigende Strompreise: Verbraucherzentralen raten zum Wechsel“

Offensichtlich hat man auch in diesen Kreisen keinerlei Ahnung, geschweige denn Fachwissen… aber beginnen wir von Vorn:

Strom wird in Deutschland ab 2010 für Millionen Verbraucher wieder einmal teurer. Mehr als 40 Energieversorger, darunter die Konzerne Vattenfall und RWE, ziehen die Preise an. Die Stromkosten steigen teilweise erneut um fast 17 Prozent!

Begründet werden derlei Erhöhungen wie immer abenteuerlichst. Wie z.B. in der Vergangenheit mit angeblich gestiegenen Preisen bei den Rohstoffen, obwohl die Preise für die Selbigen nachweisbar gesunken sind. Doch auch bedient man sich gern anderen Flunkereien, wie z.B – „Investitionen in die bestehenden Stromnetze“ – obwohl diese nachweislich nach wie vor veraltet sind.

Dieses Mal werden die Erhöhungen mit den sogenannten „erneubaren Energien“ begründet. Dass „erneubare Energien“ nicht existieren weiß zwar ein jeder, dem schon einmal der Energieerhaltungssatz begegnet ist, doch an solchen Kinkerlitzchen wollen wir uns jetzt ja gar nicht erst festbeißen.

Mit „erneuerbaren Energien“ sind jene Energien gemeint, welche z.B. durch Fotovoltaikanlagen generiert werden, wie sie sich zwischenzeitlich auf vielen deutschen Dächern eingefunden haben. Jedes „Kilowättchen“ Strom welches eine Fotozelle durch Umwandlung von optischem Licht erzeugt, wird in das gemeine Stromnetz eingespeist und bringt dem Inhaber einer solchen Anlage zuzeit um die 46 Cent pro Kilowattstunde an staatlich garantierten Einnahmen ein. 

Dies ist für die Energieversorger „Aufhänger“ genug, um die nächste Strompreiserhöhung einzuleiten, obwohl es neben den Banken keinen einzigen Industriezweig gibt, der höhere Gewinne verzeichnet, als die Energiekonzerne!

So geht es den Energieversorgern trotz Krise blendend – vor allem wegen kräftig gestiegener Preise! In den letzten fünf Jahren konnten die vier Großen der Branche ihre Gewinne mehr als verdreifachen. Gleichzeitig sind die Strompreise um mehr als die Hälfte gestiegen.

Auf dem deutschen Markt herrscht nach wie vor kein echter Wettbewerb bei Erzeugung und Absatz von Strom. Darum können die Konzerne vielfach schalten und walten wie sie wollen, was maßgeblich der Privatisierung der einst staatlichen Unternehmen zu verdanken ist. Privatisiert eine Bundesregierung nämlich Waren und Dienstleistungen welche einen öfffentlichen Auftrag inne haben, so kommt es zwangsweise zu deutlichen Preiserhöhungen. Dies sieht man in jeder Sparte, welche in der Vergangenheit der Privatisierung zum Opfer gefallen ist.

Auch die Deutsche Bahn lässt dies erkennen, den die Investoren haben selbstverständlich keinerlei Interesse daran, dass der Bahnkunde möglichst alles so schnell und einfach wie möglich bei wachsenden Sevice erledigen kann. Investoren interessieren sich einzig und allein dafür, dass das investierte Kapital möglichst viel Gewinn für den Investor erzeugt. Dass diese Gewinne irgendwo herzukommen haben, ist nicht schwer nachzuvollziehen und um dies zu erreichen, werden Mitarbeiter bei gleichzeitigen erheblichen Preissteigerungen entlassen.

So wäre es dringend an der Zeit für eine Re-Verstaatlichung aller in der Vergangenheit privatisierten Unternehmen des öffentlichen Interesses und Auftrages, wie z.B. Strom- Wasser- Verkehrsbetriebe etc.. Doch „das Haus“ (namentlich die vergangene- sowie die aktuelle Bundesregierung) bewegt sich diesbezüglich leider nicht. Banken und Stromkonzerne sitzen bei Frau Merkel auf dem Schoß, während 82 Millionen Bundesbürger mehr und mehr ausbluten.

Dies hat zur Folge, dass im nächsten Jahr noch mehr Haushalten der Strom abgestellt werden wird, weil derlei ausufernde Preise von vielen Menschen einfach nicht mehr zu bezahlen sind. Schon jetzt sind ca. eine Million Deutsche Haushalte ohne Strom, was die Bundesregierung allerdings leider nicht im geringsten zu stören oder zu interessieren scheint.

Nach dem Rekordjahr 2007, in welchem sich die Konzerngewinne der vier Platzhirsche Eon, Vattenfall, EnBW und RWE auf knapp zwanzig Milliarden Euro summiert hatten, haben die Konzerne auch in 2008 wieder ordentlich Kasse gemacht. So sind die Gewinne in 2008 im Schnitt um weitere elf Prozent gestiegen. Rekordgewinne trotz Finanz und Wirtschaftskrise. Das ist es, was privatisierte Oligopole in diesem Lande zu Lasten und auf Kosten der Allgemeinheit auszeichnet.

Besonders rasant stieg der Gewinn in 2008. In den Geschäftsberichten der Unternehmen heißt es, wegen der „positiven Entwicklung im Geschäftsfeld Strom“ habe man den Gewinn um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhen können. Bei Eon und RWE betrug die Steigerung acht- beziehungsweise sieben Prozent. Verluste aus der Finanzkrise sind dabei zum Teil schon mit eingerechnet. So hat sich etwa der größte deutsche Anbieter Eon mit mehreren Milliarden Euro verspekuliert. Ohne diese Verluste wäre dessen Gewinn noch höher ausgefallen.

Für die Gewinnsteigerungen der Energiekonzerne zeichnet vor allem der unaufhaltsame Anstieg der Strompreise verantwortlich. So sind die Haushaltsstrompreise zwischen den Jahren 2000 und 2007 um rund 50 Prozent gestiegen. Weniger als die Hälfte davon waren staatlich induziert, was bedeutet: mehr als die Hälfte ist also nicht auf die Erhöhung von Steuern oder Abgaben zurückzuführen. Besonders interessant sind die Entwicklungen der letzten 3 Jahre. Danach mussten die Stromkunden im Herbst 2008 durchschnittlich etwa 13 Prozent mehr für ihren Strom zahlen als noch im Januar 2007. In 2009 kam es sogar zu Erhöhungen um bis zu 20 Prozent!

Doch auch Gewinnzuwächse von mehr als 20 Milliarden Euro scheinen offenbar „nicht auszureichen“ und so fühlen sich die Abzocker der Nation erneut dazu bewogen, kräftig an der „Preisschraube“ zu drehen, statt ihre Gewinne in Form von günstigeren Tarifen an die Verbraucher weiterzugeben, welchen die Stromkonzerne aufgrund von Personalentlassungen und günstigeren Preisen am Strom- und Rohstoffmarkt, millionenfach steigern konnten.

Zum Abschluss ein wenig „Geschichtsunterricht“:

Im Jahr 1998 wurde der Strommarkt geöffnet und liberalisiert. Die Energiepreise blieben anfänglich nahezu gleich. Privathaushalte konnten im Schnitt sogar 4,5 Prozent Kosten einsparen, Industriekunden ca. 3 Prozent.
 Die vier führenden Unternehmen EON, Vattenfall, RWE und EnBW haben ihren Personalstamm zwischen 1998 und 2006 von 251 000 auf 207 000 Angestellte verringert, konnten aber parallel dazu ein Umsatzplus von 25 Milliarden Euro auf 33,5 Milliarden Euro verbuchen.
„Trotz der Liberalisierung des Strommarktes gäbe es einfach zu wenig Wettbewerb“, wie immer wieder von allen Seiten „beklagt“ wird. Woran dies liegt, dazu schweigt des Sängers Höflichkeit hingegen. „Das könne man sich bis heute ja gar nicht erklären“, so heißt es.
News Top-Aktuell sieht den Grund für den mangelnden Wettbewerb hingegen in einfachsten Einfachheiten. So sind eine Vielzahl der Stromkunden nicht etwa nur „zu behäbig“, um den Anbieter zu wechseln. Die Begründung für den mangelnden Wettbewerb findet sich an ganz anderer Stelle und zwar an der nun Folgenden:
Millionen Stromkunden haben seit Jahren bestehende Stromtarife, welche einen sogenannten „Nachttarif“ beinhalten, durch welchen Strom von 22.00 bis 6.00 Uhr fast um die Hälfte günstiger, als am Tage zu beziehen ist. Wechselt der Inhaber eines solchen Nachttarif beinhaltenden Vertrages nun zu einem anderen Anbieter, so verliert dieser seinen Nachttarif, da sämtliche neuabgeschlossenen Verträge keinen Nachttarif mehr enthalten. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter hat daher regelmässig zur Folge, dass man am Ende unterm Strich deutlich mehr zu bezahlen hat, als vorher. Das ist der tatsächliche Grund, für mangelnden „Wettbewerb“!
Kurzum: würden sämtliche Stromanbieter auch bei neuabgeschlossenen Verträgen einen Nachttarif zu vergünstigten Bezugspreisen anbieten, so hätten wir sofort Wettbewerb. So wie es sich allerdings derzeit darstellt, kann man Wettbewerb getroßt vergessen, was zu weiteren ungehemmten Preiserhöhungen führen wird. 

Sollte die Bundesregierung dem nicht bald einen Riegel vorschieben, dann werden in Deutschland wohl künftig „viele Lichter ausgehen“.

Dies führt dann übrigens zu weiteren Preiserhöhungen, da der zurückgehende Absatz natürlich irgendwie kompensiert werden muss, um sich auch weiterhin auf Kosten der Stromabhängigen, die Multimilliarden Euro nur so in die eigene Tasche schaufeln zu können.

„Drum lieber Bundesbürger gib fein Acht“, dass du deine Stimme auch bei der nächsten Bundestagswahl wieder den sogenannten „großen Volksparteien“ gibst, die uns all dies beschert haben und auch weiterhin dafür Sorge tragen werden, dass deine Brieftasche immer leerer und leerer wird.

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Gerangel um Opel nimmt kein Ende

6. November 2009

 

 

„Neue Hürde für den US-Autobauer General Motors: Eine halbe Milliarde Euro Unterstützung wollten die Opel-Händler leisten – allerdings nur im Falle einer Trennung von General Motors. Damit einhergehend hätten sie Anteile an einer neuen Opel-Bank erworben, doch damit ist jetzt Schluss!“ berichtet heute Welt Online.

 

Der US-Autobauer General Motors (GM) kann nach seiner Entscheidung, an Opel festzuhalten, nicht mehr mit der geplanten millionenschweren Unterstützung der Opel-Händler rechnen. Albert Still, Vizepräsident des Verbandes Europäische Opelhändler (Euroda), sagte der WELT ONLINE: „Das Thema ist vom Tisch. Es wird weder eine Beteiligung der Händler an Opel noch einen finanziellen Beitrag geben.“

Die europäischen Händler hatten vor neun Monaten den Beschluss gefasst, Opel im Falle einer Trennung vom Mutterkonzern GM mit bis zu 500 Millionen Euro unter die Arme zu greifen. Im Gegenzug hatten sie eine Beteiligung gefordert, beispielsweise an einer neu zu gründenden Opel-Bank. „Die Situation hat sich durch den geplatzten Verkauf geändert. Es besteht keine Grundlage mehr für ein Engagement der Händler“, sagte Still WELT ONLINE. So werde es nun unter anderem keine neue Opel-Bank geben.

Ein Beitrag der Euroda-Mitglieder sei von GM ohnehin offenbar nicht erwünscht, weil der US-Autokonzern damit an Einfluss bei Opel verlieren würde. Nach Stills Worten begrüßt Euroda die Entscheidung von GM, Opel zu behalten nicht. „Der Zulieferer Magna wäre unser Wunschpartner gewesen. Aber die Händler sind froh, dass das Tauziehen ein Ende hat. Wir haben Jahrzehnte mit GM gelebt und werden das weiter tun.“

Hilfe könnte General Motors statt dessen von der US-Regierung erhalten. Das US-Finanzministerium berät derzeit über eine weitere Finanzspritze für den Auto- und Immobilienfinanzierer GMAC. „GMAC spielt eine sehr wichtige Rolle im Autosektor und sogar darüber hinaus“, sagte Herbert Allison, der den 700 Milliarden Dollar schweren Bankenrettungsfonds Tarp verwaltet. Die Regierung habe GMAC als bedeutend genug erachtet, um Geld beizusteuern und deswegen würden sie auch mehr zahlen.

Laut Allison wird eine endgültige Entscheidung über die Gewährung weiterer Staatshilfen so schnell wie möglich fallen. Ein genaues Datum nannte er nicht. GMAC hat bereits 12,5 Milliarden Dollar an Staatshilfe erhalten, nachdem sich das Unternehmen zu einer Bank-Holdinggesellschaft gewandelt hatte. Sinkende Autoverkäufe und steigende Verluste im Hypothekengeschäft hatten den ehemaligen Finanzarm des Autoherstellers General Motors in Schwierigkeiten gebracht. Für das dritte Quartal hatte GMAC, an dem auch die Beteiligungsgesellschaft einen Anteil hat, einen Verlust von 767 Millionen Dollar gemeldet.

Zuvor hatte die IG Metall die Politik aufgefordert, die Hilfen für GM an klare Bedingungen zu knüpfen. IG-Metall-Chef Berthold Huber sagte, erst wenn GM ein Konzept für Opel vorgelegt habe, könne man über Staatshilfen nachdenken. Dabei dürften die Belastungen für die Beschäftigten nicht größer sein als bei dem Konzept von Magna.

Als Gegenleistung für Hilfen solle der Staat Mitspracherechte bei Opel verlangen. Zusagen von GM seien wertlos, solange man sie nicht schwarz auf weiß habe. Der GM-Verwaltungsrat habe zunächst den auch Verkauf von Opel an Magna empfohlen und dann eine totale Kehrtwende vollzogen.

Womöglich hat man nach Monaten des „vor sich hin Brähmens“ letzendlich doch noch bemerkt, dass Magna ohnhin nur Interesse an den Patenten hegt, nicht aber an den Werken und Mitarbeitern in Deutschland.

Hubers Stellvertreter Detlef Wetzel forderte, staatliche Hilfen müssten an den Erhalt der Standorte, den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und eine klare Perspektive für die Werke gekoppelt werden. Auch Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer zeigte sich skeptisch, was die Zukunft von Opel im GM-Konzern angeht. „So weiterzumachen wie bisher, bedeutet für Opel ein Sterben auf Raten“, sagte Dudenhöffer. Ohne Staatshilfe werde GM knallhart Werke schließen. Doch auch mögliche deutsche Steuergelder seien bei GM schlecht angelegt.

 

 

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„Otto“ schnappt sich „Quelle“

6. November 2009

 

Otto kauft die Marke „Quelle“ und Russland-Geschäft

 

Der Hamburger Versandriese Otto hat sich den Markennamen des Konkurrenten Quelle geschnappt. Auch die beliebte Quelle-Marke Privileg gehört jetzt Otto. Ob Kunden in Zukunft Privileg-Kühlschränke und -Küchenherde über den Otto-Katalog kaufen können, ist noch völlig offen, wie ein Otto-Sprecher am Donnerstag mitteilte.

Denkbar sei auch ein Weiterverkauf der Markenrechte. Jobs von deutschen Quelle-Mitarbeiter gehen nicht an Otto über.

Außerdem übernimmt Otto das Russland-Geschäft des zahlungsunfähigen Fürther Konkurrenten mit 280 Beschäftigten. Otto baut damit seine Führungsposition auf dem osteuropäischen Wachstumsmarkt aus. Otto ist in Russland Marktführer im Versandhandel mit 200 Millionen Euro Umsatz, Quelle kommt auf 170 Millionen Euro. Russland gilt dank zweistelliger Wachstumsraten im Einzelhandel als einer interessantesten Wachstumsmärkte auch für Versandhändler.

Otto habe sich in einem offenen Bieterverfahren gegen zahlreiche Konkurrenten durchgesetzt, berichtete der Quelle-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Otto sicherte sich die Rechte an der Marke Quelle und an deren Eigenmarken wie Privileg für ganz Europa. Der Hamburger Versandhändler kann damit in Zukunft in Deutschland, Russland und weiteren mittel- und osteuropäischen Ländern die Marken, Logos und die meisten Internet-Domains des in Abwicklung befindlichen Konkurrenten nutzen. Nicht enthalten im Kaufvertrag sind die Marken Küchen Quelle und Foto-Quelle.

Otto hat nach Angaben eines Firmensprecher noch keine Pläne für die Marken Quelle oder Privileg. „Ob und wie wir das nutzen ist völlig offen“, sagte Sprecher Thomas Voigt. Er schloss auch eine Lizenzvergabe oder einen Weiterverkauf nicht aus.

Mit dem Kauf hat Otto großen Konkurrenten wie etwa Amazon einen Riegel vorgeschoben. Herausforderer können jetzt nicht mehr über den Marken-Mantel Quelle Otto im Heimatmarkt Europa angreifen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP ist Otto vergleichsweise günstig an die Markenrechte gekommen. Den laufenden Abverkauf bei Quelle will Otto nach eigenen Angaben trotz der Übernahme nicht behindern.

Die Übernahme der Markenrechte und von Quelle Russland steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die russischen und europäischen Kartellbehörden.

Nicht enthalten in dem von Otto erworbenen Paket sind der Quelle-Kundendienst Profectis, die Call Center und der Home Shopping Kanal HSE 24. Für diese Gesellschaften würden die in der vergangenen Woche begonnenen Verkaufsgespräche fortgesetzt, berichtete Görg.


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Bildmaterial und Artikeltext: bild.de

Was wird aus den „Quelle-Shops“?

23. Oktober 2009

 

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Er will 1500 Quelle-Shops retten: Detlef Stechert

 

Nach dem endgültigen Aus für Quelle läuft der Ausverkauf der letzten rund 18 Mio. Artikel auf Hochtouren. Schnäppchenjäger brachten die Internet-Seite zum Erliegen und stürmten die 1500 deutschen Quelle-Shops.

Die Shop-Inhaber, bisher eine Stütze des Versandhandels, bangen um ihre Existenz. Denn mit Eröffnung der Insolvenz wurden die Quelle-Verträge automatisch gekündigt.

Neue Hoffnung macht jetzt der Vorsitzende des Interessenverbands der Quelle-Shops Detlef Stechert (61).

Gemeinsam mit erfahrenen Branchenkennern gründet er eine Einkaufskooperationsgemeinschaft für die Shops. Die Gewerbeanmeldung läuft, die Finanzierung steht.

 „Es wäre fatal, die Läden und deren Mitarbeiter. Wenn alles klappt, können wir rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft starten. Zahlreiche Lieferanten für zum Beispiel Spielwaren, Elektrogeräte, Büro- und Schulbedarf stehen in den Startlöchern. Mit unserer Einkaufsmacht können wir Preise auf Discount-Niveau anbieten“, so Stechert.

Er gehörte zur Standardausstattung fast eines jeden deutschen Wohnzimmers und war über Generationen „die Bibel des Konsums“: der Quelle-Katalog.

Blättern, stöbern, bestellen – und sich dann auf ein Paket aus Fürth freuen. Das war einmal. Quelle ist pleite und der berühmte Katalog – in diesem Jahr nur noch mit Hilfe einer staatlichen 50-Millionen-Euro-Garantie erschienen – gehört in die Geschichtsbücher. Auch wenn er dafür reichlich dick ist.
Aber was ist mit den Geschäften vor Ort? Pauline Schürmann, Inhaberin des Quelle-Shops an der Welle hat keine Ahnung, wie es weitergeht: „Alles was ich weiß, habe ich aus den Nachrichten erfahren. Ich habe bisher noch keine Benachrichtigung von Quelle bekommen, außer dass in der nächsten Woche Informationen kommen sollen.“ Momentan, so Schürmann, laufen die Bestellungen bei ihr weiter wie bisher. Die Kunden hielten ihr die Treue, was sich auch daran zeige, dass immer noch teurere Bestellungen aufgegeben würden. Das ändert aber nichts an der Unsicherheit, die Schürmann wie viele andere Betreiber von Quelle-Shops plagt. „Ich kann nichts machen außer warten“, klagt die Inhaberin.

Nach WN-Informationen geht es Betreibern anderer Quelle-Shops im Münsterland nicht besser. Auch sie mokieren, dass es detaillierte Informationen seitens des Quelle-Konzerns noch nicht gibt. Die Betreiber hängen in der Luft und haben im Einzelfall die Hoffnung schon so gut wie aufgegeben. Einige sagen es ganz offen: Sie glauben nicht daran, dass es Quelle-Läden am Ende dieses Jahres noch gibt. Das hat will der Vorsitzende des bundesweiten Interessenverbandes der Quelle Shops Detlef Stechert, schon lange geahnt haben. der das Verhalten von Quelle übrigens „beschämend“ finfet. Stechert: „So geht man mit nicht mit Partnern um.“

 

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Quelle: 18 Millionen Artikel warten auf neue Besitzer

22. Oktober 2009

 

D

 

„Nach dem Aus für Quelle haben bereits die Vorbereitungen auf den Verkauf von rund 18 Milllionen Artikeln begonnen. Klarheit über weitere Entlassungen könne es, laut Insolvenzverwalter-Sprecher Thomas Schulze, erst nach Ablauf der Lagerräumung geben. In der Region Nürnberg und Fürth müssen voraussichtlich bereits 4.000 Mitarbeiter zum 1. November gehen.“ berichtet der Focus.

„Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hatte angekündigt, in den kommenden Wochen würden mit ordentlichen Rabatten die Lager bei Quelle geräumt. In der Region Nürnberg und Fürth müssen 4.000 Quelle-Mitarbeiter voraussichtlich bereits zum 1. November gehen. Quelle-Gesamtbetriebsratschef Ernst Sindel sieht weitere 3.000 Jobs an anderen Standorten gefährdet.

In den großen Call-Centern der Primondo-Gruppe in Berlin und Magdeburg arbeiteten insgesamt 2.000 Beschäftigte ausschließlich für die Quelle GmbH, sagte Sindel der AP. Ihre Arbeitsplätze seien ebenso gefährdet wie die rund 500 in den Call-Centern in Cottbus und Görlitz sowie 800 im Logistikzentrum in Leipzig.

Wann den Mitarbeitern an diesen Standorten gekündigt werde, sei noch unklar. Ein Teil von ihnen werde wohl noch für den Verkauf der letzten Waren benötigt, erklärte Sindel. Von der Insolvenz nicht betroffen sind dagegen etwa 3.500 Mitarbeiter der 17 Quelle-Auslandstöchter und der 15 Spezialversender der Primondo-Gruppe.“ so Focus

800 Quelle-Mitarbeiter haben bereits neuen Job

„Sindel warf Görg vor, er durchschaue die komplizierten Verflechtungen bei Quelle nicht. „Was der Insolvenzverwalter für Zahlen rauslässt, ist zum Teil hanebüchen“, sagte Sindel. Görg hatte am Dienstag gesagt, er gehe davon aus, dass etwa 5.000 Quelle-Mitarbeiter ihre Arbeit verlieren werden. „Das zeigt, dass die Insolvenzverwaltung ein weiteres Mal die Komplexität des Unternehmens weit unterschätzt“, kritisierte Sindel. Die Abhängigkeiten zahlreicher anderer Gesellschaften innerhalb der Primondo-Gruppe von der Quelle GmbH würden nicht erkannt.

Für 450 Beschäftigte, die zum 1. Oktober in die inzwischen wieder aufgelöste Transfergesellschaft gewechselt seien, sei eine Lösung gefunden worden, erklärte Sindel. Obwohl sie die Quelle GmbH offiziell verlassen hätten, würden sie im Oktober noch wie Angestellte behandelt und ihr normales Gehalt erhalten.

Insgesamt hätten bereits etwa 800 Quelle-Beschäftigten eine neue Stelle gefunden. Der Betriebsratschef berichtete zudem von Solidaritätsbekundungen von Unternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet. Fast täglich gingen im Betriebsratsbüro Jobangebote für die Quelle-Mitarbeiter ein. „Diese Welle der Hilfsbereitschaft ist schon bemerkenswert“, sagte Sindel.

Auch der Fürther Fußball-Zweitligist Greuther Fürth will sich mit den Versandhaus-Mitarbeitern solidarisch zeigen. Der Club stellte ihnen 1.000 Karten für das Heimspiel am kommenden Freitag kostenlos zur Verfügung.

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Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hatte angekündigt, in den kommenden Wochen würden mit ordentlichen Rabatten die Lager bei Quelle geräumt. In der Region Nürnberg und Fürth müssen 4.000 Quelle-Mitarbeiter voraussichtlich bereits zum 1. November gehen. Quelle-Gesamtbetriebsratschef Ernst Sindel sieht weitere 3.000 Jobs an anderen Standorten gefährdet.

In den großen Call-Centern der Primondo-Gruppe in Berlin und Magdeburg arbeiteten insgesamt 2.000 Beschäftigte ausschließlich für die Quelle GmbH, sagte Sindel der AP. Ihre Arbeitsplätze seien ebenso gefährdet wie die rund 500 in den Call-Centern in Cottbus und Görlitz sowie 800 im Logistikzentrum in Leipzig.

Wann den Mitarbeitern an diesen Standorten gekündigt werde, sei noch unklar. Ein Teil von ihnen werde wohl noch für den Verkauf der letzten Waren benötigt, erklärte Sindel. Von der Insolvenz nicht betroffen sind dagegen etwa 3.500 Mitarbeiter der 17 Quelle-Auslandstöchter und der 15 Spezialversender der Primondo-Gruppe.“ so der Focus weiter.

Quelle: http://www.focus.de/panorama/vermischtes/quelle-ausverkauf-von-18-millionen-artikeln_aid_447087.html
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