ebay bricht weiter ein!

22. Oktober 2009

 

ebay

 
Rückgang um 29 Prozent im dritten Quartal!

 

anti-ebay

Zum dritten Mal in Folge liefert ebay erneut einen rückläufigen Quartalsgewinn ab. Beim Umsatz kam es zu einer geringfügigen  Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Der Online-Marktplatz eBay kämpft trotz leicht steigender Umsätze weiter mit drastisch sinkenden Gewinnen. So fiel dieser im dritten Quartal um 29 Prozent auf 349,7 Millionen US-Dollar (27 Cent pro Aktie). Im Vergleichzeitraum des Vorjahres wurden noch 492,2 Millionen US-Dollar (38 Cent pro Aktie) verbucht.

Vergleichsweise gut schlug sich die Finanzsparte um den Anbieter Paypal, der 688,1 Millionen Umsatz machte und damit um 15 Prozent zulegen konnte. Insgesamt wurden Zahlungen im Wert von 17,7 Milliarden US-Dollar abgewickelt. Dank des bei ebay weitestgehend eingeführten Paypal-Zwang, zählt Paypal derzeit 78 Millionen aktive Kundenkonten und damit knapp 20 Prozent mehr als 2008.

Bei den Marktplätzen eBay, Shopping.com, StubHub und Kijiji schrumpfte der Umsatz um ein Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar. Die Noch-Telefonie-Tochter Skype steuerte 185,2 Millionen US-Dollar bei (plus 29 Prozent).

Mit seinen Zahlen für das vergangene Quartal schnitt das weltgrößte Online-Auktionshaus leicht besser ab als von Experten erwartet. Die Prognose für den Rest des Jahres enttäuschte die Anleger jedoch. Die Aktie stand in einer ersten Reaktion nachbörslich schwer unter Druck.

Das Kerngeschäft ebays – also das Geschäft mit Auktionen – muss folglich massiv eingebrochen sein, wenn ebay trotz eines Plus bei Paypal in Höhe von 15 % – und eines Plus bei Skype in Höhe von 29 %, lediglich ein Gesamtumsatzplus von wenigen Prozent realisieren kann – die Gesamtgewinne hingegen, sogar um 29 % wegbrechen!

ebay - nein danke

So scheinen es mehr und mehr die „Noch“-Mitglieder zu sehen.
Nach erheblichen Gebührenerhöhungen und sonstigen Änderungen, die bei den ebay-Verkäufern seit 2008 zu erheblichen Unannehmlichkeiten, Benachteiligungen und Unabwägbarkeiten führten, suchen mehr als offensichtlich immer mehr Mitglieder das Weite und kehren ebay den Rücken.

 

a

So schimpft sich das derzeit jüngste „Attentat“, welches ebay am 19.10.09 bei einer Vielzahl der Kategorien einführte.
Dies hat zur Folge, dass die Verkäufer nunmehr gezwungen sind, den Versandaufwand in den Artikelpreis zu integrieren. Dadurch ergeben sich gleich mehrere Nachteile:

1.) Verkäufer zahlen ab sofort Verkaufsprovisionen für Versandkosten.
2.) Durch höhere Einstellpreise fallen automatisch höhere Einstellgebühren an.
3.) Weitere Wettbewerbsnachteile durch höhere Artikelpreise und somit erheblich verminderte Wettbewerbsfähigkeit.

Auch das dritte Quartal war für ebay also wieder ein Desaster.

Das 4 Quartal dürfte alles bisher dagewesene allerdings noch weit in den Schatten stellen, da auf Grund des kostenlosen Versanddiktates damit zu rechnen ist, dass eine Vielzahl weiterer Verkäufer ihre bisherigen- verkaufenden Tätigkeiten bei ebay, nun endgültig einstellen werden!

 

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Apple bringt 3 neue iMacs raus

21. Oktober 2009

 

Apple
Apple hat seine Desktop-Computer-Serie iMac einer Generalüberholung unterzogen: Ab sofort gibt es zwei Geräte mit 21,5- und großem 27-Zoll-Display, fixen Vierkern-Prozessoren – und einer „Magic Mouse“ mit Multitouch-Funktion.

Auffälligste Änderung: Einen Gehäuserahmen sucht man an der Frontseite der neuen iMacs vergeblich: Der Glas-Bildschirm füllt jetzt die gesamte Fläche und besitzt eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Geliefert werden die Desktop-PCs ab sofort mit Intels Doppelkern-Prozessoren (ab 3,06 Gigahertz Taktfrequenz) oder Prozessoren mit Vierkern-Technik.

Das Display des neuen 21,5-Zoll-iMac hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (so genanntes Full-HD). Der 27-Zoll-iMac besitzt ein riesiges 2560 x 1440-Pixel-Display. Jeweils vier Gigabyte Arbeitsspeicher gehören zur Serienausstattung, ebenso wie schnelles WLAN-n, Bluetooth, vier USB-Buchsen, ein Firewire-Anschluss und eine Webcam mit Mikrofon.

Neu ist ein Einschub für SD-Speicherkarten (z. B. aus Fotoapparaten). Apple legt dem iMac außerdem eine drahtlose Bluetooth-Tastatur bei und spendiert jedem Käufer die neue „Magic Mouse“.

Allerdings sind auch die neuen Apple-Computer keine Schnäppchen. Der 21,5-Zoll-iMac kostet mit 500-Gigabyte-Festplatte rund 1100 Euro. Das Ein-Terabyte-Modell schlägt mit 1350 Euro zu Buche. Für das 27-Zoll-Modell sind fast 1500 Euro (mit Ein-Terabyte-Festplatte), oder 1800 Euro (mit schnellerer Grafikkarte) fällig.

Apple-Computer sind auch für Windows-Fans interessant. Denn die neueren iMacs arbeiten mit Intel-Prozessoren, sodass Sie dort auch das neue Windows 7 installieren können. Dafür bietet Apple mit „Boot Camp“ ein spezielles Installationsprogramm. Es ist fester Bestandteil des Betriebssystems „Mac OS X“ auf jedem Mac-Rechner.

Ebenfalls überarbeitet hat Apple sein Notebook (MacBook) mit 13,3 Zoll großem Monitor.

Es besitzt ab sofort ein robustes Gehäuse aus Polycarbonat, ein brillantes Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung, ein Multi-Touch-Trackpad aus Glas und einen neuen Akku mit bis zu sieben Stunden Laufzeit. Im neuen MacBook finden sich laut Apple ab sofort auch Techniken und Design der Top-Klasse MacBook Pro wieder. Die Einsteiger-Geräte werden ab 900 Euro angeboten.

Die neue „Magic Mouse“ ist laut Apple die erste Maus, die die Multitouch-Technik einsetzt: Anstelle mechanischer Tasten, Scrollräder oder Scrollbälle besteht die gesamte Oberseite aus einer nahtlosen Multitouch-Oberfläche. Mit Fingerbewegungen können die Nutzer einfach durch lange Dokumente scrollen, über große Bilder schwenken oder sich mittels einer Streich-Bewegung (wie schon beim iPhone) rückwärts und vorwärts durch eine Sammlung von Fotos oder Interneteiten bewegen. Die Magic Mouse ist gleichermaßen für Links- und Rechtshänder geeignet. Kontakt zum Apple-Rechner nimmt die Magic Mouse drahtlos per Bluetooth-Funk auf. Sie ist standardmäßig bei jedem neuen iMac dabei und wird ab Ende Oktober für 69 Euro einzeln angeboten.

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Endgültiges Aus für Quelle

20. Oktober 2009

 

Das Traditionsversandhaus Quelle schließt nach 82 Jahren endgültig seine Pforten.

NÜRNBERG – Schock bei Quelle: Alle Verkaufsversuche sind fehlgeschlagen, die Aktivitäten der Versandhandelsgruppe in Deutschland werden abgewickelt. Das teilte der Insolvenzverwalter der Quelle-Mutter Arcandor, Klaus Hubert Görg, gestern am späten Abend mit.

Wie es für die rund 7000 Mitarbeiter – die meisten in der Region Nürnberg-Fürth – nun weitergeht, will Görg den Beschäftigten am Dienstag Nachmittag erläutern. Nach Berichten von n-tv, drohe  2/3 der Belegschaft die Erwerbslosigkeit. „Nach intensiven Verhandlungen mit einer Vielzahl von Investoren sehen der Insolvenzverwalter wie Gläubigerausschuss jetzt keine Alternative zur Abwicklung von Quelle Deutschland mehr“, so Görg wörtlich in einer Mitteilung.

Kernproblem beim Verkauf waren nach Görgs Angaben ungeklärte Fragen zum überlebenswichtigen Thema „Factoring“, also der Vorfinanzierung der Kundenbestellungen durch Banken. Ohne ein funktionierendes Factoring – die bisherigen Verträge laufen Ende des Jahres aus – sei die Suche nach einem Investor aussichtslos gewesen“, so Görg weiter. Anscheinend waren aber die Gläubigerbanken (bislang wurde das Factoring über die Essener Valovis-Bank abgewickelt) verständlicher Weise nicht bereit, weitere Risiken einzugehen.

Eine Kuriosität findet sich in der Aussage von Jörg Nerlich, dem Insolvenzbeauftragten für Quelle:

„Der Versandhandel funktioniert ohne Vorfinanzierung der Kundenbestellungen durch Banken nicht.“

Dem kann man nur entgegnen, dass der Versandhandel mit Vorfinanzierung der Kundenbestellungen, offensichtlich erst recht nicht funktioniert! Ansonsten wäre es wohl kaum zu Milliardenverlusten gekommen. Die Begründung dessen ist simpel, wie verständlich: allein die dafür benötigten Kredite sind so exorbitant Hoch und verursachen dementsprechend derart exorbitante Zinsbelastungen, dass der Kollaps vorprogrammiert ist.

Was am Ende zwangsläufig dabei heraus kommen muss, sieht man bei Arcandor, Primondo, Quelle und vielen anderen. Bedankt werden kann sich übrigens bei jenen, welche diesen Irrsinn vor Jahrzehnten erstmalig einführten, was widerum alle anderen zum „nachziehen zwang. Doch damit war es ja nicht genug. Man machte sich mit diesem irrwitzigen Modell der Funktionsweise  „heute kaufen – Monate später erst bezahlen“  sogar noch gegenseitig Konkurrenz, indem man Zahlungsziele weiter und weiter nach Hinten verschob und etwaige Zinssätze sogar auf „Null“ herunter fuhr.

„Konkurrenz belebt das Geschäft“ – so genannter „Wettbewerb“ stärkt die Wirtschaft“! So erklingt es noch heute aus den Mündern von Politikern, Managern, Funktionären und Konzernbossen. Man darf gespannt sein, wann all diese Leute endlich einmal zur Besinnung kommen. Offensichtlich waren weltweite finanzielle Schäden in Multibillionen Höhe noch nicht Anlass genug, um zu Verstand zu gelangen. „Alles auf Pump“ scheint nach wie vor die „Generallösung“ und der „Weisheit“ letzter Schluss zu sein. „Der Knall“ der letzten geplatzten Finanzblase ist noch nicht verhallt – schon wird eifrig und freilig an der nächsten Katastrophe gearbeitet. Doch was hat das schon die Manager und Konzernleitungen zu jucken!? Diese werden für angerichtete Schäden für gewöhnlich ja bis zum heutigen Tage mit keinem einzigen Euro herangezogen!

Die Regierungen und Wirtschaftsmogule dieser Welt scheinen absolut nichts aus der aktuellen Krise gelernt zu haben.
Man scheint nicht zu begreifen, dass „alles auf Pump“ direkt in den Abgrund führt. Ebenso scheint man nicht zu begreifen, dass Billionen Euro in den Händen weniger, keinerlei nennenswerte Wirtschaftskraft mehr auszuüben vermögen.

So kam auch bei Arcandor und Quelle niemand auf die Idee, dass solch dubiose Geschäftsmodelle irgendwann an ihre natürlichen Grenzen stoßen müssen – was einem jeder BWL-Student im ersten Semester vorrechnen kann – nicht aber die Verantwortlichen der großen Versandhäuser. Auch die in den letzten Jahren aufgehäuften Milliardenverbindlichkeiten gaben offensichtlich absolut keinerlei Grund zur Besorgnis.

Die Quittung für all diese Unfähigkeiten, folgte auf den Fuß.

„Das gesunde Auslandsgeschäft von Quelle soll nun – abgetrennt von den Aktivitäten in Deutschland – schnell verkauft werden, hieß es in der Mitteilung. „Die internationalen Gesellschaften verfügen nach wie vor über stabiles Geschäft. Gleiches gelte für den Einkaufssender HSE 24. Die überwiegend rentablen Spezialversender sollen ihr Geschäft selbstständig weiterführen“ hieß es.

Noch in der vergangenen Woche hatte der Insolvenzverwalter betont, dass es vier potenzielle Interessenten für Quelle gäbe. Um das Geschäft für den Frühjahr- und Sommerkatalog rechtzeitig anzustoßen, wollte Görg die Verhandlungen noch im Oktober zu einem Ergebnis zu führen. Das gestrige Scheitern der Gespräche hat ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. 

Man darf gespannt sein, wann das nächste große Versandhaus das Handtuch wirft.

Abschließend noch ein Zitat von Georg Christoph Lichtenberg:

„Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

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SchülerVZ Täter gesteht: Profil-Daten wurden weitergegeben

19. Oktober 2009

 

In diesem Gulli sind die Daten, welche kürzlich bei SchülerVZ gestohlen wurden leider nicht gelandet. Laut „Bild.de“ gestand der inzwischen bekannte Täter, er habe nicht nur illegal Daten aus einer Vielzahl von Nutzerprofilen kopiert, sondern diese auch weitergegeben.

Die Empfänger der kopierten Daten wollte er jedoch nicht nennen, teilte ein Sprecher des Betreiber „VZ-Netzwerkeam“ am Wochenende mit. SchülerVZ ist nach eigenen Angaben jetzt dabei, „diese Personen ausfindig zu machen, um sie über die juristischen Konsequenzen ihres Handelns aufzuklären und dafür zu sorgen, dass die illegal kopierten Nutzerdaten gelöscht werden“.

Am Freitagabend wurde bekannt, dass der Täter Schülerdaten – darunter Angaben zu Namen, Schulen, Geschlecht und Alter sowie Profilfotos – kopiert hatte. Zudem wurden dem Blog „netzpolitik.org“ ein Satz mit rund einer Million Nutzerdaten von SchülerVZ zugespielt, wie dessen Betreiber bestätigte. Aus den ihm zugespielten Daten könne man Schüler über bestimmte Merkmale herausfiltern: „Mit den Listen lassen sich einfache Datenabfragen erstellen wie ,alle Schüler aus Berlin‘, oder ,alle Schülerinnen im Alter von 13, die in Siegen wohnen, samt Bild und ihrer Schule‘.“

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Google lädt zum Hausbau ein

14. Oktober 2009

 

Building Maker als riesiger Baukasten.
Google hat mit dem Building Maker ein Webwerkzeug vorgestellt, mit dem jeder dreidimensionale Gebäude aus Google Earth erstellen kann. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten, damit möglichst viele Gebäude nachgebildet werden können.

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Da die Luftaufnahmen aus Google Earth die Gebäude aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen, kann der Building Maker diese einblenden, um den virtuellen Bauprozess zu erleichtern.

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Der Nutzer legt zunächst einen Quader über das ausgewählte Gebäude und zieht die Ecken auf die Gebäudekanten. Nach und nach schaltet er sich dann durch die Perspektiven und korrigiert sein Modell. Das fertige 3D-Objekt versieht Google automatisch mit den Texturen, die der Benutzer perspektivgerecht durch seine Markierungen ausgewählt hat. Korrekturen sind jederzeit möglich.

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Wenn das Projekt abgeschlossen ist, kann das Modell auf Knopfdruck im Google Warehouse gespeichert und der Allgemeinheit dadurch zugänglich gemacht werden. Der Building Maker unterstützt weltweit derzeit 30 Städte, darunter diverse in den USA und Kanada, Europa und Asien. Deutschland ist noch nicht dabei, aber eine deutsche Bedienoberfläche. Der angehende Baumeister kann sich ein Objekt aussuchen oder Google die Auswahl des Hauses überlassen.

Der Anwender muss sich zunächst über sein Google-Konto einloggen, um den Hausbaukasten nutzen zu dürfen. Bisher war die Modellerstellung nicht im Browser, sondern mit dem schwerer bedienbaren Programm Google Sketchup oder mit Drittprogrammen möglich.

Für die Benutzung ist eine aktuelle Ausgabe der Webbrowsers Google Chrome, Firefox, Safari oder Internet Explorer erforderlich. Googles Building Maker ist unter www.google.com/buildingmaker erreichbar.

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