Vorsicht vor vermeintlichem Bernstein an Nord- und Ostsee

19. Oktober 2017

 

 

Bernstein selbst ist harmlos, aber er hat einen gefährlichen Doppelgänger: Weißen Phosphor. Dieser entzündet sich im trockenen Zustand von selbst.

Durch die Flamme, die bis zu 1300 Grad erreicht, wurden schon mehrere Menschen verletzt, die den vermeintlichen Bernstein in die Hosentasche steckten und dieser dann anfing zu brennen.

Wie kann ich mich schützen?

Wer dennoch unbedingt Bernstein sammeln will, sich aber nicht sicher ist, was er da eigentlich gefunden hat, sollte einen verschließbaren (metallischen) Behälter mit Wasser dabei haben, um den Stein dort aufzubewahren.

Danach einfach auf einer feuerfesten Unterlage trocknen lassen und abwarten, was passiert.

Was tun, wenn ´s brennt?

Fängt der „Bernstein“ in der Kleidung Feuer, sollten die Kleider sofort ausgezogen werden.

Wichtig ist auch, dass das Feuer nicht mit Wasser gelöscht wird, da in dieser Verbindung ätzende Phosphorsäure entstehen kann.

Feuchter Sand, zum Ersticken der Flammen, ist hingegen hilfreich.
Phosphorreste auf der Haut müssen schnell entfernt werden, denn auch diese entzünden sich sonst wieder.

Wie kommt Phosphor ins Meer?

Im Zweiten Weltkrieg wurden allein über der Ostsee schätzungsweise 4000 mit Phosphor gefüllte Brandbomben abgeworfen.

Einige Sprengkörper verfehlten ihr Ziel und landeten im Meer. Einige detonierten – andere nicht.

Zusätzlich wurden chemische Waffen einfach im Meer versenkt. Es wird vermuten, dass mehr, als 150.000 Tonnen chemische Kampfstoffe, in der Nord- und bis zu 65.000 Tonnen in der Ostsee gelandet sind.

Die Giftstoffe treten nun leider mehr und mehr aus den verrosteten Sprengkörpern aus.

                                                                                                                                
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