Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 151 – Wer war Galileo Galilei?

4. September 2014

 

Wissenschaft Interessant Gemacht – Teil 151 – Wer war Galileo Galilei

 

Am 15. Februar 1564 erblickte der spätere Tüftler und Weltveränderer Galileo Galilei in Pisa das Licht der Welt.

Aus Galilei sollte einer der bedeutendsten Astronomen, Mathematiker, Physiker und Philosophen werden. Seine Erfindungen und Entdeckungen waren teilweise revolutionär.

Als Galilei im Jahr 1609 zum ersten Mal ein Fernrohr gen Himmel richtete, begann die Geschichte der modernen Astronomie.

Der Vatikan stempelte ihn natürlich sogleich zum „Ketzer“, da gerade kirchlich scheinheilige Verbrecher schon immer etwas gegen Wissenserlangung hatten, wären doch sonst womöglich ihre scheinheiligen Lügengebäude in sich zusammengefallen.

Während kirchliche Verbrecher Jahrhunderte brauchten, um ihren „bösen Irrtum“ auszumerzen, verbeugte sich Europa zum 450. Geburtstag vor seinem großen Pionier und nannte sein Milliardengroßprojekt der Satellitennavigation „Galileo“.

Der Begründer der modernen, auf Experimenten beruhenden Physik widmete sich bereits als Student den Gesetzen der Pendelschwingungen, untersuchte die Fallgesetze und erfand die hydrostatische Waage für die spezifischen Gewichte.

Im Alter von nur 28 Jahren wurde der hochbegabte Toskaner in Padua Professor, entdeckte mit einem von ihm verbesserten Fernrohr Mondberge und die Phasen der Venus.

Ein Meilenstein war seine Erkenntnis, dass unzählige Sterne die Milchstraße bilden.

Nebenbei erfand er auch viel Kurioses, so etwa einen automatischen Paradeiserpflücker (Tomatenpflücker) und einen Taschenkamm, der auch als Besteck verwendet werden konnte.

1615, als er bereits fünf Jahre in Florenz tätig war, begann sein Konflikt mit dem sogenannten Vatikan, also mit den kirchlich scheinheiligen und kriminellen Volksverdummern.

Sein Hauptwerk sollte der „Dialog über die zwei großen Weltsysteme“ sein.

Galilei schaffte es mit seinem intensiven Blick in das Sonnensystem, wissenschaftlich zu beweisen, was von Nikolaus Kopernikus bereits 1514 als Theorie aufgestellt worden war: Die Sonne ist der Stern unseres Systems, um den alle Planeten kreisen, also auch die Erde – das heliozentrische Weltbild.

Dieses stand gegen die sogenannte „Bibel“ – einem Pfuschwerk, dass nicht nur vor Blödsinn nur so strotzt, sondern auch gleichzeitig eine Verbrechensanleitung ist.

Das sogenannte „päpstliche Inquisitionsgericht“ verurteilte Galileis Abkehr vom „ptolemäischen Weltbild“ als Irrtum, verbat ihm die Verbreitung und setzte die Kopernikus-Schrift auf den Index, denn wissenschaftliche Erkenntnisse waren schließlich der Tod für Schwindelreligionen.

Doch der toskanische Astronom ließ nicht locker, studierte das Sonnensystem weiter und landete so zu einem entscheidenden Showdown vor Gericht.

Und sie bewegt sich doch

Dass der Sternegucker und Tüftler, Sohn eines Musikers aus einem pisanischen Patriziergeschlecht, mit dem von ihm selbst verbesserten Fernrohr aus Holland die Milchstraße und Mondoberfläche erforschte, die ersten vier Jupitermonde entdeckte und sich den Sonnenflecken widmete, das alles hatte dem mächtigen Vatikan durchaus gefallen.

Die päpstlichen Gelehrten schätzten den Begründer der modernen Astronomie – bis der unbeirrbare Galilei das Weltbild der katholischen Kirche zu Fall brachte. Diese glaubte noch, dass sich alles um die Erde drehe, wie auch den Unsinn, dass es einen Schöpfer gibt.

Das zweite Mal also brachten die Jesuiten den ebenso emsigen wie aufmüpfigen Gelehrten vor die vatikanische Justiz.

1633 urteilte das Inquisitionsgericht, er müsse abschwören. Offen ist, ob Galilei, zunächst zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, die ihm abgetrotzte Abschwörung wirklich mit dem seither weltbekannten Spruch „Und sie (die Erde) bewegt sich doch“ (Eppur si muove) quittierte.

Immerhin war ein gewisser „Papst“ Urban gnädig genug, die Haftstrafe in eine Art Hausarrest umzuwandeln.

Der „ketzerische“ Wissenschaftler wurde nun auf seinen Landsitz in Arcetri bei Florenz verbannt.

Neun Jahre später, am 8. Jänner 1642, starb der erblindete Astronom, der das kirchliche Weltbild umwarf, im Alter von 77 Jahren. An seinem Geburtstag kann seine Villa auf den Hügeln über Florenz besichtigt werden.

Und der Vatikan?

Mehr als 350 Jahre mussten seit seinem Tod vergehen, bis die katholische Kirche mit Galilei 1992 dann „ihren Frieden machen konnte“.

„Nie wieder ein Fall Galilei“. So wollte der polnische „Papst“ Kirche und Wissenschaft versöhnen.

Enttäuscht waren manche nur darüber, dass Johannes Paul II. defensiv meinte, Galileis Richter hätten „in gutem Glauben“ gehandelt bei ihrem Prozess gegen ihn.

Der Vatikan gab später angeblich sämtliche Akten zu den Verhandlungen gegen den angeblichen „Ketzer“ Galilei heraus.

Und die Moral von der Geschicht:

Wenn jemand die Wahrheit sagt, dann mochten das Ausbeuter, Lügner, Betrüger und sonstige Kriminelle auch schon vor Jahrhunderten nicht. Genauso ist es heute.

Der Unterschied ist nur, dass wahrheitsliebende und wahrheitsverbreitende Menschen von Lügnern und Verbrechern heute nicht mehr als „Ketzer“, sondern als angeblich „Rechte“ oder „Neurechte“ bezeichnet werden.

Könnte Galileo sehen, zu was die heutige Wissenschaft verkommen ist, er würde sich in seinem Grabe ´rumdrehen und kotzen… sich ´rumdrehen und wieder kotzen… sich ´rumdrehen und noch mal kotzen!

Zum Beispiel haben sich Lügner und Betrüger, die sich als sogenannte „Klimaforscher“ bezeichnen, als Tarnäntelchen den Begriff Wissenschaft übergeworfen, um den Unsinn des angeblich existierenden „Treibhauseffektes“ besser unter die Leute bringen zu können.

Doch die Lügen des „Treibhauseffektes“ und des „menschengemachten Klimawandels“ sind ja bei weitem nicht die einzigen, die unter falscher Flagge in die Welt gesetzt wurden.

 

 Wissenschaft, Interessant Gemacht
Immer Donnerstags bei News Top-Aktuell

                                                                                                                                
https://newstopaktuell.wordpress.com/        News Top-Aktuell abonnieren

Lesen Sie schon HEUTE, was NIE in der Zeitung steht! 

NEWS TOP-AKTUELL

Aktuelle Nachrichten, Schlagzeilen, „breaking news“ und Eilmeldungen aus aller Welt.
AKTUELL, „TRENDY & HIPP“
Werbeanzeigen

%d Bloggern gefällt das: